Baby wecken oder nicht, damit Milchbildung nicht abnimmt?

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amaryllis
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Re: Baby wecken oder nicht, damit Milchbildung nicht abnimmt?

Beitrag von amaryllis »

Kobold hat geschrieben: 03.11.2020, 19:45 Zum eigentlichen Problem kann ich nicht viel beisteuern, aber: Ich verstehe deine Sorgen und Gedanken soooo gut. Mir gehen all diese Dinge momentan auch ständig durch den Kopf. Und auch, wenn dir das jetzt wahrscheinlich nicht wirklich hilft: Du bist nicht alleine. Fühl' dich fest gedrückt, wenn du magst.
Danke, Kobold. Ich denke auch, dass wir uns in unseren Gedankenspiralen recht ähnlich sind. Der Weg daraus? Ich weiß ihn nicht. Eigentlich war bis vor der Reduktion alles gut. Es heißt wahrscheinlich nicht umsonst: "Never change a winning team."
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deidamaus
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Re: Baby wecken oder nicht, damit Milchbildung nicht abnimmt?

Beitrag von deidamaus »

Schick mir ruhig ein Video. Sende mir dazu eine PN, dann gebe ich dir meine privaten Daten.

Wenn die Milchmenge wirklich abgenommen haben sollte, hilft nur Wechselstillen, Brustkompression, häufig anlegen und ev. auch Abpumpen.

Wie oft stillt sie aktuell in 24 h?

Wie sind die Nächte?

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amaryllis
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Re: Baby wecken oder nicht, damit Milchbildung nicht abnimmt?

Beitrag von amaryllis »

deidamaus hat geschrieben: 03.11.2020, 21:11 Wenn die Milchmenge wirklich abgenommen haben sollte, hilft nur Wechselstillen, Brustkompression, häufig anlegen und ev. auch Abpumpen.
Das mache ich, bis auf abpumpen, alles.
Ist ausstreichen genauso wirksam? Pumpen wird nichts bringen und da ich keinen Msr mehr beobachte, vermute ich, dass auch parallel zum Stillen nichts zu holen sein wird. Aber das wäre ja eventuell eine gute Probe, da der Msr wenn dann ja immer beidseitig ausgelöst wird, oder?
Wie oft stillt sie aktuell in 24 h?

Schwer zu sagen. In meiner Liste hätte ich nur eine (nächtliche) Stilleinheit als stillen gewertet, da sie da zumindest wenige Minuten geschluckt hat. Ich lege sie aber tagsüber bestimmt alle zwei Stunden an. Aber meistens schluckt sie dann max. 10x, saugt weiter, ohne das was kommt (denke ich), wird dann unruhig, dockt ab, dockt wieder an. Brustkompression sorgt für wenige weitere Schlücke. Dann wechsle ich die Seiten und das Spiel beginnt von vorne.

Ich verstehe einfach nicht, wo der Hase begraben liegt. Selbst ohne Dom hatte ich Milchspendereflexe. Da lief die zweite Seite zwar nicht mehr mit und nach max. 30 Sekunden schlucken war Ende, aber immerhin kam nach dem Genuckel eine Schluckphase. Es bleibt für mich ein Mysterium.
Wie sind die Nächte?

Unruhiger als vorher, aber trinken klappt im Liegen gar nicht mehr. Nicht mal mehr zum einschlafen. Sie nuckelt sich dann höchstens in den Schlaf, aber auch tendenziell eher mit Gezeter und zwischendurch abdocken. Ich muss die Brüste ständig hin- und herwechseln, damit sie dran bleibt. Ich bin wieder dazu übergegangen sie um vier Uhr im Sitzen zu stillen. Die ganze Nacht über schaffe ich das aber nicht. Die Stillmahlzeit nachts ist die effektivste, aber immernoch kein Vergleich zu früher.

Was ist da los? Ist es wirklich möglich, dass sie so plötzlich so anders und unbemerkt effektiv (!) trinkt? Das ist für mich unvorstellbar.

