Brot selbst backen??? lohnt sich das???

für die schwangere und/oder stillende Mutter (und ihre Familie)

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Yadela
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Re: Brot selbst backen??? lohnt sich das???

Beitrag von Yadela »

Prima!

Vielleicht als Tipp:
Keine normalen Supermarkt-Mehle benutzen.
Lieber Bio oder direkt aus der Mühle.

Das Mehl wird zur Haltbarkeit behandelt mit nicht deklarationspflichtigen Zeugs.
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daisy
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Re: Brot selbst backen??? lohnt sich das???

Beitrag von daisy »

Yadela hat geschrieben: 22.03.2021, 08:03 Prima!

Vielleicht als Tipp:
Keine normalen Supermarkt-Mehle benutzen.
Lieber Bio oder direkt aus der Mühle.

Das Mehl wird zur Haltbarkeit behandelt mit nicht deklarationspflichtigen Zeugs.
Oh nee. Nicht schon wieder sowas Schreckliches. 🙈 bei biomehl ist das nicht? Ich kauf immer beim dm meine Mehle.
Mich frustet das so sehr. Und der Wunsch nach Selbstversorgung wird immer stärker.

Danke für Posten
Daisy mit Herbstglück *2008 und Wintersonne *2012, Maikäferchen *2014 und zwei Sternchen
Marquis
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Re: Brot selbst backen??? lohnt sich das???

Beitrag von Marquis »

novembersonne hat geschrieben: 21.03.2021, 21:40 Marquis, lebt er wieder?

Ich habe neulich irgendwo gelesen, dass man den Sauerteig auch tot füttern kann.
Wenn man füttert, er sich schwer tut, undan zu früh neu füttert, sind zuwenig Tierchen im Teig,.die dem Mehl nicht verwenden. Dh, Teig rührt sich nicht, man füttert wieder, und er verliert immer mehr an Kraft.
Huhu, danke für die Nachfrage. Tatsächlich lebt er wieder :D. Ich hatte hier eben auch gelesen, dass er sich bei zu viel Mehl und zu kurze Zeit nicht entwickeln kann. Also habe ich mit Geduld (nicht meine Stärke) gehegt und gepflegt.
Viele Grüße von Marquis mit Püppi (4/17) und Elli (06/19) und einem * (7/21)
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sabbelschnuut
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Re: Brot selbst backen??? lohnt sich das???

Beitrag von sabbelschnuut »

Ich spendiere mal nen Link zu dem "nicht deklarationspflichtigen Zeugs" 😉, bei dem es sich um Enzyme handelt, die gentechnisch hergestellt sind und von denen man sagt, dass sie ja angeblich durchs Backen deaktiviert werden, das ist ein Link von Lutz Geißler:
https://www.baeckerlatein.de/funktionelle-enzyme/
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jessica80
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Re: Brot selbst backen??? lohnt sich das???

Beitrag von jessica80 »

Zu den Enzymen habe ich gestern eine Sendung gesehen. Da war das Bio Mehl von dm ok.

Ich würde auch gerne selbst backen trau mich aber nicht an den Sauerteig ran, das hört sich so kompliziert an...
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sabbelschnuut
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Re: Brot selbst backen??? lohnt sich das???

Beitrag von sabbelschnuut »

Es ist nicht kompliziert. Ehrlich. Ich weiß, es hört sich bei mir immer an wie eine Wissenschaft, aber das liegt daran, dass ich die Hintergründe wissen will und alles mögliche nachlese.

Hol dir einen fertigen Sauerteig, zB von ketex.de, und fang einfach an. Ich würde mich glaube ich nicht mit dem Ansetzen eines eigenen Sauerteigs aufhalten, das ist grad zu Anfang eine große Hürde, die man erstmal überwinden muss.

Füttern kannst du ihn im Glas, 1 Teil Sauerteig, 2 Teile Wasser, 2 Teile Mehl (am Besten Vollkorn), Deckel zu, ca 6h stehen lassen bis er sich verdoppelt (Zeit ist eher nebensächlich, wichtig ist, daß er sich verdoppelt hat!). Dann wieder in den Kühlschrank. Optimum ist 1x die Woche füttern, kann aber auch alle 2 oder 3 Wochen sein, dann ist er halt nicht so triebstark, treibt aber trotzdem noch.

Und dann such dir ein einfaches Rezept und leg los.
Kneten am Besten mit feuchten Händen, sonst klebt es so (besonders bei Roggen). Ich würde erstmal nix mit Ziehen & Falten oder so Schnickschnack machen.

Gut ist es, wenn du einen Backstein für den Backofen hast, weil das Brot dann schön Unterhitze bekommt und gut aufgeht.

Und du solltest dir "Rundwirken" mal auf Youtube anschauen, damit das Brot nicht breit läuft im Backofen.

Im Grunde waren das die absoluten Basics, und wenn du Fragen hast, gibt es hier Leute, die dir helfen 😉
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Re: Brot selbst backen??? lohnt sich das???

Beitrag von sabbelschnuut »

Wenn du den Teigling fertig hast, lege eine Schüssel (ich habe damals unsere Salatschleuder genommen). Mit einem Baumwoll-Handtuch aus und bemehle es. Dann musst du den Teigling nur noch auf den Stein stürzen, wenn er aufgeheizt ist. Oder du backst in ner Form oder nem Römertopf. Da würde ich dann aber nochmal nachlesen (ich vermute, ein gusseiserner Topf oder der Römertopf müssen vorher auch mit dem Backofen zusammen aufgeheizt werden).
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jessica80
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Re: Brot selbst backen??? lohnt sich das???

Beitrag von jessica80 »

Einen Stein haben wir für den Ofen.

Bleibt dann immer der selbe Teig im Glas? Irgendwie hab ich gedacht das der nur eine Woche hält, man ihn verabreiten muss und nur ein kleiner Teil davon wieder verwendet wird zum füttern. Und es solzen dann 29 Grad fürs Gehen haben???
Wie groß sind eure Gläser? Reicht da ein Gurkenglas?

Ich hätte gerne roggenvollkorn Brote dann.
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Re: Brot selbst backen??? lohnt sich das???

Beitrag von sabbelschnuut »

Sorry, ich sehe gerade, ketex.de bietet gar keine "klassischen" Sauerteige im Glas mehr an... Ich schau mal ob ich ne andere Quelle finde.

Ich habe immer ein 230 ml Marmeladenglas. 15 g Sauerteig, 30 g Mehl, 30 g Wasser. Du nimmst jedes Mal beim Füttern ein neues Glas. Wenn er gefüttert wird, vermehren sich die Mikroorganismen ja und er hält sich dann wieder. Sind die Mikroorganismen tot (aber das dauert wirklich LANGE, so mehrere Wochen), hat er natürlich nix mehr, um sich gegen Schimmel zu wehren. Er hält sich gut, weil es ja ein saures Milieu ist.
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Re: Brot selbst backen??? lohnt sich das???

Beitrag von sabbelschnuut »

Gehen lassen kann man auch bei niedrigerer Temperatur, aber dann muss klar sein, es dauert länger und bei niedrigeren Temperaturen wird eher die Säure gefördert, die Essigbakterien. Bei ca. 26° vermehren sich die Hefen am Besten. Und bei höherer Temperatur die Milchsäurebakterien, das Brot wird dann besonders mild.

Nur nie höher als 40°, darüber sterben die Mikroorganismen.
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