Baby wecken oder nicht, damit Milchbildung nicht abnimmt?

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amaryllis
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Re: Baby wecken oder nicht, damit Milchbildung nicht abnimmt?

Beitrag von amaryllis »

lowri hat geschrieben: 04.12.2020, 19:07 Wie kommt ihr eigentlich auf die Ideen, was ihr euren Kleinen gebt? Also z.B. das mit den Haferflocken und dem Obst. Ich will es dieses Wochenende auch mal wagen, aber bin etwas ratlos, wie und was. Entschuldige für‘s Kapern des Threads!
Ich überlege, wie ich die Lebensmittel, die wir auch essen so anrichten kann, dass sie für die Maus attraktiv und geeignet sind. Morgens esse ich zum Beispiel immer Haferflocken mit Obst und Nüssen. Da die Schnute Brei bisher nicht mag, kam mir die Idee die Haferflocken auf diese Weise etwas "handfester" zu machen. Da ganze Nüsse ja auch nicht geeignet sind, kommt eben Nussmus oben drauf.

Gestern Nachmittag gab es bei uns Bratkartoffeln mit Spiegelei und Gemüse dazu. Deshalb habe ich die selben Zutaten ungewürzt püriert und zu einem Puffer gebraten. Der ließ sich halbwegs greifen und wurde im Mund trotzdem schnell breiig.

So hangel ich mich durch die Tage. :-)
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Leominor
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Re: Baby wecken oder nicht, damit Milchbildung nicht abnimmt?

Beitrag von Leominor »

amaryllis hat geschrieben: 04.12.2020, 16:31
Wartet ihr denn mit der Beikost, bis das Baby vorher getrunken hat oder bietet ihr an, auch wenn es vorher nicht stillen wollte, obwohl die Stillpause durch das Essen dann deutlich verlängert wird? Der Familientisch lässt sich eben nur begrenzt an die Stillzeiten anpassen, da diese hier unkalkulierbar sind. Dennoch finde ich es eigentlich schöner, wenn wir alle gemeinsam Essen.
Nein, wir warten nicht mit dem Essen. Ich biete ihm (nach Möglichkeit) vorher an zu stillen. Wenn er nicht möchte ist das auch okay. Manchmal hat er einfach keinen Hunger oder möchte halt lieber essen. Oft isst er dann auch richtig gut und will danach trotzdem noch stillen. Ich denke, er macht das schon so, wie es für ihn gerade passt.

Bei euch klingt es mittlerweile auch sehr schön und entspannt. Das freut mich total!
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Re: Baby wecken oder nicht, damit Milchbildung nicht abnimmt?

Beitrag von Serafin »

Essen gibt's wenn alle essen und dann das, was alle essen. Evtl vor demWûrzen weg getan. Meine sind jetzt aber nicht so die Vielesser, sondern die Vielstiller.
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Re: Baby wecken oder nicht, damit Milchbildung nicht abnimmt?

Beitrag von lowri »

amaryllis hat geschrieben: 04.12.2020, 20:12 Ich überlege, wie ich die Lebensmittel, die wir auch essen so anrichten kann, dass sie für die Maus attraktiv und geeignet sind. Morgens esse ich zum Beispiel immer Haferflocken mit Obst und Nüssen. Da die Schnute Brei bisher nicht mag, kam mir die Idee die Haferflocken auf diese Weise etwas "handfester" zu machen. Da ganze Nüsse ja auch nicht geeignet sind, kommt eben Nussmus oben drauf.

Gestern Nachmittag gab es bei uns Bratkartoffeln mit Spiegelei und Gemüse dazu. Deshalb habe ich die selben Zutaten ungewürzt püriert und zu einem Puffer gebraten. Der ließ sich halbwegs greifen und wurde im Mund trotzdem schnell breiig.

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Ach, tolle Idee. Dann werde ich mal sehen, ob ich auch etwas kreativ werden kann.
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amaryllis
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Re: Baby wecken oder nicht, damit Milchbildung nicht abnimmt?

Beitrag von amaryllis »

lowri hat geschrieben: 05.12.2020, 16:39
amaryllis hat geschrieben: 04.12.2020, 20:12 Ich überlege, wie ich die Lebensmittel, die wir auch essen so anrichten kann, dass sie für die Maus attraktiv und geeignet sind. Morgens esse ich zum Beispiel immer Haferflocken mit Obst und Nüssen. Da die Schnute Brei bisher nicht mag, kam mir die Idee die Haferflocken auf diese Weise etwas "handfester" zu machen. Da ganze Nüsse ja auch nicht geeignet sind, kommt eben Nussmus oben drauf.

Gestern Nachmittag gab es bei uns Bratkartoffeln mit Spiegelei und Gemüse dazu. Deshalb habe ich die selben Zutaten ungewürzt püriert und zu einem Puffer gebraten. Der ließ sich halbwegs greifen und wurde im Mund trotzdem schnell breiig.

So hangel ich mich durch die Tage. :-)
Ach, tolle Idee. Dann werde ich mal sehen, ob ich auch etwas kreativ werden kann.
Zauber aber besser nur Snacks, die dir ebenfalls munden. Dann ist man nicht traurig, dass der Großteil in Tonne landet. :P
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amaryllis
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Re: Baby wecken oder nicht, damit Milchbildung nicht abnimmt?

