Schnelle vegetarische Familienrezepte

Was kommt nach dem Vollstillen?

Moderatoren: klecksauge, Mondenkind

delfinstern
Miss SuTiversum
Beiträge: 14512
Registriert: 13.01.2013, 09:20
Wohnort: Nördliches Baden-Württemberg

Re: Schnelle vegetarische Familienrezepte

Beitrag von delfinstern »

Man hat die Wahl: langweiliges Essen vom Kind oder Abwechslung und das Kind isst was anderes 🤷‍♀️ bei 1 Kind magst noch gegen, bei 3, wovon 1 keine Nudeln mag und 1 keine Kartoffeln : nö. Man kann (Teile) vom gemeinsamen Essen essen oder Müsli. (oder man macht sich selber was, zb der große, der schmiert sich auch selbst ein Brot mit Mandelmus.). Es gibt nur keine Süßigkeiten als Ersatz..... Das würden sonst alle essen. ICH seh Schokolade mit Gummibärchen aber nicht als Hauptessen an :)
Liebe Grüße
Delfin*
mit Delfinzwerg(1/17), Delfinknirps(12/18)und Delfinmini(5/21) *(11.14) *(2.18) *(2.26)

KK-Bewertung
Benutzeravatar
GemeineEsche
Homo sapiens SuTtensis
Beiträge: 12352
Registriert: 30.07.2021, 15:38

Re: Schnelle vegetarische Familienrezepte

Beitrag von GemeineEsche »

Unsere Kinder haben auch manchmal extra essen bzw. irgendwie abgewandelt. Das finde ich gar nicht ungewöhnlich. Klar könnte man sich öfter was überlegen, was voll ausgewogen und toll ist und alle essen wollen (könnten). Aber naja, das ist halt Alltag. Und eigentlich essen wir allgemein auch nicht so unlangweilig. Essen wiederholt sich auch so ungefähr alle zwei Wochen.
Kleine 02/21
Kleiner 06/23
Benutzeravatar
LilyGreen
Power-SuTler
Beiträge: 6572
Registriert: 10.02.2017, 13:11
Wohnort: mittig

Re: Schnelle vegetarische Familienrezepte

Beitrag von LilyGreen »

Ich finde das ehrlich gesagt nicht schlimm, wenn das Kind was anderes ist, solange es abhängig ist.
Viel von dem, was beim Essen als normal oder wünschenswert gilt ist stark kulturell geprägt. Da lohnt es sich - für mich - nicht, ein Schlachtfeld zu eröffnen, was sich mit hoher Wahrscheinlichkeit von selbst erledigt, sobald das Kind die nötige kognitive Reife besitzt.
☀️ Summer Child (6/16) ☀️
Reh
Miss SuTiversum
Beiträge: 14588
Registriert: 30.04.2018, 11:24

Re: Schnelle vegetarische Familienrezepte

Beitrag von Reh »

Unsere beiden großen mögen das allermeiste von dem leckeren, gesunden, abwechslungsreichen Essen, das ich koche, nicht. Ich könnte jeden Tag Nudeln mit Ketchup servieren, aber das mag ich für mich nicht, und sogar die Kinder haben Nudeln ab und zu über. Dann essen sie Joghurt/Müsli oder Brot mit was drauf.

Mein Mann und ich essen derweil gesund, abwechslungsreich und lecker. Das Rehlein probiert tatsächlich schon immer öfter mal etwas von "unserem" Essen. Das Reh-Mini isst (noch) ganz gerne von unserem Essen mit.

Von daher auch von hier noch eine Stimme für extra-Essen für die Kinder, aber mit Ausnahme von vllt Nudeln koche ich nichts extra für sie.
5 * im Herzen, Rehlein 02/18, Rehkitz 07/20, Reh-Mini 03/23

Ich kann Groß- und Kleinschreibung, mein Handy nicht immer...
feuerdrache
Prof. Dr. SuT
Beiträge: 7754
Registriert: 08.07.2010, 14:11
Wohnort: Österreich

Re: Schnelle vegetarische Familienrezepte

Beitrag von feuerdrache »

Lovelycats2 hat geschrieben: 14.07.2024, 14:19 Naja, Haferflocken, Naturjoghurt und Falafel liefern schok durchaus Proteine. Beeren haben sehr viele Ballaststoffe und lassen den Blutzuckerspiegel daher deutlich weniger stark ansteigen als püriertes Obst, wo der Zucker quasi sofort ins Blut schießt.

Wenn sie Falafel gerne mag, findet sie vielleicht auch Kichererbsen lecker? Die werden bei uns am liebsten pur gegessen.

ich esse vegan also mir ist durchwegs bewusst, wie wenig Protein Getreide liefert, damit kann ich meinen eigenen Proteinbedarf nicht decken. Vielleicht auch, weil ich zur Fraktion- wenig Kohlenhydrate und keine Getreidemast- gehöre.

