Stillstreik

Fragen und Antworten rund um das Thema Stillen

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KoreNestis
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Stillstreik

Beitrag von KoreNestis »

Ich bin gerade ziemlich mit den Nerven runter. Unser 9 Monate altes Kind befindet sich seit dem 3.1. abends im Stillstreik. Ich habe nach sehr traumatischer Geburt, fehlendem Bonding, Saugverwirrung durch Flaschennahrung im Krankenhaus und meine gesundheitliche Situation nach der Geburt wochenlang darum gekämpft ihn stillen zu können. Es hat uns beiden so gut getan und eine Nähe gebracht, die zwischen uns direkt nach der Geburt nicht möglich war.
Wir füttern von Geburt an mit Flasche und ich stille zusätzlich. Im Laufe der Monate haben wir die Flaschennahrung auf nächtliche Ergänzung zum Stillen reduzieren können, so dass ich hauptsächlich gestillt habe. Seit dem 5. Monat wird hier auch gegessen - Breie und was bei uns so auf den Tisch kommt und babykompatibel ist.
Also: Stillen nach Bedarf (mit Kuscheln, Schmusen, Nuckeln, Einschlafstillen und ganz viel Nähe abholen), Beikost & Flasche in Kombination.
Im Laufe des Dezembers sind die vier Schneidezähne durchgebrochen - klar mit weinen und Schlafschwierigkeiten, aber erstaunlich wenig Tamtam. Beim Einschießen in den Wochen vorher hat er auch mal die Brust verweigert - aber nie so kategorisch.
Am 3.1. hat er mich dann (obwohl Trinken mit Zähnchen kein Problem war) 3 Mal gebissen (inklusive Kopf-Wegdrehen). Jedes Mal erschreckte er sich total, wenn ich vor Schmerzen aufstöhnte und weinte ganz entsetzt. Das dritte Mal nachts war am schlimmsten. Direkt beim Anlegen und so stark, dass ich in Tränen ausbrach - die Bissspuren sind seit gestern endlich abgeheilt. Wir haben versucht ihn zu beruhigen, ihm ruhig zu erklären. Aber ab da war es vorbei. Nachts haben wir dann Druck rausgenommen indem wir die Flasche wie gewohnt gaben und das Stillen ausließen. Der Tag danach war der Horror - er wollte an die Brust und Trinken und Schlafen, aber sobald er realisierte wo er war fing er an zu kreischen und zu untröstlich zu weinen und rückwärts wegzukrabbeln. Stillposition - egal welche - ging gar nicht. Aufbäumen, Wegdrehen, Brust mit der Hand Wegdrücken, starr Wegblicken. Er war total verzweifelt. Unsere Stillberaterin meinte er kennt ja die Flasche und ist auch alt genug, deswegen müsse ich nicht mühsam alles ins Kind hineinlöffeln. Er hat scheinbar auch gerade kein Saugbedürfnis. Nucki hat er auch vorher so gut wie nie benutzt - wozu auch, Mama war ja immer greifbar. ;)
In den darauffolgenden Tagen versuchte ich bis jetzt die Brust wieder positiv zu besetzen (gemeinsam baden, kuscheln, berühren lassen, Normalität), immerhin kreischt er jetzt nicht mehr absolut panisch, wenn er sie sieht. Im Schlaf habe ich es ein paar Mal geschafft ihn zum Stillen zu bringen, mit intensivem Trinken und stundenlangem, glücklichen Nuckeln - sobald er wach ist, ist das aber wie ausgelöscht. Dazu gesellt sich dann noch ein Einschlafdrama hinzu. Er ist sonst ein sehr unkompliziertes Kind, dass viel Nähe braucht - Momentan aber total unausgeglichen und aus der Balance ist.
Eine andere schrieb hier im Forum zu so einem Thema, dass sie sich regelrecht beraubt und unglaublich traurig fühlt. Was meine Gefühlswelt recht gut ausdrückt, ich könnte gerade nur noch heulen und reiße mich zusammen. Es ist nicht so, dass ich den Anspruch habe "Ich muss so und so lange stillen" - ich habe schlicht den Eindruck, auch rational betrachtet, dass es ihm und mir nicht gut tut, das Stillen jetzt aufzugeben. Manchmal bin ich wieder voller Hoffnung, dass es wieder klappen könnte, nur dann weist er mich wieder so dermaßen zurück, dass ich es kaum ertragen kann....
Mama von einem Aprilbaby 2016
KoreNestis
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Re: Stillstreik

Beitrag von KoreNestis »

Sorry, eben erst gesehen, ich ergänze mal:

* Wird oder wurde Euer Baby zugefüttert, bekommt es abgepumpte Milch oder auch mal ein Flasche mit Pulvermilch, schreibt bitte die Mengen auf (wie oft wieviel täglich) und womit zugefüttert wird oder wurde.