Beitrag von amaryllis »

Leominor hat geschrieben: 05.12.2020, 08:39Bei euch klingt es mittlerweile auch sehr schön und entspannt. Das freut mich total!
Vielen Dank, Leominor. Prinzipiell ist es das auch. Gelegentlich muss ich mich noch daran erinnern, die Kontrolle abzugeben, was mir jedoch gerade besser gelingt. Die Kleine trinkt seit 3 Tagen nur ca. 6 x täglich und ich kann es akzeptieren. Das ist ein Fortschritt. :mrgreen:

Gestern Nacht habe ich allerdings meinen Wecker versehentlich ignoriert und bin um 5 Uhr, mit steinharten, knotigen Brüsten, aufgewacht. Von Furcht ergriffen, habe ich die Maus trinken lassen und dann noch 270 ml (!) abgepumpt. Absoluter Spitzenrekord meiner bisherigen Pump-Karriere. :shock:

Danach war zum Glück wieder alles in Butter. Heute bin ich dann brav wieder um 3 Uhr aufgestanden. Leider liege ich seitdem wach. Baby schlummert mal wieder friedlich.

Das Einschlafen ist bei uns leider seit etwa einer Woche sehr zäh. Schnute ist unruhig, quengelt und weint viel. Einschlafstillen funktioniert nicht mehr und meist bekomme ich sie erst gegen 23 Uhr mit singen und schaukeln in den Schlaf. Manchmal wacht sie dann nach 30 Minuten bitterlich weinend auf, wenn ich mich heimlich weggeschlichen habe. :(

Vorgestern war ich so sauer, da hat mein Mann es dann in der Manduca versucht. Das endete mit bitteren Krokodilstränen. Da tat sie mir so Leid, dass ich sie schnell zu mir genommen habe. Danach war sie sogar an der Brust ganz lieb (vermutlich vor Erleichterung), ist dann aber trotzdem erst um 23 Uhr eingeschlafen.

Einmal habe ich ihr das letzte Zwischenschläfchen auf 10 Minuten gekürzt, doch obwohl sie total müde war, änderte sich nichts am Einschlafverhalten. Dabei hatte ich gehofft, dass es sie durch den Schlafentzug nach 10 Minuten umknockt.

Dafür schläft sie nach dem Einschlaftheater dann aber nach wie vor gut. Dreimal auf Holz geklopft (mit Gedanken an Alice89). :mrgreen:

Und die Moral von der Geschicht'?
Manchmal bringt es einfach mehr, wenn man die Energie nicht darauf verschwendet, die Phase zu ergründen und zu verändern, sondern sie einfach gut zu überstehen!

So, genug für heute, liebes Tagebuch. Ich versuche jetzt nochmal ein bisschen zu schlafen.
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Re: Baby wecken oder nicht, damit Milchbildung nicht abnimmt?

Beitrag von Sommermama2017 »

amaryllis hat geschrieben: 06.12.2020, 05:16 Und die Moral von der Geschicht'?
Manchmal bringt es einfach mehr, wenn man die Energie nicht darauf verschwendet, die Phase zu ergründen und zu verändern, sondern sie einfach gut zu überstehen!
Das ist so wahr!!


Schläft die denn dafür morgens lange? Also schläft sie insgesamt wenigstens genug?
Liebe Grüße von Sommermama mit L. 07/17 und A. 01/21
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Re: Baby wecken oder nicht, damit Milchbildung nicht abnimmt?

Beitrag von amaryllis »

Sommermama2017 hat geschrieben: 06.12.2020, 07:38Schläft die denn dafür morgens lange? Also schläft sie insgesamt wenigstens genug?
Ja, absolut. Sie schläft meistens bis 9/10 Uhr. Manchmal stillen wir zwischen 6 und 8 Uhr noch einmal, aber seit sie so mies einschläft, fällt das tendenziell auch aus und sie räkelt sich kurz, pupst dreimal laut, dreht sich auf den Bauch und schläft dann weiter. Ich stehe eigentlich immer vor ihr auf, koche Kaffee und bereite das Frühstück vor. Manchmal schaffe ich sogar noch mein Training, bevor sie aufsteht. Ich weiß, dass das wohl nicht die Norm ist, deshalb darf ich eigentlich nicht meckern. Mach ich aber trotzdem manchmal. :oops:
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Re: Baby wecken oder nicht, damit Milchbildung nicht abnimmt?

Beitrag von amaryllis »

Ah, ich bemerke gerade, dass deine Frage vermutlich eher auf den Schlafbedarf meiner Tochter als auf meinen bezogen war. :lol:

Nachts schläft sie etwa 10 bis 11 Stunden und tagsüber nochmal 1-2 Stunde, schätze ich. Die jedoch in kleineren Häppchen, in der Trage/im Tuch aber auch mal länger. Wenn ich den Eindruck habe, dass sie müde wird, lege ich mich mit ihr hin und zisch dann ab, wenn sie schläft.

Nur abends scheint sie irgendwie schwer runterkommen.
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Re: Baby wecken oder nicht, damit Milchbildung nicht abnimmt?

Beitrag von Sommermama2017 »

Das klingt sehr bekannt... ;)

Also, ich glaub, in dem Alter war das noch nicht so extrem, aber hier braucht das Kind ewig, um runterzukommen und einzuschlafen. Schläft dafür aber meistens nicht durch wie deine... Aber auch morgens gerne bis 9.
Man hört, finde ich, wenig von solchen Schläfern, aber gibts definitiv auch! Halt richtige Eulenkinder.

Falls es dich abends ZU sehr nervt, wenn es so lange dauert, könnte man sonst da wirklich erst später anfangen mit Einschlafbegleitung...
Liebe Grüße von Sommermama mit L. 07/17 und A. 01/21
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