Naja, Ostern waren wir mehrere Tage zu Besuch bei meinen Eltern und da konnte ich beim Geburtstagskuchen (am Samstag) nicht widerstehen. Und Sonntag dann auch nicht. Und Montag ebenso. Und Dienstag waren wir wieder zu hause. Mit dem Osternaschen. Dem konnte ich auch nicht widerstehen. Ich glaub, Du kannst es Dir vorstellen. Und die Mengen werden dann langsam immer wieder mehr. Ich kann leider nicht nur ein bißchen - ich geh immer gleich in die vollen. Daher kommt für mich nur ein totaler Zuckerverzicht in Frage. Und wenn ich also auf Zucker bin, dann nasche ich halt. Letzte Woche habe ich mir sogar nach Arbeit ein Eis gekauft. Sonst finde ich das viel zu süß und ungenießbar. Also meine komplette Ernährung ist dann natürlich nicht über den Haufen, aber ich merke, dass ich weniger Wasser trinke und weniger Gemüse esse, wenn ich nasche. Der Zusammenhang ist mir völlig schleierhaft, aber so ist es. Der Rest der Ernährung ist gleich, nur es kommen eben Süssigkeiten dazu (und deshalb fehlt Hunger für die guten Sachen). Mich stört auch arg, dass Zucker meine Hungergefühle so durcheinander haut. Ich esse also tatsächlich mehr, weil ich gefühlt ständig am essen bin. Ohne Zucker komme ich viel besser hin und esse nur ganz normal zu den Mahlzeiten.
Und zudem bin ich die einzige in meiner Familie, die auf Zucker verzichtet. Hier findet sich also durchaus "Suchtstoff". Und erst heute meinte mein Sohn, ich müsse mal wieder Käsekuchen backen (sein Lieblingskuchen).
Ach und Weihnachten habe ich super durchgestanden und allen Verführungen widerstanden, aber dann Silvester bei Freunden .... Mitternacht .... der Berliner. Ich dachte ich könnte mir den gefahrlos gönnen, aber Trugschluß!
Also das ist mein Muster und ich arbeite daran dieses Verhaltensmuster zu durchbrechen. Und ich nehme mir so viele Versuche, wie ich brauche

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