Baby wecken oder nicht, damit Milchbildung nicht abnimmt?

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amaryllis
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Re: Baby wecken oder nicht, damit Milchbildung nicht abnimmt?

Beitrag von amaryllis »

Ihr seid lieb, vielen Dank für eure Beiträge. Ich werde nachher allen nochmal ausführlich antworten.

Die Maus pinkelt allerdings wirklich ständig und die Nachtwindel wiegt gefühlt einen Zentner, auch nach einer subjektiv als "erfolglos" bewerteten Stillnacht. Das kann ja irgendwie auch nicht stimmen. Oder kann sie ohne Msr an soviel "Vormilch" kommen? Und wenn sie permanent Kohldampf hätte, würde sie doch wohl nicht unbeschwert mit ihrer Rassel spielen und quietschfidel brabbeln und grinsen. Dann würde sie mir in ihrem Alter doch wohl eher den Kopf abreißen, oder?

Vielleicht schluckt sie plötzlich eher "unauffällig"? Keine Ahnung. Ich sollte aufhören, mir darüber Gedanken zu machen. Teilweise klappt das auch ganz gut. Ich unternehme einfach viel draußen, das hilft mir gut.
Fühlt euch gegrüßt von amaryllis und der kleinen Schnute (*06/20).

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Serafin
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Re: Baby wecken oder nicht, damit Milchbildung nicht abnimmt?

Beitrag von Serafin »

Genau. Wo nix rein kommt, kann auch nix raus. Ich habe das so oft nicht gemerkt und wurde dann ordentlich vollgereihert...
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amaryllis
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Re: Baby wecken oder nicht, damit Milchbildung nicht abnimmt?

Beitrag von amaryllis »

Update: Ich habe gerade meine Periode bekommen. Zum ersten Mal hatte ich sie allerdings schon sechs Wochen nach der Geburt wieder.
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Serafin
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Re: Baby wecken oder nicht, damit Milchbildung nicht abnimmt?

Beitrag von Serafin »

amaryllis hat geschrieben: 02.11.2020, 10:10 Update: Ich habe gerade meine Periode bekommen. Zum ersten Mal hatte ich sie allerdings schon sechs Wochen nach der Geburt wieder.
Weil du das sagst: Die zwei wochen, bevor ich meine Tag nach (1,5 Jahren) beim Maulwurf wieder bekommen habe, war das stillen total komisch und schmerzhaft.
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deidamaus
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Re: Baby wecken oder nicht, damit Milchbildung nicht abnimmt?

Beitrag von deidamaus »

amaryllis hat geschrieben: 02.11.2020, 09:56 Ihr seid lieb, vielen Dank für eure Beiträge. Ich werde nachher allen nochmal ausführlich antworten.

Die Maus pinkelt allerdings wirklich ständig und die Nachtwindel wiegt gefühlt einen Zentner, auch nach einer subjektiv als "erfolglos" bewerteten Stillnacht. Das kann ja irgendwie auch nicht stimmen. Oder kann sie ohne Msr an soviel "Vormilch" kommen? Und wenn sie permanent Kohldampf hätte, würde sie doch wohl nicht unbeschwert mit ihrer Rassel spielen und quietschfidel brabbeln und grinsen. Dann würde sie mir in ihrem Alter doch wohl eher den Kopf abreißen, oder?

Vielleicht schluckt sie plötzlich eher "unauffällig"? Keine Ahnung. Ich sollte aufhören, mir darüber Gedanken zu machen. Teilweise klappt das auch ganz gut. Ich unternehme einfach viel draußen, das hilft mir gut.
Ja, höre auf dir Gedanken zu machen. Wenn dein Kind so reichlich ausscheidet, muss auch reichlich Milch oben reinkommen. Anders geht es nicht. Mach dich also bitte frei und fokussiere dich nicht darauf, wie sie stillt. Sie kann das! Und du hast genug Milch!

