Herzenswunsch Stillen nach 2 Brust OPs

Fragen und Antworten rund um das Thema Stillen

Moderatoren: Anjamaria01, klecksauge, SchneFiMa, Mondenkind

DieBu
Herzlich Willkommen
Beiträge: 17
Registriert: 26.05.2021, 12:18
Wohnort: OSL Schipkau

Herzenswunsch Stillen nach 2 Brust OPs

Beitrag von DieBu »

Hallo liebe Mamis und Beraterinnen,

Dieses Forum wurde mir von meiner Gyn und einer Bekannten empfohlen und ich war anfangs überwältigt von den vielen Zahlen und Gedanken.
Es ist wunderschön zu lesen, dass es Menschen gibt die sich um uns kümmern und teilhaben lassen an ihrem Leben und es damit auch bereichern.

Mit der heutigen Bestellung eines BES und dem anmelden hier nehme ich nun die restliche Kraft und Hoffnung auf ein Stillleben mit unserer kleinen Maus.

Nun zu mir und unserer Geschichte (ich hoffe ich schweife nicht Alleinherrschaft aus und bringe alle wichtigen Fakten mit) 🙈

Ich bin 32Jahre alt und habe 2010 meine große Tochter Leandra zur Welt gebracht. Eine tolle Geburt und lediglich arg pralle Brüste beim milcheinschuss am 3. Tage- sonst alles super und ich habe es unfassbar genossen sie bis zum 2. Lebensjahr zu stillen und im Tuch zu tragen. Ich hätte wohlmöglich noch länger Estill wäre da nicht die Schilddrüsenüberfunktion dazwischen gekommen. Ich habe abgestillt und bekam zwei mal eine Radio-Jod-Bestrahlung.
Seit dem nehme ich jeden Tag 1 Tablette Euthyrox früh nüchtern und bin laut den Blutwerten „super eingestellt“.
Mein damaliger Partner und meine Naivität + Unsicherheit führten dazu, dass ich mir Silikonimplantate einsetzen lassen habe (pro Seite knapp500g)... unfassbar dumm aber das nennt man dann wohl „Lehrgeld“ :-(
Die Beziehung scheiterte und ich war 2 Jahre alleinerziehend. Und dann kam Maik ❤️
2019 musste nach 1 Jahr Beobachtung ein gutartiger Tumor rechte Brust (13 cm groß) und zwei kleine auffällige knoten linke Brust entfernt werden, was das entnehmen der Silikonimplantate und eine komplette Neukonstruktion beider Brüste mit sich zog.
Mit der neuen Beziehung kam der Wunsch eines zweiten Kindes auf. Dieser wurde uns erfüllt und unsere kleine Charlotte kam am 04.03.‘21 zur Welt. 52 cm und 3830g. Früh 3 Uhr setzten die Wehen ein, halb6 waren wir dann im KH, 6 Uhr im Kreissaal und halb7 lag sie schon in meinem Armen. Nachgeburt kam zügig hinterher - keine Verletzungen oder Risse.
Der milcheinschuss war nicht groß spürbar und Lotti hatte, wie die große, Gelbsucht. Dennoch haben Sie uns 3 Tage später entlassen mit dem Wissen, dass ich eine Hebamme habe (die auch bei der Geburt dabei war). In der Zeit plagten mich wunde brustwarzen bis die Tränen flossen aber ich war wild entschlossen „es durch zu ziehen“.
14 Tage später habe ich einen fetten Milchstau in der linken Brust bekommen mit Fieber, Schüttelfrost und Schwindel- es ging wieder ins KH mit Empfehlung meiner Hebamme um dann dort Antibiotikum zu bekommen und weil Lotti bis dahin wieder unter dem Geburtsgewicht war wurde mir empfohlen nun zuzufüttern. Wir haben bis dahin schon ab und an mal Schnuller verwendet sodass sie keine Probleme hatte aus der Flasche zu trinken.
Nach der Entlassung waren es anfangs (nach dem stillen) 50 ml je nach Gefühl ob sie satt ist 1-3 mal am Tag was aber auf 90ml hoch ging trotz abpumpen und teilweise 12 mal anlegen am Tag.
Die Wunden Brustwarzen verschwanden beidseitig kurzzeitig und kamen dann links wieder. Wir waren dann beim Osteopathen und schwubs war auch die linke Seite wieder beschwerdefrei (bis heute!). Nur leider habe ich auf meine Hebi gehört und dann alle Flaschen mit einem Mal abgesetzt weil sie meinte wenn ich wieder vollstillen möchte muss ich die Brust „reizen“ damit sie wieder mehr produziert. „Halte durch.“ waren ihre Worte und ich habe 2 Tage ein schreiendes Baby versucht mit Muttermilch, Luft und liebe zu ernähren :-( dann tat es mir so leid dass sie offensichtlich starken Hunger hat und ich einfach zu wenig Milch, dass ich am 3. Tage wieder mit 90ml 1-3 mal am Tag angefangen habe. Leider habe ich kaum Aufzeichnungen darüber.
Nun ist es so, dass ihr selbst nachts die Brust nicht reicht(was bis vor 2 Tagen noch so war) und ich wieder mit der Mandela Pumpe arbeite. Sie möchte kaum noch an die Brust und schreit sie teilweise an, was ich verstehen kann da selbst beim pumpen nicht mal die erste Linie(10ml?!) erreicht werden (mit beiden Brüsten!). Nichts desto trotz versuche ich sie immer wieder erst anzulegen bevor ich die Flasche gebe- vielleicht sollte ich das nicht mehr machen bis das BES da ist um den Frust nicht weiter aufzubauen?!

