Zu geringe Gewichtszunahme, zu wenig Milch?!
Moderatoren: Anjamaria01, klecksauge, SchneFiMa, Mondenkind
- deidamaus
- Mod a.D.
- Beiträge: 16206
- Registriert: 20.06.2013, 06:38
- Wohnort: Landkreis Karlsruhe
Re: Zu geringe Gewichtszunahme, zu wenig Milch?!
Hallo fine,
danke für die Daten, ich melde mich heute abend.
Liebe Grüße von deidamaus, ModTeam-Stillberatung
danke für die Daten, ich melde mich heute abend.
Liebe Grüße von deidamaus, ModTeam-Stillberatung
Liebe Grüße von deidamaus, ModTeam-Stillberatung
mit den drei Mäusen (Grosse 12/06, Mittlerer 5/10 und Kleiner 4/13)
Kruschelkiste Bewertungen
mit den drei Mäusen (Grosse 12/06, Mittlerer 5/10 und Kleiner 4/13)
Kruschelkiste Bewertungen
-
fine82
- ist nicht mehr wegzudenken
- Beiträge: 1663
- Registriert: 09.04.2015, 11:26
- Wohnort: Hannover
Re: Zu geringe Gewichtszunahme, zu wenig Milch?!
Ich danke DIR 
mit der Motte (2/15) an der Hand und drei Sternchen im Herzen
- deidamaus
- Mod a.D.
- Beiträge: 16206
- Registriert: 20.06.2013, 06:38
- Wohnort: Landkreis Karlsruhe
Re: Zu geringe Gewichtszunahme, zu wenig Milch?!
Hallo fine82,
erstmal zu den Gewichtsdaten. Laut WHO liegt die durchschnittliche wöchtenliche Zunahme (für Reifgeborene!) in den ersten beiden Lebensmonaten bei 170-330g die Woche, in den Lebensmonaten 3-4 bei 110-330g.
Fazit: Die Zunahme deines Babys hat am Anfang etwas gebraucht, bis sie in Schwung gekommen ist, was bei Frühgeborenen aber auch die Regel ist. Sie liegt aber schon seit einer Weile im ganz normalen Bereich.
Wie oft und wann verwendet du den Schnuller? Hast du mal versucht die Stillhütchen abzugewöhnen?
Stilltee und Malzbier haben keinen Einfluss auf deine Milchmenge. Bockshornkleesamen schon, aber nur in ausreichend hoher Dosierung (2,7-5,4g; du bemerkst evtl. einen leicht veränderten Körpergeruch, ein bisschen wie Ahornsirup). Da du kein Problem mit deiner Milchmenge hast, kannst du dir das aber alles sparen. Malzbier und Stilltee darfst du natürlich trotzdem gerne trinken.
Editieren geht nicht, weil wir Moderatoren dann den Überblick verlieren.
Liebe Grüße von deidamaus, ModTeam-Stillberatung
erstmal zu den Gewichtsdaten. Laut WHO liegt die durchschnittliche wöchtenliche Zunahme (für Reifgeborene!) in den ersten beiden Lebensmonaten bei 170-330g die Woche, in den Lebensmonaten 3-4 bei 110-330g.
Die Zunahme in den 4 1/2 Wochen vom 23.2. (niedrigstes Gewicht) bis zum 26.3. liegt bei wöchentlich 146g.fine82 hat geschrieben: Geburtsgewicht 18.02. 2690g
23.02. ~ 2460g
12.03. 2720g
26.03. 3120g
Vom 26.3. bis 24.4. hat dein Baby ganz normale 630 g zugenommen.02.04. 3300g
24.04. 3750g
Die Zunahme vom 24.4. bis zum 21.5 liegt bei durchschnittlich 140g die Woche, also locker im Bereich von 110-330g.14.05. 4150g
21.05. 4300g
Fazit: Die Zunahme deines Babys hat am Anfang etwas gebraucht, bis sie in Schwung gekommen ist, was bei Frühgeborenen aber auch die Regel ist. Sie liegt aber schon seit einer Weile im ganz normalen Bereich.
