Zuckerfrei(er) leben!
Moderator: britje
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salila
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Re: Zuckerfrei(er) leben!
Ich hab heute auch mal ein Stück Käsekuchen genossen. Und gar kein schlechtes Gewissen, es ist einfach eine Ausnahme gewesen. 
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- Nuala
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Re: Zuckerfrei(er) leben!
So ok, es ist so weit. Zuckerstopp tut Not.
Ab heute wieder volle Motivation.
Ich finde grundsätzlich sinnvoll ohne schlechtes Gewissen dann und wann zu sündigen. Aber wenn's zu viel wird, muss Nottaste gedruckt werden... Was ich bei mir hiermit tue.
Sagt mal - was findet ihr eigentlich für euch eine adäquate Menge/Zeitabstand, in denen Zucker essen ohne schlechtes Gewissen nicht weiter schlimm ist? Und wann drückt IHR den Notstopp?
Ab heute wieder volle Motivation.
Ich finde grundsätzlich sinnvoll ohne schlechtes Gewissen dann und wann zu sündigen. Aber wenn's zu viel wird, muss Nottaste gedruckt werden... Was ich bei mir hiermit tue.
Sagt mal - was findet ihr eigentlich für euch eine adäquate Menge/Zeitabstand, in denen Zucker essen ohne schlechtes Gewissen nicht weiter schlimm ist? Und wann drückt IHR den Notstopp?
Großes Mädel 10/08 & kleines Mädel 04/11
- Berenike
- ist nicht mehr wegzudenken
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Re: Zuckerfrei(er) leben!
Nur am Wochenende geht bei mir gut. Am Anfang habe ich dann wahllos gefressen, jetzt hält sich das auch von alleine in Grenzen.
Ich habe eine Tochter (01/14) und einen Sohn (10/16).
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salila
- hat viel zu erzählen
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Re: Zuckerfrei(er) leben!
Interessante Frage. Bei mir ist es momentan als Ausnahme für mich ok, wenn es der Sozialisation dient. Also wenn ich zB. wo zu Besuch bin und jemand extra was Besonderes backt. Aber das passiert jetzt nicht dreimal die Woche. Bei Keksen o.ä. greife ich nicht mehr zu. Merkt meist keiner.
Am wichtigsten ist es für mich, nix mit Zucker extra zu kaufen (und dann im Haus zu haben).
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Lösche Benutzer 18726
Re: Zuckerfrei(er) leben!
Ich denke, wie Berenike auch, dass es ein Prozess ist, der Zeit braucht. Von heut auf morgen klappt das wohl bei den wenigsten Menschen. Ich finde es gut, sich für eine entscheidene Umstellung so viel Zeit zu nehmen, wie man braucht. Ich mag Dinge langsam angehen. Und so würde ich auch sagen, gib Dir und Deinem Körper, die Zeit, die er braucht.
Ich versuche seit einigen Jahren (mind. 3!) Zuckerverzicht zu leben und erst die letzten Wochen schaffe ich es und komme immer näher daran, wo ich sein möchte. Zucker war (und ist) einfach ein großes Thema für mich. Ich habe so viel davon gegessen, dass ich nicht einfach damit aufhören kann. Und auch meine 100.000 Rückfälle gehören dazu. Leider! In dem Moment, wo sie geschehen, fühle ich mich schlecht, aber nun im Nachhinein kann ich nur sagen, dass sie dazu gehören und mir sehr geholfen haben. Nämlich zu erkennen, dass es für mich nur den totalen Verzicht geben wird oder wie zur Zeit noch als "Ersatz" 85% Schokolade, wenn Lust auf Schoki habe.
