Stillpause für Neocate? Und wenn ja, wie?

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ixcacienfuegos
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Re: Stillpause für Neocate? Und wenn ja, wie?

Beitrag von ixcacienfuegos »

deidamaus hat geschrieben:
Altraia hat geschrieben:Eine mögliche Begründung für die Wirksamkeit dieser Therapie ist, dass das Kind so viele Stresshormone ausschüttet, dass der Cortisolspiegel die ND verbessert, und das sogar langfristig.
Interessant zu wissen. Das wusste ich nicht, ich dachte, Stress macht es noch schlimmer.
Naja Cortison ist ja nix anderes als inaktives Cortisol. Echtes Cortisol hat also verständlicherweise den gleichen Effekt.

Kiki, die Behandlungen, die bei den Fallbeispielen beschrieben werden, hätten nach der Logik (Nahringsbestandteile in der MuMi sind schuld) auch über die Ernährung der Mutter durchgeführt werden können. Oligoallergen ist zwar echt hart, aber auszuhalten, dauert ja nicht ewig.
Und Sorry, aber "Normalisierung der Mutter-Kind-Beziehung", was bilden die sich eigentlich ein? Völlig normales Kinderverhalten wird da wegtrainiert. Ekelhaft. Dass die Kinder dauerhaft beschwerdefrei sein werden, ist zwar wahrscheinlich, liegt aber daran, dass auch ND in 80% der Fälle verwächst.
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ixcacienfuegos
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Re: Stillpause für Neocate? Und wenn ja, wie?

Beitrag von ixcacienfuegos »

Das steht auf der Seite der feinen Kinderklinik: "Die Kinder erkranken nicht durch Stress sondern an der ihnen antrainierte Forderungshaltung und der Unfähigkeit, sich an neue, unvorhergesehene Situationen anzupassen." Nähe zwischen Mutter und Kind wird als falsch bezeichnet.
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Altraia
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Re: Stillpause für Neocate? Und wenn ja, wie?

Beitrag von Altraia »

Ich habe konkreter zum Thema recherchiert und lasse für die Interessierten folgende Links hier:

The Relationship between Traumatic Stress, PTSD and Cortisol

Stress-Related Programming of Autonomic Imbalance: Role in Allergy and Asthma

Das steht auf der Seite der feinen Kinderklinik: "Die Kinder erkranken nicht durch Stress sondern an der ihnen antrainierte Forderungshaltung und der Unfähigkeit, sich an neue, unvorhergesehene Situationen anzupassen." Nähe zwischen Mutter und Kind wird als falsch bezeichnet.
Zum Heulen...
Liebe Grüße,
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blueberry
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Re: Stillpause für Neocate? Und wenn ja, wie?

Beitrag von blueberry »

Hab auch grad in die Fallbeispiele reingemesen. Oh Mann... :cry: :cry: :cry:

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blueberry
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Re: Stillpause für Neocate? Und wenn ja, wie?

Beitrag von blueberry »

ixcacienfuegos hat geschrieben: Kiki, die Behandlungen, die bei den Fallbeispielen beschrieben werden, hätten nach der Logik (Nahringsbestandteile in der MuMi sind schuld) auch über die Ernährung der Mutter durchgeführt werden können. Oligoallergen ist zwar echt hart, aber auszuhalten, dauert ja nicht ewig.
.
Da möchte ich mich anschließen. Google mal oligoallergene Basisdiät, da gibt es dann zahlreiche Beschreibungen. Ich finde jetzt auch nicht, dass das nach abwechslungsreichem, sonderlich attraktivem Essen klingt, aber es schmeckt sicher alles tausendmal besser als neocate. Insofern würde ich dann nach dem Grundsatz "wer würde mehr leiden" doch die Ernährungsumstellung der Mutter der Ernährungsumstellung des Babys vorziehen.

