Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll. Ich glaub es fing mit der nächtlichen Schlafsituation an. Hab ja bereits in einem anderen Thread davon berichtet. Ich, tagsüber müde und geschafft und meine Tochter nachts im nahezu Stundentakt am stillen. Hab ja schon von euch einige Tipps bekommen. Ich muss zugeben, die Nächte sind nun besser, ich fühl mich aber schlechter.
Meine Müdigkeit ist geblieben. Mein Arzt hat mir bestätigt, ich bin kerngesund...woher also meine Erschöpftheit? Ich glaub der Besuch bei meiner Hebamme (ja, ich bin unbelehrbar
Ich hab in den letzten Tagen versucht, Stillmahlzeiten auszulassen und sie stattdessen zu wiegen, streicheln oder ihr was vorzusingen. Pustekuchen!!
Ich will eigentlich noch nicht abstillen. Ich genieße das allabendliche Einschlafnuckeln um 8 Uhr. Ich schau ihr dabei sooo gerne zu. Außerdem genieße ich es, wie sie mich während des Stillens streichelt, wie sie brummt und ihr ganzer Körper entspannt wenn sie trinkt. Ich möchte diese Nähe und Verbundenheit nicht missen wollen. Auf der anderen Seite steht meine Erschöpftheit. Ich fühle mich manchmal so eingesperrt, würde gerne mal wieder mit Freundinnen was trinken gehen oder ins Kino.
Im Dezember sind mein Mann und ich zum ersten Mal seit ihrer Geburt auf einem Konzert. Sie muss also an diesem Tag zu Oma und Opa. Ich freue mich so riesig darauf aber es bereitet mir auch Bauchschmerzen. Wie soll sie dort einschlafen? Was machen ihre Großeltern wenn sie wach wird? Fürs Abpumpen erscheint sie mir schon viel zu groß. Ich mache mir da große Sorgen. Daher setze ich mich wahrscheinlich noch mehr unter Druck bis dahin nur noch morgens zu stillen...
Oh mann, vielen Dank fürs Zuhören.
Vielleicht könnt ihr mir ja weiterhelfen? Kann ich mit diesem Problem auch zur Stillberaterin?
LG