Normal bisher: Stillen nach Bedarf, Beikost, zum Einschlafen und nachts 1 - 3 Flaschen Fertigmilch zur Stillergänzung (150 ml - werden teils aber nicht komplett getrunken) nach Bedarf
Momentan im Stillstreik: Er bekommt Brei, Essen vom Tisch (wenn geeignet), tagsüber abgepumpte Muttermilch (ich bekomme da nicht so viel raus - es variiert zwischen 150-250 ml) und abgekochtes Wasser/Tee.

* Bitte beschreibt, wie Euer Stillalltag für gewöhnlich aussieht: wie oft und wie lange wird üblicherweise gestillt? Wie lang sind die Schlafpausen?

Das Kind steht mit meinem Mann um 6 auf, danach werde ich geweckt, meist geht er dann schon von selbst an die Brust, kuschelt und trinkt etwas. Ich mache mich fertig und lege mich dann um 8.30 Uhr mit ihm an der Brust hin. Er trinkt und schläft. (zwischen 30 Minuten bis 2 Stunden), danach spielen wir und kuscheln, ich mache Frühstück für uns (Haferbrei mit Obst) und füttere uns beide. Gegen 13.00 Uhr fordert er dann wieder die Brust ein und wir legen uns wieder hin, gleiches spätnachmittags, varriierend zwischen 16-18.00 Uhr. 15/16.00 Uhr bekommt er nochmal feste Nahrung. Dazwischen stillen, wenn er es einfordert und Hunger hat - aber eigentlich folgen wir immer grob diesem Prinzip. Abends 20.00/21.00 Uhr stille ich ihn nochmal und dann bringt mein Mann ihn ins Bett und gibt ihm noch eine Flasche. In den letzten Wochen isst er abends gelegentlich bei uns noch was mit, wird gestillt/Flasche und geht dann schlafen. Das Kind wacht dann alle 3-4 Stunden auf und wird gestillt, bekommt meist noch eine Flasche angeboten, die aber nicht immer genommen wird oder nicht zur Gänze getrunken wird.

* Wie oft pro Tag scheidet das Baby aus? Wie häufig Stuhlgang?

1 Mal pro Tag, manchmal auch nur alle 2 Tage Stuhlgang. Windeln sind mehrfach am Tag immer gut nass - Flüssigkeit also genug vorhanden.

* Berichtet auch von Eurem Stillstart und den ersten Wochen nach der Geburt, v.a.: Wie klappt(e) das Stillen? Unruhiges Baby? Andock-Probleme?

Kaiserschnitt, Komplikationen, Intensivstation bei mir, kein Bonding, mir ging es so schlecht, dass ich mich nicht kümmern konnte und das Krankenhaus ließ das Kind die ersten Tage nicht dauerhaft zu mir auf die Wöchnerinnenstation, weil sie sich nicht kümmern wollten. Stillhorror. Das Kind bekam direkt nach der Geburt die Flasche und hat durchgehend gierig getrunken (er ist aber sehr schlank und groß), ich habe abgepumpt. Stillen ging anfangs gar nicht (Saugverwirrung und die Stillberaterin meinte, dass er auch Probleme hat, weil er 3 Wochen zu früh kam, zusätzliche Behandlung bei Osteopathin, die viel brachten), nach 3-4 Wochen Ringen ums Stillen haben wir es dann aber geschafft. Nach und nach wurde es für uns entspannte Normalität und wir konnten die Flaschennahrung tagsüber weglassen. Aufgrund von Verspannungen (Behandlung bei der Osteopathin) der Flaschennahrung (die er wohl nicht vertragen hat) war er ein Schreikind, nach Erhöhung der Muttermilch und Wechsel zu kuhmilcheiweißfreier Nahrung war das Schreien und die Koliken weg.

* Kennt es künstliche Sauger, also z.B. Flaschen, Hütchen, Schnuller?

Flaschen: Nuk, Mam, Schnuller (nie großes Interesse daran)

* Seid Ihr (bzw. Ist Euer Kind) bereits woanders in Behandlung/Beratung? Stillberatung, Kinderarzt, Hebamme, Osteopath, Krankengymnastik...?

Wir hatten eine Stillberaterin nach der Geburt, die uns sehr half, ihren Job inzwischen an den Nagel gehängt hat. Sie hat mich aber telefonisch letztens noch beraten. Osteopathin waren wir anfangs, siehe oben.

* Gibt es medizinische Besonderheiten, die das Stillen betreffen können? Z.B. Orthopädische Auffälligkeiten, Frühgeburt, Gelbsucht beim Baby? Brust-Operationen, Schilddrüsen- und andere chronische Erkrankungen (Übergewicht, Diabetes, PCOS,...) bei der Mutter? Medikamenteneinnahme?

