Stillstreik seit 3 Wochen - Hiiiiiiilfe!

Fragen und Antworten rund um das Thema Stillen

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nastja64
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Stillstreik seit 3 Wochen - Hiiiiiiilfe!

Beitrag von nastja64 »

Hallo Ihr Lieben,

ich habe das Gefühl ich kenne dieses Forum in und auswendig...und ich liebe es so sehr. Nirgends konnte ich bislang solch kompetente und umfassende Informationen erhalten zum Thema Stillen. Durch Euch habe ich auch die ersten Stillprobleme nach der Geburt super in den Griff bekommen und durfte mich über eine wunderschöne Stillbeziehung mit meinem Baby freuen.
Nun wende ich mich mit einer riesengroßen Bitte um Hilfe an Euch...mein Sohn (nun knapp 9 Monate alt) befindet sich seit fast 3 Wochen im Stillstreik.
Ich habe hier schon viele Threads darüber gelesen (Mayras, Loreleis und weitere) und habe auch nur dadurch die Kraft gehabt die letzten Wochen mit Hoffnung zu überstehen.
Jetzt bin ich aber mit meinem Latein am Ende, ich habe das Gefühl nun alles ausprobiert zu haben was nur irgendwie geht. Aber ich kann mich einfach nicht damit abfinden mein Stillbaby verloren zu haben :cry: . Daher würde ich Euch gerne unsere Geschichte hier erzählen:

