Mein Kind ist so unemphatisch

Moderatoren: Toony, Momolina

Antworten
Cecily
Prof. Dr. SuT
Beiträge: 8171
Registriert: 26.05.2016, 16:26

Re: Mein Kind ist so unemphatisch

Beitrag von Cecily »

pqr hat geschrieben: 14.07.2020, 10:52 Cecily, ist Dein Kind ein HB Kind?
Falls ja, kann es sein, dass es ihm helfen könnte, diese social skills, die er nicht einfach einfach intuitiv über die Spiegelneuronen getriggert aufweist, über so eine Art Handlungsallgorithmen zu erklären, bzw. einüben zu lassen. Das macht es meiner Erfahrung nach leichter.
Es besteht der "Verdacht". Nach emsigen Überlegen (auch hier im Forum) haben wir dann keine Tests oder so gemacht und uns darauf verständigt, nur was zu machen, wenn er in der Schule Probleme bekommt. Alle meinten nämlich, eine "Diagnose" hilft sowieso nicht weiter. Ich hatte mehrere Gespräche mit der dghk (?), das ich sehr aufschlussreich fand und das unser Ergebnis nochmal bestätigt hat. Zu den Treffen sind wir auch Zeitgründen und mangels Not nie gefahren, aber die Kinder ticken wohl ähnlich (falls man das so verallgemeinern kann).

Wie kann man das denn einüben? Hast du ein paar einfach Beispiele?
Rokita
schreibt ganz schön oft
Beiträge: 129
Registriert: 20.02.2017, 11:17

Re: Mein Kind ist so unemphatisch

Beitrag von Rokita »

Hallo, ich setze mich auch Mal in die Runde und lese vor allem interessiert mit. Auch wenn er noch etwas jünger ist kommt mir hier so vieles vom kleinen Mann bekannt vor (und auch ein bisschen von meinem großen Mann). Mir tat es gerade sehr gut zu lesen, dass dein Sohn Freunde hat, das stimmt mich hoffnungsvoll für den kleinen Mann :). Darf ich fragen ob seine Freunde ihm von Typ ähnlich sind?
Leila hat geschrieben: 13.07.2020, 22:07 Jadiza, danke für deine Ausführungen. Im Prinzip jmhabe ich es verstanden, Gibt es da irgendwo Literatur zum Einlesen? Ich hätte gern etwas mehr "an der Hand"... Bis hat das ganze für mich noch keinen Namen...

Liebe Grüße
Anja
Das fände ich auch sehr spannend !
Mit kleinem Mann Anfang 2016,
kleiner Frau Herbst 2018
Sternchen 2017
Batinka
Profi-SuTler
Beiträge: 3586
Registriert: 21.08.2013, 21:31

Re: Mein Kind ist so unemphatisch

Beitrag von Batinka »

Ich habe eine Tochter, von der ich öfter mal sage, dass sie einfach ein bis drei Jahre hinter anderen Kindern her ist, was dieses feine soziale (und das Spiel-) Verhalte. angeht. Sie erarbeitet sich jetzt, mit sieben, Dinge, die die Schwester mit vier kann- trösten, geduldig sein, merken, dass etwas besser klappt wen man dem gegenüber entgegen kommt.
Interessanterweise klappt es bei dramatischen Verletzungen, großer Trauer oder sonst starken Emotionen viel besser- dann holt sie Kühlpäckchen, malt Bilder oder packt Krankenhaustaschen. Um dann eine Minute später zu eskalieren, weil ihr Problem ja mindestens genauso wichtig ist.

Es wird, Stück für Stück, Monat für Monat.

Den Unordnung-Ausnahme-Ansatz finde ich toll, das andere würde mich auch interessieren.
Die Arbeit läuft Dir nicht davon, wenn Du Deinem Kind den Regenbogen zeigst. Aber der Regenbogen wartet nicht, bis Du mit der Arbeit fertig bist.

