Baby wecken oder nicht, damit Milchbildung nicht abnimmt?

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amaryllis
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Re: Baby wecken oder nicht, damit Milchbildung nicht abnimmt?

Beitrag von amaryllis »

Sommermama2017 hat geschrieben: 06.12.2020, 09:25Falls es dich abends ZU sehr nervt, wenn es so lange dauert, könnte man sonst da wirklich erst später anfangen mit Einschlafbegleitung...
Ja, vermutlich sollte ich mich erst um 22:30 Uhr mit ihr hinlegen, aber bis dahin geh ich am Stock, weil sie ja dann nicht gemütlich mit uns im Wohnzimmer abhängt, sondern intensiv bespaßt werden möchte und dabei dann trotzdem quengelt. Außerdem läuft bei uns abends gerne mal der Fernseher und der zieht sie natürlich magisch an, was ich nicht möchte.

Momentan versuche ich deshalb ab etwa 20:30 Uhr sie zu baden, anschließend auf der Wickelkommode einzucremen und zu massieren und danach dann gemütlich ins Bett zu bringen. Da kuscheln wir und "lesen" ein Fühlbuch. Dann mache ich leise, ruhige Musik an oder singe/summe für sie. Im Sitzen lässt sie sich dann manchmal schaukeln und schläft irgendwann ein. Im Liegen wird gezetert (manchmal aber auch im Sitzen :wink:). So wird immerhin weniger genörgelt als im Wohnzimmer. Ich hätte allerdings schon ganz gerne wieder einen "Feierabend" und abends 1-2 Stunden Paarzeit mit meinem Mann. Nach 23 Uhr ist bei mir der Ofen dann allerdings auch aus.

Vorher habe ich einfach nur gewartet, bis sie sich die Augen reibt, mich dann mit ihr hingelegt und sie ist dann recht "zügig" (nach maximal 30 Minuten) eingeschlafen.
Fühlt euch gegrüßt von amaryllis und der kleinen Schnute (*06/20).

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Sommermama2017
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Re: Baby wecken oder nicht, damit Milchbildung nicht abnimmt?

Beitrag von Sommermama2017 »

Hm ja, einen "Feierabend" hätte ich auch gerne mal wieder...

Könnt ihr euren Morgen später starten lassen? Dann.hätte man abends noch mehr Zeit, bevor man schlafen gehen sollte.

Ansonsten werde ich bei mehr als einer Stunde Einschlafbegleitung ungeduldig. :oops: Und deswegen ist es für uns besser, nicht zu früh zu starten. Aber ich kann es total verstehen, dass es immer anstrengender wird das Kind zu bespaßen abends. Kenn ich auch.

Vielleicht schiebt sich das ja doch demnächst wieder etwas nach vorne...
Liebe Grüße von Sommermama mit L. 07/17 und A. 01/21
amaryllis
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Re: Baby wecken oder nicht, damit Milchbildung nicht abnimmt?

Beitrag von amaryllis »

Sommermama2017 hat geschrieben: 06.12.2020, 11:43 Hm ja, einen "Feierabend" hätte ich auch gerne mal wieder...

Könnt ihr euren Morgen später starten lassen? DBann.hätte man abends noch mehr Zeit, bevor man schlafen gehen sollte.

Ansonsten werde ich bei mehr als einer Stunde Einschlafbegleitung ungeduldig. :oops: Und deswegen ist es für uns besser, nicht zu früh zu starten. Aber ich kann es total verstehen, dass es immer anstrengender wird das Kind zu bespaßen abends. Kenn ich auch.

Vielleicht schiebt sich das ja doch demnächst wieder etwas nach vorne...
Ich kann dich verstehen, ich bin auch schon mal ausgeflippt und mein Mann musste übernehmen. Dann erinnere ich mich wieder daran, dass sie es ja nicht macht, um mich zu ärgern und dann habe ich ein schlechtes Gewissen. Je mehr ich erwarte und will, dass es schnell geht, desto schlimmer ist es meistens. Ohne Erwartungen schläft sie zwar nicht immer schneller, aber mein Abend wird deutlich angenehmer.

Trotzdem wäre es natürlich schön, wenn sie bald wieder gegen 21 Uhr schlafen würde. :P

Später starten ist schwierig... Ich starte schon recht spät und bin dann auch einfach wach. Leider bin ich keine Eule. Mein Mann hingegen schon. Das war auch schon vor dem Baby so.

