So... mein Wort noch zum Flypost.

Ich habe die Zonen schon vor etwa 2 Wochen eingeführt und zwei Zonen schon 'durch'.
Da ich nicht komplett auf FlyLady umsteigen möchte, sondern mein im Grunde funktionierendes Aufräumsystem verbessern wollte mache ich da jetzt auch erstmal so weiter wie die letzten paar Wochen. Declutter werde ich aber in die Tagesaufgabe mit einfließen lassen. Sprich: Heute ist der Badschrank dran. EIgentlich nur 15 MInuten. Ich mache aber jetzt 25 Minuten draus und miste erst aus, dann 15 Minuten aufräumen. Je nach Tag werde ich das vielleicht auch wieder zeitlich trennen.
Meine Zonen sind:
Zone 1: Küche
Zone 2: Wohnzimmer/Flur
Zone 3: HWR und Bäder
Zone 4: Schlaf und Kinderzimmer
Zone 5: Keller/ Garten
Ich werde das auch erstmal in 5-Wochenschritten laufen lassen. Mein aktueller Plan ist also für Februar-März. Mir erschließt es sich nicht so ganz, weshalb ich einen Bereich bzw zwei Bereiche "Vernachlässigen" sollte, damit es in einen Monat passt.
Am Montag war so ein Tag, da war ich mega glücklich über mein aktuelles Aufräumystem.
Der Große ist diese Woche aus dem KiGa abgemeldet, weil mir da im Moment zu viele Corona-Fälle sind und so sind wir morgens erstmal eine riesen Runde mit den Laufrädern um den See spazieren gegangen. In der Zeit konnte ich den Robbi unten saugen lassen. Dann haben die Kinder oben das Zimmer frei geräumt. ("Wir müssen den Boden frei räumen, damit Robbi saugen kann!" ) und während der Robbi dann oben gesaugt hat durften die Kinder was schauen und ich hab meinen Bereich aufgeräumt und einmal den Boden gewischt. Der HWR war dran und der war wirklich noch recht ordentlich vom letzten Mal, das war in paar Minuten fertig. Dann sind wir wieder raus, auf den Spielplatz, Fahrrad fahren usw.
Das Wohnzimmerfester habe ich als 2 Minuten-Hotspot wieder geputzt als die Kinder im Garten gespielt haben.
Am Abend war das Haus sauber, die Kinder früh im Bett, weil total Müde und ich hatte das Gefühl meinen Tag gut genutzt und ganz viel Zeit mit den Kindern verbracht zu haben.
Ich bin sonst so gewesen, dass ich gerade an sonnigen Tagen so eine AUfräumwut bekomme und dann das Gefühl habe alles schaffen zu müssen. Dann putze ich nicht nur ein Fenster, sondern gleich alle! Und wenn ich einen Raum anfange aufzuräumen, dann muss der auch komplett fertig werden. Dabei kommen dann natürlich die Kinder zu kurz.
Mit den Zonen kann ich da viel entspannter ran gehen, weil ich weiß, dass bald gewisse Bereiche sowieso dran kommen.
Der Montag war echt ein perfekter Tag, das ist hier natürlich nicht die Regel. Auch wenn ich es gerne so hätte.
Gestern wollten wir dann morgens jemanden besuchen und mein 2 Jähriger fragte bevor wir raus wollten: "Müssen wir noch was hochstellen, damit Robbi saugen kann?"
Und ja... auch hier denke ich oft: Ach das dauert doch nicht lange, 10 Minuten, dann ist das fertig! Und dann dauert es doch 30... Es hilft mir dann wirklich nur die aktuelle Aufgabe zu fokussieren. Sprich: Teller in die Spüle - Tisch abputzen. Das ist in spätestens 5 Minuten fertig.
Dann die Arbeitsplatte: In die Spüle rein räumen - abputzen.
Und dann genieße ich es manchmal einfach allein zu sein dabei und dann dauert das Tischabputzen halt mal 20 minuten...
Mein heutiger 2 Minuten Hotspot: Das schräge Badezimmer Fenster. Da hat sich heute morgen ein Vogel im Vorbeifliegen erleichtert.
Grizzly, oh nein... sowas ist ärgerlich! Das hatten wir auch vor kurzem.