12-10-7
Leila
Dipl.-SuT
Beiträge: 5283
Registriert: 21.05.2008, 20:17
Wohnort: In der schönsten Stadt der Welt - Rostock

Re: Mein Kind ist so unemphatisch

Beitrag von Leila »

Ach ja, meine Tochter ist auch HB, ein absolutes Algorithmus - Kind. Lernt wahnsinnig schnell, was irgendwie eine Struktur hat. Aber trösten, wenn jemand traurig ist? Erkennen, wenn es gerade nicht passt? Eher nicht. Manchmal sage ich liebevoll, sie ist emotional 3,aber intellektuell 14 oder so, sie ist gerade 10 geworden ... Das ist halt einfach wahnsinnig schwierig im Umgang. Diskutiert locker Erwachsene an die Wand. Aber wehe, irgendwas passt nicht in ihr Bild, in ihre Vorstellung. Dann ist große Not und sie kann sich kaum regulieren, und für Argumente offen ist sie dann auch nicht...
hat das irgend einen Namen?

Liebe Grüße
Anja
Teenie-Töchter 01/2008 und 06/2010

"Alles im Leben hat seine Zeit,
jedes Ding hat seine Stunde unter dem Himmel.
Für das Geboren werden gibt es eine Zeit
und eine Zeit für das Sterben." Kohelet

"God, grant me the serenity to accept the things I cannot change,
courage to change the things I can,
and wisdom to know the difference." Reinhold Niebuhr
Cecily
Prof. Dr. SuT
Beiträge: 8171
Registriert: 26.05.2016, 16:26

Re: Mein Kind ist so unemphatisch

Beitrag von Cecily »

Rokita hat geschrieben: 14.07.2020, 12:26 Hallo, ich setze mich auch Mal in die Runde und lese vor allem interessiert mit. Auch wenn er noch etwas jünger ist kommt mir hier so vieles vom kleinen Mann bekannt vor (und auch ein bisschen von meinem großen Mann). Mir tat es gerade sehr gut zu lesen, dass dein Sohn Freunde hat, das stimmt mich hoffnungsvoll für den kleinen Mann :). Darf ich fragen ob seine Freunde ihm von Typ ähnlich sind?
Leila hat geschrieben: 13.07.2020, 22:07 Jadiza, danke für deine Ausführungen. Im Prinzip jmhabe ich es verstanden, Gibt es da irgendwo Literatur zum Einlesen? Ich hätte gern etwas mehr "an der Hand"... Bis hat das ganze für mich noch keinen Namen...

Liebe Grüße
Anja
Das fände ich auch sehr spannend !
Was das soziale angeht, habe ich keine Ahnung. Da die Erzieherin begeistert erwähnt hat, dass jetzt auch J. (nicht mein Kind) in die 4er Gruppe integriert ist und dass seitdem die Stimmung viel ausgeglichener sei, gehe ich davon aus, dass die Jungs ähnlich ticken.

Die Interessen sind ziemlich gleich. Alle 5 sind z.B. keine Fußballkinder, spielen aber gerne rennen, toben, verstecken etc. Am liebsten sind sie aber alle drinnen in der Bauecke. Oder mit dem Elektrolernkasten. Oder dem Magnetkasten. Sprich bauen / konstruieren. Maxis bester Freund E. ist auch schon sehr interessiert an Rechen-/Reimquatsch. Wenn sie mal bei uns spielen geht das oft "Nichts reimt sich auf Haus" "Dooooch Maus". Oder sie spielen das 1 x 1 (so weit sie das halt können, wir üben das nicht). Stundenlang. Daneben wird eben gebaut. Kugelbahn, Lego, immer noch Brio (aber in gigantischen Ausmaßen inzwischen).

