Baby wecken oder nicht, damit Milchbildung nicht abnimmt?

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Alice89
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Re: Baby wecken oder nicht, damit Milchbildung nicht abnimmt?

Beitrag von Alice89 »

Hm. Hat das Spray denn Nebenwirkungen oder Suchtpotential? Soll heißen, wenn du es wirklich bis ans Ende deiner Stillzeit bei jedem Stillen nehmen müsstest, hätte das negative Auswirkungen? Ich bin überhaupt kein Freund von leichtsinniger Medikamenteneinnahme, aber vielleicht kann es hier erst mal ein bisschen Druck rausnehmen, wenn du es halt wirklich bei Bedarf nimmst. Hast du das im Hinterkopf, dass du es maximal zweimal täglich nehmen darfst/solltest? Könnte das deinen MSR unter Druck setzen?
Polarfuchs
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Re: Baby wecken oder nicht, damit Milchbildung nicht abnimmt?

Beitrag von Polarfuchs »

amaryllis hat geschrieben: 21.12.2020, 21:22 Danke, Alice. Heute ist nicht mein Tag. Es begann schon morgens mit einem Streit zwischen meinem Mann und mir. Trotzdem hat da, obwohl ich auf 180 war, mein Msr "normal" eingesetzt. Bei allen anderen Stillmahlzeiten war ich entspannt und trotzdem ist "nichts" passiert.
Vielleicht lag es genau daran? Du warst auf 180 und hattest den Streit mit deinem Mann im Kopf und hast so gar nicht übers stillen nachgedacht? Also so richtig gar nicht. (Ich hoffe es hat sich wieder gelegt und ihr habt euch vertragen! Ich hasse es zu streiten, es passiert aber trotzdem, vor allem wegen Kleinigkeiten)
Bei den andern Stilleinheiten warst du vielleicht entspannt, aber es kreist doch immer diese Spirale im Hinterkopf, weil man nicht so tief in Gedanken ist?! Ich kenne das zumindest von mir so. Auch wenn der Gedanke weit hinten ist, ist er noch irgendwo...
Polarfuchs
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Alice89
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Re: Baby wecken oder nicht, damit Milchbildung nicht abnimmt?

Beitrag von Alice89 »

Geht mir auch so. Am schnellsten setzt der MSR ein, wenn ich ganz konzentriert am Handy bin. Seit ich den Zusammenhang bemerkt hab, klappt das aber nicht mehr, weil ich dann zu 99 % konzentriert am Handy bin - und 1 % schielt auf den MSR 🙄😄
amaryllis
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Re: Baby wecken oder nicht, damit Milchbildung nicht abnimmt?

Beitrag von amaryllis »

Willma hat geschrieben: 21.12.2020, 21:12 Da kann ich mich nur anschließen, so sauer kenne ich dich noch gar nicht. Ich wünsche dir, dass du wieder entspannter und zuversichtlicher wirst.
Entschuldige Willma, ich bin es einfach Leid. Es soll einfach mal normal laufen. Ob meine Vorstellung von normal wirklich normal ist, weiß ich nicht. Ich wünsche mir so sehr, endlich alle Mittelchen weglassen zu können und entspannt zu stillen.