Darf ich nochmal zum Verständnis was fragen:
kiki18 hat geschrieben: Blähungen nach wie vor zum Kotzen... Die Nächte sind ja ganz OK, die erste Schlafphase ist meistens relativ lang, und danach bin ich schon so im Tiefschlaf, dass ich sie nur kurz andocke, mir das Pupskonzert anhöre und wieder einschlafe. Aber die Tage sind extrem anstrengend. Mein Rücken schmerzt ohne Ende von der Dauertragerei (und mit 8,5 kg mit 4,5 Monaten ist die Kleine ja nun auch nicht gerade leicht...) und vor allem die Nachmittage, wenn Großkind auch daheim ist, sind extremst anstrengend. [...]
Verzichte nun schon wieder seit geraumer Zeit auf Milcheiweiß, Hühnereiweiß und Weizen, aber keine Besserung.
Deute ich das richtig, dass Dein Baby tagsüber sehr anhänglich ist, sich nicht ablegen lässt und nachts zwar vernehmbar pupst, aber (abgesehen von Stillpausen) schläft - und zudem die erste Schlafphase recht lang ist?

Es kann sein, dass ich das fehldeute, aber das hört sich doch gegenüber Deinem Eingangsposting nach einer gewaltigen Verbesserung an (auch imnVergleich zu dem, wie es bei der Großen war)?
Böse Blähungen, die mein Baby tagsüber quälen, bis die Pupse dann endlich draußen sind und es nachts nicht schlafen lassen. "Sind ja nur Blähungen", denken jetzt vielleicht manche, aber bei meiner Großen war es tatsächlich die Hölle für alle Beteiligten. Sie hatte etwa bis 2,5 Jahre ganz ganz viele Probleme damit, wachte nachts alle 30 - 60 Minuten schreiend auf, die Blähungen haben unser Leben in dieser Zeit komplett bestimmt. Waren von Pontius bis Pilatus mit ihr, unter anderem in zwei verschiedenen Kinderkliniken, bei diversen Kinderärzten und Heilpraktikern, aber keiner hat etwas gefunden. Den riesengroßen aufgeblähten Kugelbauch hat sie auch mit 3 Jahren noch und sie pupst ganz gewaltig viel, aber inzwischen zum Glück ohne Schmerzen.
Nachdem unser zweites Kind anfangs ein vollkommen zufriedenes, glückliches, ausgeglichenes Baby war, werden die Blähungen inzwischen immer schlimmer und es zerreißt mir das Herz, zu sehen, wie mein vor kurzem noch so glückliches Baby sich jetzt vor Schmerzen krümmt. Es sieht so aus, als liegt diese Problematik bei uns irgendwie in der Familie.
Da Dein Baby rund um die Uhr verdaut (und es ja deutlich länger als ein paar Stunden dauert, bis Milch einmal durch das Verdauungssystem durch ist und als Stuhl in der Windel landet) und Dein Baby zudem auch rund um die Uhr gestillt wird, ließe eine rein am Tag bestehende Problematik mich jetzt ehrlich gesagt nicht zuerst an Nahrungsmittelunverträglichkeiten denken. Gerade wenn ein Kind zwar viel pupst, sich davon aber in der Nacht nicht sonderlich stören lässt, fällt es mir etwas schwer, dauerndes Getragenwerdenwollen, heftiges Weinen und Unruhe tagsüber so eins zu eins aks "Verdauungsprobleme" zu deuten. Zumal Dein Baby ja wirklich gut gedeiht!

Das ist jetzt natürlich nur mein Blick von außen aufgrund Deiner ja sicher nur skizzenhaften Beschreibungen. Ich bin nicht dabei und erlebe nicht 24 Stunden am Tag Dein Baby!

(Zu Deinem Rückenweh: Trägst Du Deine 8,5 kg vorn oder hinten? Hast Du jemanden, der Dich beim Tragen mal ablösen kann? Ist eine Federwuege evtl. was für Euer Baby, wenn es sich nicht ablegen lassen mag?)

LG blueberry
blueberry mit großem und kleinem Frühlingskind (2010 und 2013)
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Giraeffchen
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Re: Stillpause für Neocate? Und wenn ja, wie?

