Haargummi o.ä. an das Handgelenk der Seite die gerade dran war oder als nächstes dran kommt?ShinyCheetah hat geschrieben: 29.05.2019, 08:27 Seit ein paar Tagen (oder Wochen? Die Zeit rennt) schläft F nachts eigentlich wieder nur auf uns drauf (ich dachte das hätten wir hinter uns...) Das führt dazu, dass ich beide Brüste ungleichmäßig einsetze. Normalerweise haben wir das so gemacht: F lag neben mir, wurde unruhig, ich hab ihn über mich drüber auf die andere Seite gewälzt, da ist er angedockt und wir haben beide weiter geschlafen. Ich musste mir also nicht merken, wo ich zuletzt gestillt habe: Es war einfach immer die Seite, auf der er gerade nicht lag.
Da er jetzt aber meistens nur auf mir drauf wieder ruhig wird und dann zufällig nach links oder rechts runter rutscht, funktioniert das nicht mehr.
Habt ihr irgendwelche praktischen Tipps, wie ich mir merken kann, wo ich das nächste Mal stillen muss - ohne es mir zu merken...? Denken ist nachts nämlich ganz schlecht. Er kommt übrigens so geschätzte 3 bis 15 mal pro Nacht![]()
Stillen: kurze Frage- kurze Antwort (Bitte ersten Beitrag beachten!)
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SchwarzwaldMama
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort
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Leominor
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort
Ich taste einfach kurz, welche Seite sich voller anfühlt. Wenn das bei keiner der Fall ist mache ich es nach Gefühl. Kann durchaus sein, dass es dann 2x hintereinander die selbe Seite ist, das „schlimmste“ was dann bei mir mal sein kann, ist, dass ich dann beim nächsten Mal sicher weiß, welche Seite dran ist (kommt aber eigentlich auch nicht mehr vor). 
Als sie noch ganz klein war, habe ich einfach einen Haargummi an‘s Handgelenk gemacht um es mir zu merken.
Als sie noch ganz klein war, habe ich einfach einen Haargummi an‘s Handgelenk gemacht um es mir zu merken.
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delfinstern
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort
Tasten, welche Brust es nötiger hat. Ich hab nachts auch ein Bh an: die "offene" Brust war als letztes in Benutzung.
Liebe Grüße
Delfin*
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Adjoa
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort
Ich hoffe, dass es okay ist, wenn ich mit meiner Frage dazwischen grätsche..
Bitte nicht zitieren:
Mein Baby, vier Monate, vollgestillt, wird bald wieder operiert, leider muss es (OP am Darm) vor und nach der OP länger (d. h. länger als die vier Stunden wegen der Narkose) nüchtern sein
nach der Nüchternheit wird langsamer Kostaufbau mit der Flasche mit abgepumpter Muttermilch betrieben. Vom Emotionalen abgesehen, habe ich beim letzten Mal stark unter zwei Punkten gelitten.
Zum einen fand ich das Abpumpen belastend. Ich habe nicht im Zimmer abgepumpt, weil ich Angst hatte, dass mein Baby die Milch riecht und so noch mehr Hunger bekommt. Es gibt dafür ein "Stillzimmer", was aber schlicht und ergreifend ein normaler Behandlungsraum ist (mit Liege, Materialschränken usw.). Das heißt, es kamen immer wieder Schwestern und Ärzte und Ärztinnen rein, teilweise wurde ich aufgefordert zu gehen, weil der Raum benötigt wurde. Die Atmosphäre ist also nicht gerade entspannt. Das Schlimmste war, dass meinem Baby in diesem Raum die Zugänge und Magensonde gelegt wurden, was für mich nahezu traumatisch war. Habt ihr eine Idee wie ich die Situation verbessern könnte? Andere Räume gibt es nicht, danach habe ich schon gefragt.