Das nun knapp zwei Monate alte Baby meiner Schwester ist schon dick und rund. Er wiegt glaube ich schon mehr als meine Kleine, obwohl er bei der Geburt durchschnittlich war. Meine Schwester wusste nicht mal, dass es einen Milchspendereflex gibt. Und dauernd darf ich mir von allen Seiten anhören, dass meine Maus ja so zierlich ist und "gar nichts" wiegt. Das frustriert, auch wenn ich rational weiß, dass es das nicht sollte.
Alice89 hat geschrieben: 21.12.2020, 21:32 Hm. Hat das Spray denn Nebenwirkungen oder Suchtpotential? Soll heißen, wenn du es wirklich bis ans Ende deiner Stillzeit bei jedem Stillen nehmen müsstest, hätte das negative Auswirkungen? Ich bin überhaupt kein Freund von leichtsinniger Medikamenteneinnahme, aber vielleicht kann es hier erst mal ein bisschen Druck rausnehmen, wenn du es halt wirklich bei Bedarf nimmst. Hast du das im Hinterkopf, dass du es maximal zweimal täglich nehmen darfst/solltest? Könnte das deinen MSR unter Druck setzen?
In Kombination mit dem Domperidon ist es eigentlich nicht zu empfehlen. Beide Mittel können (zumindest theoretisch) zu Herzrhythmusstörungen führen. Süchtig macht es nicht, aber eventuell stellt sich eine Toleranz ein, sodass man eine höhere Dosis für den gleichen Effekt benötigt. Welchen Einfluss die künstliche Gabe von Oxytocin auf meinen eigenen Hormonhaushalt hat, weiß ich nicht. Außerdem soll die Schnute ja nicht verlernen, wie man einen Msr auslöst.
Polarfuchs hat geschrieben: 21.12.2020, 21:43Vielleicht lag es genau daran? Du warst auf 180 und hattest den Streit mit deinem Mann im Kopf und hast so gar nicht übers stillen nachgedacht? Also so richtig gar nicht. (Ich hoffe es hat sich wieder gelegt und ihr habt euch vertragen! Ich hasse es zu streiten, es passiert aber trotzdem, vor allem wegen Kleinigkeiten)
Bei den andern Stilleinheiten warst du vielleicht entspannt, aber es kreist doch immer diese Spirale im Hinterkopf, weil man nicht so tief in Gedanken ist?! Ich kenne das zumindest von mir so. Auch wenn der Gedanke weit hinten ist, ist er noch irgendwo...
Das hätte ich früher wohl auch gedacht, aber ich kann mittlerweile ausschließen, dass es bei mir am Stress liegt. Wenn wir zum Beispiel zu Besuch bei der Schwiegerfamilie waren und ich im Nachbarzimmer vor dem gemeinsamen Essen auf "Knopfdruck" stillen wollte, ging es oft problemlos, obwohl ich dachte: "Bitte lieber Msr, setz schnell ein, damit die Schnute nicht ungeduldig wird und wir schnell essen können." Dann wiederum bin ich Zuhause, super drauf und tiefentspannt (z.B. abgelenkt durch Buch oder TV) und nichts passiert. Am wahrscheinlichsten ist es wohl, dass die Schnute es bewusst steuert. Nur irgendwie glaube ich das noch immer nicht mit voller Überzeugung.

Wenn das System so extrem störanfällig wäre, wäre die Menschheit sicherlich schon längst der evolutiven Selektion zum Opfer gefallen und ausgestorben.
Fühlt euch gegrüßt von amaryllis und der kleinen Schnute (*06/20).

Wenn du loslässt, hast du zwei Hände frei.
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Re: Baby wecken oder nicht, damit Milchbildung nicht abnimmt?

Beitrag von Polarfuchs »

Alice89 hat geschrieben: 21.12.2020, 21:49 Geht mir auch so. Am schnellsten setzt der MSR ein, wenn ich ganz konzentriert am Handy bin. Seit ich den Zusammenhang bemerkt hab, klappt das aber nicht mehr, weil ich dann zu 99 % konzentriert am Handy bin - und 1 % schielt auf den MSR 🙄😄
So wie Alice es schreibt meinte ich es ;-)
Vorallem dann, wenn du glaubst, dass das System gerade störanfällig sein müsste und sie deiner Meinung nach nicht genug trinkt. Aber vielleicht hat sie genug. Ich konnte es oft auch nicht glauben - jetzt übrigens manchmal immer noch nicht. Heute hat sich das Kind mit 3x stillen (inkl. nachts) 3/4 Banane und ein paar Nudeln sowie einem halben Würstchen „über Wasser“ gehalten. Und sie Banane war erst kurz vorm zu Bett gehen, weil ich dachte irgendwas muss sie doch mögen.
Die Schnute weiß ganz bestimmt wie sie einen MSR auslösen muss, sie ist schon groß! Sie kann essen, sie wird dir nicht verhungern und dir zeigen wenn sie mehr braucht.
Ich finde die Idee vom mal machen lassen gut. Könntest du vielleicht einfach auf alles (außer das Domperidon) verzichten und wieder etwas häufiger wiegen damit sein Gefühl besser wird? Mir hat es immer geholfen die Zahlen zu sehen wenn ich in einem Loch war.
Ist aber nur ein Gedanke, ich würde mich auf deidamaus Einschätzung verlassen. Vielleicht hat sie ja noch eine Idee.
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Willma
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Re: Baby wecken oder nicht, damit Milchbildung nicht abnimmt?

