Zuckerfrei(er) leben!

für die schwangere und/oder stillende Mutter (und ihre Familie)

Moderator: britje

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Sternenfaengerin
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Re: Zuckerfrei(er) leben!

Beitrag von Sternenfaengerin »

Sternenfaengerin hat geschrieben: 12.01.2019, 20:08 Honig oder Ahornsirup wären zumindest industriezuckerfreie Alternativen.
Als Zusatz, um die Hefe gehen zu lassen.
pqr
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Re: Zuckerfrei(er) leben!

Beitrag von pqr »

LariZZa hat geschrieben: 12.01.2019, 19:55 Nö, Hefe, zumindest Trockenhefe, braucht nicht unbedingt Zucker. Ich geb zB zum Pizzateig nie Zucker, der geht trotzdem super auf. Ich meine, ich hab das auch schon mit frischer Hefe gemacht, aber meine Haupterfahrung bezieht sich auf Trockenhefe in Pizzateig. Ich hätte jetzt Mal hart vermutet, dass das auch bei Brot funktioniert. Bei meinen Pizzabrötchen geht es auch. Ich guck halt immer, dass der Teig wirklich Zeit zum gehen hat. Entweder im warmen, wenn es schnell gehen soll oder wenn ich Zeit hab, auch mal über mehrere Stunden im Kühlschrank.

Ich hab zumindest schon Waffeln und vereinzelt Kuchen komplett ohne Zucker und stattdessen mit Apfelmark oder Banane gebacken, da war das von der Konsistenz kein wirkliches Problem. Ein bisschen anders schon, aber weder zu hart, noch zu klitschig. Da gibt es sicher bei BLW auch viele Rezeptideen, da wird ja viel ohne zugesetzten Zucker gebacken.
Ich schliesse mich Larizza an.
Ich backe ja schon ne Zeitlang Babybrot, und das funktioniert ohne Zuckerzusatz mit der Hefe.
Viele Grüße
pqr

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Reh
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Re: Zuckerfrei(er) leben!

Beitrag von Reh »

Danke euch!
Schmeckt man bei dem Kokosblütenzucker denn den Kokos? Mein Mann hasst Kokos :oops:
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Sternenfaengerin
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Re: Zuckerfrei(er) leben!

Beitrag von Sternenfaengerin »

Reh hat geschrieben: 12.01.2019, 21:57 Danke euch!
Schmeckt man bei dem Kokosblütenzucker denn den Kokos? Mein Mann hasst Kokos :oops:
Überhaupt garnicht! Es schmeckt irgendwie zarter und leicht karamellig/würzig. Würde es in keinster Weise geschmacklich mit Kokos in Verbindung bringen.
Lösche Benutzer 15449

Re: Zuckerfrei(er) leben!

Beitrag von Lösche Benutzer 15449 »

Bei Nüssen kommt es dann natürlich auch irgendwann auf die Menge an. Ich dachte jetzt an Menschen, die Schoki durch Nüsse ersetzen. ;)

Kokosblütenzucker schmeckt leicht karamellig. Ich mag auch keinen Kokos, den mag ich aber gern. Aber wie alle Alternativen Süßungsmittel ist er hält auch nur eine Alternative Süße, aber immer noch eine Zuckerart. Der Vorteil ist vor allem, dass es einen niedrigen Glyx Index hat und daher den Blutzucker nicht so schwanken lässt und daher die Bauchspeicheldrüße und Insulinausschüttung und Heißhungerattacken nicht so stark beeinflusst.

carolina hat geschrieben: 12.01.2019, 19:52 Da eß ich lieber Zucker und Weißmehl.
Ich finde das spannend mit den unterschiedlichen Typen! Was sind denn ONOs?
Es geht ja beim Zuckerverzicht nicht primär um die kurzfristigen Verbesserungen. Wobei ich zugeben muss, wenn ich nicht die Unverträglichkeit hätte, würde ich es auch nicht so durchhalten können. Aber wenn man sich etwas einliest, welche Alterskrankheiten alle ausgelöst und bedingt werden durch unseren normalen, westlichen Zuckerkonsum - das ist schon gruselig... :?
Wenn möglich möchte ich Alzheimer, Altersdiabetes und Co schon vermeiden..

ONOs = Over Night Oats.
Ich schneide meist zwei Äpfel klein + 50g Rosinen + 100g Sonnenblumenkerne + 50g Leinsamen + 30g Leinöl + 330g Haferflocken + 1l Milch --> durchrühren und über Nacht in den Kühlschrank
Essen bei uns alle, lassen sich auch gut portionsweise mitnehmen und machen lange satt.
Lösche Benutzer 15449

Re: Zuckerfrei(er) leben!

Beitrag von Lösche Benutzer 15449 »

WARUM IST ZUCKER SO BÖSE?

Zucker ist einfach überall: 80 % aller verpackten Lebensmittel sind damit gesüßt.