Beitrag von Giraeffchen »

jiu21 hat geschrieben:Ich habe mir das auch durchgelesen und fand diese "psychosomatische" Komponente der Therapie schlimm und doch auch irgendwie unnötig?! Mir geht das gerade sehr durch den Kopf weil eine Freundin von mir demnächst stationär mit ihrer kleinen Tochter wegen ND in eine Klinik geht. Ich hoffe mal dass es dort anders läuft!
Es gibt sehr gute Kliniken. Weißt du denn, wohin sie gehen wird?
Schloss Friedensburg in Thüringen ist eine davon.
Begleitperson und Kind teilen sich ein Zimmer und werden nicht zwangsgetrennt, es werden auch keine Schuldzuweisungen im Sinne von
Das Konzept baut auf einem veränderten Erklärungsansatz auf. Danach ist die Auffassung, wonach Umweltstressoren für die Zunahme der Atopien ursächlich seien und deshalb gemieden werden müssen, ebenso falsch wie die Annahme, wonach die Neurodermitis oder das kindliche Asthma bronchiale primäre Erkrankungen der Haut, beziehungsweise der Lunge seien.

Die tatsächlich ursächliche Störung besteht in einer, über Generationen entstandenen, vorzugsweise in der besser gebildeten Mittelschicht gehäuft auftretenden, Hypersensitivität, das heißt einer psychischen Reaktions- und Konstitutionsvariante, die eine Vielzahl psychischer, mentaler oder organischer Begleitsymptome generiert.
gemacht. Es wird geschaut, was das Kind verträgt, es werden Tests gemacht, neue Lebensmittel werden einzeln eingeführt und dann geschaut. Zudem ist Leutenberg komplett kortisonfrei in seiner Behandlung, das ist vielen Eltern auch sehr wichtig. Und alles ist individuell ausgerichtet.

Ein Dr. Stemmann hat bis 2008 im 'Gelsenkirchener Behandlungsmodell' ähnliche Ansichten vertreten wie die Fehmarner Klinik, ich habe damals, als ich nach Infos wegen des Großen suchte, ganz schreckliche Erfahrungeberichte gelesen von Müttern, die tief bereut haben, sich, aus ihrem Leidensdruck heraus, darauf eingelassen zu haben.

In den Erfahrungeberichten der Fehmarner Klinik steht im Fallbeispiel Jakob, dass er
ein halbes Jahr später problemlos ein Glas Milch trinken konnte.
Mein Großer, der ebenfalls unter massiven Lebensmittelunverträglichkeiten litt (und leidet), konnte als Kleinkind ebenfalls keine Milch trinken. Folge waren massive Hautreaktionen, übelste Neurodermitis. Und irgendwann, tada, konnte er es. Auch ohne eine solche Behandlung. Manche Sachen wachsen sich tatsächlich aus, andere nicht (auf Ei und Nuss reagiert er immer noch anaphylaktisch. Mein Kleiner ist, bei gleichen Eltern, und gleicher, 'über Generationen entstandenen, vorzugsweise in der besser gebildeten Mittelschicht gehäuft auftretenden, Hypersensitivität', übrigens vollkommen symptomfrei. Dass er irgendwann im Laufe seines Lebens Unverträglichkeiten entwickeln kann und dafür ein erhöhtes Risiko trägt, ist mir aber klar).
In keinem Fall haben aber die Akademikereltern, wie in den Fallbeispielen betont, durch ihr Verhalten ihr Kind krank gemacht. (Man kritisiert da übrigens durch die Bank die Dinge, die einem bedüfnisorientierten Umgang entsprechen. Stillen, Tragen, Familienbett- erst als das Kind das alles nicht mehr hat, geht es ihm besser.)
kiki18 hat geschrieben: Der Satz "An erster Stille stand das sofortige und konsequente Abstillen" bei allen Fallbeispielen. Soviel zum Thema, dass Stillen IMMER das Beste für das Kind sei...
Ja, das steht da.
Da steht auch:
Fallbeispiel Jakob:
Wegen der zahlreichen Nahrungsmittelallergien rieten wir zum sofortigen Abstillen. Auf der Grundlage der verträglichen Nahrungsmittel und einer oligoantigenen Fertignahrung führten wir Nahrungsmittelprovokationen durch.

