Unsere Maxi ist ja ein Findelkind und war auch erst 5-6 Wochen, als sie zu uns gefunden hat. Bei uns gab es mehrere Herausforderungen:
1. sie war nicht stubenrein, weil ihr das nie jemand gezeigt hatte. Kacki ging schnell ins Klo, Pippi hat etwas gedauert.
2. sie war neugierig und verspielt, wusste aber nicht, was ein Spielzeug ist und was nicht. So hat sie die Palme auf den Drucker geschmissen und auch Kabel waren nicht vor ihr sicher. Damit hat sie sich einmal auch fast stranguliert. Geht auch mit Katzenangeln und diesen Baumelbällen an Kratzbäumen. Also all solche Gefahrenquellen aus dem Weg räumen.
3. Sie war noch im Nuckelmodus. Wir haben ihr dann eine Körnerkissen zur Verfügung gestellt, daran hat sie genuckelt als Mama-Ersatz, wenn wir sie gefüttert hatten.
4. Sie war neugierig, aber auch klein und ängstlich und ist überall hingekommen. In das Sofa und in den Sessel, von unten/hinten in geschlossene Schubladen, auf den Schrank, in die Storschlaufe vom Vorhang. Lustig, aber auch gefährlich, weil sie da runterfallen kann oder die Gefahr besteht, dass man sie einklemmt oder sich auf sie draufsetzt.
Man muss da wirklich vorsichtig sein, sie sind echt noch extrem klein und gebrechlich in dem Alter.
Ich würde die Zeit um nichts missen wollen und ich hatte auch viel Unterstützung vom Tierschutz, aber es war schon ein ganzes schönes Abenteuer und ich habe nochmal viel gelernt.
Viel Spaß mit der Kleinen!