Meinen kleinen Leo habe ich noch voll gestillt bis er vor 3 Wochen in den Stillstreik getreten ist. Direkt nach seiner Geburt hatten wir schon Probleme...er wusste nicht wie man an der Brust trinkt und ich dachte ich hätte überhaupt nicht genug Milch. So vergingen ein paar Wochen voller Bangen und Stillhütchen und entzündeter Brustwarzen. Dann hatten wir es geschafft und ich war überglücklich und so stolz darauf.
Gestillt habe ich ihn nach Bedarf, ohne festen Zeitplan. Er war ein sehr schneller Trinker...nach etwa 5-10 Minuten war er zufrieden, dafür hat er im Schnitt schon so alle 2-3 Stunden getrunken. In der Nacht schlief er immer direkt neben mir im Bett und hat sich fast die ganze Zeit an mich gekuschelt.
Auch nachts hat er alle paar Stunden getrunken, aber es war super entspannt, ich habe ihn im Liegen gestillt und wir haben einfach dabei geschlafen.
Morgens ist er lächelnd und kuschelnd aufgewacht...es war alles perfekt.
Da er noch nie einen Schnuller oder jegliche Flaschensauger bekommen hat, gab es auch Nächte in denen ich mir wie sein lebendiger Schnuller vorkam ;-)
Auch das war aber kein Problem, denn dann ging es ihm auch nicht so gut und ich war gerne zum Trost für ihn da.
Bis zu diesem Abend vor 3 Wochen: Ich habe ihn zum Einschlafen gestillt und er ist nach der einen Seite fast eingeschlafen, da habe ich ihn auf die andere Seite gedreht und ihn furchtbar erschrocken, weil ich ihm übers Gesicht gestrichen habe, als er gerade andocken wollte. Er hat geschrien wie am Spieß und hat mehrere Stunden die Brust nicht mehr genommen und auch an Schlafen war nicht mehr zu denken. Gegen Mitternacht hat er dann doch nochmal gestillt, jedoch war es dann das letzte Mal. :(
Wir waren total ratlos, ich war so verzweifelt und verängstigt...hatte ich doch noch nie etwas von einem Stillstreik gehört. Für mich war es das Unnatürlichste überhaupt, dass mein Baby seine Nahrung und seinen Trost verweigert, ich dachte er ist krank.
Sehr problematisch war, dass er ja noch überhaupt nicht wusste wie man Nahrung zu sich nehmen kann ohne zu stillen. So hat er erstmal anderthalb Tage GAR NICHTS zu sich genommen. Er wusste einfach nix anzufangen mit den Löffeln etc.
Dann wurde die Tortur erträglicher, weil er langsam anfing sich füttern zu lassen. Wir haben von einem Tag auf den anderen mit Zufütterung angefangen ohne dass ich im Geringsten darüber informiert war. Mittlerweile sieht es so aus, dass ich jeden Tag ca. 750 ml Muttermilch abpumpe und er ca. 200-300 ml Brei ist (Getreide-Obst-Brei oder Haferbrei mit Halbmilch).
Nachdem ich ihm die Milch viele Tage gelöffelt habe, sind wir nun auf ein Soft-Cup umgestiegen.
Die Brust ist für ihn immer noch ein Grauen, so scheint es zumindest. Sobald ich ihm die Brust anbiete schreit er und biegt sich nach hinten. Ich habe schon alles probiert: im Gehen und Halbschlaf anlegen, gemeinsam Baden...habe immer ganz, ganz viel Geduld mit ihm. Da er im Schlaf sofort aufwacht, wenn ich versuche ihn anzulegen und dann gleich weint, scheue ich schon ziemlich davor zurück. Habe regelrecht Angst vor der Zurückweisung entwickelt, ich hoffe nur immer noch, dass er es sich plötzlich anders überlegt.
Wir waren auch schon bei einer Baby-Osteophatin und auch bei einer Heilpraktikerin. Letztere hat uns Bachblüten und Globulis (D12 Calcium Phosphoricum) verschrieben. Das war vor einer Woche und es hat sich nichts verändert.
Der Kleine schläft in der Nacht jetzt meistens durch und will von mir auch nix groß wissen...kuschelt sich gar nicht mehr an mich. Gegen 4/ 5 Uhr morgens muss ich aufstehen und abpumpen, damit er weiterschläft. Wenn er schlecht schläft, dann schlafe ich die ganze Nacht nicht...weil ich ihn ja nun nicht mehr so schön mit Stillen beruhigen kann und nur am rumtragen bin :cry: .
Alles in allem sind die Tage sehr schwer zu meistern, wir schaffen es nur, indem ich unter der Woche bei meinen Eltern bin...das liegt daran, dass ich so oft Pumpen muss und das mit ihm alleine nicht schaffe.
Vielleicht sollte ich noch dazu schreiben, dass ich noch andere Gründe neben dem Erschrecken für den Stillstreik vermute: 2 Tage nachdem er mit der Brustverweigerung angefangen hat, war er total heiser. Es war also eine Halsentzündung (diese wurde dann von seiner KiA mit Phytolacca Globulis behandelt).
Außerdem hat er genau in der Zeit einen starken Entwicklungssprung gemacht: plötzlich krabbelte er auf allen Vieren und plötzlich tut er fast nichts anderes als sich überall hochzuziehen und hochzuklettern und sogar Lauf-Versuche.
Meine Hebamme meinte, dass er einfach nicht mehr gestillt werden möchte...und auch nicht mehr die Milch zu brauchen scheint.
Für mich ist das nur sooooo schwer vorzustellen und noch schwerer zu akzeptieren. So möchte ich ihm doch den gesündesten Start ins Leben ermöglichen. Und hätte er wirklich so eine Panik vor der Brust, wenn er sich abgestillt hätte?
Nun habe ich jedoch in diesem Forum noch nicht von einem vergleichbaren Fall gelesen, in welchem der Streik sich so lange hinzog. Mayras Fall zog sich zwar auch recht lange, aber ihr Baby hat sich wenigstens austricksen lassen mit einer BES und Stillhütchen. Beides habe ich auch schon probiert...auch Milch versucht direkt ins Mündchen zu spritzen. Aber von nix wollte er was wissen, er dreht sich immer gleich weg.
Ist es denn möglich, dass ein Baby mit 8,5 Monaten von einem starken Saugbedürfnis zu einem Saugbedürfnis gleich Null wechselt? Innerhalb eines Tages?
Denkt Ihr denn, uns ist noch zu helfen zu einer Weiterführung unseres Stillverhältnisses?
Ich wäre Euch um Euren Rat sooooo dankbar!!! Ich hoffe ich habe keine wichtigen Details vergessen.
Vielen lieben Dank im Voraus und schöne Grüße
rrt

Re: Stillstreik seit 3 Wochen - Hiiiiiiilfe!

Beitrag von rrt »

Du Arme

Das hört sich anstrengend an.
Einen 3 tägigen Stillstreik hatten wir in Monat 4.
Hautkontakt in Badewanne und Tragetuch habt Ihr sicher schon probiert, andere Stillpositionen sicher auch und Stillen im Halschlaf schriebst Du ja funktioniert nicht.
Habt Ihr geschaut ob das Halsweh noch da ist oder sonst irgendwas, Soor, Aphten, was weh tun könnte?
Es meldet sich sichrr noch ein Profi, der Euch weiterhelfen kann.
nastja64
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Re: Stillstreik seit 3 Wochen - Hiiiiiiilfe!