Habt ihr für euch denn eine gute Lösung gefunden?
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Sommermama2017
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Re: Baby wecken oder nicht, damit Milchbildung nicht abnimmt?

Beitrag von Sommermama2017 »

Stimmt, die eigene Einstellung und Erwartungen können die Geduld beeinflussen und sogar das Kind in seinem Verhalten...

Ja, gegen 9 fände ich auch nett. :lol: Wobei L dann gegen 7 wach wäre und das ist mir zu früh. ^^

Ich bin selber eine Eule, mein Mann auch, deswegen stört es zumindest unseren natürlichen Rhythmus nicht.
Und ansonsten gibt es bei uns seit ein paar Monaten die "Rausgehtage", an denen ich abends abwechselnd für 5 Minuten drinnen und draußen (Wohnzimmer) bin. So können mein Mann und ich wenigstens ein paar Worte wechseln... Schön war auch die Phase,.in der sie sich Bücher angeschaut hat, solange sie nicht müde war, und ich dann teilweise nur 15 Minuten.bei ihr drin war. Aber L ist halt auch schon 3! Mit einem Baby würde ich das nicht so machen....
Da fällt mir nur sowas ein wie: Fernseher über Bluetooth.oder andere Kopfhörer und Baby auf dem Schoß mit dem Rücken zum Fernseher setzen, so wäre man zumindest zusammen.und könnte sich etwas unterhalten. Aber das könnte auch zu wachhaltend fürs Baby sein...
Liebe Grüße von Sommermama mit L. 07/17 und A. 01/21
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Re: Baby wecken oder nicht, damit Milchbildung nicht abnimmt?

Beitrag von Lösche Benutzer 25726 »

Brauchst du ein bisschen Hoffnung? So eine Phase hatten wir vor ein paar Wochen auch. Der Babybär ist im Bett gegen 23 Uhr eingeschlafen, auf dem Rücken früher, aber unablegbar. Was habe ich geheult und geschimpft.
Inzwischen sind wir wieder bei 20.00-20.30 Uhr. Das passt für mich. Dass der Herr dementsprechend früher bestens gelaunt im Bett steht und Küsschen und Kopfnüsse verteilt, das verschweige ich an dieser Stelle besser 😉
amaryllis
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Re: Baby wecken oder nicht, damit Milchbildung nicht abnimmt?

Beitrag von amaryllis »

Sommermama2017 hat geschrieben: 06.12.2020, 15:09 Stimmt, die eigene Einstellung und Erwartungen können die Geduld beeinflussen und sogar das Kind in seinem Verhalten...

Ja, gegen 9 fände ich auch nett. :lol: Wobei L dann gegen 7 wach wäre und das ist mir zu früh. ^^
Für mich wäre es so ideal. Länger schlafen darf sie aber natürlich dennoch gerne weiterhin . :mrgreen:
Grashüpfer hat geschrieben: 06.12.2020, 19:40 Brauchst du ein bisschen Hoffnung? So eine Phase hatten wir vor ein paar Wochen auch. Der Babybär ist im Bett gegen 23 Uhr eingeschlafen, auf dem Rücken früher, aber unablegbar. Was habe ich geheult und geschimpft.
Inzwischen sind wir wieder bei 20.00-20.30 Uhr. Das passt für mich. Dass der Herr dementsprechend früher bestens gelaunt im Bett steht und Küsschen und Kopfnüsse verteilt, das verschweige ich an dieser Stelle besser 😉
Danke für die frohe Botschaft. Hoffentlich reguliert sich das hier auch bald wieder. Ich bin jetzt schon müde und könnte mich hinlegen, aber der kleine Frechdachs lümmelt noch putzmunter herum. Mal sehen, wie es heute läuft. Gibt es dir Kopfnüsse vor sieben Uhr? Mit allem danach könnte ich mich abfinden. :wink:
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Re: Baby wecken oder nicht, damit Milchbildung nicht abnimmt?

Beitrag von Lösche Benutzer 25726 »

Mein Wecker klingelt spätestens um 6.15. Wenn er mich vorher weckt, habe ich schlechte Laune 🙈
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deidamaus
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Re: Baby wecken oder nicht, damit Milchbildung nicht abnimmt?