Geburt bei 37+2, bei mir Übergewicht, Diabetes, Schilddrüsenerkrankung und noch diverse andere Faktoren - an denen sich seit der Geburt allerdings nichts geändert hat, an den Medikamenten auch nichts.
Mama von einem Aprilbaby 2016
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Jolina
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Re: Stillstreik

Beitrag von Jolina »

Hallo Kore, nochmal Willkommen im Forum, ich habe ja schon deine Vorstellung gelesen.

Ich bin keine Stillberaterin, möchte dir aber trotzdem ein paar Worte da lassen.

Ihr hattet ja anscheinend einen sehr turbulenten Start, das tut mir leid. Aber toll, was du geschafft hast! Das Stillen scheint euch ja beiden sehr gut zu tun, da wäre es wirklich blöd, wenn ihr es aufgeben müsstet. Allerding liest es sich ja schon so, als ob die Situation sich ganz langsam wieder entspannt. Immerhin konntest du schon einmal nachts wieder stillen, das ist doch ein erster Schritt!
Bestimmt meldet sich hier auch bald eine der Stillmods.

Darf ich fragen -auch wenn es vielleicht nicht wirklich zu deinem Problem gehört- warum du gerade nachts zufütterst? Da stelle ich mir das doch am anstrengendsten vor (oder habe ich was überlesen)?
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KoreNestis
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Re: Stillstreik

Beitrag von KoreNestis »

Nö.. anstrengend eigentlich gar nicht. Mein Mann hebt ihn mir nachts aus dem Bett (ich habe beide Handgelenke seit der Schwangerschaft entzündet), ich stille ihn (das dauert zwischen 15-30 Min.), wir gucken wie intensiv er trinkt und entscheiden dann, ob mein Mann eine Flasche macht oder nicht (Kind pennt ja auch einfach an der Brust ein). Die bekommt der Kleine dann angeboten, mal ist die uninteressant oder er trinkt die Hälfte, mal ganz gierig ganz. Nur - im Interesse eines reibungslosen nächtlichen Ablaufes - haben wir die gerne da, da er sich sonst komplett wach schreit.

Rückblickend ist das glaube ich ein Überbleibsel. Er ist nachts gerne mal sehr fordernd, was aber nicht planbar ist. Quasi Baby-Roulette... ;)
Die Ausgangslage war halt, dass er ein komplettes Flaschenkind war, und wir das langsam verändern konnten.
Ich habe damals für uns Druck aus der Situation genommen, indem wir mit uns übereingekommen sind, dass er (entgegen meiner vorgeburtlichen Rosa-Watte-Vorstellung) nicht voll gestillt werden muss. Hauptsache wir kamen überhaupt ins Stillen. Und ich war ganz erstaunt es so sogar gut zu finden für uns - ich kann wenn ich mal zu erschöpft bin 6 Stunden am Stück schlafen und mein Mann gibt ihm direkt eine Flasche. Das hat er - wenn nicht gerade Zähne anstanden oder ein Schub war - dann gut angenommen.
Mama von einem Aprilbaby 2016
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Re: Stillstreik

Beitrag von KoreNestis »

Nachtrag: Seit heute Nacht wird auch die Flasche abgelehnt. Wir haben Flüssigkeit jetzt in Form von Gabe mit dem Becher, Früchten (er liebt Orangen) und Haferbrei ins Kind bekommen. Ich hoffe das reicht aus. Windel steht unter Beobachtung.
Bei uns erhärtet sich dadurch der Verdacht, dass zu dem Schock durchs Beißen noch ne Zahngeschichte kommt.
Mama von einem Aprilbaby 2016
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Re: Stillstreik

Beitrag von koalina »

Hat dein Baby Schmerzen? Testweise Schmerzmittel geben? Nur als Idee...

Alles Gute Euch!
Koalina
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Unsere kleinen Wunder... kamen überraschend und haben unser Leben mehr bereichert als man es in Worte fassen kann.
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Atsitsa
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Re: Stillstreik

Beitrag von Atsitsa »

Hallo liebe KoreNestis,

schön, dass Du zu uns gefunden hast - wenn auch der Anlass für Dich eher unschön ist.

Klasse, was Ihr auf Eurem Weg schon geschafft habt, das habt Ihr super gemacht.

So ein Stillstreik kann vorkommen, geht aber in den meisten Fällen nach ein paar Tagen wieder weg. Ich kann gut verstehen, dass es für Dich beunruhigend ist und Du Dich beraubt fühlst. Du hast intuitiv das Richtige getan - den Druck rausnehmen, Haut an Haut kuscheln, beiläufig stillen. Bleib weiter dabei. Oft mögen die Babys z.B. im Halbschlaf stillen, oder beim Tragen. Hast Du das schon mal probiert?