Das hat echt gedauert mit den Freundschaften, aber gerade ist er gut eingebettet. Ich bin heilfroh, dass er mit E. in die selbe Klasse kommt.
Missie
alter SuT-Hase
Beiträge: 2600
Registriert: 24.06.2014, 18:33
Wohnort: NRW

Re: Mein Kind ist so unemphatisch

Beitrag von Missie »

Also bei meinem Großen heißt das V. a. ASS 😬.
Bei ihm ist es aber Standart ausgeprägt und in Verbindung mit körperlich aggressivem Verhalten. HB steht auch in Raum, wir haben aber auch alle Diagnostik eingestellt und warten mal ab, wie es in der Schule dann läuft (er hat einen Förderplatz).

Bauen, Bauen, Bauen - genauso ist's hier auch. Nur mit dem Gebauten spielt dann keiner. Playmobil landet hier unbeachtet in der Ecke - da kann man ja gar nichts mit machen. 😂

Ich finde, es ist ein gutes Zeichen, dass das Bauen in der Gruppe klappt. Da muss man sich ja auch absprechen und Kompromisse treffen etc. Daran scheitert es hier z. B. und dann werden Kinder mit anderen Ideen angegriffen und alles Gebaute zerstört... 🙄 (außer, man leitet das ganze in 1 zu 1 Betreuung an und vermittelt ununterbrochen zwischen meiner Nr1 und den anderen Kindern - dann geht es. Ist also durchaus ein Kommuninationsproblem zwischen ihm und anderen Kindern.).
Drei Jungs:
Januar 2014, März 2016, Februar 2020
Missie
alter SuT-Hase
Beiträge: 2600
Registriert: 24.06.2014, 18:33
Wohnort: NRW

Re: Mein Kind ist so unemphatisch

Beitrag von Missie »

Es ist stärker ausgeprägt.
Drei Jungs:
Januar 2014, März 2016, Februar 2020
Jadzia
Dipl.-SuT
Beiträge: 4585
Registriert: 15.07.2011, 21:10

Re: Mein Kind ist so unemphatisch

Beitrag von Jadzia »

Cecily hat geschrieben: 14.07.2020, 10:41
Jadzia hat geschrieben: 13.07.2020, 21:28 Puh das ist ein so weites Feld.

Am wichtigsten finde ich die Regeln und Gesetzmässigkeiten von sozialem und emotionalem Miteinander selbst immer wieder uu reflektieren und in einen Zusammenhang zu bringen. Das ist viel weniger einfach als das klingt. Was bezieht sich auf was, was hängt voneinander ab...

Ich arbeite gerne mit „Schlagworten“ wie Ordnung oder Unordnung, höflich und unhöflich , Plan und Ausnahme
Um dann in jeweiligen Situationen mit den Schlagwort Schubladen sprachlich schnell und unkompliziert zu sein.

Beispiel : das ist für dich jetzt eine Unordnung weil du denkst das machen wir so wie immer. Jetzt ist eine andere Situation daher ist das eine Ausnahme ( eine andere Regel greift hier weil wir woanders sind etc pp)
Also im Grunde eine Gegenüberstellung Dein Denken mit Begründung, mein Denken, Denken eines Dritten, allgemeines Denken.

Um eben auch nicht das Denken des Kindes an sich zu kritisieren, sondern gerade die Berechtigung zu betonen, die nur in diesem Moment nicht passt oder einen Gegenpart hat.
Ist das verständlich?
Und ich verstehe nur Bahnhof. :oops:

Wäre z.B. richtig bei Besuch: Ich weiß, jetzt ist normalerweise eure halbe Stunde Fernsehzeit und ich verstehe, dass du die gerne haben möchtest. Aber jetzt ist doch eine besondere Situation, weil wir bei A. und B. zu Besuch sind. A. und B. dürfen aber jetzt nicht Fernsehen schauen, du darfst dafür was schauen, wenn wir wieder zu hause sind?"

Für sowas muss man wahrscheinlich Fachfrau sein.