Ich bin der Meinung, jeder muss für sich rausfinden, wie viel ihm oder ihr gut tut. Du wirst merken, wann es Dir zu viel wird (jetzt gerade!) und dann drückst Du die Nottaste. Das nächste Mal wirst Du vermutlich weniger essen. Und so tastet Du Dich gerade langsam an die für Dich tolerante Menge heran. Die ist dann da, wenn Du nicht mehr das Gefühl hast, dass es Dir zu viel ist. Also damit meine ich, dass Du Deinen Süßkonsum steuern kannst. Ich z. B. komme immer wieder (nach Tagen oder auch Wochen) an den Punkt, wo ich es nicht mehr steuer kann. Deshalb auch die Einsicht, dass bei mir nur der totale Verzicht funktionert (und dafür habe ich viele Versuche gebraucht
).
Und wie Du am Beispiel von Berenike siehst, ist es da anders rum - erst viel und dann hat es sich eingepegelt. Jeder ist ebend anders
Ich versuche seit einigen Jahren (mind. 3!) Zuckerverzicht zu leben und erst die letzten Wochen schaffe ich es und komme immer näher daran, wo ich sein möchte. Zucker war (und ist) einfach ein großes Thema für mich. Ich habe so viel davon gegessen, dass ich nicht einfach damit aufhören kann. Und auch meine 100.000 Rückfälle gehören dazu. Leider! In dem Moment, wo sie geschehen, fühle ich mich schlecht, aber nun im Nachhinein kann ich nur sagen, dass sie dazu gehören und mir sehr geholfen haben. Nämlich zu erkennen, dass es für mich nur den totalen Verzicht geben wird oder wie zur Zeit noch als "Ersatz" 85% Schokolade, wenn Lust auf Schoki habe.
Ich bin der Meinung, jeder muss für sich rausfinden, wie viel ihm oder ihr gut tut. Du wirst merken, wann es Dir zu viel wird (jetzt gerade!) und dann drückst Du die Nottaste. Das nächste Mal wirst Du vermutlich weniger essen. Und so tastet Du Dich gerade langsam an die für Dich tolerante Menge heran. Die ist dann da, wenn Du nicht mehr das Gefühl hast, dass es Dir zu viel ist. Also damit meine ich, dass Du Deinen Süßkonsum steuern kannst. Ich z. B. komme immer wieder (nach Tagen oder auch Wochen) an den Punkt, wo ich es nicht mehr steuer kann. Deshalb auch die Einsicht, dass bei mir nur der totale Verzicht funktionert (und dafür habe ich viele Versuche gebraucht
Und wie Du am Beispiel von Berenike siehst, ist es da anders rum - erst viel und dann hat es sich eingepegelt. Jeder ist ebend anders
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vivi
- alter SuT-Hase
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- Registriert: 05.05.2007, 19:17
Re: Zuckerfrei(er) leben!
Bei mir ist es so, dass ich immer entspannter werde mit der Zeit- bedeutet- das Kochen und Essen ohne Zucker ist Standart und ich esse Nahrungsmittel mit Zucker sehr bewusst. Also ich gönne mir immer wieder etwas , aber das ist dann etwas Besonderes und nicht einfach nebenbei im Essen drin. So esse ich vielleicht so 2 mal pro Woche eine kleine Schüssel besonderes Eis , das ich mir extra als Ausnahme kaufe . Oder ich esse einen besonderen Kuchen, z.b. auf Besuch ( meist reicht ein halbes Stück) . Bitterschoki mit 90% gönne ich mir nach Lust und Laune- kommt vielleicht so 2-3 mal pro Woche vor und dann 1-2 Stück. Ich esse auch mal einen Kleks Ketchup oder Baked Beans oder mache Salat mit gekaufter Majo , Joghurt mache ich mir mit Obst an, aber ab und zu auch mal mit einem Löffel Marmelade. Ich bin einfach an dem Punkt, wo ich nicht mehr viel Zucker essen mag, weil es mir wirklich zu süß ist und vieles gar nicht mehr schmeckt. Es gibt auch noch Situationen, in denen ich mich zurückhalten muss, und ihr bewusst verzichte ( v.a. auf Arbeit , wenn es eine Runde gibt)
Ich merke aber einfach, wie gut es mir geht und bleibe deshalb dabei. Mein Mann macht ja auch fleißig mit und somit gibt es im Haus eh fast nichts Süßes mehr. Ich fühle mich energiegeladen und ausgeglichen , friere nicht mehr so wie früher, bin weniger träge und habe keine Heißhunger oder Unterzuckerungen mehr. Mache sehr oft Yoga ( 3-5 mal pro Woche CD. 25-45min ) und bin körperlich und seelisch sehr gut drauf. Das motiviert natürlich sehr.
