Von Anfang an ist die kleine viel am schlafen, aber da sie wächst und zunimmt, mache ich mir um sie keine sorgen.
ABER:
Ich bin immer unglücklicher mit dem Stillen. Ich hatte mir diesmal fest vorgenommen länger zu Stillen, als bei meinem Sohn (4-6 Monate), weil ich diesmal auf die ganze Arbeit mit den Fläschchen verzichten wollte.
Aber irgendwie steht das Stillen unter einem schlechten Stern.
Es fing an mit einem üblen milchstau gleich am 5. lebenstag der kleinen, da sie immer nur 5 Minuten trank und dann 4 Stunden im "milchkoma" lag. Auf Empfehlung meiner Hebamme biete ich immer nur eine Brust pro Mahlzeit an, tagsüber klappt das echt super. Sie möchte alle 2-4 Stunden trinken, in den Abendstunden auch gerne häufiger, in der Nacht allerdings gar nicht. Ein normaler Tag sieht also so aus:
9 Uhr - 9:10 uhr -Stillen (rechts)
12 Uhr - 12:15 Uhr -Stillen (links)
14 Uhr - 14:30 uhr -Stillen (rechts)
18 Uhr - 18:20 uhr -Stillen (links)
21 - 22:30 Uhr -Stillen (rechts)
Die Zeiten und "Brustseite" tagsüber variieren etwas, aber zwischen 23 Uhr - 8 Uhr schläft sie immer tief und fest.
Ich wache JEDEN Morgen mit schmerzenden Brüsten auf, mit etwas Glück lässt es nach der ersten still-Mahlzeit nach, aber oft tut es noch 2-3 Tage weh. So macht das keinen Spaß
Gibt es eine Möglichkeit die milchmenge nachts zu reduzieren? Ich hab gestern angefangen vor dem schlafen gehen Pfefferminztee zu trinken, vergebens. Bin für alle Tipps dankbar.
Wecken klappt übrigens nicht, da sie wie ein stein schläft und falls sie doch mal wach werden sollte (was ich bisher vielleicht 5 mal geschafft habe) trinkt sie nicht, oder spuckt es sofort nach der Mahlzeit wieder aus.
Abpumpen versuche ich auch zu vermeiden, aber wenn ich es mal mache (ca einmal die Woche) kommen 140ml ohne großen Aufwand zusammen, muss quasi nur "anzapfen" dann läuft es nur so...
Wir können auch nur mit stillhütchen Stillen, da meine Maus sonst (zumindest morgens, oder nach längeren stillpausen) eine milchdusche abbekommt.