Beitrag von nastja64 »

Ich wollte noch geschwind was nachtragen...hoffentlich war ich nicht zu voreilig:
Habe weiter um Forum gestöbert und mondenkinds Vorschlag mit dem Rückgewöhnung gefunden. Da habe ich ihm heute zum ersten Mal eine Flasche gegeben. Zuerst hat er kaum getrunken, aber eine Stunde später war der Hunger wohl stärker und er hat sie geleert. Hoffentlich habe ich jetzt nix überstürzt...hatte immer rigoros auf alle Sauger verzichtet bzw. er wollte ja auch keine. Nun kam mir die Rückgewöhnung ans Saugen wie ein Hoffnungsschimmer vor...
nastja64
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Re: Stillstreik seit 3 Wochen - Hiiiiiiilfe!

Beitrag von nastja64 »

Vielen lieben Dank für Deine Antwort rrt und für Dein Mitgefühl!
Komischer Weise hat es mir Deinen Beitrag erst Stunden später angezeigt, erst nachdem ich geschrieben hatte :oops:
Ja, wir haben alles probiert...jetzt hoffe ich dennoch weiter :-)
Liebe Grüße
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kleinePrinzessin
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Re: Stillstreik seit 3 Wochen - Hiiiiiiilfe!

Beitrag von kleinePrinzessin »

Oje, das klingt wahnsinnig anstrengend. Ich kann sehr gut verstehen, dass Du Dich mit so einem plötzlichen Stillende nicht abfinden magst - ich glaube auch nicht, dass sich ein so kleines Kind so plötzlich selbst abstillt, zumal er ja so unglücklich dabei scheint.

Klingt vielleicht esoterisch, aber hast Du mit ihm mal drüber geredet? Ihm erklärt, dass er keine Angst mehr haben muss, dass er nicht stillen muss, aber wieder unbesorgt kann? Ich glaube, dass die in dem Alter schon mehr verstehen, als man denkt. Und wenn nicht, hat man dadurch nichts verloren ;)


Leider kann ich Dir gar keine weiteren Tips geben: Was Du machst, klingt für mich wirklich alles super und hast so geduldig durchgehalten. Ich hoffe sehr für Euch, dass Ihr mit Hilfe der Profis hier noch einen Weg zurück zur Brust findet, wir hatten einmal nur ein paar Tage Stillstreik, als mein Kind schon etwas älter (ca. 14 Monate) war, und das fand ich schon sehr belastend, gerade auch dieses Zurückweisungsgefühl, wenn man dem Kind ja eigentlich etwas Gutes will und Trost spenden usw.
mit kleinem Gespenst (*Okt. 2013), Langzeitstillkind und ehemaliger emei-Liebhaber
und mit kleinem Punkt im Bauch (ET Mai 2018)
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Re: Stillstreik seit 3 Wochen - Hiiiiiiilfe!

Beitrag von Mondenkind »

nastja64 hat geschrieben:Vielen lieben Dank für Deine Antwort rrt und für Dein Mitgefühl!
Komischer Weise hat es mir Deinen Beitrag erst Stunden später angezeigt, erst nachdem ich geschrieben hatte
Der war unangemeldet geschrieben, ich hab ihn dann erst freigeschaltet :wink: .
nastja64 hat geschrieben: ich habe das Gefühl ich kenne dieses Forum in und auswendig...und ich liebe es so sehr. Nirgends konnte ich bislang solch kompetente und umfassende Informationen erhalten zum Thema Stillen. Durch Euch habe ich auch die ersten Stillprobleme nach der Geburt super in den Griff bekommen und durfte mich über eine wunderschöne Stillbeziehung mit meinem Baby freuen.
Schön, dass wir dir schon helfen konnten. Mal schauen, was wir jetzt tun können.

Beim Lesen deines ersten Posts hab ich immer darauf gewartet, dass irgendwas mit Erkältung oder Schmerzen kommt- was dann ja auch kam. Ein 8,5 Monate altes Kind stillt sich nicht einfach ab und ich kann deine Verzweiflung gut verstehen. Und die Meinung der Hebamme halt nicht teilen...