Ich merke aber einfach, wie gut es mir geht und bleibe deshalb dabei. Mein Mann macht ja auch fleißig mit und somit gibt es im Haus eh fast nichts Süßes mehr. Ich fühle mich energiegeladen und ausgeglichen , friere nicht mehr so wie früher, bin weniger träge und habe keine Heißhunger oder Unterzuckerungen mehr. Mache sehr oft Yoga ( 3-5 mal pro Woche CD. 25-45min ) und bin körperlich und seelisch sehr gut drauf. Das motiviert natürlich sehr.
vivi mit der großen Zuckermaus Jan '07 und der kleinen Strahlemaus März ' 14
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Grünfrosch
- ist mit Leidenschaft dabei
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- Registriert: 23.09.2013, 13:36
Re: Zuckerfrei(er) leben!
Ich stimme zu: es ist ein Prozess. Bei mir hat es mit der Fastenzeit angefangen. Ich weiß gar nicht, wie oft ich zuckerfreie 7 Wochen gemacht habe. Bestimmt 3 oder 4 Jahre lang. Anfangs waren diese Wochen total hart. Später hat sich die zuckerfreie Zeit auch nach der Fastenzeit automatisch verlängert, über den Sommer fiel mir das leicht (nur für Eis habe ich Ausnahmen gemacht). Spätestens an Weihnachten war es aber immer vorbei.
Und dann zur Fastenzeit wieder ein neuer Anlauf... diesen Kreislauf habe ich mehrere Male so gemacht.
Der Cut kam, als unsre große Tochter da war und anfing, bei uns mitzuessen. Da wollte ich dann einfach die Vollwerternährung komplett durchziehen, es war mir wegen der Kleinen so wichtig, dass ich es dann auch geschafft habe. Der Anfang war immer schwierig, erst als sich eine neue Routine eingestellt hatte, war es nicht mehr anstrengend.
Der Cut kam, als unsre große Tochter da war und anfing, bei uns mitzuessen. Da wollte ich dann einfach die Vollwerternährung komplett durchziehen, es war mir wegen der Kleinen so wichtig, dass ich es dann auch geschafft habe. Der Anfang war immer schwierig, erst als sich eine neue Routine eingestellt hatte, war es nicht mehr anstrengend.
Große Maus 08/10 und kleine Maus 08/13
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Lösche Benutzer 22277
Re: Zuckerfrei(er) leben!
Bin selbst erst recht kurz dabei, sehe den Zuckerverzicht für mich aber definitiv als Prozess an. Ich fahre die Menge an Industriezucker immer weiter herunter, mag mir aber immer noch hin und wieder etwas Süßes gönnen. Je weniger Zucker ich esse, desto weniger Heißhunger habe ich darauf.
- Linda89
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Re: Zuckerfrei(er) leben!
Ich bin gerade auf Dienstreise, mit zweimal am Tag Essen im Restaurant inklusive Nachtisch... Und dann auch noch in Italien mit lecckerem Eis... Deshalb mach ich jetzt Pause. Ich bin mal gespannt, wie gut ich es dann wieder zurückschaffe nächste Woche...
Sohn Juli 2013, Tochter Januar 2015, Tochter Juni 2019, Tochter März 2021
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salila
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- Registriert: 01.03.2015, 16:27
Re: Zuckerfrei(er) leben!
Argh, Schwiemu gibt dem Kind immer wieder Zucker, in Form von Keksen, Marmelade... sie weiß, dass wir es ernst meinen mit dem Zuckerverbot, nur scheint sie echt nicht zu verstehen, wo überall Zucker drin ist. Bzw dass der "gute" Rohrohrzucker auch mitzählt.
Das bringt mich echt zur Verzweiflung...
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