Sie war zwar heute generell knatschiger als gewöhnlich, hatte aber auch gut gelaunte Phasen, in denen sie lacht oder spielt. Hungerzeichen kann ich eh schon länger nicht mehr deuten, da alles sofort im Mund landet und angesaugt wird, dass sie in Gesichtsnähe befindet.
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Re: Baby wecken oder nicht, damit Milchbildung nicht abnimmt?

Beitrag von deidamaus »

amaryllis hat geschrieben: 03.11.2020, 21:45 Ist ausstreichen genauso wirksam? Pumpen wird nichts bringen und da ich keinen Msr mehr beobachte, vermute ich, dass auch parallel zum Stillen nichts zu holen sein wird. Aber das wäre ja eventuell eine gute Probe, da der Msr wenn dann ja immer beidseitig ausgelöst wird, oder?
Wenn du gut ausstreichen kannst, dann streiche aus. Dies ist ebenso effektiv wie Abpumpen, wenn man es gut kann. Und auf jeden Fall deutlich besser, als nichts zu tun.

Und, ja, der MSR wird für beide Seiten ausgelöst. Wenn du gleichzeitig beim Stillen pumpst, dann ist die Chance auch größer, dass der MSR ausgelöst wird, weil beide Seiten stimuliert werden.
Schwer zu sagen. In meiner Liste hätte ich nur eine (nächtliche) Stilleinheit als stillen gewertet, da sie da zumindest wenige Minuten geschluckt hat. Ich lege sie aber tagsüber bestimmt alle zwei Stunden an. Aber meistens schluckt sie dann max. 10x, saugt weiter, ohne das was kommt (denke ich), wird dann unruhig, dockt ab, dockt wieder an. Brustkompression sorgt für wenige weitere Schlücke. Dann wechsle ich die Seiten und das Spiel beginnt von vorne.
Du machst auf jeden Fall alles richtig. Seite wechseln, Brustkompression und häufiges Anlegen. Das ist perfekt.
Ich verstehe einfach nicht, wo der Hase begraben liegt. Selbst ohne Dom hatte ich Milchspendereflexe. Da lief die zweite Seite zwar nicht mehr mit und nach max. 30 Sekunden schlucken war Ende, aber immerhin kam nach dem Genuckel eine Schluckphase. Es bleibt für mich ein Mysterium.
Hast du nochmal gewogen?
Unruhiger als vorher, aber trinken klappt im Liegen gar nicht mehr. Nicht mal mehr zum einschlafen. Sie nuckelt sich dann höchstens in den Schlaf, aber auch tendenziell eher mit Gezeter und zwischendurch abdocken.
Das klingt nach nicht entspannten Nächten.
Ich muss die Brüste ständig hin- und herwechseln, damit sie dran bleibt. Ich bin wieder dazu übergegangen sie um vier Uhr im Sitzen zu stillen. Die ganze Nacht über schaffe ich das aber nicht. Die Stillmahlzeit nachts ist die effektivste, aber immernoch kein Vergleich zu früher.
Das ist wirklich komisch. Vielleicht hängt es wirklich mit der veränderten Hormonsituation zusammen.

Liebe Grüße
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ShinyCheetah
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Re: Baby wecken oder nicht, damit Milchbildung nicht abnimmt?

Beitrag von ShinyCheetah »

amaryllis hat geschrieben: 03.11.2020, 19:24 Und das schlimmste ist, dass mir niemand glaubt.
Ein Baby kann doch nicht (geräuschlos) schlucken, während man aber die Atmung ununterbrochen gut hören kann. Schlucken und atmen gleichzeitig ist doch unmöglich.

