Vegetarisch(er) leben

für die schwangere und/oder stillende Mutter (und ihre Familie)

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Wurzel
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Re: Vegetarisch(er) leben

Beitrag von Wurzel »

Nienna hat geschrieben: 13.07.2023, 10:06 Ich hab sie (auf laralas tipp hier hin) gesucht und nur die von vly bisher gefunden, im Kaufland zum Beispiel und in einem großen Edeka.
Unser eher kleiner Rewe hat die von vly auch.
Liebe Grüße, Wurzel
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Amarantha
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Re: Vegetarisch(er) leben

Beitrag von Amarantha »

Nienna hat geschrieben: 13.07.2023, 13:34
jessy80 hat geschrieben: 13.07.2023, 12:40
Nienna hat geschrieben: 13.07.2023, 10:06 Ich hab sie (auf laralas tipp hier hin) gesucht und nur die von vly bisher gefunden, im Kaufland zum Beispiel und in einem großen Edeka.
Bei dm gibt es Erbsen barista, die mag ich sehr.
Ah, gut zu wissen! Leider wohne ich nicht mehr so richtig in der Nähe eines dm und wir sind selten dort, aber wenn ich mal wieder da bin, nehm ich die mal mit.

Danke euch beiden, dann schaue ich mich da mal um 🙂
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splischsplasch
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Re: Vegetarisch(er) leben

Beitrag von splischsplasch »

Nachtblau hat geschrieben: 07.06.2023, 08:26 Ich kann dich gut verstehen. Hier scheitert vegetarischer/veganer leben auch oft an Bequemlichkeit und auch Toleranz gerade von Seiten der Kinder. Die essen keine Hülsenfrüchte und gerade der Sprotterich lehnt auch die meisten Ersatzprodukte ab. "Nur Gemüse" kommt natürlich genauso schlecht an und wenn, haben beide da genau entgegengesetzte Geschmäcker. Dazu kommt noch, dass mein Mann an vier Tagen in der Woche abends Salat isst, ich also nur für die Kinder und mich koche. Da kommen tatsächlich zu oft Wurst- oder fertige Fleischprodukte zum Einsatz. Da kommt bei der Bequemlichkeit noch dazu, dass die dann wenigstens allen (auch mir) schmecken. Frisches Fleisch kaufe ich kaum noch, weil das Ergebnis mir/uns oft nicht schmeckt. Aber auch vorgegarte Schnitzel und das Hühnchen im TK-Gericht sind ja irgendwann man durch die Gegend gelaufen.

Dinge, die funktionieren und inzwischen fest eingebaut sind:
- Hafermilch für meine Kaffee.
Ich habe da echt einen großen Verbrauch und mich ebenfalls so lange durchprobiert, bis ich was gefunden habe, was gut schmeckt. Die Krabbe bekommt für ihr Müsli noch Milch,, aber wenn ich beispielsweise Milchreis koche oder Waffeln backe, ersetze ich dort oft schon einen Teil bis alles durch die pflanzliche Alternative. Der Milchreis zum Beispiel wird imo dadurch viel cremiger.
- Pflanzliche "Butter"
Als das "schlecht fürs Klima"-Produkt schlechthin, haben wir dort inzwischen fast nur noch Margarine. (Ausnahme, wenn ich beim Discounter einkaufen bin und es dort nur die gesalzene Variante zu kaufen gibt.) Der Geschmack ist nicht ganz gleich, aber für alle nah genug dran, dass ein Wechsel akzeptiert wurde.
- Pflanzliche Ersatzprodukte/kein bzw. wenig Fleisch, wo möglich
Wenn ich Burger mache, kaufe ich inzwischen Bio-Hack und würze es selbst, ich und die Krabbe essen aber vegane Burger. Einige Hühnchen- oder Speckersatzprodukte werden auch akzeptiert. Letztens habe ich Ofengemüse mit recht wenig Fleisch dazu gemacht. Mein Mann hat sich erst beschwert, aber während die Krabbe nur Fleisch mit Brot, der Sprotterich Kartoffeln und Fleisch und der Mann alles gegessen hat, war ich mit "nur Kartoffeln und Gemüse (mit Quark)" voll zufrieden. Gute (Bio-)Gewürze haben da den Genuss enorm erhöht. Wenn man ein bisschen schaut, kann man also eventuell mit wenig Aufwand für jeden das richtige anbieten. Ich koche mir zum Beispiel manchmal was veganes und esse dass dann zwei Tage, während die Kinder was anderes bekommen.
- einfache vegetarische Gerichte etablieren
Bei den Kindern gehen ja oft süße Sachen, Nudeln/Kartoffeln mit Gemüse(soße), Suppen gehen hier auch immer, gutes TK-Gemüse