Apfelmus wird hier bei mir so hergestellt, dass die ganzen Äpfel mit Schale und Kerngehäuse gedünstet werden, dann durch die Flotte Lotte kommen und somit eigentlich bis auf einen winzigen Rest aus dem Kerngehäuse, alles an Ballaststoffen drinnen ist, und kein zusätzlicher Zucker. In grenzenloser Naivität bin ich davon ausgegangen, das wir vom gleichen Apfelmus reden. Allerdings habe ich ja auch Mandelmus zum Abpuffern und Ergänzen des Griesbreies vorgeschlagen.

Falafel kann man auch aus allen möglichen anderen Bohnen herstellen. Hier gerne gegessen aus Pferdebohnen und auch aus Kidneybohnen.
Wenn sie Saucen mag- versuch mal Hummus. Oder Hummsartiges aus anderne Hülsenfrüchten. Das kann sie ja gerne löffeln wenn es ihr schmeckt. Ist schnell und einfach selbst gemacht.

Mit 6 Leuten am Tisch, davon mein Mann nach einer schlimmen Leberentzündung in der Jugend der nicht mehr alles essen kann, einem vegetarischen Kind und mir als Veganer, gibts hier immer Komponentenessen oder 2 Gerichte. Find ich wirklich nicht schlimm, wenn einer was Anderes ist. So bringt man auch die Reste aus dem Kühlschrank an einen Interessenten. Zumindest hier bei uns.
Samsoli
ist nicht mehr wegzudenken
Beiträge: 1287
Registriert: 18.08.2016, 09:37

Re: Schnelle vegetarische Familienrezepte

Beitrag von Samsoli »

Also, das Kind isst ja grundsätzlich was. Und das "was" ist nicht außergewöhnlich ungesund oder schädlich. Also würde ich es so handhaben (bzw. habe das früher auch so gemacht, wenn ich mich richtig erinnere):

Du kochst, worauf du Lust hast. Wenn die Chance besteht, dass das Kind das mögen könnte - anbieten. Wenn sie es nicht mag, etwas von dem anbieten, was sie mag (irgendwas sollte man halt in der schnellen Hinterhand haben). Wenn von vornherein klar ist, dass sie es nicht mag - gleich eine Alternative für das Kind mit auftischen. Das finde ich wichtig, um dem Kind zu signalisieren, dass man an es gedacht hat und es nicht denkt, es gäbe nur etwas "ekliges" zu essen. Da kann man Eskalationen vermeiden.

Sehr lange Zeit war hier die gewünschte Alternative der Kinder:

Dosenmais (ohne irgendwas dazu, das war auch lange ein explizit gewünschter Snack bei kleinem Hunger zwischendurch)

Dosenfisch mochten sie auch lange, fällt mir grad ein.

Der Kleine hat viele Monate lang nach dem Kindergarten eine Schale gefrorene Erbsen gegessen.

Rosinenphase hatten beide.

Wir handhaben es schon immer so, dass die Kinder ALLES probieren dürfen - aber wenn sie nicht möchten, wird nicht ständig nachgefragt und nicht versucht zu überreden. Und es gibt nie etwas Süßes als Alternative. Also gerne Brot statt dem gekochten Gericht, aber nicht als Marmeladen- oder Honigbrot. Und keinen Fruchtjoghurt zB. Apfelmus wiederum wär für mich in Ordnung.
Der Kleine hat ne Weile gern gekochte Eier gegessen, also eigentlich nur das Eiweiß. Davon dann gern fünf Stück. Sonst nix dazu.

Wenn eins der Kinder mal nur die Soße ohne Nudeln essen will, ja von mir aus... Wird halt unter Umständen nicht satt davon, weil die nicht in riesen Menge vorhanden ist.

Aktuell ernähren sich die Kinder in erster Linie von Obst und Nüssen - beides jederzeit frei verfügbar. Wird schon irgendwie so passen, wenn sie so drauf stehen denk ich mir. Mir ist wichtig, dass speziell der Große genug Kalorien zu sich nimmt, der ist nämlich klein und spindeldürr. Wenn er das in Form von Nüssen tut, ist der einzige Nachteil in meinen Augen, dass es ins Geld geht. Irgendwann kommt wieder eine andere Phase.

Da beide Kinder sehr offen gegenüber neuen Gerichten sind, in Summe sehr viele Dinge mögen und essen und auch im Restaurant mehr finden als immer nur Pommes, scheint mir das ganze Thema Essen also ganz gut gelöst für uns. Größtmögliche Freiheit in der Auswahl (und wenn das bedeutet, dass sie tage-/wochenlang das Gleiche essen, dann ist das so) bei möglichst geringem Druck und Bevormundung.
Ich mit Großem (3/13) und Kleinem (2/16)
Antworten

Zurück zu „Beikost und Familientisch“