Ich würde das wirklich nochmal ärztlich abklären lassen, Stillstreiks bei Kindern in dem Alter, die keine künstlichen Sauger bekommen, haben ihren Grund eigentlich immer in Schmerzen.
nastja64 hat geschrieben:Ich wollte noch geschwind was nachtragen...hoffentlich war ich nicht zu voreilig:
Habe weiter um Forum gestöbert und mondenkinds Vorschlag mit dem Rückgewöhnung gefunden. Da habe ich ihm heute zum ersten Mal eine Flasche gegeben. Zuerst hat er kaum getrunken, aber eine Stunde später war der Hunger wohl stärker und er hat sie geleert. Hoffentlich habe ich jetzt nix überstürzt...hatte immer rigoros auf alle Sauger verzichtet bzw. er wollte ja auch keine. Nun kam mir die Rückgewöhnung ans Saugen wie ein Hoffnungsschimmer vor...
Hm, ehrlich gesagt würde ich davon dringend abraten. Tut mir leid, aber dieses Programm ist für Kinder, die von der Flasche zurück an die Brust sollen, bzw. für Kinder, die noch nie an der Brust waren. Bei Stillstreiks gestillter Kinder, die keine künstlichen Sauger kennen, ist vom Einführen derselben dringend abzuraten. Ich kann das wirklich nciht empfehlen.

Zeigt er denn irgendwelche Zeichen von Schmerzen oder Unwohlsein?

Liebe Grüße, Mondenkind, Modteam Stillberatung
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nastja64
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Re: Stillstreik seit 3 Wochen - Hiiiiiiilfe!

Beitrag von nastja64 »

Vielen lieben Dank für Eure Antworten und Ratschläge...es tut so gut verstanden zu werden :-)
Mondenkind hat geschrieben:Hm, ehrlich gesagt würde ich davon dringend abraten. Tut mir leid, aber dieses Programm ist für Kinder, die von der Flasche zurück an die Brust sollen, bzw. für Kinder, die noch nie an der Brust waren. Bei Stillstreiks gestillter Kinder, die keine künstlichen Sauger kennen, ist vom Einführen derselben dringend abzuraten. Ich kann das wirklich nciht empfehlen.
Oje, da hatte ich das ja komplett falsch verstanden :oops: Hatte heute fleißig die Flasche gegeben :roll: Aber werde das selbstverständlich ab morgen wieder lassen. Die Milch mit dem Soft Cup füttern ist okay, oder?
Hatte schon die Befürchtung, dass ich es ihm damit zu leicht mache, weil es so einfach rein läuft.
Mondenkind hat geschrieben:Ich würde das wirklich nochmal ärztlich abklären lassen, Stillstreiks bei Kindern in dem Alter, die keine künstlichen Sauger bekommen, haben ihren Grund eigentlich immer in Schmerzen.
Okay, werde am Montag gleich mal einen Termin machen bei einer neuen KiÄ (da gibt es eine in der Nähe, die wohl viel mit alternativen Heilpraktiken arbeitet).
Denn das Problem ist, dass mich mit meinem Anliegen außer Euch keiner ernst nimmt. Wir waren jetzt schon bei zwei Kinderärzten...zuerst bei unserem "eigentlichen", den ich bislang auch recht gut fand. Da hatte mein Kleiner gerade komplett nix mehr getrunken und der Doktor hat uns nach 3 Minuten wieder nach Hause geschickt. Ich war zum allerersten Mal außerhalb der U-Untersuchungen bei ihm und der schickt mich gleich wieder weg ohne Hilfe. Er hat nichtmal in den Mund geschaut und hat mir nur ganz pampig gesagt, ich solle gefälligst beifüttern. Damit sei ich schon viel zu spät dran.
Die zweite Ärztin hat dann wenigstens den Mund angeschaut und einen geröteten Hals festgestellt...hat mir aber ansonsten nur ganz viele Pre-Milch Proben mitgegeben und gesagt, dass er jetzt ja auch schon lange genug gestillt wurde.
Auch sonst bekomme ich von allen Seiten nur gesagt, dass ich jetzt genug gestillt hätte und doch froh sein soll, dass er sich "von alleine abgestillt hat".
Und dass er mir nur zeigen möchte, dass er jetzt groß genug ist.
Mondenkind hat geschrieben:Zeigt er denn irgendwelche Zeichen von Schmerzen oder Unwohlsein?
Nein, eigentlich nicht. Nach ca. einer Woche waren die Heiserkeit und seine Erkältung weg. Und seither ist er recht zufrieden...nur halt nicht, wenn ich ihn anlegen möchte. Und auch dann nicht, wenn er in der Nacht beruhigt werden möchte...ist halt schwer ohne das Stillen. Aber sonst habe ich nicht den Eindruck, dass er Schmerzen hätte. Und da er heute ja den ganzen Tag einige Male aus der Flasche gesaugt hat, müsste das ja heißen, dass da nix weh tut, oder?
Was derzeit nur auffällt ist, dass er suuuuuper beschäftigt ist die ganze Zeit. Zum Beispiel: Kaum wacht er auf klettert er in Windeseile zum Bettrand um sich dran hochzuziehen...ich habe nicht mal die Gelegenheit ihm die Brust anzubieten so busy ist er :shock:

