Zu viel Milch bei Beikosteinführung

Fragen und Antworten rund um das Thema Stillen

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Serafin
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Re: Zu viel Milch bei Beikosteinführung

Beitrag von Serafin »

Ein Kind mit einem Jahr stillt sich eigentlich nicht selbst ab. Dazu ist es noch viel zu jung. Und mit der Imfpung hat es ziemlich sicher nichts zu tun.

Ich würde einfach zwanglos im Halbschlaf weiterhin anbieten. Und ich denke, dass dein Kind dann schon durchaus wieder mag.
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ShinyCheetah
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Re: Zu viel Milch bei Beikosteinführung

Beitrag von ShinyCheetah »

Sehe ich wie Serafin. Ohne Schnuller würde sich dein Baby sicher noch nicht "alleine" abstillen. Der Schnuller ist eben ein Brustersatz - und ein Saugbedürfnis besteht ja offenbar noch ;)
mit Sohn F (Ende September 18)
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Kommata
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Re: Zu viel Milch bei Beikosteinführung

Beitrag von Kommata »

Kennst du schon den Thread "Linksammlung Stillwissen"?

Den findest du hier:

https://stillen-und-tragen.de/forum/vie ... 2&t=124858

Bis Nane dir antwortet, kannst du dort ganz viel finden:

Sich selbst abstillen im 1. LJ
viewtopic.php?f=2&t=101225&hilit=saugve ... 0#p1339318

Vorzeitiges Abstillen im 1. Lj
http://www.stillen-und-tragen.de/forum/ ... +Abstillen

vorzeitiges, allmähliches Abstillen
http://www.stillen-und-tragen.de/forum/ ... 0#p1774265

Stillstreik
http://www.stillen-und-tragen.de/forum/ ... =2&t=81455


Alles Liebe euch beiden!
Kommata
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Re: Zu viel Milch bei Beikosteinführung

Beitrag von Kommata »

PS: am meisten helfen dir jetzt wahrscheinlich die Tipps aus dem "Stillstreik"-Thread :)

viewtopic.php?f=2&t=81455
Du beschreibst einen ganz klassischen Stillstreik. Bitte, hab Geduld! Du kennst die üblichen Maßnahmen zur Überwindung eines solchen Stillstreiks aus Deinem Stillbuch, oder möchtest Du da Tipps? Zur groben Orientierung: meist dauern solche Streiks irgendwas zwischen 2 Tage und 2 Wochen ;-)

Es sind verschiedene Ursachen denkbar (und es genauso möglich ist, dass Du die Ursache gar nicht rausfinden wirst), z.B.:
* Schmerzen beim Saugen (z.B. Halsentzündung/eine wunde Stelle am Gaumen/der Mundschleimhaut, Ohrenschmerzen, Hand-Fuß-Mund-Krankheit, Zahnungsbeschwerden... )
* Erschrecken über heftige Beißreaktionen
* Verwirrung über die neue Situation Deiner Erwerbstätigkeit
* veränderter Geschmack der Mumi durch Menstruation o.ä. (was ihm in der Tasse vielleicht weniger ausmacht)
*...
... und da stehen auch ganz viele Tipps von Mamas, die genau dasselbe erlebt haben.
Ganz bestimmt kannst du - wenn du das möchtest - mit der tollen Begleitung hier bald wieder Stillen. :)
Leesti
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Re: Zu viel Milch bei Beikosteinführung

Beitrag von Leesti »

Hallo und vielen Dank für eure Antworten!

Ich bin jetzt noch ein bisschen unentschlossen. Den Nucki wegzulassen finde ich so krass. Ich kann mir das irgendwie überhaupt nicht vorstellen. Sie nimmt den Nucki halt immer zwischendurch und auch zum schlafen eigentlich immer.
Und mehr als vorher will ich ja auch nicht wieder stillen, weil ich dann wieder das Problem mit zu viel Milch habe. Das will ich ja auch nicht riskieren.

Jetzt ist es aber so, dass ich ja eigentlich kaum mehr gestillt habe (die rechte Brust habe ich das letzte Mal vor etwa 40 Stunden gegeben). Käme denn da jetzt überhaupt noch Milch? Wahrscheinlich sollte ichjetzt abpumpen, oder? damit die Produktion noch läuft?

Das wäre jetzt meine dringenste Frage. Und dann muss ich überlegen, ob ich jetzt abstille oder den Kampf doch noch mal aufnehme.

Ich hoffe, ihr könnt mich verstehen.