Sie ist fast 3 Monate alt und es treibt mir die Tränen in die Augen bei dem Gedanken gänzlich abzustillen. Gibt es noch Hoffnung auf mehr Muttermilch? Bin ich egoistisch wenn ich es noch nicht aufgeben möchte? :-( eine Bekannte riet mir lactaval Tabletten- ist das eine Unterstützung zur Milchproduktion?

Lieben Dank fürs durchlesen, vielleicht könnt ihr mir nochmal zu Aufschwung verhelfen.
Leben und leben lassen ❤️😌
Große 02/2010 und Lütte 03/2021
Benutzeravatar
Schneekugel
Dipl.-SuT
Beiträge: 5249
Registriert: 21.06.2010, 23:00
Wohnort: CH

Re: Herzenswunsch Stillen nach 2 Brust OPs

Beitrag von Schneekugel »

Herzlich willkommen und herzlichen Glückwunsch.

Ich denke eine der super lieben und tollen Stillmods wird sich bei dir melden.

Von mir keine Ratschläge, nur gedrückte Daumen und Zuversicht, da hast du ja schon vieles durchgemacht du Arme.

Die Mods brauchen gewisse Infos für die Beratung, dies ist aus dem angehefteten Tread (wie funktioniert Stillberatung im SuT viewtopic.php?f=2&t=212847), in dem steht was sie alles brauchen, vielleicht hast du da mal Zeit, dann haben sie es nachher einfacher?
(ich hoffe dies ist oke so?)
_______________________________________________________________________________________________________________


Was brauchen wir an Informationen?
Beantwortet uns bitte so genau wie möglich folgende Fragen:

* Ist Euer Baby ein Junge oder ein Mädchen?
* Wird oder wurde Euer Baby zugefüttert, wenn ja, mit was (Muttermilch, Formulanahrung)? Schreibt bitte die Mengen auf (wie oft und wieviel täglich) und womit zugefüttert wird oder wurde.
* Bitte beschreibt, wie Euer Stillalltag für gewöhnlich aussieht: Wie oft und wie lange wird üblicherweise gestillt? Wie lang sind die Schlafpausen?
* Wie oft pro Tag scheidet das Baby aus? Wie häufig hat es Stuhlgang?
* Berichtet auch von Eurem Stillstart und den ersten Wochen nach der Geburt, v.a.: Wie klappt(e) das Stillen? Unruhiges Baby? Andock-Probleme?
* Kennt es künstliche Sauger, also z.B. Flaschen, Hütchen, Schnuller?
* Seid Ihr (bzw. Ist Euer Kind) bereits woanders in Behandlung/Beratung? Stillberatung, Kinderarzt, Hebamme, Osteopath, Krankengymnastik...?
* Gibt es medizinische Besonderheiten, die das Stillen betreffen könnten? Z.B. Orthopädische Auffälligkeiten, Frühgeburt, Gelbsucht beim Baby? Brust-Operationen, Schilddrüsen- und andere chronische Erkrankungen (Übergewicht, Diabetes, PCOS,...) bei der Mutter? Medikamenteneinnahme?
* Falls dieses Kind nicht Dein erstes ist, beschreibe bitte kurz Deine Stillerfahrung mit Deinem/Deinen größeren Kind/ern.