Wenn es eine Grundlage der verträglichen Nahrungsmittel gibt, dann kann, theoretisch, die Mutter sich eine Zeit lang über diese ernähren und ihr Kind weiter stillen. Ich weiß, dass das aufwändig und fad sein kann. Aber es ist eine zweite Möglichkeit auf Zeit, man hat eine Wahl. Dazu schrieb blueberry ja auch weiter oben schon ausführlich.
Hydrolysat ist antiallergen. Das ist aber auch seine einzige gute Eigenschaft. Es schmeckt nicht, es ist voller Zutaten, die man seinem Baby nicht ohne Not geben würde.
Es gibt Fälle, da ist es ein Segen.
Aber es ist kein universelles Heilmittel, sondern immer ein Abwägen des für und wieder.

Ach, ich kann deine Zerrissenheit gut verstehen.
Und ich wünsche dir, dass sich gute Wege für euch finden, solche, die zu euch passen. Der Leidensdruck ist einfach riesig und auch die Sorge, nicht die richtige Entscheidung zu treffen.
Schloss Friedensburg behandelt übrigens auch Babys. Vielleicht wäre es ja eine gedankliche Option, sich da mal nähere Infos zu holen? In aller Regel kommt auch eine Wartezeit hinzu, die sind einfach sehr gefragt.
Wenn du 'Friedensburg' in die Suche eingibst, soltest du auch hier schon einige Infos bekommen können.

Alles, alles Liebe dir!
Liebe Grüße, GiraeffchenBild mit dem großen Knopf und dem Herbstwichtel


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"Es ist gefährlich,
zu lange zu schweigen.
Die Zunge verwelkt,
wenn man sie nicht gebraucht."

(Astrid Lindgren)
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Re: Stillpause für Neocate? Und wenn ja, wie?

Beitrag von kiki18 »