Beitrag von Willma »

amaryllis hat geschrieben: 21.12.2020, 22:02
Das nun knapp zwei Monate alte Baby meiner Schwester ist schon dick und rund. Er wiegt glaube ich schon mehr als meine Kleine, obwohl er bei der Geburt durchschnittlich war. Meine Schwester wusste nicht mal, dass es einen Milchspendereflex gibt. Und dauernd darf ich mir von allen Seiten anhören, dass meine Maus ja so zierlich ist und "gar nichts" wiegt. Das frustriert, auch wenn ich rational weiß, dass es das nicht sollte.
Ich glaube dir, dass es frustrierend ist und du es dir anders wünschst, aber bitte vergleich dich nicht mit deiner Schwester oder die beiden Babys miteinander. Meine Schwester hat auch ein Baby, das drei Monate älter ist als meins und das ist motorisch so weit. Es kann schon krabbeln und an Gegenständen entlang laufen und auch mit dem Lauflernwagen durch die Gegend gehen. Mein Baby kann sich drehen, mehr nicht. Die Spanne ist so groß, ich mache mich deshalb nicht verrückt. Es gibt eben kleine schmale Kinder und dicke runde große Kinder. Versuch dir deshalb keinen Kopf zu machen. Dein Kind ist so wie es ist genau richtig.
Muckel (5/16) Knubbel (12/17) Wusel (6/20) Krümel (*+9/23)
Alice89
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Re: Baby wecken oder nicht, damit Milchbildung nicht abnimmt?

Beitrag von Alice89 »

amaryllis hat geschrieben: 21.12.2020, 22:02 Und dauernd darf ich mir von allen Seiten anhören, dass meine Maus ja so zierlich ist und "gar nichts" wiegt. Das frustriert, auch wenn ich rational weiß, dass es das nicht sollte.
Du Arme, das kenn ich auch. Hier wurde und wird teilweise mit der Grinchin kommuniziert, a la "Mei, an dir ist ja gar nichts dran, wirst du von deiner Mama schon wieder so kurz gehalten?“ 🙄 Ganz tolles Gefühl, danke auch.
Aber deine Schnute kann ja nicht nur bei der Milch aus dem Vollen schöpfen, sondern auch bei der Beikost zulangen (das hab ich schon richtig im Kopf, oder?). Wenn sie sich also nicht mehr holt, kann man sicher davon ausgehen, dass sie voll versorgt ist.

Deine Gedanken bzgl des Sprays kann ich nachvollziehen. Vielleicht wären ja die Feiertage ein guter Zeitpunkt, um die Schnute mal machen zu lassen?

Ich hoffe, dir geht es heute wieder besser!
lowri
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Re: Baby wecken oder nicht, damit Milchbildung nicht abnimmt?

Beitrag von lowri »

Das nun knapp zwei Monate alte Baby meiner Schwester ist schon dick und rund. Er wiegt glaube ich schon mehr als meine Kleine, obwohl er bei der Geburt durchschnittlich war. Meine Schwester wusste nicht mal, dass es einen Milchspendereflex gibt. Und dauernd darf ich mir von allen Seiten anhören, dass meine Maus ja so zierlich ist und "gar nichts" wiegt. Das frustriert, auch wenn ich rational weiß, dass es das nicht sollte.
Das kenne ich! Ich wiederhole mir dann mantraartig Deidamaus Worte: Sie nimmt zu, es muss auch kleine und leichte Babys geben.
Das Baby einer Freundin ist vier Monate älter und sprengt alle Perzentilen in die obere Richtung und wir hängen an der unteren. Das sieht immer super aus, wenn die Kinder nebeneinander liegen 🙈
S. 7/2020 und M. 8/2023
amaryllis
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Re: Baby wecken oder nicht, damit Milchbildung nicht abnimmt?