- Gebt uns genaue Daten!
Bei dem Verdacht auf Gedeihstörungen oder Fragen zur Milchmenge solltet Ihr alle gemessenen Gewichtsdaten mit genauem Datum angeben. Wichtig ist auch, wo und mit welcher Waage gemessen wurde. Beispiel:

02.04. 3050 g Geburt KH
05.04. 2800 g Entlassung KH
09.04. 2900 g Hebamme
15.04. 3060 g Hebamme
...

Bei Zufütterung des Babys ist es wichtig zu wissen, welche Mengen zugefüttert wurden. Zur Beurteilung des Gedeihens sind weiterhin die Ausscheidungen wichtig und die Info, wie oft gestillt wird. Während Zufütterreduktionen ist meist eine sehr engmaschige Kontrolle des Gedeihens sinnvoll, mit einer Waage zuhause (siehe Grundinfo zum Wiegen und Gedeihen.

Wiegen stets zur gleichen Tageszeit unter gleichen Bedingungen bringt die besten Ergebnisse. Am genauesten wiegen ausschließlich moderne, elektronische, möglichst geeichte Babywaagen (z.B. aus der Apotheke zu leihen). Bei kleinen Babys / bei Verdacht auf Gedeihstörungen / für Stillproben sollte die Messgenauigkeit mind. 10 g, besser 5 g betragen (die Messgenauigkeit steht in den technischen Daten in der Gebrauchsanweisung). Testen kann man die Waage z.B. mit einem kg Zucker, das man mehrmals wiegt. Kommt immer der gleiche Wert heraus?). Personenwaagen für Erwachsene ("sich selbst einmal mit, einmal ohne Baby wiegen, und dann die Differenz nehmen") sind in jedem Fall zu ungenau und damit prinzipiell ungeeignet. Die Waage muss auf einem festen, ebenen Untergrund stehen (kein Stoff, Teppich, Handtuch, Wickelunterlage, Mosaik-Böden, Badfliesen-Fugen, alte Holzbalken, Bücher o.ä.). Achtung beim Zusammenbauen (manchmal verhakt sich die Wägeschale irgendwo) und beim Ablesen. Batterien ggf. überprüfen.

Üblicherweise wird dann auf folgende Weise dokumentiert:

15.07. 3800 g, 11x gestillt, 150 ml PRE, 0x Stuhl, 5x Pipi
16.07. 3770 g, 12x gestillt, 130 ml PRE, 3x Stuhl, 4x Pipi
17.07. 3810 g, 10x gestillt, 130 ml PRE, 2x Stuhl, 5x Pipi
...
Träume nicht dein Leben, lebe deinen Traum!
N 06/2009 🧜‍♀️, N 03/2013 🏄‍♂️, N 11/2016 🧚‍♀️
DieBu
Herzlich Willkommen
Beiträge: 17
Registriert: 26.05.2021, 12:18
Wohnort: OSL Schipkau

Re: Herzenswunsch Stillen nach 2 Brust OPs

Beitrag von DieBu »

Entschuldigt das späte reagieren, ich habe nun das BES ausprobiert und bin begeistert, nach den ersten 2x anschreihen und ablehnen hat es jetzt ab dem 3. mal geklappt. Zwar muss ich immer aufpassen einen guten moment anzupassen und dass sie nicht mit dem rumwerfen der Hände die Schläuche abzieht aber sie trinkt an der Brust. Leider zeigt Sie keine Bildung von Milch wenn ich mich zwischendurch an die Milchpumpe(von medela) setze! :-(

