Guten Abend Elfenblume!
elfenblume hat geschrieben:Sie hat mir dann auch noch beim Stillen zugeschaut und festgestellt, dass die Kleine immer so schnalzt. Es hört sich an, wie schmatzen. (...) Einen Rat wußte sie nicht, nur dass es sich hoffentlich auswaechst. Sie wollte wissen seit wann das wäre. Ich denke, seit ich den Milchspendereflex ordentlich stark spüre, tja, das hab ich jetzt von meinem zuerst vermissten Prickeln...Die Kleine plagt sich wirklich sehr mit aufstoßen, pupsen, Schluckauf etc. Zudem haben wir jetzt auch noch ein anderes Problem. Es ist jetzt schon ein paarmal vorgekommen, dass sie an die Brust will, aber dann, wenn die Milch zu fließen beginnt, im besten Fall brummt, da weiß ich dann schon ihr passt was nicht (manchmal reicht dann abdocken, hochheben , dann muss sie aufstoßen und dann geht's wieder ) und im schlechtesten Fall weint und sich abstoesst. Hängt das deiner Meinung nach mit dem Schnalzen zusammen?
Das klingt nach einem starken Milchspendereflex. Läuft ihr Mund über oder sprühst Du sie voll, wenn sie loslässt?
In der
LINKSAMMLUNG STILLWISSEN findest Du unter "Unruhe an der Brust" viele Tipps, wie man den MSR etwas eindämmen kann. Es dauert einige Zeit, aber die spielt ohnehin für Euch. Die Babys lernen mit der spritzenden Milch umzugehen und ihr Mund- und Rachenraum wächst immer weiter. Gegen die Schwerkraft zu stillen, z.B. wenn sie auf Dir liegt oder im Hoppe-Reiter-Sitz, hilft gut.
Sie findet aber auch sehr schwer in den Schlaf die letzten Tage. Vielleicht ist sie dann auch nur total müde und es passt einfach gar nix mehr? Ich hab halt immer wieder versucht sie anzulegen bis sie dann endlich an der Brust einschlaeft. Die Hebamme meinte, in diesen Situationen könnte ein Schnuller helfen. Ich bin mir aber nicht sicher, ob das Problem dadurch nicht verstärkt wird.
Wenn sie den Schnuller statt der Brust in solchen Situationen bekommt, kann sie nicht lernen wie sie an der Brust trocken nuckeln kann. Das Thema Saugverwirrung mal ganz zur Seite, finde ich diese Fähigkeit sehr hilfreich, gerade auch auf lange Sicht.
Ich behalte die Waage jetzt lieber noch ein bisschen, zumindest um einmal wöchentlich zu wiegen, irgendwie verunsichert mich das Schreien an der Brust.Was meinst du/ihr?
Ich kann Deinen Kontroll-Impuls nachvollziehen, aber der Blick auf die Waage verstellt Dir den Weg, Dein Baby "lesen" zu lernen. Denn dass Du genügend Milch hast und Dein Baby genügend Milch trinken kann, das zeigt die bisherige Zunahme. Das Wiegen zu den Us reicht völlig aus. Kurzzeitige Unzufriedenheit an der Brust hebelt das Stillen nach Bedarf nicht aus. Es gibt keinen Grund regelmäßig zu Hause zu wiegen.
Hilft Dir das weiter?
Viele Grüße,
Teazer (ModTeam-Stillberatung)