Mein Sohn war sowohl in den ersten Wochen mit Zufuetterung als auch in den darauffolgenden mit Vollstillen praktisch mit mir verwachsen. Den konnte ich praktisch nie fuer mehr als 10 Minuten ablegen (auch nachts nicht und Kinderwagen ging schonmal gar nicht). Bei uns war es tatsaechlich so, dass er mit Vollstillen NOCH haeufiger trinken wollte als vorher mit Zufuetterung. Da er aber dabei unveraendert gut zugenommen hat, schliesse ich Milchmangel als Ursache aus. Er hat allerdings offensichtlich aus der Brust kleinere Mahlzeiten genommen als aus der Flasche.Eskimofrau hat geschrieben:Hilft es dir wenn du weisst dass es ganz viele Babys gibt die auch so sind? Sich nicht ablegen lassen, nur mit Körperkontakt schlafen?Skima hat geschrieben:Leider schläft er tagsüber selten alleine. Immer muss einer von uns mit ihm ins Bett gehen und ihn auf die Brust nehmen, was sehr anstrengend auf die Dauer ist, denn man kommt einfach zu nichts mehr. Er ist halt sehr anhänglich. Nachts geht es mittlerweile sehr gut, dass er in seinem Bettchen schläft.
Das mit dem nicht Ablegen wurde so ab 5 Monaten besser, als er anfing beweglicher zu werden. Da fand er auf der Decke rumkugeln und Spielsachen befingern dann auf einmal sehr attraktiv. So kleine Klettenbabys erfordern ziemlich viel Geduld und Nervenstaerke, aber auch die werden groesser und loesen sich ein bisschen aus der Symbiose.
Ich bin uebrigens nach 5 Monaten wieder arbeiten gegangen. Mein Plan war damals waehrend der Arbeit zweimal taeglich je 15 in abpumpen was geht, die abgepumpte Milch am naechten Tag mit in die Krippe und dann dort mit Pre ergaenzen (da ich wusste, dass bei meinem miserablen Pumptalent in 2x15 min maximal die Haelfte der erforderten Tagesration zusammen kommen wuerde). Das hat so mittelgut geklappt, da der Kleine nach mehreren Monaten des Vollstillens die Flasche nur mit sehr maessiger Begeisterung genommen hat, aber irgendwie ging es. Mit 6 Monaten haben wir im Urlaub Brei eingefuehrt. Das fand er ganz gut, hat aber nur sehr kleine Mengen gegessen. Als er dann mit genau 7 Monaten wieder in die Krippe kam, hat er selbst beschlossen, dass er dort keine Flasche sondern lieber Brei wollte und angefangen, ziemlich ordentliche Portionen zu verdruecken. Ich hatte mir vorher ziemliche Sorgen gemacht, wie das laufen wuerde mit der Arbeit und der Krippe mit so einem Minibaby, aber im Endeffekt lief es echt gut. Bestimmt klappt das bei euch mit dem Papa auch.