* Ist Euer Baby ein Junge oder ein Mädchen?
Ein Mädchen, geb. Am 04.03.2021

* Wird oder wurde Euer Baby zugefüttert, wenn ja, mit was (Muttermilch, Formulanahrung)? Schreibt bitte die Mengen auf (wie oft und wieviel täglich) und womit zugefüttert wird oder wurde.
Aptamil HA Pre, 120ml mit MAM Flasche und Sauger in Größe 0 oder 1, ca. 7 mal wird sie gefüttert damit. Aktuell so wenig Muttermilch dass es nicht ohne gehen würde.

* Bitte beschreibt, wie Euer Stillalltag für gewöhnlich aussieht: Wie oft und wie lange wird üblicherweise gestillt? Wie lang sind die Schlafpausen?
Sie trinkt 2 Minuten an der Brust (wenn sie sie nicht anschreit und verweigert, was meistens der Fall ist) und schläft tagsüber meist nur 20 Minuten, nachts dafür dann oft von 22-3 Uhr

* Wie oft pro Tag scheidet das Baby aus? Wie häufig hat es Stuhlgang?
Stuhlgang hat sie aller 2 Tage und nasse Windeln ca. 7/8 am Tag.

* Berichtet auch von Eurem Stillstart und den ersten Wochen nach der Geburt, v.a.: Wie klappt(e) das Stillen? Unruhiges Baby? Andock-Probleme?
Bis zum milchstau (14 Tage nach Geburt) trank sie unregelmäßig und nie lange weil sie dann schnell eingeschlafen ist. Meine Brustwarzen waren sehr schnell sehr wund aber das andocken an dich klappte gut. Leider nahm sie dann so sehr ab durch ein Stau dass wir im KH angefangen haben zuzufüttern (aptamil HA pre 50ml)

* Kennt es künstliche Sauger, also z.B. Flaschen, Hütchen, Schnuller?
Kennt sie alles und nimmt es auch gern bis auf Hütchen und schneller nur zum einschlafen.

* Seid Ihr (bzw. Ist Euer Kind) bereits woanders in Behandlung/Beratung? Stillberatung, Kinderarzt, Hebamme, Osteopath, Krankengymnastik...?
Wir waren beim Osteopathen weil die linke Brustwarze nicht verheilt ist, danach dchon. Meine Hebamme ist keine große Hilfe da sie nur empfohlen hat meiner Tochter mehr falschen zugeben dass sie nicht wieder abnimmt.

* Gibt es medizinische Besonderheiten, die das Stillen betreffen könnten? Z.B. Orthopädische Auffälligkeiten, Frühgeburt, Gelbsucht beim Baby? Brust-Operationen, Schilddrüsen- und andere chronische Erkrankungen (Übergewicht, Diabetes, PCOS,...) bei der Mutter? Medikamenteneinnahme?
Ich nehme 1x früh nüchtern euthyrox 100 wie oben beschrieben und habe 2 Brust Ops hinter mir (Implantate und gutartiger Tumor)

* Falls dieses Kind nicht Dein erstes ist, beschreibe bitte kurz Deine Stillerfahrung mit Deinem/Deinen größeren Kind/ern.
Meine erste Tochter wurde 8 monate voll gestillt und bis zum 2 Lebensjahr weiterhin unregelmäßig wie es uns beiden gut tat- eine wunderschöne stillzeit

Ich hoffe die verschwindet nun nicht gänzlich :-(

Liebe Grüße an alle Leidensgenossinnen
Leben und leben lassen ❤️😌
Große 02/2010 und Lütte 03/2021
Benutzeravatar
Meerhuhn
Power-SuTler
Beiträge: 6638
Registriert: 21.07.2015, 17:42
Wohnort: Zwischen Seen

Re: Herzenswunsch Stillen nach 2 Brust OPs

Beitrag von Meerhuhn »

