Uneinigkeit mit Tagesoma über Mittagsschlaf

Wiege oder Familienbett? Allein oder zusammen? Wie schlafen wir alle am besten?

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Nelly2012
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Re: Uneinigkeit mit Tagesoma über Mittagsschlaf

Beitrag von Nelly2012 »

Sakura hat geschrieben:Hi Nelly, Ich finde, deine Tochter klingt so, als ob sie den Schlaf nicht mehr braucht. Sorry. Ich habe gelernt, dass es einen Unterschied gibt zwischen müde und schlafensmüde. Wenn ich abends 19 oder 21 Uhr müde bin, dann bin ich geschafft vom Tag, kein Energie mehr für Hausarbeit oder Sport, aber ich bin definitiv noch nicht schlafensmüde. Und wenn sich meine Kleine 19 Uhr die Augen reibt und gähnt, dann ist sie müde. Aber wenn ich sie da ins Bett lege, würde es trotzdem bis 21 Uhr dauern, bis sie schläft (oft genug ausprobiert). Nur, weil Deine Tochter mittags motzig ist, finde ich nicht, dass sie den Schlaf braucht, wenn sie dann eben nicht einschläft, außer mit sehr starken Reizen und Extra-Bemühung. Und vor allem die späte Schlafenszeit abends finde ich ein Zeichen, dass sie den Mittagsschlaf nicht mehr braucht.

Und ich finde Dich auch nicht herzlos, Eure Situation hätte mich schon nach wenigen Tagen in den Wahnsinn getrieben :shock: :shock: :shock: . Ich kenne das auch, dass Kinder, die nicht müde sind, nicht schlafen, so einfach ist das. Allerdings.... gestehe ich.... den Konsum von elektronischen Medien gibt es hier schon vor dem 3. Geburtstag. Was aber gerade bei der Kleinen nichts nützt. Die sitzt nicht stundenlang vorm PC und schaut Videos. Die springt trotzdem durchs Zimmer. Will heißen: ich bin mir nicht sicher, ob es bei Euch überhaupt funktionieren würde, das Kind mit einem Tablet und YouTube ruhig zu stellen.

Hat die Tagesoma immer die beiden anderen Kinder? Zu den gleichen Betreuungszeiten? Hat sie die Option, ihren Vormittag anders zu gestalten? Wie läuft es denn ab? 7.30 bringen, wann Frühstück? 13 Uhr Mittagessen klingt für meine Ohren spät, sehr spät für das Alter. Meine Kinder schlafen um die Mittagszeit vor Hunger (!) ein, wenn ich ihnen nicht rechtzeitig Essen gebe. Wenn sie dann gegessen haben, sind sie plötzlich wieder hellwach und voller Energie. Kinder haben noch nicht das Fastenvermögen von Erwachsenen, die brauchen regelmäßig Nachschub, sonst haben sie ein Energieproblem. Und ein hungriges Kind, welches seit ca. 6 Uhr wach ist??? 12 Uhr in den KiWa setzen und schieben... da schläft glaube ich jedes Kind ein... Hätte die TaMu die Option, den Vormittag eine Stunde eher zu beenden, und 12 Uhr Essen zu machen? (was für meine Begriffe immer noch spät ist, aber vielleicht schon zeitig genug). Oder wann gibt es bei Euch Mittagessen, wenn Deine Kleine nicht zur Tagesoma geht? Auch erst 13 Uhr?
Sakura, dass du schreibst, was du schreibst, hätte ich ehrlich gesagt nicht gedacht. Ich erinnere mich an einen Beitrag von dir hier im Forum, vor einiger Zeit, da schriebst du, du könntest nicht verstehen, dass manche Eltern nicht bereit seien, ihre Bedürfnisse im Kleinkindalter zurückzustellen, sie hätten schließlich 20-30 Jahre ihre Freiheit gehabt und hätten sie auch nach verhältnismäßig kurzer Zeit wieder. Erinnerst du dich? Ich fand diesen Beitrag so eindrücklich, er ist teilweise echt ein Mantra für mich. Und dann schreibst du, unsere Situation würde DICH (für mich DIE bedürfnisorientierte Mutter schlechthin) "in den Wahnsinn treiben"??? :shock: :shock: :shock: Ich bin eine Heilige 8)
Zu deinen Fragen.
Ja genau, sie wird nicht bettmüde. Zumindest nicht zu für mich humanen Zeiten. Kennt ihr das, dass ein Kind so viel knatscht und so wenig schläft? Heute war die Nacht um kurz nach sechs zu Ende und seitdem wird immer wieder gejammert, nach dem Schnulli und "Fummeln" verlangt.
Das was du zum Medienkonsum schreibst, kenne ich auch. Mache ich ihr ein Filmchen an, ruft sie immer wieder nach mir, will, dass ich mich neben sie setze. Länger als 20 Minuten gehen nicht und eigentlich geht auch nicht ohne mich.
Zum Essen. Wenn ich sie um 7.30 Uhr bringe, hat sie noch nichts gegessen. Schaffen wir morgens in der Hektik nicht. Sie isst dann gleich bei der TaMu. Der andere Junge kommt an zwei Tagen gegen 9.30/10 Uhr. Den Vormittag über gibt es Obst und auch mal ein Brötchen vom Bäcker. Muss sagen, die späte Essenszeit war für mich bisher immer ok, wir essen zuhause auch so spät (ohne Mittagsschlaf). Meine Tochter steht aber auch nicht so auf essen (nächste Baustelle :D ).
Liebe Grüße,