Hoffentlich lehnt sie die Brust nicht bald ganz ab.
Scheint ja der Klassiker zu sein.
Hallo amaryllis,

ich lese hier ja auch die ganze Zeit mit und hatte so für euch gehofft, dass sich das Stillen schnell entspannt. Es tut mir echt Leid, dass es so einfach offenbar nicht war :( ((amaryllis))

Du liest dich so verzweifelt und unglücklich. War dieser Post aus der akuten Verzweiflung heraus geschrieben (wär ja kein Wunder bei diesem emotionalen Auf und Ab), oder hast du immer noch das gleiche Gefühl, dass dir niemand glaubt? Das ist nämlich ganz sicher nicht so. Zumindest hier im Forum. Aber das zeigt Deidamaus dir ja auch durch ihre Beiträge.

Ich weiß nicht, ob mein Beitrag hier irgendetwas hilft, aber ich mag auch nicht einfach immer nur still lesen und dich dann wegklicken :(

Bei mir war es übrigens auch so, dass das Stillen mit Einsetzen der Periode komisch war, sich dann aber ganz schnell wieder entspannt hat. "Ganz schnell" sind nur leider einige Wochen - im Rückblick kurz, aber während du es durchlebst und von Tag zu Tag denkst, natürlich unendlich lang.

Ich drücke auf jeden Fall fest die Daumen, dass es schnell wieder bergauf geht.

Viele Grüße!
mit Sohn F (Ende September 18)
und Tochter V (Ende Juni 21)


The trick to happiness wasn't in freezing every momentary pleasure and clinging to each one, but in ensuring one's life would produce many future moments to anticipate. Shallan Davar/Brandon Sanderson
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Re: Baby wecken oder nicht, damit Milchbildung nicht abnimmt?

Beitrag von deidamaus »

Ja, das vermute ich auch. Durch die Umstellung der Hormone läuft u. U. das Stillen erstmal recht holprig. Aber das Gute ist, dass es sich wieder einpendelt und dein Kind deswegen keinen Nahrungsmangel hat. Das aufgrund des Wiedereinsetzens der Periode ein Vollstillkind in der Kurve abrutscht, ist mir noch nicht untergekommen.

Ich schaue gleich mal auf die Videos.

LG
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Re: Baby wecken oder nicht, damit Milchbildung nicht abnimmt?

Beitrag von amaryllis »

Ach Shiny, ich habe mich gestern einfach unverstanden gefühlt. Mein Mann sagt, ich bilde mir nur ein, dass die Maus nicht trinkt und ich nicht auf irgendwelche Schluckgeräusche achten soll. Es fällt mir einfach unglaublich schwer. Und ich weiß ja auch, dass wenn ihr mir nicht glaubt, dann nicht, weil ihr mich nicht ernst nehmt, sondern weil ihr objektiver auf die Situation schauen könnt und meine selektive Wahrnehmung wahrscheinlich mein Urteilsvermögen verzerrt. Das kann ich in "hellen" Momenten auch gut differenzieren.

In "dunklen" Momenten nutze ich diesen Thread, um meine Gedanken und Gefühle aufzuschreiben. Ein bisschen wie ein Tagebuch. Emotionsgeladen kommen dann manchmal eben solche Beiträge dabei heraus. Bitte entschuldigt.

Gestern habe ich versucht mich mittels Mediationen zum Thema loslassen selbst zu therapieren. Ich möchte die Meditation wieder stärker in meinen Alltag integrieren. Bis zur Geburt war diese schon seit langer Zeit ein fester Bestandteil meines Tages und hat mir sehr gut getan.

Heute geht es mir schon wieder besser und ich konnte das Gemecker der Maus beim Stillen gerade eben ganz gelassen hinnehmen und sogar ein bisschen mit meinem Mann scherzen.

Heute Nacht hat sie sich von alleine im dei Stunden Takt gemeldet, ab den frühen Morgenstunden sogar häufiger. Nachts klappt das Stillen jetzt besser als tagsüber. Um drei Uhr nachts hatten wir sogar einen "richtigen" Msr. Sie hat die linke Brust dann wunderbar leer getrunken und sogar rechts noch einen kleinen Nachschlag genommen. Danach habe ich noch 60 ml ausgestrichen.