Ich drücke euch die Daumen, dass ihr noch eine schöne stillzeit genießen werdet!
Was ich nur kurz dalassen wollte: Wie viel du abpumpen kannst, sagt nichts darüber aus wieviel Milch deine Brust tatsächlich produziert. Nimm die abgepumpte Menge also nicht als Maßstab!
Kleiner Professor - April 2015
pqr
SuT-Legende
Beiträge: 8947
Registriert: 16.08.2015, 17:38

Re: Herzenswunsch Stillen nach 2 Brust OPs

Beitrag von pqr »

Herzlich willkommen.
Zum Verständnis: Fütterst Du 7 mal 120 ml in 24 h zu?
Viele Grüße
pqr

pqr mit Mini 04/2015
und Mini2 12/2017
DieBu
Herzlich Willkommen
Beiträge: 17
Registriert: 26.05.2021, 12:18
Wohnort: OSL Schipkau

Re: Herzenswunsch Stillen nach 2 Brust OPs

Beitrag von DieBu »

Ich muss ehrlich sagen, dass ich das abpumpen schon ein wenig als Richtlinie gesehen habe. Es hat mich schon gewundert warum dennoch Milch kommt wenn ich mit den Fingern „nachdrücke“ aber die Pumpe hat nichts raus bekommt. Ich benutze die kleinste Größe, habe aber auch noch eine Größe größer und das Vakuum fast auf max. Gestellt. Durch die OPs habe ich kaum Gefühl im unteren Bereich der Brust und kann es kaum beeinflussen wann sie sich zusammen ziehen. Meist bei Berührung/Reihung. Am Ende ist das eine Sache die es Charlotte erschwert Milch zu bekommen? Allerdings lässt dieses hart werden der nippel ja nach ein paar Saugbewegungen wieder nach.

Ich meinte 7x à 120ml. Ich biete ihr auch immer beim kuscheln, zum einschlafen einfach immer wenn es geht an. Früh und abends nimmt sie es an und saugt daran aber ich höre selten ein Schlucken. Ich dachte nur, dass es vielleicht trotzdem förderlich sein- je mehr BrustKontrolle desto besser?! 🤷🏼‍♀️
Leben und leben lassen ❤️😌
Große 02/2010 und Lütte 03/2021
DieBu
Herzlich Willkommen
Beiträge: 17
Registriert: 26.05.2021, 12:18
Wohnort: OSL Schipkau

Re: Herzenswunsch Stillen nach 2 Brust OPs

Beitrag von DieBu »

DieBu hat geschrieben: 30.05.2021, 02:31 Ich muss ehrlich sagen, dass ich das abpumpen schon ein wenig als Richtlinie gesehen habe. Es hat mich schon gewundert warum dennoch Milch kommt wenn ich mit den Fingern „nachdrücke“ aber die Pumpe hat nichts raus bekommt. Ich benutze die kleinste Größe, habe aber auch noch eine Größe größer und das Vakuum fast auf max.

-> ich meine hier die Größe des Aufsatzes wo die Brust reingelegt wird. Entschuldigt die ganzen Rechtschreibfehler- meine Güte 🙄

Gestellt. Durch die OPs habe ich kaum Gefühl im unteren Bereich der Brust und kann es kaum beeinflussen wann sie sich zusammen ziehen. Meist bei Berührung/Reihung. Am Ende ist das eine Sache die es Charlotte erschwert Milch zu bekommen? Allerdings lässt dieses hart werden der nippel ja nach ein paar Saugbewegungen wieder nach.
Ich meinte 7x à 120ml. Ich biete ihr auch immer beim kuscheln, zum einschlafen einfach immer wenn es geht an.

-> die Brust meine ich natürlich. Ich biete ihr so oft es geht die Brust an- Selbst nach der flaschenmahlzeit, da saugt sie aber nur kurz dran, auch gern 3,4,5 mal aber eben nur kurz und dreht ihren Kopf immer wieder zur Seite. Da denke ich sie ist „enttäuscht“, dass nichts kommt bzw. Nicht so schnell wie ihr lieb ist?!