Hast du das Gefühl, dass sie beim Stillen viel Luft schluckt? Trinkt sie eine Weile effektiv und nuckelt dann nur noch oder trinkt sie immer wieder mal und nuckelt zwischendrin?Ach momentan kennt sie Schnuller und Stillhütche
Gut, dass die Ärzte so schnell gehandelt haben.Zur Geburt:
Ich bekam am Abend des 17.03.plötzlich starke Blutungen nach einer problemlosen Schwangerschaft, allerdings auch mit drei vorangegangenen Fehlgeburten.
Zunächst konnte nicht festgestellt werden, woher die Blutungen kommen. Bauchschmerzen kamen hinzu. Ich blieb die Nacht im kg. Ctg unauffällig. Morgens machte der Chefarzt noch einen US und vermutete ein Hämatom. Dann sofort Notkaiserschnitt. Es war dann eine vorzeitige Plazentaablösung.
Das ist ja schon mal gut. Das hätten nicht alle Ärzte gemacht.Die Kleine war zum Glück OK, musste aber aufgrund der frühen Geburt auf die kinderintensiv in ein anderes kh. Man hat sie mir direkt nach der Geburt auf die Brust gelegt, als ich noch in Narkose war und auch nochmal, als ich halbwach war.
Das stell ich mir ganz hart vor. Baby in einem anderen KH, man selber eigentlich noch überhaupt nicht fit. Da habe ich ganz großen Respekt vor dir.Dann kam sie weg. Ich hab mich am nächsten und übernächsten Tag jeweils selbst entlassen, um sie zu besuchen und auch anzulegen.
Normale KH-Routine.Hat kaum geklappt, weil sie die BW kaum festhalten konnte. Sie wurde dort zunächst im 3Stunden-Takt geweckt und gefüttert. Als sie dann gut 40ml getrunken hatte, nur noch im 4Std-Takt.
Auch normal im KH, aber super mega anstrengend für Mutter und Kind.Als sie dann zu mir kam, begann der Stress: wecken alle 3Std, um sie wach zu wickeln, wiegen, stillen, wiegen und danach entsprechend mit Pre bzw Mumi zu füttern. Alles hat immer so 1,5 std gedauert, so dass wir beide nie mehr als drei std am Stück schlafen konnten. Und ich musste zwischendurch noch abpumpen.
Die Zunahme ist vollkommen in Ordnung. Da stimme ich deiner Hebamme zu.Zuhause wurde alles viel entspannter, eben weil sie von alleine wach wurde und immer besser trank. Und ich habe eine tolle Hebamme.
Die hab ich gestern auch noch kontaktiert. Sie riet auch von Flasche ab und war mit den 150g die Woche zufrieden. Sie kommt nun nächste Woche nochmal vorbei.
Lass es bitte sein. Stillproben können zu einer starken Verunsicherung führen (siehe hier: Grundinfo Stillproben). Sie sind nur in ganz wenigen Fällen (und dies auch nur bei sehr kleinen Babys angebracht).Ich hab gestern schon zwei stillproben genommen. Beide Male 80ml. Ich merke schon, dass es mich stresst. Um so entspannter macht mich jetzt, dass es 80ml waren, auch wenn zwei proben nicht aussagekräftig sind.
Stillproben sind in eurem Fall nicht sinnvoll.Einerseits Sperre ich mich dagegen, andererseits mochte ich unserem KiA damit auch gerne zeigen, dass unsere Maus sehr wohl genug trinkt und alles im Rahmen ist.
Kann ich verstehen. Ist auch aufgrund der guten Zunahme nicht nötig.Ich werde heute auch mal dokumentieren, wann und wie oft sie in 24 std trinkt. Nachts nach drei Stunden wecken möchte ich sie aufgrund der Erfahrungen im kh ungern.
Tragen ist sehr gut bei Bauchbeschwerden. Durch die Wärme und die Massage geht es vielen Babys damit besser. Und ganz oft hilft häufigeres Stillen. Da häufige kleinere Mahlzeiten angenehmer für den Bauch sind, als seltenere Große.Zumal sie momentan aufgrund der Bauchschmerzen häufig nur nachts mal genügend schlaf bekommt. Mal ist aber auch der tag ok und die Nacht schlecht. Dann stille ich da natürlich öfter. Tagsüber schläft sie aktuell sehr wenig, schreckt oft nach ein paar Minuten mit schmerzen wieder auf. Nur wenn ich sie trage, kann sie mal länger schlafen.
Wie oft und wann verwendet du den Schnuller? Hast du mal versucht die Stillhütchen abzugewöhnen?
