zunächst einmal möchte ich mich vorstellen: Ich lese schon seit einiger Zeit immer wieder in eurem Forum mit und habe dabei schon viele hilfreiche und beruhigende Infos gesammelt. Seit fast 16 Monaten habe ich nun meinen kleinen Zwerg zu Hause und komme immer wieder an den Punkt, an dem ich doch in Frage stelle, ob ich das alles so richtig mache mit dem Stillen nach Bedarf, dem Familienbett und all den anderen vielen "Kleinigkeiten", über die Erstmamis sich den Kopf zerbrechen
Mein kleiner Schatz war von Anfang an ein wahres Tragebaby, hat sich eigentlich nie ablegen lassen, war sehr mamafixiert und konnte schon immer sehr schwer abschalten. Den Schnuller hat er mit 4 Monaten so halbwegs akzeptiert, was für mich eine große Erleichterung war. Für mich war sofort klar, dass er bei uns im Bett schläft (anders wäre es auch gar nicht gegangen), ich immer bei ihm bin, sobald er mich braucht, und inzwischen bin ich auch soweit, dass ich ihn weiter stille, solange es für ihn so wichtig ist. Im Moment mache ich es auch wieder echt gern
Was mich aber stört ist folgendes und da brauche ich einfach mal ein paar Erfahrungen von euch:
1. Der Zwerg wird noch immer oft wach. Nachts ist das kein Problem. Er geht kurz an die Brust und wir schlafen beide weiter. Aber es vergeht kein Abend, an dem er nicht spätestens eineinhalb Stunden nach dem Einschlafen wieder weint und sich nur durch die Brust beruhigen lässt. Da hilft kein Schnuller, kein Tragen, kein Streicheln.... und es geht logischerweise auch nur, wenn ich gehe. Versucht es mein Mann, so schreit sich der Kleine richtig wach. So springe ich eigentlich pro Abend mindestens dreimal vom Sofa hoch und bleibe beim dritten Mal dann meistens gleich im Bett liegen. Die Schlafphasen variieren dabei zwischen zehn und neunzig Minuten....von ruhigen Abenden oder wenigstens mal einem ruhigen Abend bin ich also weit entfernt und so langsam frage ich mich, ob das wirklich irgendwann von selbst besser wird oder ob ich ihm vielleicht doch einfach angewöhnt habe, dass er nur mit der Brust einschlafen kann. Wie war das bei euren Kleinen? Hat sich das häufige Aufwachen wirklich von selbst erledigt oder habt ihr ihnen "was anderes angewöhnt"? Wurde es erst nach dem Abstillen besser? Muss ich einfach mal hartnäckig versuchen ihn anders zu beruhigen, auch wenn er sich dadurch so richtig wach brüllt?
2. Dadurch, dass sich der Kleine nur von mir beruhigen lässt, kann ich nur schlecht abends weg. Jedes Mal, wenn ich es trotzdem versucht habe, saß mein Mann mit dem mehr oder weniger aufgelösten Baby/Kleinkind zu Hause. Bei ihm schläft er mittags ohne Probleme ein, aber abends klappt es einfach nicht und ich weiß, dass mein Mann wirklich alles versucht
Das ist jetzt ein ganz schön langer Text geworden. Eigentlich bin ich überzeugt davon, dass unsere Babys auch einfach alleine schlafen, wenn sie soweit sind, und wir ihnen einfach nur den Raum zum Entwickeln geben müssen, aber mein Zwerg ist mit seinen 16 Monaten doch schon lange kein Baby mehr. Er hat fast alle Zähne, nur die hinteren Backenzähne fehlen noch, und man müsste doch so langsam zumindest eine Besserung feststellen oder???
Sorry für das viele Rumjammern, aber ich brauche echt gerade einfach mal ein paar hilfreiche Tipps, wie es besser wurde, oder aber ein bisschen Zusprache, dass ich einfach weiter durchhalten muss....
Liebe Grüße von
xeniah

