Hm, Lücken gibt es bei mir nicht wirklich. Die Kleidung hat insgesamt mehr Platz und Luft. Ab sofort sollte ich, wenn ich neu kaufe, so viel ausmustern wie neu eintrifft. Das Schöne ist aber: Ich habe gerade überhaupt kein Bedürfnis zum Neukauf.meredith hat geschrieben: Jetzt kann ich die Lücken in meinem Kleiderschrank viel gezielter füllen.
Ich bleibe aber dem radikalen Ansatz treu und habe auch die "Erwachsenenuniform" ausgemustert und suche jetzt meine für mich passende Ausführung. Ich mag es nämlich lieber modisch als klassische, und Business geht auch in modischer und praktischer Ausführung (ich bin der natürliche Typ, konnte mir aber darunter herzlich wenig vorstellen ausser Schmuck mit ethnomotiven (gar nicht mein Ding)). Das ist ein tolles Gefühl.
Ich schließe nicht aus, die "Erwachsenenuniform" sofort auszumustern, wenn ich etwas für die entsprechenden Anlässe finde, was mir richtig gut gefällt, aber derzeit möchte ich nicht gezielt suchen. Wie gesagt: Genug anzuziehen habe ich.
Tja, die Männer. Meiner predigte mir ja schon seit Jahren immer wieder, dass wie viel zu viel Zeug haben. Fand ich aber jahrelang gar nicht. Mir ist nun aber auch klar geworden, warum: Meine Eltern waren und sind noch immer Sammler. Alles, was noch gut ist, wird aufbewahrt - und sie gehen sehr sorgfältig mit ihren Sachen um. Wenn ich nun bei meinen Eltern bin, denke ich nur: "Hilfe, hier ist viel zu viel Zeug." Was muss mein Mann, der So-gut-wie-Minimalist, all die Jahre mit mir zusammen im Haushalt gelitten haben.meredith hat geschrieben:Ich wünschte mir echt die Zeit um mal wieder eine Kategorie nach der Methode Kondo anzugehen. Im Moment bin ich in babysteps gefangen. Habe mich aber von diversen unpraktischen Küchenutensilien getrennt! (mein Mann hat doch recht mit ikea, mein Mann hat doch recht...kleinkram von ikea bewährt sich bei uns im Alltag einfach nicht).
Nach dem Kleiderschrank war ich nun an den Büchern. Der Fußboden sieht schlimm aus, denn dort stapeln sich die aussortierten Werke. Einiges ist schon bereit für die Papiertonne, die leider gerade voll bis oben hin ist. Ich weiß aber, wer die erste Person sein wird, die sie nach der Leerung in dieser Woche wieder füttern wird, wenn möglich, direkt im Anschluss.
Bei den Büchern, die sich stapeln, möchte ich schauen, ob es sich lohnt, sie zum Großankäufer zu schicken.
Kleidung wartet auch noch aufs Einstellen in der KK, und was da nicht weggehen wird, wird gespendet. Auch wenn ich die aussortierten Bücher noch nicht verarbeitet habe, habe ich mich an die Kategorie "Papierkram" gewagt. Hui, ich hätte nicht gedacht, dass ich -etwas übertrieben ausgedrückt- sogar die beglaubigte Kopie der beglaubigten Kopie in dreifacher Ausführung habe. Wo waren die abendlicher Schredderdamen? Ich geselle mich hinzu, sobald -siehe oben- die Papiertonne wieder Kapazitäten hat, denn hier oben ist nicht nur der Papierkorb voll, sondern auch eineinhalb Wäschewannen.