nein, an welche Schmerzmittel denkt der Herr denn?
das schreibt Embryotox zu Morphin bspw.
Stillzeit
Pharmakokinetik: HWZ: 1,7-4,5 h, Neugeborene: 13,9 h; Proteinbindung: 35%; molare Masse: 285; relative Dosis: 10,7%; M/P-Quotient: 1,1-3,6; orale Bioverfügbarkeit: 26%. Bei einem asymptomatischen Kind, dessen Mutter längerfristig 20 mg/d Morphin täglich bekam, wurden Plasmawerte im analgetischen Bereich gemessen.
Klinik: Aufgrund der geringen oralen Bioverfügbarkeit von Morphin erscheint es unwahrscheinlich, dass via Muttermilch größere Mengen zum Kind gelangen. Bisher wurde nicht über schwerwiegende Nebenwirkungen bei gestillten Kindern berichtet.
Empfehlung: Opioidanalgetika sollten in der Stillzeit möglichst nur kurzzeitig angewendet werden. Wegen des atemdepressiven Potentials ist bei Kindern mit Apnoeneigung besondere Vorsicht geboten. Morphin gehört neben Codein (in Kombination mit Paracetamol oder Acetylsalicylsäure) und Fentanyl je nach Indikation zu den Opioidanalgetika der Wahl für die Stillzeit.
also kann es gegeben werden, wenn Paracetamol oder Ibuprofen (die die normalen Schmerzmittel der Wahl in der Stillzeit sind) für die Schmerzen nicht ausreichen.
Wenn er sich - ohne sich vorher zu informieren - Dir einfach die Schmerzmittel verweigert, ist das schon ein starkes Stück.