Nelly mit ihren drei Mädels (2012, 2016 und 9/2019)
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Nelly2012
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Re: Uneinigkeit mit Tagesoma über Mittagsschlaf

Beitrag von Nelly2012 »

EliseG hat geschrieben:Nur mal so kurz aus der eigenen Geschichte erzählt:
Unser mittleres Kind hörte mit ca. 2 mit dem Mittagsschlaf auf, bzw fing damit an, immer noch später und unruhiger abends einzuschlafen. Wir entschlossen uns, es einfach zu probieren und ließen den Schlaf mittags weg. Es gab Punkte, da war er dann ziemlich müde, da half ihm aber meist schlicht was zu essen. Trotzdem schlief er nicht plötzlich nicht mehr zu Mittag. Eigentlich schlich es sich anfangs ein, dass er jeden 2. oder 3. Tag dann doch wieder unter Tags etwas Schlaf brauchte. Trotzdem ging er nachts dann nach einiger Zeit ziemlich konstant um 21 Uhr ins Land der Träume über. Auch bei unserer Jüngsten war es genau so, sie brauchte früh weniger Schlaf als andere, schläft aber auch jetzt immer mal wieder unter Tags. Je nach Bedarf einfach und trotzdem schläft sie nachts regelmäßig allerspätestens um 21 Uhr. Zudem müssen wir ja, seit der Große in die Schule geht, also seit 2 Jahren täglich früh auf stehen, bzw sie müsste nicht, will aber nicht ohne mich weiter schlafen morgens. Das hat bei ihr auch so einiges getan, dass sie Abends wesentlich lieber einschläft.

Als ich gestern deine Geschichte durchgelesen habe, da hab ich mir also schlichtweg gedacht, vielleicht gibt es einfach einen Mittelweg. Du legst sie nicht hin, wenn sie bei dir ist, und wenn sie bei der Tagesoma ist, dann schläft sie bei Bedarf bzw nach Gewohnheit eben. Ich denke, Kinder sind da viel viel flexibler, als wir oft meinen oder sogar umgekehrt, vielleicht sind wir Mamas unflexlibler, als wir es wahrnehmen wollen.

Ich wünsche euch auf alle Fälle, dass ihr einen Weg findet, der für euch alle gangbar ist.
Genau, ich denke, wir finden hier jetzt auch nicht DIE Lösung. Das ist gerade halt wieder so ne Übergangsphase. Genauso wie du schreibst, ist mein Plan.