Gestern Abend hat er es eigentlich wieder super gemacht. Der kleine Bruder konnte / wollte nicht schlafen und saß heulend um 22.30 auf dem Boden (natürlich nach dem wir ihn eine Stunde ins Bett gebracht hatten, 20 x wieder zugedeckt haben usw.). Er ist dann auch gekommen und konnte wegen dem Geschrei nicht schlafen und hat Flo an die Hand genommen und gesagt: "Komm, ich bring dich ins Bett und schlafe dann bei dir". Da hat er die Situation richtig gut gelöst und wir haben uns dann bedankt und gesagt wie toll wir das finden.

(Gestern waren wir ab 22.00 übrigens keine besonders besonnenen Eltern mehr und haben den 2-jährigen nur noch angemotzt. Irgendwann können wir halt nicht mehr.)
So sehr Bahnhof war das doch gar nicht. Das war doch recht gut formuliert.

Die REGEL die du aber nur implizit benannt hast ( wir sind da zu Besuch) würd ich noch EXPLIZIT machen :

Was das fernsehen betrifft, so machen die Leute die in einem Haus wohnen ( oder im Falle von Schule etc. Hausrecht haben) die Regeln.

Es gibt allgemeine Regeln ( die niemand macht, aber trotzdem gelten. wie freundlich mit Fremden sprechen oder nicht in der Öffentlichkeit popeln)
Allgemeine Regeln und Ordnungen die der Staat macht.
Hausregeln.
Familienregeln.
usw usf


Stell dir das wie ein Kartenspiel vor. Welche Karte darf gezogen werden. Welche darf auch ( ist aber nicht sinnvoll oder nicht effektiv), welche Karte darf NICHT gelegt werden ( und was passiert wenn ich es trotzdem tue). Welche Karte sticht über welche ( und warum) und was ist das Ziel!!! des Spiels.

Die Absicht hinter der Regel, die Gefühle hinter dem Verhalten, den Plan hinter der Handlung EXPLIZIT benennen. Nicht implizit. Könnten sie implizit auch verstehen, würden wir darüber nicht reden. Das benennen was ich nicht SEHEN , FÜHLEN; ANFASSEN kann, sondern was ich folgern muß.
Benennen, benennen, benennen. Und zwischendurch mal fragen ; was bedeutet spontan ? Was bedeutet unhöflich. Was bedeutet gereizt.
Um wirklich mitzubekommen ob der Sinn hinter dem Wort erfasst wurde.

Denn diese Kinder sind Meister der Imitation wenn sie den Sinn nicht erfassen. Was habe ich für eine Wahl wenn ich den Sinn und das Ziel nicht erfassen. Ich kann die Karten auf den Tisch werfen, oder ich kann tun was die anderen tun. Fällt ja vielleicht am wenigsten auf. Bin ich schön unauffällig und angepasst. Und alle sind glücklich. Nur : das Kind dann eher nur so mittel. Ist nicht schön das drumrum nicht zu verstehen, während alle anderen es tun. Und nicht die richtigen Fragen stellen zu können weil ich gar nicht genau wüßte was zu fragen wäre.....

Rollenspiele sind da auch nicht gleich Rollenspiele. Es gibt echte Rollenspiele ( Perspektivwechsel) und es gibt Imitationsspiele. Sieht auf den ersten Blick manchmal glelch aus, ist aber was diverses. Es wird nämlich was völlig anderes gelernt und geübt. In den Diagnoseverfahren ist das der Punkt den ich nie einfach glaube wenn da angekreuzt steht : spielt Rollenspiele.