Zum Anderen habe und hatte ich Angst, dass mein Baby die Brust nicht mehr akzeptiert. Ich denke, dass ich nach ungefähr vier oder fünf Tagen wieder stillen werde dürfen. Ich durfte sowohl nach der Geburt als auch nach der letzten OP erst einmal nicht stillen. Es hat dann jedes Mal ganz wunderbar geklappt, also hab ich eigentlich keinen Grund für diese Angst. Stillen ist mir sehr, sehr wichtig, da ich aufgrund der Behinderung meines Babys viele Dinge, die ich eigentlich gerne leben würde, nicht leben kann (z. B. durften wir länger nicht tragen, ich habe den Schnuller gegeben, damit das Saugbedürfnis während der Nüchternheit befriedigt werden kann usw. OT, aber mich schmerzt es sehr, wenn ich Aussagen lese, in denen sich bspw. nicht sehr positiv über Kinderwagen oder Schnuller geäußert wird
nicht jede Mutter hat immer die freie Wahl!). Außerdem ist m. E. das Stillen gerade vor dem Hintergrund der OP am Darm und den ganzen Medikamente sehr wichtig. Kann mich jemand beruhigen?
Danke!
Bitte nicht zitieren:
Mein Baby, vier Monate, vollgestillt, wird bald wieder operiert, leider muss es (OP am Darm) vor und nach der OP länger (d. h. länger als die vier Stunden wegen der Narkose) nüchtern sein
Zum einen fand ich das Abpumpen belastend. Ich habe nicht im Zimmer abgepumpt, weil ich Angst hatte, dass mein Baby die Milch riecht und so noch mehr Hunger bekommt. Es gibt dafür ein "Stillzimmer", was aber schlicht und ergreifend ein normaler Behandlungsraum ist (mit Liege, Materialschränken usw.). Das heißt, es kamen immer wieder Schwestern und Ärzte und Ärztinnen rein, teilweise wurde ich aufgefordert zu gehen, weil der Raum benötigt wurde. Die Atmosphäre ist also nicht gerade entspannt. Das Schlimmste war, dass meinem Baby in diesem Raum die Zugänge und Magensonde gelegt wurden, was für mich nahezu traumatisch war. Habt ihr eine Idee wie ich die Situation verbessern könnte? Andere Räume gibt es nicht, danach habe ich schon gefragt.
Zum Anderen habe und hatte ich Angst, dass mein Baby die Brust nicht mehr akzeptiert. Ich denke, dass ich nach ungefähr vier oder fünf Tagen wieder stillen werde dürfen. Ich durfte sowohl nach der Geburt als auch nach der letzten OP erst einmal nicht stillen. Es hat dann jedes Mal ganz wunderbar geklappt, also hab ich eigentlich keinen Grund für diese Angst. Stillen ist mir sehr, sehr wichtig, da ich aufgrund der Behinderung meines Babys viele Dinge, die ich eigentlich gerne leben würde, nicht leben kann (z. B. durften wir länger nicht tragen, ich habe den Schnuller gegeben, damit das Saugbedürfnis während der Nüchternheit befriedigt werden kann usw. OT, aber mich schmerzt es sehr, wenn ich Aussagen lese, in denen sich bspw. nicht sehr positiv über Kinderwagen oder Schnuller geäußert wird
Danke!
Adjoa mit Motti und Didi
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort
Ich glaube du brauchst n extra Thread. Wieso Flasche? Ginge nicht auch stillfreundlich?
Abpumpen: wenn du eh aus dem Zimmer gehst, such dir n ruhiges Plätzchen und pump da (wenn du nicht nach Hause gehst). Oder (je nach Wetter) gleich draußen in der Sonne /im Auto/...etc. ggf Kapelle/Meditationsraum oder Ähnliches (gibts oft im Kh)
Abpumpen: wenn du eh aus dem Zimmer gehst, such dir n ruhiges Plätzchen und pump da (wenn du nicht nach Hause gehst). Oder (je nach Wetter) gleich draußen in der Sonne /im Auto/...etc. ggf Kapelle/Meditationsraum oder Ähnliches (gibts oft im Kh)
Liebe Grüße
Delfin*
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- Rinrin
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort
es gibt auch babys die kann man nicht verwirren egal was man ihnen in den mund gibt
das sind wahrscheinlich garnicht so wenige. so wie ich das lese brauchst du vor allem für dich jemanden der dich in der schweren situation unterstützt und dir etwas halt gibt und dir hilft deine erfahrungen zu verarbeiten damit du wieder kapazitäteten für dein krümel bekommst? vielleicht wäre emotionelle erste hilfe was für dich?