Früh und abends nimmt sie es an und saugt daran aber ich höre selten ein Schlucken. Ich dachte nur, dass es vielleicht trotzdem förderlich sein- je mehr BrustKontakt desto besser?! 🤷🏼‍♀️
Leben und leben lassen ❤️😌
Große 02/2010 und Lütte 03/2021
Benutzeravatar
FloppyDisc
Profi-SuTler
Beiträge: 3254
Registriert: 03.10.2016, 14:17
Wohnort: bei München

Re: Herzenswunsch Stillen nach 2 Brust OPs

Beitrag von FloppyDisc »

Hallo und herzlich Willkommen!

Schön, dass es mit dem BES schon klappt, das ist sicherlich schon die halbe Miete für eine erfolgreiche Stillzeit! Da sich bisher noch kein Stillmod gemeldet hat, kannst du deinen ersten Beitrag mit dem Ausrufezeichen melden, dann werden sie nochmal darauf aufmerksam gemacht.
LG Floppy
mit Krötenkind 9/16 und "Paulchen" 5/19
Benutzeravatar
deidamaus
Mod a.D.
Beiträge: 16206
Registriert: 20.06.2013, 06:38
Wohnort: Landkreis Karlsruhe

Re: Herzenswunsch Stillen nach 2 Brust OPs

Beitrag von deidamaus »

Hallo DieBu,

ich melde mich morgen bei dir.

Liebe Grüße
deidamaus
Liebe Grüße von deidamaus, ModTeam-Stillberatung
mit den drei Mäusen (Grosse 12/06, Mittlerer 5/10 und Kleiner 4/13)

Kruschelkiste Bewertungen
DieBu
Herzlich Willkommen
Beiträge: 17
Registriert: 26.05.2021, 12:18
Wohnort: OSL Schipkau

Re: Herzenswunsch Stillen nach 2 Brust OPs

Beitrag von DieBu »

Hallo ihr lieben,

Wir „stillen“ nun seit fast 7 Tagen mit dem BES und ich genieße es so sehr ❤️
Bei jedem Versuch Milch abzupumpen, bleibt die traurige Wahrheit in Form von 2 Tropfen Muttermilch im falschenhals und schafft es noch nicht mal den Weg hinunter in die Flasche 😢

Ich hatte heute ein sehr nettes und kompetentes Telefonat mit einer Beraterin von der LaLecheLiga und wir sind zum Schluss gekommen, dass es wohl durch meine 1. OP schon nicht mehr möglich war voll zu stillen und die zweite durch die „Bruststraffung“ mir noch einiges an Drüsengewebe gestohlen hat. Auf einer Internetseite (still-Lexikon.de) heißt es im ausführlichen Bericht:“ Kann die Frau Kälte- und Berührungsreize an ihrer Brustwarze wieder empfinden, so steigt auch die Wahrscheinlichkeit, dass der 4. Interkostalnerv die Reize wieder weiterleiten kann und die Ausschüttung von Oxytocin und Prolaktin durch den Saugstimulus ausgelöst wird. Somit kann der Milchspendereflex wieder funktionieren und das Baby Milch erhalten, wenn es an der Brust saugt.“... und ich konnte seit der 1. OP genau das nicht mehr spüren.
Mit all den Informationen wie „14 Tage nach Geburt Milchstau mit KH Aufenthalt und Antibiotikum“ und „starke Gewichtsabnahme musste mit zufüttern kompensiert werden.“ meinte sie zu mir, dass es höchstwahrscheinlich gar keinen Milcheinschuss gab und es somit unmöglich wäre ZURÜCK zum vollstillen zu kommen. Zumal Charlotte nun schon 3 Monate alt ist und kleine Techniken sich eingespielt haben oder besser gesagt „kleine Marotten“ sehr sehr schwer raus zubekommen sein.

Es klingt also ganz danach als ob es nun an mir liegt das füttern an der Brust zu beenden und gänzlich zur Flasche zu greifen.
Vielleicht hat hier noch ein Berater einen Tipp, denn ich bin ehrlich gesagt noch nicht bereit auf diese Nähe zu verzichten ❤️

Gute Nacht, ganz lieben Dank für eure Informationen und Liebe Grüße
Leben und leben lassen ❤️😌
Große 02/2010 und Lütte 03/2021
Antworten

Zurück zu „Stillforum“