vor 2 Tagen wurde unsere jüngste und drittes Kind Friederike per KS geboren.
Meine erste Tochter war auch ein KS, schwieriges Stillen (haben bald 3 Wochen bis zum Geburtsgewicht gebraucht, Verdacht dass das Startgewicht durch Infusionen unter Entbindung verfälscht wurde nach oben). Leider wurde zusätzlich nicht erkannt, dass ich die Tendenz zu zuviel habe ab Milcheinschuss (Betonbrüste bis zu den Achsel, 30 Stilleinlagen am Tag auswringbar, nachdem stillen kann ich mal eben 150ml noch abpumpen und so Sachen). Als dann die letzten Hormone Weg waren, hatte Katharina nie gelernt aktiv zu stillen und wir nach 4.5 Monaten abgestillt im Endeffekt. Lt. KH Waage geboren mit 3730g und 51cm. Sie hat auch mit Industriemilch nur spärlich zugenommen und ist mit Beikost förmlich explodiert. Ist nun 3 Jahre und 4 Monate, etwa 105cm groß und wiegt 17.5kg.
Meine zweite Tochter Annika wurde spontan geboren. Einmal AB und nen Viertel Schmerztropf, für mehr blieb keine Zeit, da sie rasant schnell geboren wurde. Startmaße 4270g und 52cm. Mit 8 Wochen hab ich endlich erkannt das ich wohl viel zu viel Milch habe, dann radikale Reduktion und danach hat sie das aktive trinken gut gelernt. Hormone waren später erst voll raus. Also klappte das gut mit allem. Habe sie bis vor kurzem noch gestillt gesamt etwa 16.5 Monate. Sie hat anfangs extrem zugenommen, dann wurde die Kurve flacher und sie hat mit Beikost nochmal extrem zugelegt, was dann stagnierte. Aktuell ist sie 18 Monate, wiegt 12.5kg und ist etwa 84cm groß. Bei ihr hatte ich Schwangerschaftsdiabetes.
Nun kommen wir zur jüngsten. Friederike, geboren am 16.06. um 12:18 Uhr. Per KS. Versuch einer "kleinen" Einleitung am Tag vorher, Infusionen gab es einige, unter anderem AB, da Strepptokokken B positiv wie bei den Großen schon. Beim kuscheln im OP war die erste Reaktion meines Mannes und mir, die ist aber schmaler als erwartet. Ich hab wieder Schwangerschaftsdiabetes gehabt. Angeblich soll sie 4105g und 52cm mitgebracht haben. Auf Bildern mit Annika im Vergleich wirkt sie viel schmaler. Dazu meinte mein Mann, dass die Waage wohl schief stand. Erstes anlegen etwa 30 Minuten nach KS im Kreißsaal. Direkt gut getrunken. Hing mir den ersten Tag quasi rund um die Uhr an der Brust. Hat am Dienstag Nachmittag bei ner Stuhlwindel direkt schon welche dabei die auf Übergangsstuhl hindeuten (bräunlich und sehr viel weicher als pures Kindspech). Wenn ich auf die Brust drücke bilden sich direkt dicke gelbe Tropfen von Kollostrum. Pipi Windeln hat sie auch. Nun hieß es heute, sie wiegt nur noch angeblich 3850g. Was ich schlicht nicht glauben kann. Eine Brust hat bereits auf reife weiße MuMi umgestellt, andere ist noch gelblicher. Sie trinkt gut, ist nicht gelb. Bisher kein Milcheinschuss mit Betonbrüsten, was aber noch kommen kann befürchte ich.
Morgen werden wir entlassen. Vom Typ her ähnelt Friederike eher Katharina, kann mir also vorstellen, dass sie eher mau zunehmen wird. Mein Mann und seine Schwestern waren als Baby ebenso. Annika kommt da eher nach mir.
Ich hab seit der Geschichte mit Katharina mir dann für mein Gefühl eine Waage bei Annika geliehen, die mir enorm geholfen hat. Ich weiss soll man nicht, aber ich konnte schön an den Messreihen sehen wie das Gewicht hoch kletterte, dann mal stand und wieder kletterte.
Ich bin davon überzeugt, dass bei Friederike alles passt, hab auch ne Waage zu Hause. Was kann ich noch tun, ich möchte nicht, dass ich wieder in diese Spirale rutsche wie bei Katharina damals. Vielleicht interessant. Durch unseren Umzug haben wir eine KiÄ mit Homöopathie Zusatz (die nichts über die Zunahme wusste) nun, wir haben da dann ihren Typ ermittelt und die Globulis dazu und da fragte die KiÄ ob Katharina anfangs spärlich zu genommen habe und erst spät richtig zugelegt habe. Was ich ja bestätigen kann.
Zu Hause werde ich unter identischen Bedingungen wiegen, einfach weil es mich beruhigt und vielleicht kann mich ein Stillmod eine Zeit begleiten.
Danke
Liebe Grüße Janina
Iphonitis, Autokorrektur kann für viel Gelächter sorgen.