Stilltee und Malzbier haben keinen Einfluss auf deine Milchmenge. Bockshornkleesamen schon, aber nur in ausreichend hoher Dosierung (2,7-5,4g; du bemerkst evtl. einen leicht veränderten Körpergeruch, ein bisschen wie Ahornsirup). Da du kein Problem mit deiner Milchmenge hast, kannst du dir das aber alles sparen. Malzbier und Stilltee darfst du natürlich trotzdem gerne trinken.
Editieren geht nicht, weil wir Moderatoren dann den Überblick verlieren.
Liebe Grüße von deidamaus, ModTeam-Stillberatung
Liebe Grüße von deidamaus, ModTeam-Stillberatung
mit den drei Mäusen (Grosse 12/06, Mittlerer 5/10 und Kleiner 4/13)
Kruschelkiste Bewertungen
mit den drei Mäusen (Grosse 12/06, Mittlerer 5/10 und Kleiner 4/13)
Kruschelkiste Bewertungen
-
fine82
- ist nicht mehr wegzudenken
- Beiträge: 1663
- Registriert: 09.04.2015, 11:26
- Wohnort: Hannover
Re: Zu geringe Gewichtszunahme, zu wenig Milch?!
Danke dir! Bin froh, dass du meinen Eindruk unterstützt.
Ja, die Geburt und die Zeit im KH waren hart. Zuerst ging es mir damit überraschend gut. Das Tief kam erst zu Haus. Da bin ich in den ersten zwei, drei Wochen oft in Tränen ausgebrochen, nur wenn ich meine Kleine betrachtet habe. Eigtl hatten wir vor, in einem ganz anderen KH mit hebammengeleiteter Geburt zu entbinden. Noch dazu konnte der Papa nicht dabei sein, weil dienstlich unterwegs. Der hat seine Tochter erst spät abends gesehen (sie isst morgens geboren).
Ich bin froh, eine so tolle Hebi zu haben, die auch in Stillfragen bishe sehr kompetent wirkt und keinen Druck gemacht. Und bestimmt auf meinen Wunsch auch noch mal den KiA kontaktiert.
Das Stillhütchen lass ich immer mal wieder weg. In letzter Zeit weniger, gestern dafür bei jedem Stillen. Und da hat sie es schon viel besser hinbekommen, die BW zu fassen und auch zu halten. Hat dann auch nicht so lange gedauert, der ganze Stillvorgang.
Sie trinkt/saugt am Anfang sehr intensiv und macht dann zwischendurch immer mal wieder Pausen, träumt vor sich hin, fängt dann aber auch ganz aprupt wieder intensiv an zu saugen. wenn die Traumphase zu lange dauert, animier ich sie auch, z.B. Füße kraulen, Kopf kraulen.
Ich hab auch schon das Gefühl, dass sie satt wird: sie fällt dann am Ende immer wie besoffen so ab und ist im Halbschlaf, ganz rosig und dicke Backen (Ich liebe diesen Anblick
)
Ob sie Luft schluckt kann ich irgendwwie nicht einschätzen. Hab aber auch schon überlegt, ob das Stillhütchen das begünstigen würde.
Ich hab nun gestern und heute doch auch gegendeine Anraten Stillproben genommen (um es dem KiA zu zeigen
und auch um mich zu beruhigen), 80-80-130-120.
Aber du hast Recht, es hat mich sehr verunsichert und gestresst. Und ich ärger mich total über unsseren KiA, den ich eigtl sehr kompetent fnde und mir auch von der Hebi empfohlen wurde.
Wir tragen übrigens viel (im Tuch und der Frl. Hübsch, Kiwa verweigert sie seitdem sie Bauchweh hat): Sie schläft darin auch immer ganz entspannt und hat auch keine Bauchschmerzen. Ich glaube ja auch, dass der Geburtsvorgang möglicherweise was damit zu tun hat, ie ihn verarbeiten muss.
Ich hab auch schon die Stillabstände verkürzt.
den Schnuller verwenden wir ganz nach ihrem Bdarf. Oft will sie ihn auch gar nicht. Momentan nuckelt sie mit Hingabe an ihrer Faust rum. Nachts braucht sie den Schnuler gar nicht. zum Einschlafen machma, spuckt ihn aber selber nach wenigen Minuten aus. Ich lass sie auch oft an meiner Brust nuckeln, zum Trost, wenn das Weinen ganz doll wird.
