Brot selbst backen??? lohnt sich das???
Moderator: britje
- Yadela
- ist nicht mehr wegzudenken
- Beiträge: 1269
- Registriert: 19.11.2011, 17:34
- Wohnort: Midde in Hesse
Re: Brot selbst backen??? lohnt sich das???
Prima!
Vielleicht als Tipp:
Keine normalen Supermarkt-Mehle benutzen.
Lieber Bio oder direkt aus der Mühle.
Das Mehl wird zur Haltbarkeit behandelt mit nicht deklarationspflichtigen Zeugs.
Vielleicht als Tipp:
Keine normalen Supermarkt-Mehle benutzen.
Lieber Bio oder direkt aus der Mühle.
Das Mehl wird zur Haltbarkeit behandelt mit nicht deklarationspflichtigen Zeugs.
Girl *11
Boy *15
Boy *15
-
daisy
- Dipl.-SuT
- Beiträge: 5140
- Registriert: 10.02.2012, 15:51
Re: Brot selbst backen??? lohnt sich das???
Oh nee. Nicht schon wieder sowas Schreckliches.Yadela hat geschrieben: 22.03.2021, 08:03 Prima!
Vielleicht als Tipp:
Keine normalen Supermarkt-Mehle benutzen.
Lieber Bio oder direkt aus der Mühle.
Das Mehl wird zur Haltbarkeit behandelt mit nicht deklarationspflichtigen Zeugs.
Mich frustet das so sehr. Und der Wunsch nach Selbstversorgung wird immer stärker.
Danke für Posten
Daisy mit Herbstglück *2008 und Wintersonne *2012, Maikäferchen *2014 und zwei Sternchen
-
Marquis
- ist nicht mehr wegzudenken
- Beiträge: 1917
- Registriert: 14.06.2017, 15:11
Re: Brot selbst backen??? lohnt sich das???
Huhu, danke für die Nachfrage. Tatsächlich lebt er wiedernovembersonne hat geschrieben: 21.03.2021, 21:40 Marquis, lebt er wieder?
Ich habe neulich irgendwo gelesen, dass man den Sauerteig auch tot füttern kann.
Wenn man füttert, er sich schwer tut, undan zu früh neu füttert, sind zuwenig Tierchen im Teig,.die dem Mehl nicht verwenden. Dh, Teig rührt sich nicht, man füttert wieder, und er verliert immer mehr an Kraft.
Viele Grüße von Marquis mit Püppi (4/17) und Elli (06/19) und einem * (7/21)
- sabbelschnuut
- alter SuT-Hase
- Beiträge: 2944
- Registriert: 25.11.2012, 14:30
- Wohnort: NRW
- Kontaktdaten:
Re: Brot selbst backen??? lohnt sich das???
Ich spendiere mal nen Link zu dem "nicht deklarationspflichtigen Zeugs"
, bei dem es sich um Enzyme handelt, die gentechnisch hergestellt sind und von denen man sagt, dass sie ja angeblich durchs Backen deaktiviert werden, das ist ein Link von Lutz Geißler:
https://www.baeckerlatein.de/funktionelle-enzyme/
https://www.baeckerlatein.de/funktionelle-enzyme/
- jessica80
- gut eingelebt
- Beiträge: 27
- Registriert: 02.11.2015, 14:00
Re: Brot selbst backen??? lohnt sich das???
Zu den Enzymen habe ich gestern eine Sendung gesehen. Da war das Bio Mehl von dm ok.
Ich würde auch gerne selbst backen trau mich aber nicht an den Sauerteig ran, das hört sich so kompliziert an...
Ich würde auch gerne selbst backen trau mich aber nicht an den Sauerteig ran, das hört sich so kompliziert an...
- sabbelschnuut
- alter SuT-Hase
- Beiträge: 2944
- Registriert: 25.11.2012, 14:30
- Wohnort: NRW
- Kontaktdaten:
Re: Brot selbst backen??? lohnt sich das???
Es ist nicht kompliziert. Ehrlich. Ich weiß, es hört sich bei mir immer an wie eine Wissenschaft, aber das liegt daran, dass ich die Hintergründe wissen will und alles mögliche nachlese.
Hol dir einen fertigen Sauerteig, zB von ketex.de, und fang einfach an. Ich würde mich glaube ich nicht mit dem Ansetzen eines eigenen Sauerteigs aufhalten, das ist grad zu Anfang eine große Hürde, die man erstmal überwinden muss.
Füttern kannst du ihn im Glas, 1 Teil Sauerteig, 2 Teile Wasser, 2 Teile Mehl (am Besten Vollkorn), Deckel zu, ca 6h stehen lassen bis er sich verdoppelt (Zeit ist eher nebensächlich, wichtig ist, daß er sich verdoppelt hat!). Dann wieder in den Kühlschrank. Optimum ist 1x die Woche füttern, kann aber auch alle 2 oder 3 Wochen sein, dann ist er halt nicht so triebstark, treibt aber trotzdem noch.
Und dann such dir ein einfaches Rezept und leg los.
Kneten am Besten mit feuchten Händen, sonst klebt es so (besonders bei Roggen). Ich würde erstmal nix mit Ziehen & Falten oder so Schnickschnack machen.
Gut ist es, wenn du einen Backstein für den Backofen hast, weil das Brot dann schön Unterhitze bekommt und gut aufgeht.
Und du solltest dir "Rundwirken" mal auf Youtube anschauen, damit das Brot nicht breit läuft im Backofen.