Deidamaus, meinst du, ich sollte regelmäßig (nach jedem Stillen) ausstreichen? Nachts sind die Brüste recht gut gefüllt, tagsüber eher nicht mehr. Auch das war vor einer Woche noch anders. Da waren sie nach zwei Stunden Pause schon wieder recht gut gefüllt. Aber das muss ja nicht unbedingt sein, auch wenn es der Psyche guttut. Gleichzeitig macht es mir natürlich wieder Angst, zu wenig Milch zu haben.

Ich habe heute nochmal gewogen. Man hatte ich Herzklopfen.

11.06 2980 Geburt (Hebamme, Tuchwaage)
08.10. 5830, 12x stillen, 7x Pipi, 4x Stuhl, 2x abgepumpt (180 ml)
11.10. 5910, 15x stillen, 8x Pipi, 2x Stuhl, 2x abgepumpt (140 ml)
15.10. 5990, 15x stillen, 8x Pipi, 3x Stuhl
18.10. 5970, 14x stillen, 8x Pipi, 1x Stuhl (wenig)
20.10. 5980, 15x stillen
21.10. 5970, 17x stillen
25.10. 6100
28.10. 6150
31.10. 6080
01.11. 6100
04.11. 6180

Also irgendwo muss es wohl eine heimliche Amme geben.

Liebe Grüße und von ganzem Herzen danke, für eure unermüdlichen Mutmach- und Durchhalteparolen!
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Wenn du loslässt, hast du zwei Hände frei.
Serafin
Miss SuTiversum
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Re: Baby wecken oder nicht, damit Milchbildung nicht abnimmt?

Beitrag von Serafin »

NA ja, von nix kommt nix. Also ich würde auch sagen, achte da nicht drauf. Meine Brüste sind nie!!! voll. Nicht mal nach mehreren Stunden Trennung weil ich arbeite. Mein Kind holt trotzdem einiges raus, wenn ich sehe wie er so ausschaut. Und wie seine Nachtwindel troft des morgens...

Warte mal, wenn das mit dem Zyklus etwas einpendelt, wird das wieder anders. Mir hat damals die Brust total weh getan beim stillen und es war einfach komisch. Aber das war dann ab dem zweiten Zyklus nicht mehr so, sondern wieder ganz normal.

Es ist auch normal, dass Kinder nachts oft stillen (mein Kleiner kommt zur zeit stündlich... hängt wie ne kleine Zecke dran...) da haben sie schließlich Zeit. Und es ist kuschelig. Trinken tut der kleine da sicher nicht immer, manchmal will er einfach nuklen und kuschlen.
kleiner Maulwurf 12/15
kleiner Schildkröterich 05/19
Lösche Benutzer 26425

Re: Baby wecken oder nicht, damit Milchbildung nicht abnimmt?

Beitrag von Lösche Benutzer 26425 »

Amaryllis, dafür ist das Forum doch da, dass man hier seine Gefühle aufschreiben kann!
Vermutlich ist die heimliche Amme Dein Körper, der Dein Kind ganz wunderbar ernährt, ohne dass der Kopf was machen kann!
Also: Kopf ausschalten, Körper machen lassen - Deinen Körper und den Deines Babys! :5:
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deidamaus
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Re: Baby wecken oder nicht, damit Milchbildung nicht abnimmt?

Beitrag von deidamaus »