Vor ihrem 6-Std-Schlaf in der Nacht trinkt sie auch immer noch intensiver. In den ersten Wochen war eh viel Clusterfeeding angesagt. Da haben wir es uns auf dem Sofa gemütlich gemacht.
Ja, die Geburt und die Zeit im KH waren hart. Zuerst ging es mir damit überraschend gut. Das Tief kam erst zu Haus. Da bin ich in den ersten zwei, drei Wochen oft in Tränen ausgebrochen, nur wenn ich meine Kleine betrachtet habe. Eigtl hatten wir vor, in einem ganz anderen KH mit hebammengeleiteter Geburt zu entbinden. Noch dazu konnte der Papa nicht dabei sein, weil dienstlich unterwegs. Der hat seine Tochter erst spät abends gesehen (sie isst morgens geboren).
Ich bin froh, eine so tolle Hebi zu haben, die auch in Stillfragen bishe sehr kompetent wirkt und keinen Druck gemacht. Und bestimmt auf meinen Wunsch auch noch mal den KiA kontaktiert.
Das Stillhütchen lass ich immer mal wieder weg. In letzter Zeit weniger, gestern dafür bei jedem Stillen. Und da hat sie es schon viel besser hinbekommen, die BW zu fassen und auch zu halten. Hat dann auch nicht so lange gedauert, der ganze Stillvorgang.
Sie trinkt/saugt am Anfang sehr intensiv und macht dann zwischendurch immer mal wieder Pausen, träumt vor sich hin, fängt dann aber auch ganz aprupt wieder intensiv an zu saugen. wenn die Traumphase zu lange dauert, animier ich sie auch, z.B. Füße kraulen, Kopf kraulen.
Ich hab auch schon das Gefühl, dass sie satt wird: sie fällt dann am Ende immer wie besoffen so ab und ist im Halbschlaf, ganz rosig und dicke Backen (Ich liebe diesen Anblick
Ob sie Luft schluckt kann ich irgendwwie nicht einschätzen. Hab aber auch schon überlegt, ob das Stillhütchen das begünstigen würde.
Ich hab nun gestern und heute doch auch gegendeine Anraten Stillproben genommen (um es dem KiA zu zeigen
Aber du hast Recht, es hat mich sehr verunsichert und gestresst. Und ich ärger mich total über unsseren KiA, den ich eigtl sehr kompetent fnde und mir auch von der Hebi empfohlen wurde.
Wir tragen übrigens viel (im Tuch und der Frl. Hübsch, Kiwa verweigert sie seitdem sie Bauchweh hat): Sie schläft darin auch immer ganz entspannt und hat auch keine Bauchschmerzen. Ich glaube ja auch, dass der Geburtsvorgang möglicherweise was damit zu tun hat, ie ihn verarbeiten muss.
Ich hab auch schon die Stillabstände verkürzt.
den Schnuller verwenden wir ganz nach ihrem Bdarf. Oft will sie ihn auch gar nicht. Momentan nuckelt sie mit Hingabe an ihrer Faust rum. Nachts braucht sie den Schnuler gar nicht. zum Einschlafen machma, spuckt ihn aber selber nach wenigen Minuten aus. Ich lass sie auch oft an meiner Brust nuckeln, zum Trost, wenn das Weinen ganz doll wird.
Vor ihrem 6-Std-Schlaf in der Nacht trinkt sie auch immer noch intensiver. In den ersten Wochen war eh viel Clusterfeeding angesagt. Da haben wir es uns auf dem Sofa gemütlich gemacht.
mit der Motte (2/15) an der Hand und drei Sternchen im Herzen
-
fine82
- ist nicht mehr wegzudenken
- Beiträge: 1663
- Registriert: 09.04.2015, 11:26
- Wohnort: Hannover
Re: Zu geringe Gewichtszunahme, zu wenig Milch?!