Im Grunde waren das die absoluten Basics, und wenn du Fragen hast, gibt es hier Leute, die dir helfen
Hol dir einen fertigen Sauerteig, zB von ketex.de, und fang einfach an. Ich würde mich glaube ich nicht mit dem Ansetzen eines eigenen Sauerteigs aufhalten, das ist grad zu Anfang eine große Hürde, die man erstmal überwinden muss.
Füttern kannst du ihn im Glas, 1 Teil Sauerteig, 2 Teile Wasser, 2 Teile Mehl (am Besten Vollkorn), Deckel zu, ca 6h stehen lassen bis er sich verdoppelt (Zeit ist eher nebensächlich, wichtig ist, daß er sich verdoppelt hat!). Dann wieder in den Kühlschrank. Optimum ist 1x die Woche füttern, kann aber auch alle 2 oder 3 Wochen sein, dann ist er halt nicht so triebstark, treibt aber trotzdem noch.
Und dann such dir ein einfaches Rezept und leg los.
Kneten am Besten mit feuchten Händen, sonst klebt es so (besonders bei Roggen). Ich würde erstmal nix mit Ziehen & Falten oder so Schnickschnack machen.
Gut ist es, wenn du einen Backstein für den Backofen hast, weil das Brot dann schön Unterhitze bekommt und gut aufgeht.
Und du solltest dir "Rundwirken" mal auf Youtube anschauen, damit das Brot nicht breit läuft im Backofen.
Im Grunde waren das die absoluten Basics, und wenn du Fragen hast, gibt es hier Leute, die dir helfen
- sabbelschnuut
- alter SuT-Hase
- Beiträge: 2944
- Registriert: 25.11.2012, 14:30
- Wohnort: NRW
- Kontaktdaten:
Re: Brot selbst backen??? lohnt sich das???
Wenn du den Teigling fertig hast, lege eine Schüssel (ich habe damals unsere Salatschleuder genommen). Mit einem Baumwoll-Handtuch aus und bemehle es. Dann musst du den Teigling nur noch auf den Stein stürzen, wenn er aufgeheizt ist. Oder du backst in ner Form oder nem Römertopf. Da würde ich dann aber nochmal nachlesen (ich vermute, ein gusseiserner Topf oder der Römertopf müssen vorher auch mit dem Backofen zusammen aufgeheizt werden).
- jessica80
- gut eingelebt
- Beiträge: 27
- Registriert: 02.11.2015, 14:00
Re: Brot selbst backen??? lohnt sich das???
Einen Stein haben wir für den Ofen.
Bleibt dann immer der selbe Teig im Glas? Irgendwie hab ich gedacht das der nur eine Woche hält, man ihn verabreiten muss und nur ein kleiner Teil davon wieder verwendet wird zum füttern. Und es solzen dann 29 Grad fürs Gehen haben???
Wie groß sind eure Gläser? Reicht da ein Gurkenglas?
Ich hätte gerne roggenvollkorn Brote dann.
Bleibt dann immer der selbe Teig im Glas? Irgendwie hab ich gedacht das der nur eine Woche hält, man ihn verabreiten muss und nur ein kleiner Teil davon wieder verwendet wird zum füttern. Und es solzen dann 29 Grad fürs Gehen haben???
Wie groß sind eure Gläser? Reicht da ein Gurkenglas?
Ich hätte gerne roggenvollkorn Brote dann.
- sabbelschnuut
- alter SuT-Hase
- Beiträge: 2944
- Registriert: 25.11.2012, 14:30
- Wohnort: NRW
- Kontaktdaten:
Re: Brot selbst backen??? lohnt sich das???
Sorry, ich sehe gerade, ketex.de bietet gar keine "klassischen" Sauerteige im Glas mehr an... Ich schau mal ob ich ne andere Quelle finde.
Ich habe immer ein 230 ml Marmeladenglas. 15 g Sauerteig, 30 g Mehl, 30 g Wasser. Du nimmst jedes Mal beim Füttern ein neues Glas. Wenn er gefüttert wird, vermehren sich die Mikroorganismen ja und er hält sich dann wieder. Sind die Mikroorganismen tot (aber das dauert wirklich LANGE, so mehrere Wochen), hat er natürlich nix mehr, um sich gegen Schimmel zu wehren. Er hält sich gut, weil es ja ein saures Milieu ist.
Ich habe immer ein 230 ml Marmeladenglas. 15 g Sauerteig, 30 g Mehl, 30 g Wasser. Du nimmst jedes Mal beim Füttern ein neues Glas. Wenn er gefüttert wird, vermehren sich die Mikroorganismen ja und er hält sich dann wieder. Sind die Mikroorganismen tot (aber das dauert wirklich LANGE, so mehrere Wochen), hat er natürlich nix mehr, um sich gegen Schimmel zu wehren. Er hält sich gut, weil es ja ein saures Milieu ist.
- sabbelschnuut
- alter SuT-Hase
- Beiträge: 2944
- Registriert: 25.11.2012, 14:30
- Wohnort: NRW
- Kontaktdaten:
Re: Brot selbst backen??? lohnt sich das???
Gehen lassen kann man auch bei niedrigerer Temperatur, aber dann muss klar sein, es dauert länger und bei niedrigeren Temperaturen wird eher die Säure gefördert, die Essigbakterien. Bei ca. 26° vermehren sich die Hefen am Besten. Und bei höherer Temperatur die Milchsäurebakterien, das Brot wird dann besonders mild.
Nur nie höher als 40°, darüber sterben die Mikroorganismen.
Nur nie höher als 40°, darüber sterben die Mikroorganismen.