Beitrag von deidamaus »

Meine große Tochter hat (mit 1-2 stündlichen Stillpausen) von circa 24h/1h-9/10 h geschlafen. Für mich fatal, da ich ein Lerchenmensch bin, aber nicht zu ändern. Meist hat das Einschlafen auch ewig gedauert. Es hat irgendwie alles nichts geholfen, das zu ändern. Tagsüber waren dann nur Nickerchen im Tragetuch möglich (Bett und Kinderwagen gingen nicht). Tagsüber geschlafen hat sie im Bett erst mit etwa 10-12 Monaten.

Und auch heute ist sie ein spät-ins-Bett-spät-Aufsteh-Typ. Die Pubertät verstärkt das massiv und führt zu Müdigkeit in der Schule.

Von Paarzeit abends träume ich heute noch. Bis alle Kids im Bett sind, ist es immer halb zehn/zehn (irgendein Kind war immer noch zu klein und hat Mittagsschlaf gemacht und ist dementsprechend spät ins Bett oder - als keines mehr mittags geschlafen hat - ist das älteste Kind schon wieder so groß gewesen, dass es erst gegen halb zehn geschlafen hat). Und da ich um sechs raus muss, ist der Paarabend sehr kurz (oder meine Schlafenszeit).

Ich kann deinen Frust verstehen, es ging mir auch lange so. Versuche das Beste daraus zu machen, bleibe morgens noch ein bisschen im Bett und schicke deinen Mann abends eine Runde mit Baby spazieren und mache in der Zeit etwas für dich (Sport, Lesen, Telefonieren etc.).

Liebe Grüße
deidamaus
Liebe Grüße von deidamaus, ModTeam-Stillberatung
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amaryllis
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Re: Baby wecken oder nicht, damit Milchbildung nicht abnimmt?

Beitrag von amaryllis »

Oh man, deidamaus, das ist ja ein sonniger Wetterbericht.🙈

Aber was soll's, ändern lässt es sich ja eh nicht. Und auf weitere Kinder verzichten? Auch keine Option. :wink:

Gestern habe ich einen Beitrag über junge Eltern gesehen, dir schwer erkrankt sind und überlegen, was sie ihren Kindern vor ihrem Tod noch sagen möchten. Da kommen einem die eigenen "Probleme" plötzlich ganz klein vor.

Morgen wiege ich die Maus. Ich spiele mit dem Gedanken, es, wenn alles gut aussieht, nochmal mit 2x1 zu versuchen. Ich weiß gerade nicht, ob ich es schon geschrieben habe, aber ich nehme seit dem 26.11. wieder 3x1 und im Vergleich zu 4x1 konnte ich keinen Unterschied verbuchen. Wir stillen momentan 6x pro Tag effektiv. Ich hoffe, dass die Frequenz, jetzt wo ich es ausgeschrieben habe, nicht plötzlich wieder sinkt. Ein Hoch auf den Aberglaube. :mrgreen:
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Lösche Benutzer 26425

Re: Baby wecken oder nicht, damit Milchbildung nicht abnimmt?

Beitrag von Lösche Benutzer 26425 »

Hallo amaryllis,
ich habe hier auch ein absolutes Eulenkind, jetzt 1,5 Jahre.
Wenn ich sie um 23 Uhr bettfertig mache, ist das früh!!!
Paarabende hatten wir also quasi nie. Aber dafür war ich quasi die ganze Baby- und Kleinkindzeit bis jetzt mit Ausnahme von ganz wenigen Tage immer ausgeschlafen. Denn die Kleine schläft ja dann auch bis 8:30 oder auch mal 10 Uhr, sodass ich - zumindest im Sommer - vor ihr wach war. Und wir gehen ja quasi gleichzeitig ins Bett.
Und wenn ich genug Schlaf habe, bin ich quasi kaum gereizt und mit der Kleinen total entspannt. Das sehe ich als absoluten Vorteil. (Und merke gleich, wie anstrengend es ist, wenn man müde ist.)
Außerdem konnten wir (vor Corona) immer problemlos bis 22 Uhr auf Geburtstagsfeste mit ihr gehen :lol:
Es gibt also immer zwei Seiten. Am Ende hat man keine Wahl und muss sich mit dem arrangieren, wie es ist.
Wir haben bisher auch noch nicht versucht, in ihren Rhythmus einzugreifen. Die äußeren Zwänge kommen noch früh genug :)
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