Ich habe grade das hier gelesen und bin etwas verunsichert:
"Schreikinder, Bläh- und Bauchwehkinder
Aus einer Schreibabyambulanz ist mir bekannt, dass bis zu 25 % der vorgestellten Schreibabys Hunger haben. Das ist ein trauriges Ergebnis. Die Gewichtszunahme hangelt sich bei diesen betroffenen Kindern oft an oder leicht unter der unteren wünschenswerten Grenze entlang – so dass auch hier die Eltern und der behandelte Kinderarzt das Schreien nicht auf Hunger definierten. Es wurde vorausgesetzt solange das Kind zunimmt kann es keinen Hunger haben. Welch fataler Trugschluss! Dasselbe gilt für Bläh- und Bauchwehkinder. Was sich als vermeintlich Blähungen darstellt ist vielfach schlicht Hunger.
Mir wird sehr häufig berichtet, die Blähungen setzen direkt nach dem Trinken ein. Babys trinken teilweise sehr lange. Fakt ist, Blähungen finden im Darm statt und nicht im Magen. Wenn ein Baby unmittelbar nach dem Trinken bzw. bis zu ein-zwei Stunden nach dem Trinken, immer wieder “bläht” und schreit, ist es eine Fehlinterpretation. Häufig verweigern diese Kinder die Brust – wohl aus der Erfahrung “ich habe lange gesaugt und immer noch Hunger” was wiederum interpretiert wird “es kann kein Hunger sein – schließlich geht das Kind nicht mehr an die Brust …” In vielen Fällen handelt es sich dabei schlicht um Busen-Frust. Nur die Gewichtskontrolle kann in diesem Moment Klarheit schaffen ob das Schrei- oder Blähkind Hunger haben könnte. Haben wir es mit einer mangelnden Zunahme zu tun (siehe Orientierung bei der Liste oben) muss zunächst versucht werden durch evtl. sogar zufüttern das “Bläh- oder Schreiproblem” zu lösen.
Auch hier gilt, je schneller ein Problem erkannt wird, desto höher ist die Chance mit einer guten Stillberatung das Problem ohne Flaschennahrung in den Griff zu bekommen. Und Hunger ist ein Problem für Kinder – genau wie Blähungen!"
"Schreikinder, Bläh- und Bauchwehkinder
Aus einer Schreibabyambulanz ist mir bekannt, dass bis zu 25 % der vorgestellten Schreibabys Hunger haben. Das ist ein trauriges Ergebnis. Die Gewichtszunahme hangelt sich bei diesen betroffenen Kindern oft an oder leicht unter der unteren wünschenswerten Grenze entlang – so dass auch hier die Eltern und der behandelte Kinderarzt das Schreien nicht auf Hunger definierten. Es wurde vorausgesetzt solange das Kind zunimmt kann es keinen Hunger haben. Welch fataler Trugschluss! Dasselbe gilt für Bläh- und Bauchwehkinder. Was sich als vermeintlich Blähungen darstellt ist vielfach schlicht Hunger.
Mir wird sehr häufig berichtet, die Blähungen setzen direkt nach dem Trinken ein. Babys trinken teilweise sehr lange. Fakt ist, Blähungen finden im Darm statt und nicht im Magen. Wenn ein Baby unmittelbar nach dem Trinken bzw. bis zu ein-zwei Stunden nach dem Trinken, immer wieder “bläht” und schreit, ist es eine Fehlinterpretation. Häufig verweigern diese Kinder die Brust – wohl aus der Erfahrung “ich habe lange gesaugt und immer noch Hunger” was wiederum interpretiert wird “es kann kein Hunger sein – schließlich geht das Kind nicht mehr an die Brust …” In vielen Fällen handelt es sich dabei schlicht um Busen-Frust. Nur die Gewichtskontrolle kann in diesem Moment Klarheit schaffen ob das Schrei- oder Blähkind Hunger haben könnte. Haben wir es mit einer mangelnden Zunahme zu tun (siehe Orientierung bei der Liste oben) muss zunächst versucht werden durch evtl. sogar zufüttern das “Bläh- oder Schreiproblem” zu lösen.
Auch hier gilt, je schneller ein Problem erkannt wird, desto höher ist die Chance mit einer guten Stillberatung das Problem ohne Flaschennahrung in den Griff zu bekommen. Und Hunger ist ein Problem für Kinder – genau wie Blähungen!"
mit der Motte (2/15) an der Hand und drei Sternchen im Herzen
- deidamaus
- Mod a.D.
- Beiträge: 16206
- Registriert: 20.06.2013, 06:38
- Wohnort: Landkreis Karlsruhe
Re: Zu geringe Gewichtszunahme, zu wenig Milch?!
