mein Kleiner ist jetzt ein Jahr alt geworden und ist immer noch ein leidenschaftliches Stillkind
Allerdings muss er langsam in die Krippe. Er läuft schon und mittlerweile kann ich das auf der Arbeit einfach nicht mehr unter einen Hut bringen.
Wir haben mit der Krippeneingewöhnung letzte Woche begonnen und der Anfang war Horror pur. Die Türken kennen das Berliner Modell nicht. Stattdessen wird das Kind für ein bis zwei Stunden von der Mama weg in die Gruppe geholt. Und dieser Zeitraum jeden Tag ausgedehnt. Da wir erst um 10 Uhr kommen sollten, fiel das ausserdem noch genau in die Zeitspanne von Lemis erstem Schläfchen (den er natürlich nicht bekam). Der Kleine hat so geheult, dass er schon nach Luft schnappen musste und am Freitag gar nicht mehr gehen wollte. Als wir ankamen in der Krippe, hat er mich gar nicht mehr loslassen wollen.
Ich habe dann die Leitung überzeugt, dass wir das Berliner Modell ausprobieren sollen und einen entsprechenden Link geschickt. Seitdem sitze ich mit in der Gruppe und es klappt eigentlich ganz gut. Er geht auch zur Lehrerin und will hochgenommen werden, wenn er müde und quengelig wird, was ich als Vertrauenszeichen auffasse.
Nun bin ich mir aber nicht sicher, wie ich das mit dem Stillen machen sollen. Denn er kommt ja immer noch zu mir, um zu stillen. Soll ich es ihm dann erlauben? Oder herauszögen?
Und wie ist das mit dem Einschlafstillen? Bisher schläft er eigentlich (außer wir sind draußen unterwegs) immer an der Brust ein. Gestern hat die Lehrerin mal versucht, ihn einzuschläfern, was überhaupt nicht funktioniert hat. Lemi hat wieder furchtbar gebrüllt.
Da weder ich (bin ja keine Pädagogin
Mir ist schon klar, dass Lemi sich daran gewöhnen wird und sicherlich auch verstehen kann, wo es Milch gibt und wo nicht. Aber wie müssen wir vorgehen, um ihm den Übergang so sanft wie möglich zu gestalten?
Bin mittlerweile einfach nur noch fertig, weil ich mich da so alleine fühle und mir meine kleine Maus auch so leid tut.
Vielen lieben Dank schonmal für eure Antworten.