Da wirst du hier sehr unterschiedliche Erfahrungen bekommen, es hängt mM.n. viel am Kind, weniger an den Eltern. Sie müssen die richtige Schlafumgebung fürs Kind finden, welche das ist hängt aber vom Kind ab.
Bis etwa 8 Wochen schlief meine beim abendlichen Cluster-Stillen auf dem Sofa ein. Wir haben währenddessen einen Film geschaut. Dann wurde sie zunehmend vom Fernseher gestört, so dass das nicht mehr ging. Also hab ich versucht sie im Familienbett zum schlafen zu stillen (Im Liegen). Das dauerte dann aber weiterhin 1-2h, wenn ich nicht ohnehin gleich mit eingeschlafen bin. Bettritual und Co. haben da nichts gebracht. Dauerhaft besser wurde es so mit 6, 7Monaten. Vorher gab es immer wieder mal kurze Phasen in denen es besser war, aber eben nie dauerhaft. Schlief sie einmal wachte sie alle 10min bis halbe Stunde auf. An guten Tagen nach ner Stunde. Dann bin ich rein und hab sie wieder in den Schlaf gestillt.
Mit 9, 10 Monaten wurde es dann nochmal schlimm. Einschlafen ab dann nur noch im Arm beim Stillen (das ist immer noch so). Außerdem bekam sie sofort Panik, wenn sie aufwachte. Sie beruhigte sich dann gar nicht mehr. Ich musste dann mit ihr auf den Balkon zum Autos kucken, was sie natürlich komplett aufgeweckt hat.
Ich bin dann einen Monat lang konsequent bei ihr liegen geblieben (also selbst ins Bett gegangen). Dadurch konnte ich schneller reagieren und sie war nicht alleine beim aufwachen. Danach war es wieder besser. Ich weiß bis heute nicht was ihr Vertrauen erschüttert hatte, dass sie solche Panik bekam, aber so konnte ich es wieder aufbauen.
In ihrem Bett hat sie wenns hochkommt 2 oder 3 mal geschlafen und kumuliert vielleicht für ne halbe Stunde. Alleine schlafen ist einfach nicht ihrs...
Nachts wacht sie diverse Male auf. Inzwischen gibt es Nächte mit nur 2-3 mal, aber früher war dauernuckeln in der Nacht normal. Das empfand ich aber als nicht so anstrengend.
Dafür können wir aber die Nächte in denen wir aufstehen mussten an einer Hand abzählen. Das ist viel Wert und ich bin völlig gerädert wenn es mal nötig ist. Gründe dafür waren bisher Krankheit und Schmerzen von den Zähnen.
Womit wir gesegnet sind ist, dass sie ein Langschläfer ist wie wir. 12h in der Nacht und mehr waren von Anfang an normal. Mit Minibaby bis um neun ausschlafen ist schon Luxus

sie hatte auch nie nächtliche oder früh-morgendliche Wach-/Spielphasen. Für uns Morgenmuffel sehr angenehm.
Seitdem sie für die Kita regelmäßig morgens aufstehen muss hat sich die Aufstehzeit auf 6-7 vorverlegt, aber das ist auch verständlich. Der eigene Rhythmus ist eben immer gleich, egal ob WE, Urlaub, Feiertag oder normaler Arbeitstag.
Derzeit überlege ich ihr vielleicht so mit drei mal ein eigenes Bett und Zimmer anzubieten. Aber bis dahin ist noch viel Zeit. Mal schauen

... mit den 3 Tigermädchen (02/2014 & 12/2016 & 01/2020)