Und insgesamt denke ich mir manchmal, dass ein bisschen dann immer noch besser ist als nichts. Ich habe hier schon oft genug Kämpfe, da kann ich nicht noch beim Essen welche ausfechten.
Etwas spät, aber magst du mir deine Alternative für Milch nennen? Ich freue mich immer über gute Empfehlungen.
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Nachtblau
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Re: Vegetarisch(er) leben

Beitrag von Nachtblau »

splischsplasch hat geschrieben: 13.07.2023, 19:38
Nachtblau hat geschrieben: 07.06.2023, 08:26 Ich kann dich gut verstehen. Hier scheitert vegetarischer/veganer leben auch oft an Bequemlichkeit und auch Toleranz gerade von Seiten der Kinder. Die essen keine Hülsenfrüchte und gerade der Sprotterich lehnt auch die meisten Ersatzprodukte ab. "Nur Gemüse" kommt natürlich genauso schlecht an und wenn, haben beide da genau entgegengesetzte Geschmäcker. Dazu kommt noch, dass mein Mann an vier Tagen in der Woche abends Salat isst, ich also nur für die Kinder und mich koche. Da kommen tatsächlich zu oft Wurst- oder fertige Fleischprodukte zum Einsatz. Da kommt bei der Bequemlichkeit noch dazu, dass die dann wenigstens allen (auch mir) schmecken. Frisches Fleisch kaufe ich kaum noch, weil das Ergebnis mir/uns oft nicht schmeckt. Aber auch vorgegarte Schnitzel und das Hühnchen im TK-Gericht sind ja irgendwann man durch die Gegend gelaufen.

Dinge, die funktionieren und inzwischen fest eingebaut sind:
- Hafermilch für meine Kaffee.
Ich habe da echt einen großen Verbrauch und mich ebenfalls so lange durchprobiert, bis ich was gefunden habe, was gut schmeckt. Die Krabbe bekommt für ihr Müsli noch Milch,, aber wenn ich beispielsweise Milchreis koche oder Waffeln backe, ersetze ich dort oft schon einen Teil bis alles durch die pflanzliche Alternative. Der Milchreis zum Beispiel wird imo dadurch viel cremiger.
- Pflanzliche "Butter"
Als das "schlecht fürs Klima"-Produkt schlechthin, haben wir dort inzwischen fast nur noch Margarine. (Ausnahme, wenn ich beim Discounter einkaufen bin und es dort nur die gesalzene Variante zu kaufen gibt.) Der Geschmack ist nicht ganz gleich, aber für alle nah genug dran, dass ein Wechsel akzeptiert wurde.
- Pflanzliche Ersatzprodukte/kein bzw. wenig Fleisch, wo möglich
Wenn ich Burger mache, kaufe ich inzwischen Bio-Hack und würze es selbst, ich und die Krabbe essen aber vegane Burger. Einige Hühnchen- oder Speckersatzprodukte werden auch akzeptiert. Letztens habe ich Ofengemüse mit recht wenig Fleisch dazu gemacht. Mein Mann hat sich erst beschwert, aber während die Krabbe nur Fleisch mit Brot, der Sprotterich Kartoffeln und Fleisch und der Mann alles gegessen hat, war ich mit "nur Kartoffeln und Gemüse (mit Quark)" voll zufrieden. Gute (Bio-)Gewürze haben da den Genuss enorm erhöht. Wenn man ein bisschen schaut, kann man also eventuell mit wenig Aufwand für jeden das richtige anbieten. Ich koche mir zum Beispiel manchmal was veganes und esse dass dann zwei Tage, während die Kinder was anderes bekommen.
- einfache vegetarische Gerichte etablieren
Bei den Kindern gehen ja oft süße Sachen, Nudeln/Kartoffeln mit Gemüse(soße), Suppen gehen hier auch immer, gutes TK-Gemüse

Und insgesamt denke ich mir manchmal, dass ein bisschen dann immer noch besser ist als nichts. Ich habe hier schon oft genug Kämpfe, da kann ich nicht noch beim Essen welche ausfechten.
Etwas spät, aber magst du mir deine Alternative für Milch nennen? Ich freue mich immer über gute Empfehlungen.
Ich hatte aufgrund dieses Thread hier, glaube ich viewtopic.php?t=161244 mit "Not milk" in der vollfetten Variante angefangen. Die kam Milch geschmacklich recht nahe. Von dort habe ich für Kaffee irgendwann auf Alpro Barista umgestellt, weil mir der von verschiedenen Haferdrinks am besten schmeckte. Inzwischen mag ich den aber alle nicht mehr und nehme nur noch den Barista Haferdrink von Lidl. Den muss man zwar vor jeder Benutzung schütteln, sonst setzt sich da viel ab, aber Geschmack und Preis sind einfach besser. ;)
Mandelmilch hatte ich auch mal in verschiedenen Varianten, aber irgendwie ist das nicht meins.
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splischsplasch
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Re: Vegetarisch(er) leben