amaryllis hat geschrieben: 04.11.2020, 11:08 Ach Shiny, ich habe mich gestern einfach unverstanden gefühlt. Mein Mann sagt, ich bilde mir nur ein, dass die Maus nicht trinkt und ich nicht auf irgendwelche Schluckgeräusche achten soll. Es fällt mir einfach unglaublich schwer. Und ich weiß ja auch, dass wenn ihr mir nicht glaubt, dann nicht, weil ihr mich nicht ernst nehmt, sondern weil ihr objektiver auf die Situation schauen könnt und meine selektive Wahrnehmung wahrscheinlich mein Urteilsvermögen verzerrt. Das kann ich in "hellen" Momenten auch gut differenzieren.
"Kotz" dich hier ruhig aus, schreibe alles auf, was dich beschäftigt. Es gibt hier so viele Frauen die ähnliches erleben bzw. erlebt haben. Der Austausch tut da einfach total gut.
Gestern habe ich versucht mich mittels Mediationen zum Thema loslassen selbst zu therapieren. Ich möchte die Meditation wieder stärker in meinen Alltag integrieren. Bis zur Geburt war diese schon seit langer Zeit ein fester Bestandteil meines Tages und hat mir sehr gut getan.
Wenn dir das gut tut, dann schaffe dir jeden Tag ein kleines Zeitfenster dafür.
Heute geht es mir schon wieder besser und ich konnte das Gemecker der Maus beim Stillen gerade eben ganz gelassen hinnehmen und sogar ein bisschen mit meinem Mann scherzen.
Perfekt. Dieses Auf und Ab der Gefühle kann ich gut nachvollziehen. Das hatte ich auch in Stillzeit und ist ganz normal. Wenn es dir hilft, dann schreibe hier.
Heute Nacht hat sie sich von alleine im dei Stunden Takt gemeldet, ab den frühen Morgenstunden sogar häufiger. Nachts klappt das Stillen jetzt besser als tagsüber. Um drei Uhr nachts hatten wir sogar einen "richtigen" Msr. Sie hat die linke Brust dann wunderbar leer getrunken und sogar rechts noch einen kleinen Nachschlag genommen. Danach habe ich noch 60 ml ausgestrichen.
Perfekt. Es renkt sich von ganz alleine wieder ein, vermute ich.
Deidamaus, meinst du, ich sollte regelmäßig (nach jedem Stillen) ausstreichen? Nachts sind die Brüste recht gut gefüllt, tagsüber eher nicht mehr. Auch das war vor einer Woche noch anders. Da waren sie nach zwei Stunden Pause schon wieder recht gut gefüllt. Aber das muss ja nicht unbedingt sein, auch wenn es der Psyche guttut. Gleichzeitig macht es mir natürlich wieder Angst, zu wenig Milch zu haben.
Mach es 2, 3 mal am Tag/in der Nacht. Am besten dann, wenn du das Gefühl hast, dass deine Brust nicht gut geleert wurde.
Ich habe heute nochmal gewogen. Man hatte ich Herzklopfen.
Das kann ich mir vorstellen.
11.06 2980 Geburt (Hebamme, Tuchwaage)
08.10. 5830, 12x stillen, 7x Pipi, 4x Stuhl, 2x abgepumpt (180 ml)
11.10. 5910, 15x stillen, 8x Pipi, 2x Stuhl, 2x abgepumpt (140 ml)
15.10. 5990, 15x stillen, 8x Pipi, 3x Stuhl
18.10. 5970, 14x stillen, 8x Pipi, 1x Stuhl (wenig)
20.10. 5980, 15x stillen
21.10. 5970, 17x stillen
25.10. 6100
28.10. 6150
31.10. 6080
01.11. 6100
04.11. 6180

Also irgendwo muss es wohl eine heimliche Amme geben.
Die heimliche Amme bist du.

Ich habe mir die Videos angesehen. Dein Baby schluckt regelmäßig. Die Milch sprudelt nicht so, wie auf dem einen Video, wo sie jünger ist, aber sie schluckt immer wieder. Bedenke, dass der Mund deines Babys größer wird und nicht mehr so schnell komplett voll ist und das deine Milch nicht so sprudeln muss, dass sie mit dem Schlucken kaum nachkommt. Es sieht völlig unauffällig aus. Und die Gewichtsentwicklung zieht ja auch wieder an. Im 5ten und 6ten Lebensmonat sind 70-140 g durchschnittlich pro Woche normal. Seit dem 21.10 (zwei Wochen) waren es im Schnitt pro Woche 105 g, also völlig normal.

Liebe Grüße
deidamaus
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