Gut, dass die Tränen dann zu Hause kamen.fine82 hat geschrieben: Ja, die Geburt und die Zeit im KH waren hart. Zuerst ging es mir damit überraschend gut. Das Tief kam erst zu Haus. Da bin ich in den ersten zwei, drei Wochen oft in Tränen ausgebrochen, nur wenn ich meine Kleine betrachtet habe. Eigtl hatten wir vor, in einem ganz anderen KH mit hebammengeleiteter Geburt zu entbinden. Noch dazu konnte der Papa nicht dabei sein, weil dienstlich unterwegs. Der hat seine Tochter erst spät abends gesehen (sie isst morgens geboren).
Bleibe da dran. Stillen ohne Hütchen geht meist schneller und deine Milchbildung wird besser angeregt. Außerdem hast du kein Hütchengefummel, dein Kind spürt Mama hautnah und das Stillen ist meist auch für die Mutter schöner. Schau mal in der Linksammlung Stillwissen, da findest du noch mehr Informationen zu Stillhütchen.Das Stillhütchen lass ich immer mal wieder weg. In letzter Zeit weniger, gestern dafür bei jedem Stillen. Und da hat sie es schon viel besser hinbekommen, die BW zu fassen und auch zu halten. Hat dann auch nicht so lange gedauert, der ganze Stillvorgang.
Animieren sie am besten so zeitnah, dass sie konzentriert am Stück trinkt. Biete auf jeden Fall beide Seiten an. Um dein Baby wach zu halten, kannst du Wechselstillen machen oder andere Tipps aus dem Link Wecktipps für schläfrige Babys umsetzen.Sie trinkt/saugt am Anfang sehr intensiv und macht dann zwischendurch immer mal wieder Pausen, träumt vor sich hin, fängt dann aber auch ganz aprupt wieder intensiv an zu saugen. wenn die Traumphase zu lange dauert, animier ich sie auch, z.B. Füße kraulen, Kopf kraulen.
*träum* Das klingt total schön.Ich hab auch schon das Gefühl, dass sie satt wird: sie fällt dann am Ende immer wie besoffen so ab und ist im Halbschlaf, ganz rosig und dicke Backen (Ich liebe diesen Anblick)
Das kann schon sein.Ob sie Luft schluckt kann ich irgendwwie nicht einschätzen. Hab aber auch schon überlegt, ob das Stillhütchen das begünstigen würde.
Die Trinkmenge sind ja sehr gut.Ich hab nun gestern und heute doch auch gegendeine Anraten Stillproben genommen (um es dem KiA zu zeigenund auch um mich zu beruhigen), 80-80-130-120.
Jetzt weißt du ja Bescheid, dass Stillproben schon sehr belastend sein können.Aber du hast Recht, es hat mich sehr verunsichert und gestresst. Und ich ärger mich total über unsseren KiA, den ich eigtl sehr kompetent fnde und mir auch von der Hebi empfohlen wurde.
Das kann schon sein. Habt ihr sie mal beim Osteopathen vorgestellt?Wir tragen übrigens viel (im Tuch und der Frl. Hübsch, Kiwa verweigert sie seitdem sie Bauchweh hat): Sie schläft darin auch immer ganz entspannt und hat auch keine Bauchschmerzen. Ich glaube ja auch, dass der Geburtsvorgang möglicherweise was damit zu tun hat, ie ihn verarbeiten muss.
Hast du eine Veränderung bemerkt?Ich hab auch schon die Stillabstände verkürzt.
Biete ihr ruhig immer deine Brust zum Trost an. Der Schnuller ist nämlich der "Brustersatz" und nicht die Brust der "Schnullerersatz", d.h. deine Brust ist auch zum trösten, kuscheln, Mama tanken,... da und nicht nur zur Ernäherung. Außerdem kann ein Schnuller zu einer schlechteren Saugtechnik, zu frühzeitigem Abstillen und zu einer zu geringen Nahrungsaufnahme führen. Wenn der Schnuller eingesetzt wird, dann nur sparsam und nur dann, wenn er unbedingt nötig ist. Alternativ kannst du deine Tochter an deinem kleinen Finger saugen lassen.den Schnuller verwenden wir ganz nach ihrem Bdarf. Oft will sie ihn auch gar nicht. Momentan nuckelt sie mit Hingabe an ihrer Faust rum. Nachts braucht sie den Schnuler gar nicht. zum Einschlafen machma, spuckt ihn aber selber nach wenigen Minuten aus. Ich lass sie auch oft an meiner Brust nuckeln, zum Trost, wenn das Weinen ganz doll wird.