Du solltest wissen, dass…

…Zucker süchtig macht und im Körper großen Schaden anrichtet.
…er dein Energielevel nicht nur wild hinauf und hinunter jagt, sondern auch das Gleiche mit deinen Hormonen macht. Mit der Zeit sorgt dieses dauernde Auf und Ab dafür, dass sie aus der Balance geraten und nicht mehr so funktionieren, wie sie sollten.
…wenn wir Zucker zu uns nehmen, unsere Bauchspeicheldrüse Insulin freisetzt, um die Organe dazu anzuregen, Glukose aus dem Blut aufzunehmen. Dieser konstante Stimulus sorgt gemeinsam mit dem hohen Insulin- und Glukosespiegel dafür, dass die Bauchspeicheldrüse mit der Zeit immer weniger Insulin erzeugt, was zu einer Insulinresistenz führt – einer Vorbotin von Diabetes.
…wenn die Energie des Zuckers nicht gleich nach der Aufnahme verwendet wird, sie in Fett umgewandelt und im Körper gespeichert wird.


https://www.runtastic.com/blog/de/auf-z ... erzichten/

Hier sind ein paar Studien verlinkt. Ansonsten kann ich die Doku "Voll verzuckert - that sugar film" sehr empfehlen. Kurzweilig und eindrucksvoll, aber mit ein paar guten belegten Einblicken.
Lösche Benutzer 15449

Re: Zuckerfrei(er) leben!

Beitrag von Lösche Benutzer 15449 »

Ich find das auch sehr spannend mit den unterschiedlichen Typen. Seit dem ich das beobachtet habe, bin ich deutlich vorsichtiger geworden mit "Mach doch einfach da!"
Ich könnte niemals auf ab und zu Rindfleisch verzichten. Ich esse wenig Fleisch. Aber ab und zu Rindfleisch - sonst bin ich völlig platt. auch hab es mit eiweißreichen Kost und Eisentabletten versucht... aber nix halb. Keine Ahnung, was da sonst noch so Wichtiges drin ist - ohne ein Steak alle zwei Wochen werd ich völlig apathisch. Und ich liebe Obst - aber mir ist klar, dass das eher die Reste meiner Zuckersucht sind. Ich könnte wunderbar von Gemüse und Nüssen und Hülsenfrüchten und Eiern und Milchprodukten leben... solange ich alle zwei Wochen mein Steak bekomme!
Meine beste Freundin würde eingehen ohne Brötchen und Co. :lol: Die würde vermutlich verhungern.
Ich dagegen kann problemlos 5 Brötchen Essen und hab das Gefühl, nur Luft gegessen zu haben. Wir hatten heute zum ersten Mal seit langem Brötchen zum Frühstück. Wir essen ja aktuell kein Brot mehr und daher war das echt was besonderes. Nach zwei Stunden war mir schlecht vor Hunger. Nach 4 Std kam mein Mann nach Hause und war völlig launig und meinte nur, er verhungert gleich. Normalerweise reicht es nach unserem Frühstück (ONOs, Omlett, Rührei mit Tomaten und Avocado... sowas halt) locker 4-5 Std bis zur nächsten Mahlzeit. :lol:
Reh
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Re: Zuckerfrei(er) leben!

Beitrag von Reh »

Das ist echt krass mit den unterschiedlichen Typen. Nach zwei Brötchen bin ich mehr als nur satt, fünf würde ich gar nicht erst schaffen. Natürlich mit dem entsprechenden Belag, aber wenn ich das am Wochenende gegen 11 Uhr frühstücke, halte ich relativ problemlos bis zum späten Nachmittag durch.
Dann reicht aber auch ein kleiner Snack, bis es dann abends gegen 20 Uhr was warmes gibt.

Ich glaube, ich gehöre zu denen, die nicht so gut wie komplett auf Kohlenhydrate verzichten sollten.
Aber ich möchte Zucker weitestgehend reduzieren. Der Plan ist, dann halt unterwegs oder so mal als Ausnahme was zuckriges zu essen: Eisdiele, Restaurant, besuche
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Re: Zuckerfrei(er) leben!

Beitrag von Tutti »

Danke Wölfin, genau so eine Motivation hab ich mir von diesem Thread erhofft.

Jia, sei nachsichtig mit dir, es wird wieder bessere Tage geben.
There is no way to be a perfect parent
but a million ways to be a good one

E (05/12)
R (07/16)
Lösche Benutzer 7240

Re: Zuckerfrei(er) leben!

Beitrag von Lösche Benutzer 7240 »

Wölfin, ich glaube wir sind gar nicht so arg weit voneinander weg. Ich mache zwar keine onos, aber seit 20 Jahren? Circa? jeden Morgen Expressporridge mit kochendem Wasser und meist TK-Obst weil schneller (und natürlich ordentlich Mandeln :lol: ). Weißmehl habe ich zB heute gar keins gegessen, Zucker war ein bißchen zuckerreduzierter Ketchup, gefühlte Unmengen Honig in literweise Tee und drei Riegel dunkelste Schocki mit Rohrohrzucker. Der Honig ist eine Ausnahme, der Rest recht normal ;)

Mir ging es grad nur darum, dass erhöhter Mandelmus- und Nusskonsum durch Verzicht auf Zucker durchaus zu Zunahme führen kann. Wobei ich das ja nur eine Woche lang getestet habe.
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