Bei einem Stillstreik sollten auch die künstlichen Sauger (Flasche und Schnuller) weiter reduziert bzw. möglichst weggelassen werden. Du schreibst, dass er schon viel bei Euch mitisst, Brei bekommt und aus dem Becher trinkt. Da wäre es eine Möglichkeit, das Zufüttern über die Flasche zügig auszuschleichen, denn er nimmt anderweitig genug zu sich.

Schau, dass Du Deine Brüste regelmäßig (6-8 mal am Tag) entleerst (per Hand oder per Pumpe), damit die Milchproduktion aufrecht erhalten bleibt. Die gewonnene Milch kannst Du ihm mit dem Becher geben (150-250 ml sind übrigens eine super Pumpmenge - die Menge, die Du abpumpen kannst, sagt nichts darüber aus, wieviel Milch Dein Baby beim Stillen trinkt).

Also, weiter Ruhe bewahren, Stress vermeiden, kuscheln, beiläufig Stillversuche unternehmen und die Brüste entleeren. Hilft Dir das weiter?

Viele liebe Grüße
Atsitsa (ModTeam Stillberatung)
Atsitsa
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Re: Stillstreik

Beitrag von KoreNestis »

Danke, koalina & Atsita,

entschuldigt bitte, dass ich erst jetzt wieder zum Schreiben komme - die letzten Wochen waren (und sind) einfach sehr anstrengend und erschöpfend und ich bin gerade teils auch noch krank.
Danke für die Tipps - das mit dem Schmerzmittel hat uns sehr geholfen. Manchmal sieht man ja echt den Wald vor Bäumen nicht...
Nachdem er anderthalb Wochen die Brust ignoriert hat (die Panik hatte sich nach und nach abgebaut) und wir den Eindruck hatten, dass Zahnungsschmerzen mit beteiligt sind, konnte ich ihn Mitte letzer Woche plötzlich wieder im Schlaf anlegen (vorher hatte er sich weggedreht), am nächsten Tag trank er dann auch wach an der Brust. Total glücklich, tastend, streichelnd und zufrieden nuckelnd. Ich bin immer wieder fasziniert, wie ausgeglichen es ihn dann über den ganzen Tag macht.
Danach gab es allerdings wieder tageweise Aussetzer. Der Umgang damit ist nach dieser Erfahrung jetzt aber entspannter bei uns.
Allerdings habe ich jetzt das Problem, dass die unteren Schneidezähne mit beim Stillen in die Brust beißen/schneiden. Wahrscheinlich sind sie jetzt weiter draußen? Entspannt ist jedenfalls anders. Und ich dachte eigentlich auch, dass es physiologisch unmöglich ist, dass ein Kind, wenn es richtig angedockt ist, da beißt?
Kurz nach der Geburt wurde uns gesagt, dass das Zungenbändchen zu kurz ist. Dann wieder doch nicht... Er lautiert ja auch ganz doll seit Monaten und sagt schon Mama und Papa (naja okay.. mehr Baba.. ;)). Könnte da vielleicht da das Problem doch herrühren?

Liebe Grüße
Mama von einem Aprilbaby 2016
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Re: Stillstreik

Beitrag von Atsitsa »

Liebe KoreNestis,

uff, da warst Du sicher erleichtert - schön, dass Ihr weiter stillt.

Mit Zähnen ist es für das Baby natürlich erstmal ungewohnt. Hier hilft es, auf eine saubere Anlegetechnik zu achten. Genau, wenn er beißt, stillt er nicht mehr korrekt - geht nämlich nicht, wie Du ja selbst sagst.
Hier kannst Du auch noch etwas zu beißenden Stillbabys lesen - vielleicht ist ja was für Dich dabei.

Liebe Grüße
Atsitsa (ModTeam Stillberatung)
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Re: Stillstreik

Beitrag von KoreNestis »

Da habe ich reingelesen und so wirklich passt das nicht auf uns (eher die noch unbeantworteten Fragen am Ende)...
Er beißt hier nicht bewusst, sondern trinkt währenddessen intensiv und/oder schläft. Ich versuche auch darauf zu achten, dass er richtig dran liegt usw..
Die unteren Zähnchen (mir fällt da nix besseres ein) "massieren" dabei die Brustwarze und schneiden dabei ein. Ich habe mal einen Ultraschallfilm gesehen, wie ein Baby trinkt und wie die Zunge da unterhalb der Brustwarze liegt und die Milch so "rausmelkt". Kann es sein, dass er das bisher mit der zahnlosen Kauleiste so gemacht hat? Deswegen meine Frage ob sowas eventuell doch mit einem zu kurzen Zungenbändchen zusammenhängen kann und vielleicht bekannt ist. Oder ist der Gedankengang total abwegig?
Mama von einem Aprilbaby 2016
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