Danke und liebe Grüße

Leesti
pqr
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Re: Zu viel Milch bei Beikosteinführung

Beitrag von pqr »

Wieso fändest Du ein paar Tage Schnuller reduzieren so krass?
Viele Grüße
pqr

pqr mit Mini 04/2015
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Leesti
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Re: Zu viel Milch bei Beikosteinführung

Beitrag von Leesti »

Was heißt denn reduzieren? Also schon zwischendurch geben?

Ich glaube, sie würde vor allem nachts dann wirklich viel weinen. Ist das denn der Sinn, dass ich ihr dann einfach die ganze Zeit die Brust anbiete anstatt Schnuller? Auch wenn sie weint?

Das hab ich vielleicht nicht so ganz verstanden.

Danke für deine Antwort.
Leesti
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Re: Zu viel Milch bei Beikosteinführung

Beitrag von Leesti »

Und dann mit dem Pumpen? Was meint ihr? Wahrscheinlich sollte ich langsam mal abpumpen, oder?

danke danke!
Kommata
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Re: Zu viel Milch bei Beikosteinführung

Beitrag von Kommata »

Ich schreibe nur aus Mamasicht - bestimmt gar Nane noch bessere Tipps. :)

Du fragst, ob noch Milch käme: So wie es klingt, ist deine Milch in den letzten Wochen kontinuierlich etwas weniger geworden und darüber bist du ja auch happy :)
Ich kenne tatsächlich (Langzeitstiller-) Mamas, die sind ohne Kleinkind 4, 5 Tage weggefahren und haben danach wir immer einschlaf-gestillt. Ich denke also, du brauchst dir keine Sorgen zu machen, dass die rechte Brust jetzt gsr keine Milch mehr hat.
Wenn du jetzt mal pumpst (vielleicht "vorsichtshalber", bis Nane sich meldet), dann sei aber nicht erschrocken, wenn weniger/ nichts kommt. Du klingst, als ob dich die Situation gerade sehr stresst und dein Baby trinkt ja sowieso nicht mehr die Mengen wie vor ein paar Monaten ... denk daran: die Pumpmenge sagt nichts über die Milchmenge aus (und es gibt auch Frauen, bei denen kommt nie Milch beim Pumpen).

Das du vom "Kampf" schreibst, den du überlegst, nochmal auf dich zu nehmen, klingt nach großem Druck. Ich kann verstehen, dass sich das für dich gerade so anfühlt - ich glaube, jede Mama fühlt sich von einem Stillstreik überrumpelt / überfordert.

Vielleicht kannst du probieren, es dir mit deinem Baby so richtig gut gehen zu lassen? Wellness-Wochenende?
(Nackig) im Bett schmusen, ein schönes Bad nehmen, zusammen (oberkörperfrei) Musik und vielleicht dazu gemeinsam "tanzen/ wiegen" (mit Baby auf dem Arm), dein Baby zum Mittagsschlaf auf dir schlafen lassen, ...

Und selbst wenn es dann nicht in der nächsten Zeit/ den nächsten 2 Wochen klappen sollte ... dann hattet ihr doch einen schönen Abschluss / Abschied eurer Stillbeziehung :)

Ach und wegen des Nuckis: Die Idee vom reduzieren ist ja, dass dein Kind die Brust wieder nutzt, um sein Saugbedürfnis zu befriedigen.
Weinen lassen würde ich es nicht - ich denke, das wäre dann wirklich ein "Kampf". Geh doch nach deinem Gefühl ... vielleicht denkst du: Oh, jetzt würde mein Kind bestimmt gern nuckeln - und dann legst du dich mit ihm im Halbdunkel (oberkörperfrei) ins Bett oder machst Musik an oder was auch immer ... und wenn es nicht klappt, dann vielleicht beim nächsten Mal ... :)
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ShinyCheetah
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Re: Zu viel Milch bei Beikosteinführung

Beitrag von ShinyCheetah »

Ich denke auch, so schnell ist die Milch nicht weg. Ich könnte mehrere Monate noch stillen, nachdem ich auf 1-2x die Woche (!) reduziert hatte.

Am Anfang des Threads war das mit den künstlichen Saugen ja schon mal Thema. Da hatten wir ja auch schon gesagt, im Prinzip solltest du die weglassen, wenn dein Baby sich nicht auf Brei + Schnuller abstillen soll. Andererseits hattest du da ja die Vorstellung, mit ca. einem Jahr abzustillen. Möchtest du das immer noch? Dann würde ich an deiner Stelle den Stillstreik dazu "nutzen". Wenn du möchtest, dass dein Baby noch bis 12 Monate Muttermilch bekommt, könntest du so lange ja tatsächlich einfach abpumpen und daraus z. B. Milchbrei machen.

Wie sind denn da im Moment deine Wünsche?
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