Auch das mit dem Essen verinnerliche ich mal. Sie isst ja bei den Hauptmahlzeiten so wenig, da kann es echt sein, dass ihr die Energie ausgeht. Ich habe eigentlich versucht, nicht so viel zwischenrein zu geben, weil sie sonst am Tisch noch weniger isst, aber vielleicht hilft das ja etwas gegen die Tiefs.
Liebe Grüße,

Nelly mit ihren drei Mädels (2012, 2016 und 9/2019)
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Laquiqui
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Re: Uneinigkeit mit Tagesoma über Mittagsschlaf

Beitrag von Laquiqui »

Zum essen: Meine Kinder haben in dem Alter auch kaum am Tisch gegessen, sondern viel mehr zwischendurch. Man neigt ja dazu, zu meinen, dass man seinem Kind so etwas nicht anerziehen will, also nur unterwegs essen usw. Als es bei meinen Kindern aktuell war, wurde hier grad in einem fred sehr über die Mütter geschimpft, deren Kinder unterwegs daueressen.
Inzwischen denke ich, dass ich mir damals zu viel Stress gemacht habe. Sie essen zu den festgelegten Essenszeiten und ich möchte Dir raten:
Lass es Dir egal sein: Dann isst Dein Kind halt zwischendurch. Das wird nicht für immer so bleiben. Vor allem, wenn es hilft, Euren Alltag zu entspannen, würde ich ganz deutlich für zwischendurch essen appellieren.
Liebe Grüße von Kirsten

"Es gibt mehrere Arten, etwas richtig zu machen" Mama Muh
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Nelly2012
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Re: Uneinigkeit mit Tagesoma über Mittagsschlaf

Beitrag von Nelly2012 »

Sehe ich wie du. Mir ist es eben nur wichtig, dass sie einigermaßen gesund isst. Das ist zwischendurch manchmal schwierig. Aber ja, ich werde immer lockerer mit so genannten Empfehlungen.
Liebe Grüße,

Nelly mit ihren drei Mädels (2012, 2016 und 9/2019)
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Re: Uneinigkeit mit Tagesoma über Mittagsschlaf

Beitrag von EliseG »

Gerade bei "schlechten" Essern kann es sogar kontrapoduktiv sein, auf fixe Zeiten und nur wenige Mahlzeiten zu bestehen. Ich selbst bin untergewichtig, ebenso unser Mittlerer (der auch immer noch am wenigsten Schlaf braucht ;) ) und wir beide brauchen das, fast ständig was zu essen. Ich kann inzwischen auch noch zusätzlich bei den großen Mahlzeiten so richtig zulangen, er noch nicht, dafür ist der Magen wohl einfach auch noch zu klein. ;)

Wegen Gesund: Nicht für jeden ist das gleiche gesund. Ganz ehrlich, ich selbst brauche zb ziemlich viel Fett und Kohlenhydrate, alles andere schafft nicht genug Energie her. Ich bin absolut gesund, aber habe eben einen extrem hohen Energiebedarf. Zucker versuche ich etwas einzuschränken, da das schlichtweg zu schnell verbrennt (da komm ich in einen Dauerhunger, der dann einfach nicht mehr weg geht).

Wenn du dir wegen des Schlafes ganz unsicher bist, dann kannst du dir ja auch mal überlegen, ob du dich an jemanden wendest, der sich auskennt. Ich durfte vor zwei Wochen einen ganz tollen Vortrag von Sibylle Lüpold beiwohnen und war von dieser tollen Mama sehr fasziniert. Vielleicht magst dir ja mal ihre Seite anschauen? Ich will aber keine Schleichwerbung machen, war nur wirklich sehr begeistert von der Frau.
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beccarei
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Re: Uneinigkeit mit Tagesoma über Mittagsschlaf

Beitrag von beccarei »

Nelly2012 hat geschrieben:Sehe ich wie du. Mir ist es eben nur wichtig, dass sie einigermaßen gesund isst. Das ist zwischendurch manchmal schwierig. Aber ja, ich werde immer lockerer mit so genannten Empfehlungen.
Ich nehme oft Paprika mit, oder Apfel. Wenn ein Supermarkt unterwegs ist, wünscht sich die Kleine oft eine Möhre. Im Einkaufszentrum kaufen wir öfters Obst und essen das dann picknickend unterwegs. Der Renner.
Gerade gehen auch Erdbeeren super.

Wir essen aber auch Eis, Pommes, Kekse oder andere ungesunde Sachen unterwegs. Die Mischung macht's.