Mondenkind, denkst Du, dass es bei ihm eher nicht der Schrecken war, sondern die Schmerzen? Und kann es sein, dass er aufgehört hatte wegen den Schmerzen und jetzt zwar keine mehr hat...aber nicht mehr stillen möchte aufgrund schlechter Erinnerungen? Oder hat er es gar verlernt? Oder kommt er sich jetzt mit der Beifütterei und dem Soft Cup so cool vor, dass er es einfach nicht mehr nötig hat? Der Gedanke kam mir heute, als er zum ersten Mal im Hochstuhl saß und stolz war wie ein König :roll: Mein Säugling....?!

Und denkst Du wir haben noch eine Chance oder sind 3 Wochen eine zu lange Zeit?
So sehr ich es mir auch wünsche...ich kann mir gar nicht vorstellen, dass er plötzlich wieder gestillt werden möchte :cry:
kleinePrinzessin hat geschrieben:Klingt vielleicht esoterisch, aber hast Du mit ihm mal drüber geredet? Ihm erklärt, dass er keine Angst mehr haben muss, dass er nicht stillen muss, aber wieder unbesorgt kann? Ich glaube, dass die in dem Alter schon mehr verstehen, als man denkt. Und wenn nicht, hat man dadurch nichts verloren
Ja, das habe ich tatsächlich auch schon ein paar Mal gemacht. Hat leider nichts geändert :cry: Aber ich sehe das genau so...die Kleinen Putzlinge verstehen schon erstaunlich viel.
kleinePrinzessin hat geschrieben:Ich hoffe sehr für Euch, dass Ihr mit Hilfe der Profis hier noch einen Weg zurück zur Brust findet, wir hatten einmal nur ein paar Tage Stillstreik, als mein Kind schon etwas älter (ca. 14 Monate) war, und das fand ich schon sehr belastend, gerade auch dieses Zurückweisungsgefühl, wenn man dem Kind ja eigentlich etwas Gutes will und Trost spenden usw.
Danke Dir vielmals für Dein Verständnis...das tut so gut sich nicht alleine zu fühlen.
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Re: Stillstreik seit 3 Wochen - Hiiiiiiilfe!

Beitrag von Mondenkind »

Und er hatte vorher keinen Schnuller und keine Flasche?

Liebe Grüße, Mondenkind, Modteam Stillberatung
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Re: Stillstreik seit 3 Wochen - Hiiiiiiilfe!

Beitrag von nastja64 »

Nein, er hat nie einen Schnuller bekommen und nie eine Flasche. Letzteres nicht mal probiert (außer dem "Versuch" gestern) und den Schnuller wollte mein Mann ihm mal aufzwingen, aber er hat ihn verweigert.

Danke Dir liebes Mondenkind und viele Grüße
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Re: Stillstreik seit 3 Wochen - Hiiiiiiilfe!

Beitrag von Mondenkind »

Dann stillt er sich nicht ab, nicht in dem Alter.

Ich würde klären, ob er noch Schmerzen hat. Dann viel über Hautkontakt und zwangloses Anbieten machen. Der Hautkontakt ist ganz wichtig! Gemeinsam baden etc. Schläft er bei dir im Bett?

Liebe Grüße, Mondenkind, ModTeam Stillberatung
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