Mit Wuz (01/17) und Bup (07/19)
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Adjoa
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort
Hm, okay, soll ich einen neuen Thread aufmachen?
Die Flasche ist zum einen für die (teilweise) Flüssigkeitszufuhr während der Nüchternheit, zum anderen für den Kostaufbau (erst 20 ml Muttermilch, dann mehr usw.) notwendig. Ich "kann" leider nur mit der elektrischen Pumpe abpumpen, mit der Handpumpe komme ich nicht gut klar. Oder lohnt es ggf. verschiedene Modelle auszuprobieren?
Hmja, das kann sein. Ich bin in dieser Hinsicht ziemlich verunsichert, weil mir bislang noch niemand gesagt hat, dass ich traurig oder belastet sein darf. Mir wird nur gesagt, ich solle mich freuen, dass es "nur" diese Behinderung und nichts Schlimmeres sei, dass die Zeit im Krankenhaus begrenzt sei usw. Was ist denn emotionelle erste Hilfe? Das kenne ich gar nicht.
Die Flasche ist zum einen für die (teilweise) Flüssigkeitszufuhr während der Nüchternheit, zum anderen für den Kostaufbau (erst 20 ml Muttermilch, dann mehr usw.) notwendig. Ich "kann" leider nur mit der elektrischen Pumpe abpumpen, mit der Handpumpe komme ich nicht gut klar. Oder lohnt es ggf. verschiedene Modelle auszuprobieren?
Hmja, das kann sein. Ich bin in dieser Hinsicht ziemlich verunsichert, weil mir bislang noch niemand gesagt hat, dass ich traurig oder belastet sein darf. Mir wird nur gesagt, ich solle mich freuen, dass es "nur" diese Behinderung und nichts Schlimmeres sei, dass die Zeit im Krankenhaus begrenzt sei usw. Was ist denn emotionelle erste Hilfe? Das kenne ich gar nicht.
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort
Danke für die Tipps! Ich mache es auch gerade mit Tasten, aber meine linke Seite produziert irgendwie immer mehr. Darum sollte ich rechts halt genauso oft anbieten, kann aber nicht immer drauf vertrauen, dass rechts auch voller ist, nur weil ich davor links gestillt habe... Ich probier es mal mit Haargummi 
(Adjoa) Kann vielleicht jemand mit deinem Baby das Zimmer verlassen, während du pumpst, oder darf es nicht aus dem Bett?
(Adjoa) Kann vielleicht jemand mit deinem Baby das Zimmer verlassen, während du pumpst, oder darf es nicht aus dem Bett?
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The trick to happiness wasn't in freezing every momentary pleasure and clinging to each one, but in ensuring one's life would produce many future moments to anticipate. Shallan Davar/Brandon Sanderson
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort
Adjoa: du darfst immer fühlen, was du fühlst, und alle, aber wirklich alle Gefühle sind legitim. Es geht absolut niemandem an, welche Gefühle du hast - ja, manchmal nicht mal dir
Für mich ist unsere emotionale Leben wie ein Ozean, manchmal sonnig und schön, manchmal groß und beänstigend, manchmal ruhig und zuverlässig, manchmal stürmig und überraschend... Manchmal kommen die Gefühle einfach und überrollen uns; und dann müssen wir diese Welle surfen. Die Welle zu verleugnen führt bloß nur zu untergehen.
Emotionale erste Hilfe so wie ein Thread sind wunderbare Ideen. Alles Gute dir!
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Liebe Grüße
R.
I knew exactly how to raise my kid when I became pregnant. Then he was born...
I know nothing.
I am much wiser now.
Jeder wird perfekt und vollständig geboren. Unsere Job als Eltern ist nicht unsere Kinder zu erziehen, sondern sie davor zu schützen, gebrochen zu werden.
R., K., der großartige Weltenbummler 10/15 und die Strahlende Königin 06/18.
RL calls, wenig hier. Bitte PN oder zitieren wenn es dringend ist!
R.
I knew exactly how to raise my kid when I became pregnant. Then he was born...
I know nothing.
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Jeder wird perfekt und vollständig geboren. Unsere Job als Eltern ist nicht unsere Kinder zu erziehen, sondern sie davor zu schützen, gebrochen zu werden.
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