Beitrag von splischsplasch »

Nachtblau hat geschrieben: 13.07.2023, 19:54
splischsplasch hat geschrieben: 13.07.2023, 19:38
Nachtblau hat geschrieben: 07.06.2023, 08:26 Ich kann dich gut verstehen. Hier scheitert vegetarischer/veganer leben auch oft an Bequemlichkeit und auch Toleranz gerade von Seiten der Kinder. Die essen keine Hülsenfrüchte und gerade der Sprotterich lehnt auch die meisten Ersatzprodukte ab. "Nur Gemüse" kommt natürlich genauso schlecht an und wenn, haben beide da genau entgegengesetzte Geschmäcker. Dazu kommt noch, dass mein Mann an vier Tagen in der Woche abends Salat isst, ich also nur für die Kinder und mich koche. Da kommen tatsächlich zu oft Wurst- oder fertige Fleischprodukte zum Einsatz. Da kommt bei der Bequemlichkeit noch dazu, dass die dann wenigstens allen (auch mir) schmecken. Frisches Fleisch kaufe ich kaum noch, weil das Ergebnis mir/uns oft nicht schmeckt. Aber auch vorgegarte Schnitzel und das Hühnchen im TK-Gericht sind ja irgendwann man durch die Gegend gelaufen.

Dinge, die funktionieren und inzwischen fest eingebaut sind:
- Hafermilch für meine Kaffee.
Ich habe da echt einen großen Verbrauch und mich ebenfalls so lange durchprobiert, bis ich was gefunden habe, was gut schmeckt. Die Krabbe bekommt für ihr Müsli noch Milch,, aber wenn ich beispielsweise Milchreis koche oder Waffeln backe, ersetze ich dort oft schon einen Teil bis alles durch die pflanzliche Alternative. Der Milchreis zum Beispiel wird imo dadurch viel cremiger.
- Pflanzliche "Butter"
Als das "schlecht fürs Klima"-Produkt schlechthin, haben wir dort inzwischen fast nur noch Margarine. (Ausnahme, wenn ich beim Discounter einkaufen bin und es dort nur die gesalzene Variante zu kaufen gibt.) Der Geschmack ist nicht ganz gleich, aber für alle nah genug dran, dass ein Wechsel akzeptiert wurde.
- Pflanzliche Ersatzprodukte/kein bzw. wenig Fleisch, wo möglich
Wenn ich Burger mache, kaufe ich inzwischen Bio-Hack und würze es selbst, ich und die Krabbe essen aber vegane Burger. Einige Hühnchen- oder Speckersatzprodukte werden auch akzeptiert. Letztens habe ich Ofengemüse mit recht wenig Fleisch dazu gemacht. Mein Mann hat sich erst beschwert, aber während die Krabbe nur Fleisch mit Brot, der Sprotterich Kartoffeln und Fleisch und der Mann alles gegessen hat, war ich mit "nur Kartoffeln und Gemüse (mit Quark)" voll zufrieden. Gute (Bio-)Gewürze haben da den Genuss enorm erhöht. Wenn man ein bisschen schaut, kann man also eventuell mit wenig Aufwand für jeden das richtige anbieten. Ich koche mir zum Beispiel manchmal was veganes und esse dass dann zwei Tage, während die Kinder was anderes bekommen.
- einfache vegetarische Gerichte etablieren
Bei den Kindern gehen ja oft süße Sachen, Nudeln/Kartoffeln mit Gemüse(soße), Suppen gehen hier auch immer, gutes TK-Gemüse

Und insgesamt denke ich mir manchmal, dass ein bisschen dann immer noch besser ist als nichts. Ich habe hier schon oft genug Kämpfe, da kann ich nicht noch beim Essen welche ausfechten.
Etwas spät, aber magst du mir deine Alternative für Milch nennen? Ich freue mich immer über gute Empfehlungen.
Ich hatte aufgrund dieses Thread hier, glaube ich viewtopic.php?t=161244 mit "Not milk" in der vollfetten Variante angefangen. Die kam Milch geschmacklich recht nahe. Von dort habe ich für Kaffee irgendwann auf Alpro Barista umgestellt, weil mir der von verschiedenen Haferdrinks am besten schmeckte. Inzwischen mag ich den aber alle nicht mehr und nehme nur noch den Barista Haferdrink von Lidl. Den muss man zwar vor jeder Benutzung schütteln, sonst setzt sich da viel ab, aber Geschmack und Preis sind einfach besser. ;)
Mandelmilch hatte ich auch mal in verschiedenen Varianten, aber irgendwie ist das nicht meins.
Dankeschön
Sohn 1 (08/18), Sohn 2 (08/21), Tochter (09/25) und Ehemann
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