Hier ist quengeln übrigens oft Durst und weniger Hunger. Daher habe ich immer was zu trinken parat. Von sich aus Durst hat die Kleine erst seit einem halben Jahr. Davor musste ich fast immer fragen.
Liebe Grüße,
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Sakura
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Re: Uneinigkeit mit Tagesoma über Mittagsschlaf

Beitrag von Sakura »

Laquiqui hat geschrieben: Als es bei meinen Kindern aktuell war, wurde hier grad in einem fred sehr über die Mütter geschimpft, deren Kinder unterwegs daueressen.
Joa. Und lustigerweise ist es hier im Forum aber total ok, wenn sehr kleine Kleinkinder alle 1-2 Stunden stillen, auch unterwegs. Aber wenn nicht-mehr-soviel stillende kleine Kinder vormittags unterwegs ein Brötchen im Buggy mümmeln, das wird hier im Forum oft verurteilt. :roll:
Sakura mit zwei tollen Mädels 04/11 und 05/13

Ich werde sie lehren, den eigenen Weg zu gehen,
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Sakura
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Re: Uneinigkeit mit Tagesoma über Mittagsschlaf

Beitrag von Sakura »

Nelly2012 hat geschrieben:Sakura, dass du schreibst, was du schreibst, hätte ich ehrlich gesagt nicht gedacht. Ich erinnere mich an einen Beitrag von dir hier im Forum, vor einiger Zeit, da schriebst du, du könntest nicht verstehen, dass manche Eltern nicht bereit seien, ihre Bedürfnisse im Kleinkindalter zurückzustellen, sie hätten schließlich 20-30 Jahre ihre Freiheit gehabt und hätten sie auch nach verhältnismäßig kurzer Zeit wieder. Erinnerst du dich?
Ja. Jein. Denn: habe ich das wirklich SO geschrieben? Ich versuche, alles als Ich-Botschaft zu formulieren. Habe ich wirklich geschrieben "ich kann nicht verstehen, dass..."????? Ich kann das verstehen, wenn Mütter so reagieren, ferbern etc. Ich war selbst schon oft davor. Ja, ich. Nur ICH für mich möchte anders sein, und daher halte ich mir diesen Punkt immer wieder selbst vor Augen: ich konnte 33 Jahre lang alles tun, was ich wollte, und jetzt eben mal 10 Jahre lang nicht.

Und in der Passage, die Du meinst, ging es ums abends Weggehen, oder? Das habe ich für mich ersatzlos gestrichen, und das ist ok so. Aber schlafen... das habe ich für mich nicht gestrichen. Das brauche ich, um funktionieren zu können, wie vermutlich jede hier. Und alles, was ich im Schlafforum schreibe, schreibe ich mit dem Hintergedanken, dass ein besser schlafendes Baby die erste Vorraussetzung für eine besser schlafende Mutter ist. Daher plädiere ich für FB, weil viele (nicht alle) Babys und vor allem Kleinkinder im FB besser schlafen. Daher schlage ich vor, das Bett der Mutter absolut babysicher zu gestalten, und das Baby dann nachts im Liegen zu stillen, weil viele (nicht alle) Mütter dabei weiterschlafen können. Das ist einerseits bedürfnisorientiert. Andererseits aber auch egoistisch. Das ist der Versuch, die Bedürfnisse von Mutter und Kind gleichermaßen zu erfüllen. Und erst, wenn sich herausstellt, dass die Bedürfnisse von Mutter und Kind überhaupt gar nicht gleichzeitig erfüllbar sind, dann stelle ich die Frage, ob es denkbar wäre, die Bedürfnisse der Mutter mal für eine Weile hintenan zu stellen. Beim Schlaf finde ich das nicht denkbar. Daher war für uns die Lösung, als meine Kleine über ein halbes Jahr lang jede Nacht stundenlang wach war, dass mein Mann und ich uns abgewechselt haben, und nicht, dass geferbert wird. Verstehst Du, wie ich denke, was ich meine, was ich versuche, zu schreiben?

Und: ich bin keine perfekte Mutter. Ich habe Baustellen, ich schreie meine Kinder an, ich raste mal aus, ich bin nicht immer präsent, ich bin nicht immer nett. Ich versuche mein Bestes, mehr geht nicht. Was ich hier im Forum schreibe, sind Lösungen, die wir für uns gefunden haben. Ich habe nicht für alles eine Lösung, ich habe auch Baustellen. Aber ich mag nicht so gern negatives Schreiben. Ich streite auch mit meinem Mann, schreie ihn an, weine, schlage Türen. Aber warum das hier posten? Hilft keinem. Außer ich finde keine Lösung mehr für meine Situation, und stelle hier eine ernst gemeinte Frage. Verstehst Du?