Beitrag von amaryllis »

Polarfuchs hat geschrieben: 22.12.2020, 00:57Aber vielleicht hat sie genug. Ich konnte es oft auch nicht glauben - jetzt übrigens manchmal immer noch nicht. Heute hat sich das Kind mit 3x stillen (inkl. nachts) 3/4 Banane und ein paar Nudeln sowie einem halben Würstchen „über Wasser“ gehalten. Und sie Banane war erst kurz vorm zu Bett gehen, weil ich dachte irgendwas muss sie doch mögen.
Die Schnute weiß ganz bestimmt wie sie einen MSR auslösen muss, sie ist schon groß! Sie kann essen, sie wird dir nicht verhungern und dir zeigen wenn sie mehr braucht.
Vermutlich hast du recht. Sie hat es ja nun sechs Monate lang irgendwie hinbekommen. Sie weint auch nicht oder wirkt generell unzufrieden.
Ich finde die Idee vom mal machen lassen gut. Könntest du vielleicht einfach auf alles (außer das Domperidon) verzichten und wieder etwas häufiger wiegen damit sein Gefühl besser wird?
Das versuche ich jetzt. Heute Nacht wollte sie verhältnismäßig häufig an die Brust und trotz, dass mein geliebtes Msr-Gefühl ausblieb, habe ich nicht zum Spray gegriffen. Die Morgenwindel war trotzdem voll. Also wird sie wohl trinken. Vielleicht ist der Msr bei mir irgendwie unterschiedlich stark. Manchmal wird die Brust ganz hart und die Milch tropft nur so los und ein andermal bleibt das völlig aus und ich habe den Eindruck, da passiert nicht viel.
Alice89 hat geschrieben: 22.12.2020, 07:55 Hier wurde und wird teilweise mit der Grinchin kommuniziert, a la "Mei, an dir ist ja gar nichts dran, wirst du von deiner Mama schon wieder so kurz gehalten?“ 🙄 Ganz tolles Gefühl, danke auch.
Ohje, das ist Mist. Solche Sprüche sind vom Sender ja meist lustig gemeint, aber hinterlassen halt doch ein blödes Gefühl.
Ich hoffe, dir geht es heute wieder besser!
Ja, mein Trotzanfall ist überstanden. Ich muss mich damit abfinden, dass die Maus ein eigenständiges Wesen ist, das nicht nach meiner Pfeife tanzt. Schade eigentlich, das Leben wäre so viel einfacher. :lol:
Du schreibst ja, dass dein Baby gerne mal 30 Minuten oder länger trinkt. Das gibt mir zu denken. Ein so langes Trinken wäre hier in meinem Wunsch-Msr-Modus undenkbar. Da kommt meine Schnute mit Schlucken kaum hinterher und ist nach wenigen Minuten total abgefüllt. Es muss also auch andere Stillmodi geben und ich fixiere mich vielleicht wirklich zu sehr auf das Modell "Binge-Drinking". Da kam mir doch die Frage, ob du meine "ineffektive" Stillmahlzeit vielleicht als effektiv bewerten würdest, weil dein Baby diesem Trinknaturell entspricht und sich oft so verhält. Ich bin es anders gewöhnt und erwarte deshalb ein anderes Verhalten. Vielleicht liegt da der Hase begraben? Ich weiß es nicht.
Willma hat geschrieben: 22.12.2020, 06:28 Ich glaube dir, dass es frustrierend ist und du es dir anders wünschst, aber bitte vergleich dich nicht mit deiner Schwester oder die beiden Babys miteinander.
Du hast ja recht und eigentlich mache ich das auch nicht. Aber wenn ständig damit geprahlt wird, dass das Baby mal wieder 500g pro Woche zugenommrn hat, dann piekst es doch manchmal kurz. Das schüttel ich dann aber auch schnell wieder ab. Ich liebe meine Schwester und gönne ihr von Herzen ihre unbeschwerte Stillzeit.
lowri hat geschrieben: 22.12.2020, 11:12Das kenne ich! Ich wiederhole mir dann mantraartig Deidamaus Worte: Sie nimmt zu, es muss auch kleine und leichte Babys geben.
Das Baby einer Freundin ist vier Monate älter und sprengt alle Perzentilen in die obere Richtung und wir hängen an der unteren. Das sieht immer super aus, wenn die Kinder nebeneinander liegen 🙈
In meiner Umgebung gibt es auch ausschließlich richtige Kaventsmann-Babys. Da fällt der Kontrast halt stärker auf.

