also, ich kann die weisse massai schon ein wenig verstehen, sie ist einfach ihrem herzen gefolgt, wenn auch etwas naiv für ihre 26 jahre
dennoch: ich glaube sie hat wirklich nur mit dem herzen "gehört" und konnte sich deshalb so komplett auf das andere leben einlassen. wobei sie ihre eigene kultur ja gar nicht abschütteln konnte, der mann tat mir phasenweise auch richtig leid, denn er kannte ja auch nur sein leben und seine kultur, ich denke er war einfach überfordert mit so einer selbstbewussten und agilen west-frau

besonders traurig fande ich für ihn, dass er im grunde 4 jahre auf sie gewartet hat (steht in den folgebüchern) und dann dem (westlichen) alkohol verfiel, bis er endlich in seine eigene kultur zurückfand.
ist halt schwierig, so eine interkulturelle beziehung. ganz schlimm fand ich auch die beschneidung (obwohl dazu im ersten buch gar nicht soviel stand), in der hinsicht konnte ich gut verstehen dass sie ihre tochter dort nicht aufwachsen lassen wollte.
was das dschungelkind betrifft glaube ich dass sie tatsächlich ein "urwaldkind" vom herzen her ist, und immer noch probleme mit unserer westlichen welt hat.
ich finde solche bücher so irre spannend und bewegend, auch wenn sie nicht immer perfekt geschrieben sind, dafür sind sie wenigstens wirklcih passiert!