Erstmal zu der Kinderklinik: Bei dem Post ging es um die Bestimmung des lgE-Wertes. Dass die Klinik gleichzeitig Schlaftrainings anwendet, habe ich gelesen und es ist mir auch sauer aufgestoßen. Ich würde auch nach wie vor kein Schlaftraining anwenden, ALLERDINGS hat sich meine Meinung dazu in den letzten Jahren dergestalt verändert, dass ich keine Mutter verurteilen würde, die am Ende ihrer Kräfte einen Weg sucht, um mit allem fertig zu werden. Damit meine ich nicht eine Mutter eines wenige Monate alten Babys, aber in den Fallbeispielen wurden Mütter beschrieben, die ebenfalls hier im SuT unterwegs gewesen sein könnten: Sie stillen lange, tragen das Baby am Körper, das Baby schläft bei ihnen im Bett.... meint Ihr, die haben diese Entscheidung leichtfertig gefällt? Hier geht es um die Mütter schwerkranker Kinder und wie gesagt, ich würde mir nicht anmaßen, sie dafür zu verurteilen, solange ich nicht "eine Meile in ihren Schuhen gelaufen bin". (ob man die Klinik dafür verurteilen muss,, steht auf einem anderen Blatt, ich könnte mir vorstellen, dass sich das Schlafverhalten bessert, sobald die gesundheitlichen Probleme abgeklungen sind, aber ich stecke da nicht drin)
Ich weiß, dass ich mir mit meiner zweiten Meinung keine Freunde machen werde, aber einer Mutter, die ihr Kind über ein Jahr gestillt hat, zu empfehlen, abzustillen, finde ich nun nicht sooooo schlimm, wenn die Alternative für die Mutter darin besteht, DAUERHAFT sich auf 4-5 Nahrungsmittel zu beschränken. Hier geht es ja nicht um eine Austestungsphase, sondern darum, dass die Kinder scheinbar wirklich kaum was vertragen haben, die Mutter hätte sich also tatsächlich solange von Banane, Reis und Broccoli ernähren müssen, bis die lgE-Werte abgeklungen wären. Und das von einer eh schon entkräfteten Mutter zu verlangen, finde ich dann doch etwas heftig...
Anders sieht das bei unserem Fall aus. Ich habe das vor gestern abend gleich gegoogelt und habe heute auch damit angefangen. Zugegeben, ich will und kann das nicht ewig machen, denn ich bin eh schon nur noch Haut und Knochen und erhalte ständig Hinweise doch bitte "mehr auf mich zu achten". Das wird nicht besser, wenn ich dauerhaft nur eine Handvoll Nahrungsmittel essen kann. Aber für mich ist es eine Testphase um zu sehen, ob ihre Blähungen überhaupt mit meiner Ernährung zusammenhängen. Tun sie das nicht, würde ja auch Neocate nichts helfen. Allerdings denke ich noch an den anderen Thread im Unverträglichkeitsforum, da wurde ja z.B. Fremdeiweiß komplett nicht vertragen, also auch kein Fleisch, bei der Basisdiät sind ja Lamm und Pute "erlaubt". Hmm...
Es stimmt Blueberry, bei der Großen war es noch wesentlich schlimmer. Allerdings merke ich schon bei der Kleinen, dass es am Bauch liegt. Wenn sie tagsüber untröstlich weint und ich sie andocke, trinkt sie, guckt mich an als würde sie sagen, irgendwas tut sich da, trinkt weiter. Wenn ich sie dann zum Bäuerchen machen an die Schulter lege, geht erstmal ein Pupskonzert los, das sich gewaschen hat. Sie hat einfach unglaublich viel Luft im Bauch. Und die braucht eben manchmal lang, bis sie rauskommt, sowohl tags als auch anchts. Natürlich kann ich sie ständig stillen um sie zu beruhigen. Wir liegen zwar vom Gewicht her eh schon weit jenseits der 97% Perzentile, aber seis drum. Ich weiß aber, dass es beim Großkind immer schlimmer wurde und wenn man so eine Geschichte mal ausgesessen hat, ist es vielleicht verständlich, dass man sich über Alternativen Gedanken macht.
Der Tag heute war gut, ob es nun an meiner tollen Diät liegt oder nicht, wird sich zeigen.
Das Tragen geht schon, blueberry, anstrengender ist das ständige Hochnehmen, ablegen, um Großkind kümmern, wieder hochnehmen, etc. Ich trage manchmal noch vorne, meistens im einfachen Rucksack oder Luemai. Aber wenn man gleichzeitig noch mit einer energiegeladenen Dreijährigen rumturnen muss, ist ständiges Tragen einfach keine Option. Federwiege haben wir auch.
Ich berichte mal, wie unsere oligoallergene Diät weitergeht, mafe, machst du auch mit :wink: Wenn deine Beikostmenge noch recht gering ist, könntest du es ja auch mal ausprobieren, sowohl bei dir, als auch beim Baby auf die verträglichen Nahrungsmittel umzustellen.
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Re: Stillpause für Neocate? Und wenn ja, wie?

Beitrag von ixcacienfuegos »

So ein Kuraufenthalt dauert maximal vier Wochen. Bei allen Fallbeispielen steht, dass bereits während der Kur Nahrungsmittel auagetestet wurden. Also nix dauerhaft.
LG, ixca mit Minikind (*10/14) und Maikäferchen (* 05/18)
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Re: Stillpause für Neocate? Und wenn ja, wie?

Beitrag von ixcacienfuegos »

Übrigens kann ein Mensch , der gar kein Fremdeiweiß verträgt, überhaupt nicht überleben...
LG, ixca mit Minikind (*10/14) und Maikäferchen (* 05/18)
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Re: Stillpause für Neocate? Und wenn ja, wie?

Beitrag von mafe »

Kiki, ich überleg es mir ;) Was genau darfst du noch essen? Ich muss mich erstmal schlau lesen...
mafe mit Zwergin (12/12) und Zwerg (09/15) auf dem Arm und Sternchen tief im Herzen (10/14)
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