Hier noch kurz das Wiegeergebnis:

11.06 2980 Geburt (Hebamme, Tuchwaage)
08.10. 5830, 12x stillen, 7x Pipi, 4x Stuhl, 2x abgepumpt (180 ml)
11.10. 5910, 15x stillen, 8x Pipi, 2x Stuhl, 2x abgepumpt (140 ml)
15.10. 5990, 15x stillen, 8x Pipi, 3x Stuhl
18.10. 5970, 14x stillen, 8x Pipi, 1x Stuhl (wenig)
20.10. 5980, 15x stillen
21.10. 5970, 17x stillen
25.10. 6100
28.10. 6150
31.10. 6080
01.11. 6100
04.11. 6180
05.11. 6140
06.11. 6140
07.11. 6110
08.11. 6130
09.11. 6140
10.11. 6150
11.11. 6210
18.11. 6460
25.11. 6650
09.12. 6910
15.12. 7050
22.12. 7120
Fühlt euch gegrüßt von amaryllis und der kleinen Schnute (*06/20).

Wenn du loslässt, hast du zwei Hände frei.
Kobold
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Registriert: 03.04.2012, 14:16

Re: Baby wecken oder nicht, damit Milchbildung nicht abnimmt?

Beitrag von Kobold »

Auch, wenn du deine Sorgen hier natürlich nicht zu unser aller Unterhaltung teilst, möchte ich dir trotzdem mal sagen, dass ich dich gerne lese. Und ich finde es bemerkenswert, mit wie viel Selbstironie du deine Kontroletti-Ader versuchst im Zaum zu halten. Ich glaube, wenn man an alles immer so analytisch ran geht wie wir (ich schließe mich da mal selbst mit ein), ist es um so schwieriger, in diesen Situationen die so unbeherrschbar und unberechenbar (im wahrsten Sinne des Wortes) sind, darauf zu vertrauen, dass unsere Babys kompetent sind und schon ihr Ding machen. Ich hab' für mich gemerkt, je mehr ich wirklich loslasse und Vertrauen habe, desto besser klappt es. Nur ist der Weg zu diesem ehrlichen Loslassen (und nicht krampfhaft so tun, als wäre man ECHT VOLL ENTSPANNT :lol:) doch ein ganz schön langer und holpriger.

Zum MSR wollte ich noch sagen, dass der bei mir auch jedes Mal anders ist, genau so, wie du beschreibst. Mal wird die Brust richtig hart dabei und ich spüre ihn deutlich, fast schmerzhaft, so wie früher. Manchmal spüre ich ihn nur gaaaanz leicht und inzwischen sogar manchmal auch gar nicht, obwohl das Menschenkind eifrig schluckt. Mittlerweile würde ich definitiv nicht mehr sagen, dass ich immer sicher sagen kann, ob der MSR ausgelöst hat oder nicht. Da ist mein Empfinden einfach nicht mehr so zuverlässig, wie zu Beginn der "Stillkarriere". Vielleicht ist das bei dir auch so?
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