Die Gretchenfrage ist : was passiert im Inneren des Kindes, im Denken im Fühlen. Viel weniger wie erscheint es von außen.
Und daran misst sich meiner Meinung nach ein Hilfebedarf , eine mögliche Behinderung, eine Einschränkung, ein Charakterzug.
Und da ist nach meiner Erfahrung nach das sehr intelligente Kind im emotionalen Nachteil, weil es seine Einschränkung erfasst und darunter tendenziell eher leidet, als ein normalbegabtes Kind.
Das im Blick zu haben finde ich wichtig.
Alles kann, Liebe muss

Jadzia mit Dax (03/11)

1000 Streams, 100 Kommentare, 50 mal 5 ⭐️
Sind unser Ziel ( psst, geht auch doppelt und dreifach und sogar ohne Zuzuhören 😊)

https://open.spotify.com/episode/4UUhYl ... OBYY39nlir

https://youtu.be/4fegPvOL94Y?si=-3kT2Fg70wF1BD7H

https://www.instagram.com/12briefe_der_ ... _source=qr
Leila
Dipl.-SuT
Beiträge: 5283
Registriert: 21.05.2008, 20:17
Wohnort: In der schönsten Stadt der Welt - Rostock

Re: Mein Kind ist so unemphatisch

Beitrag von Leila »

Danke Jadiza, genau das sind meine Gedanken. Meine Kleine bekommt sehr genau mit, dass sie anders ist als wir, und das sie eben auf vieles einfach deutlicher hingewiesen werden muss. Wiederholt. Und sie hat recht damit, dass wir "immer nur mit ihr schimpfen" (Zitat) andererseits ist sie eben auch die einzige, die ständig Grenzen übertrifft, nicht merkt, wenn sie uns weh tut (auch körperlich), und eben auf sanftes hinweisen so gar nicht reagiert. Ich würde sehr gern aus dieser Spirale raus. Ihre Sprache sprechen. Ihr meine und unsere Grenzen auf für sie verständliche Weise vermitteln, ohne dass sie sich anders und ausgegrenzt fühlt. Ich kann ihre Sprache aber leider nicht, oder nicht ausreichend. Und ich weiß nicht, an wen ich mich wenden kann, der sie eben nicht als falsch und unwillig sieht, sondern dem ich ihr Problem mit uns, und unseres mit ihr schildern kann. Da wäre es echt einfacher, wenn das einen Namen bekäme... Sie ist nicht unerzogen und bockig, auch wenn das auf den ersten Blick so scheint, wenn es mal wieder eskaliert...
Teenie-Töchter 01/2008 und 06/2010

"Alles im Leben hat seine Zeit,
jedes Ding hat seine Stunde unter dem Himmel.
Für das Geboren werden gibt es eine Zeit
und eine Zeit für das Sterben." Kohelet

"God, grant me the serenity to accept the things I cannot change,
courage to change the things I can,
and wisdom to know the difference." Reinhold Niebuhr
Leila
Dipl.-SuT
Beiträge: 5283
Registriert: 21.05.2008, 20:17
Wohnort: In der schönsten Stadt der Welt - Rostock

Re: Mein Kind ist so unemphatisch

Beitrag von Leila »

Ach so, und sie kann meisterhaft imitieren, das ist manchmal echt anstrengend, weil sie auf den ersten Blick keine eigenen Ideen hat und "nur nachmacht". Das ist aber nur der erste Schritt, dann verfeinert sie und macht ihre ganz eigenen Sachen daraus. Ich glaube ehrlich, dass das nachmachen ihr Versuch ist, sich uns anzupassen. Das funktioniert leider nur eingeschränkt...
ach man. Ich würde sie gern verstehen. Es geht ihr phasenweise wirklich nicht gut. Und ich kann ihr nicht helfen, sie kann nicht verbalisieren, was sie braucht. Doof irgendwie...
Teenie-Töchter 01/2008 und 06/2010

"Alles im Leben hat seine Zeit,
jedes Ding hat seine Stunde unter dem Himmel.
Für das Geboren werden gibt es eine Zeit
und eine Zeit für das Sterben." Kohelet

"God, grant me the serenity to accept the things I cannot change,
courage to change the things I can,
and wisdom to know the difference." Reinhold Niebuhr
Antworten

Zurück zu „Unsere Kinder“