Zwei- bzw. mehrsprachige Erziehung

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Teelicht
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Re: Zwei- bzw. mehrsprachige Erziehung

Beitrag von Teelicht »

Conni heißt auf französisch Lola - und mir geht gerade auf, dass ich mich mehr mit den Seriennamen auseinandersetzen muss. Amazon ist sehr starr in den Spracheinstellungen, und gibt es in Schweden gar nicht...

Lieder also, und Bücher!
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romina
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Re: Zwei- bzw. mehrsprachige Erziehung

Beitrag von romina »

Bei netflix kann man immer Die Sprachen ganz leicht umstellen.
Aber auf YouTube müsstest du eigentlich auch genug finden
~ ~ dezemberchen & novemberchen ~ ~
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amantedealmeria
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Re: Zwei- bzw. mehrsprachige Erziehung

Beitrag von amantedealmeria »

Wir gucken nur auf youtube. Da gibts für die Kids ausreichend Auswahl (finde ich).

von unterwegs gesendet
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Alles ist erlaubt, aber nicht alles dient zum Guten. Alles ist erlaubt, aber nicht alles baut auf. Niemand suche das Seine, sondern was dem andern dient.

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Janafii
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Re: Zwei- bzw. mehrsprachige Erziehung

Beitrag von Janafii »

Teelicht hat geschrieben:Conni heißt auf französisch Lola
Das hat mein Kind übrigens ganz schön verwirrt, dass die einmal so heißt und einmal so :lol:

Mit Liedern und Büchern fährst du für den Anfang aber auf jeden Fall bestimmt nicht schlecht.
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amantedealmeria
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Re: Zwei- bzw. mehrsprachige Erziehung

Beitrag von amantedealmeria »

Das glaub ich, warum eigentlich? Ersetzen von Namen find ich bei Übersetzungen eh immer strange (übersetzen von Namen ist ja was anderes, das ist ok).

Mein Kind sagt witzigerweise immer "Mascha und der Bär" obwohl er es ausschließlich auf russisch kennt und wir es auch nur so nennen.

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mamizzy
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Re: Zwei- bzw. mehrsprachige Erziehung

Beitrag von mamizzy »

Auf polnisch heißt Conni "Zuzia", den Namen Conni gibt es so halt nicht. Ich finde die Bücher aber toll für Zweisprachigkeit, sie hat so viele Begriffe gelernt, die im Alltag bei uns nicht unbedingt auftauchen, obwohl sie total alltäglich sind.
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Re: Zwei- bzw. mehrsprachige Erziehung

Beitrag von fine82 »

Ich weiß nicht, ob es ier schon thematisiert wurde, aber wirklich sinnvoll ist eine weitere Sprache nur, wenn einer der eltern auch Muttersprachler ist und dann eben klar ist: Mama spricht deutsch, Papa englisch zb. Alles andere verwirrt das Kind entweder und kann schlimmstenfalls zu Problemen in der Sprachentwicklung führen oder es bringt eben nix. Also das Kind hat keinen Vorteil, wenn zu Hause ab und zu mal Englisch gesprochen wird, weil man meint, dann würde es ihm in der Schule leichter fallen. Soweit ich weiß, hat man das jetzt in Studien herausgefunden. Auch im Bezug auf englisch in der Grundschule.
Ich hab Sonderpädagogik studiert auf Lehramt mit dem Fach Deutsch. Unsere Germanistik-Dozentin, die schwerpunktmäßig Zwei-/Mehrsprachigkeit lehrt, riet auch vehement davon ab.
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tania
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Re: Zwei- bzw. mehrsprachige Erziehung

Beitrag von tania »

ich kenne einige konstellationen, in denen es durchaus sinnvoll sein kann, das zu tun. zum beispiel, wenn man länger in einem land gelebt hat und da als au-pair gearbeitet hat, also viele erfahrungen mit kindern gemacht hat. oder wenn man als gesamtfamilie eine zeit im ausland gelebt hat und die sprache bei der rückkehr nach deutschland nicht verlieren will. oder wenn es zwar nicht die muttersprache ist, aber eine (der möglicherweise vielen) familiensprachen. ich habe eine freundin, die ist in deutschland geboren und ab oberschule dann in italien gewesen, hat sich noch nie im deutschen richtig zu hause gefühlt, kann emotionen und alles das sehr viel besser auf italienisch ausdrücken. danach hat sie dann sehr lange in den USA gelebt und jetzt lebt sie mit ihren kindern in italien und spricht englisch mit ihnen - für die konstellation für mich eine sinnvolle entscheidung. ihre tochter ist sechs, spricht italienisch (die umgebungssprache) besser als englisch, sagt aber selber, dass ihre leib- und magensprache das englische ist und spricht akzentfrei und gut.

wenn ich mal verallgemeinern darf: alle verallgemeinerungen sind mit vorsicht zu genießen :D
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Re: Zwei- bzw. mehrsprachige Erziehung

Beitrag von fine82 »

Klar darf man nicht verallgemeinern, ich bin mir aber ziemlich sicher, dass hier bei den Experten (also Sprachwissenschaftlern) Einigkeit herrscht. Zumindest im Zeitraum des Spracherwerbs, also wenn die Sprachentwicklung noch nicht abgeschlossen ist.
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Re: Zwei- bzw. mehrsprachige Erziehung

Beitrag von fine82 »

Vielleicht ein bißschen zu vergleichen mit Schnuller oder anderen künstlichen Saugern, die zu einer Saugverwirrung führen KÖNNEN. Nur dass es im Bereich der Sprachentwicklung dann eben, wenns doof läuft, zu langfristigen Problemen führen kann (im Bereich des Schriftspracherwerbs zb). Also ich würds nicht riskieren.
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