Und dann schreibst du, unsere Situation würde DICH (für mich DIE bedürfnisorientierte Mutter schlechthin) "in den Wahnsinn treiben"??? :shock: :shock: :shock:
Ja. Das wiederhole ich auch gern :lol: . Das schrieb ich vor allem, weil einige geantwortet haben, sie würden Deine Tochter mittags schlafen lassen. Und als Einleitung für meine Begründung, dass ich es als mögliche Lösung sehe, Deine Tochter mittags nicht mehr schlafen zu lassen, schrieb ich ganz ehrlich: Eure Situation würde mich wahnsinnig machen. Ich in meiner Situation und in meiner Familie würde dann eben versuchen, eine Lösung zu finden, die möglichst allen Bedürfnissen aller Betroffener gerecht wird, ein Kompromiss für alle. und dieser Kompromiss muss bei Euch die Tagesoma mit einbeziehen, was es nicht leichter macht.

Meine Kinder gehen auch spät ins Bett. Meine Lösung ist wieder mein Mantra siehe oben, dass der Papa abends was mit den Kindern macht, und vor allem, dass sie selbst sagen, wann sie ins Bett gehen wollen. Bei einer Einschlafbegleitung jenseits von 20 Minuten drehe ICH durch. Das ist unser Weg, das funktioniert für uns. Mit allen Begleiterscheinungen.

@ motzig aber nicht schlafen wollen: ja, kenne ich :lol: .

@ Medien: meine Kinder haben in dem Alter nur gaaaaaaaanz langsame Sachen geschaut, und die auch immer und immer und immer wieder (Stichwort langsame Wahrnehmung und Wiederholung). Gut ging hier Paula & Paula, der kleine Maulwurf, und Bummi. Ab 3 dann Kikaninchen.
Sakura mit zwei tollen Mädels 04/11 und 05/13

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Nelly2012
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Re: Uneinigkeit mit Tagesoma über Mittagsschlaf

Beitrag von Nelly2012 »

Ja Sakura, gut möglich, dass du es anders formuliert hatte und kann sein, dass es ums Weggehen ging. Habe deine Aussage auch nicht als übergriffig aufgefasst, nur sie hat mich in dem Zusammenhang, in dem sie ausgesprochen wurde, eben beeindruckt. Und gerade in Punkto weggehen stimme ich ihr zu. Wobei ich einige Male abends weg war. Aber sollte es nötig sein mich zu entscheiden, ginge mein Kind klar vor. Habe seit ihrer Geburt keine Nacht ohne sie verbracht...


12/2012 [emoji177]
Liebe Grüße,

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Kinsale
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Re: Uneinigkeit mit Tagesoma über Mittagsschlaf

Beitrag von Kinsale »

Ich habe hier auch so ein Wenigschlafkind, jede 5 Minuten, sie sie irgendwo mal einnickt tagsüber, rächen sich abends.
Zweimal pro Woche schläft sie in der Krippe, damit lebe ich halt. Sie ist dort schon müde, das glaube ich auch, aber ich weiß auch, dass sie den toten Punkt auch überwinden kann.

Das geht bei uns mit Stillen und Essen besonders gut.
Meine Kinder haben beide einen extrem hohen Energiebedarf und brauchen laufend irgendwas zu futtern.
Wenn ich eine Zwischenmahlzeit vergesse, bemerke ich das meist am Dauergenörgel, Streit und dieser speziellen Art "Maaamaaa" zu jammern.
Ich habe immer Studentenfutter, Früchteriegel und Traubenzucker (für ganz schlimme Fälle) in der Handtasche und es gibt hier immer was zu essen, egal wie oft das schon der Fall war. Ok, 15min vorm Essen auch nicht, sonst aber immer.
Dass das irgendwie verwerflich ist, habe ich bisher wohl überlesen [emoji6]
(Leider haben sie das nicht von mir geerbt und ich kann nicht immer mitsnacken [emoji1])
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