Lenke dich beim Stillen ab und überlasse den Rest ihr.
amaryllis hat geschrieben: 02.11.2020, 10:10 Update: Ich habe gerade meine Periode bekommen. Zum ersten Mal hatte ich sie allerdings schon sechs Wochen nach der Geburt wieder.
Das kann definitiv auch Auswirkungen auf das Verhalten des Babys haben. Viele Mütter berichten davon.

Liebe Grüße
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amaryllis
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Re: Baby wecken oder nicht, damit Milchbildung nicht abnimmt?

Beitrag von amaryllis »

Mir geht es einfach nicht gut und ich weiß nicht, wie lange ich das noch so kann. Stillen macht mir gerade gar keine Freude mehr und ich habe einfach Angst, dass meine Milch bald endgültig weg ist.

Ich komme von dem Eindruck nicht los, dass irgendetwas nicht stimmt. Zusätzlich habe ich nun das Gefühl, dass meine Milch weniger wird, da die Brüste in letzter Zeit nicht mehr richtig geleert wurden.

Kann ich dir vielleicht mal ein Video davon schicken, wie unsere Stilleinheiten momentan aussehen?

Es kann doch nicht normal sein, dass es keine Schluckphase mehr gibt, die länger als 10 Schlücke dauert. Sie wird auch immer zappelig an der Brust und es endet immer häufiger in Gebrüll. Ohne Brustkompression und Wechselstillen ist momentan kaum mehr stillen möglich. Sie weint/quengelt während des Saugens und ich habe den Eindruck es kommt einfach nichts. Und so sehr ich mich auch versuche abzulenken, das Geheule und das ständige An- und Abgedocke merke ich ja trotzdem.

Das Domperidon habe ich schon vor drei Tagen auf 3x1 erhöht, aber das ändert nichts. Durch die fehlende Entleerung scheint der Effekt auszubleiben. Sie war heute Nacht auch sehr unruhig, hat aber einmal zumindest 2-3 Minuten am Stück getrunken.

Mir geht es einfach schlecht. Wo ist mein "normaler" Msr hin? Seit vorgestern gab es es gefühlt keinen mehr. Ob ich während des Stillens entspannt bin oder nicht, macht im Bezug auf ihr Verhalten überhaupt keinen Unterschied.
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amaryllis
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Re: Baby wecken oder nicht, damit Milchbildung nicht abnimmt?

Beitrag von amaryllis »

Und das schlimmste ist, dass mir niemand glaubt.
Ein Baby kann doch nicht (geräuschlos) schlucken, während man aber die Atmung ununterbrochen gut hören kann. Schlucken und atmen gleichzeitig ist doch unmöglich.

Hoffentlich lehnt sie die Brust nicht bald ganz ab.
Scheint ja der Klassiker zu sein.
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Lösche Benutzer 26425

Re: Baby wecken oder nicht, damit Milchbildung nicht abnimmt?

Beitrag von Lösche Benutzer 26425 »

Liebe amaryllis, erstmal lass ich Dir einen Drücker da (())
Woher sollen denn die nassen Windeln kommen, wenn nicht von Deiner Milch?
amaryllis
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Re: Baby wecken oder nicht, damit Milchbildung nicht abnimmt?

Beitrag von amaryllis »

Vielleicht bekommt sie ja nur die "Vormilch" aus den Kanälen? Sie schluckt ja bei jedem anlegen einige wenige Male, aber wir haben keinen Übergang zu einer regelmäßigen Schluckphase mit diesen klassichen, langen Zügen, mehr. Und die gab es bis vor einer Woche IMMER, außer als der Stillstress in der 4. bis 6. Lebenswoche war. Da lag das Ausbleiben aber wohl auch an einer zu geringen Milchmenge.
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Kobold
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Re: Baby wecken oder nicht, damit Milchbildung nicht abnimmt?

Beitrag von Kobold »

Zum eigentlichen Problem kann ich nicht viel beisteuern, aber: Ich verstehe deine Sorgen und Gedanken soooo gut. Mir gehen all diese Dinge momentan auch ständig durch den Kopf. Und auch, wenn dir das jetzt wahrscheinlich nicht wirklich hilft: Du bist nicht alleine. Fühl' dich fest gedrückt, wenn du magst.
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