Zu deinem Artikel: Das mag sicherlich richtig sein, aber für dein Baby trifft es nicht zu. Es hat die letzten vier Wochen im Durchschnitt 140g die Woche zugenommen, das liegt komfortabel im Normalbereich von 110-330g.
Durch obige Tipps kannst du hoffentlich das Bauchweh deiner Tochter etwas abmildern und gleichzeitig wird dadurch auch deine Milchbildung angeregt. Das schadet auf jeden Fall nicht
Liebe Grüße von deidamaus, ModTeam-Stillberatung
Liebe Grüße von deidamaus, ModTeam-Stillberatung
mit den drei Mäusen (Grosse 12/06, Mittlerer 5/10 und Kleiner 4/13)
Kruschelkiste Bewertungen
mit den drei Mäusen (Grosse 12/06, Mittlerer 5/10 und Kleiner 4/13)
Kruschelkiste Bewertungen
-
fine82
- ist nicht mehr wegzudenken
- Beiträge: 1663
- Registriert: 09.04.2015, 11:26
- Wohnort: Hannover
Re: Zu geringe Gewichtszunahme, zu wenig Milch?!
Hallo deidamaus,
leider komme ich jetzt erst zum Antworten.
Wir waren vor ein paar Wochen breits beim Ostheopathen. Ursprünglich präventiv, ich habe dann aber auch von den BAuchschmerzen erzählt. Es lag eine Stauchung der HWS vor, die behoben wurde. Mögliherweise hätte das auch (Mit-)Ursache der Bauchschmerzen sein können, allerdings trat danach ja keine Besserung auf. In zwei Wochen haben wir einen weiteren Termin.
Zum häufigeren Anlegen: eine Änderung verspüre ich hinsichtlich eines früheren Milcheinschusses (den spüre ich sehr deutlich. Noch ein Zeichen für genügend Milch, oder?).
Das trinken ohne Stillhütchen klappt immer besser. Ich lege sie Beginn immer mit an, damit die BW schon vorgeformt ist und klaue es es ihr dann.
Danke dir für dein Hilfe!
leider komme ich jetzt erst zum Antworten.
Wir waren vor ein paar Wochen breits beim Ostheopathen. Ursprünglich präventiv, ich habe dann aber auch von den BAuchschmerzen erzählt. Es lag eine Stauchung der HWS vor, die behoben wurde. Mögliherweise hätte das auch (Mit-)Ursache der Bauchschmerzen sein können, allerdings trat danach ja keine Besserung auf. In zwei Wochen haben wir einen weiteren Termin.
Zum häufigeren Anlegen: eine Änderung verspüre ich hinsichtlich eines früheren Milcheinschusses (den spüre ich sehr deutlich. Noch ein Zeichen für genügend Milch, oder?).
Das trinken ohne Stillhütchen klappt immer besser. Ich lege sie Beginn immer mit an, damit die BW schon vorgeformt ist und klaue es es ihr dann.
Danke dir für dein Hilfe!
mit der Motte (2/15) an der Hand und drei Sternchen im Herzen
- deidamaus
- Mod a.D.
- Beiträge: 16206
- Registriert: 20.06.2013, 06:38
- Wohnort: Landkreis Karlsruhe
Re: Zu geringe Gewichtszunahme, zu wenig Milch?!
Ich melde mich heute abend,
liebe Grüße von deidamaus, ModTeam-Stillberatung
liebe Grüße von deidamaus, ModTeam-Stillberatung
Liebe Grüße von deidamaus, ModTeam-Stillberatung
mit den drei Mäusen (Grosse 12/06, Mittlerer 5/10 und Kleiner 4/13)
Kruschelkiste Bewertungen
mit den drei Mäusen (Grosse 12/06, Mittlerer 5/10 und Kleiner 4/13)
Kruschelkiste Bewertungen
- deidamaus
- Mod a.D.
- Beiträge: 16206
- Registriert: 20.06.2013, 06:38
- Wohnort: Landkreis Karlsruhe
Re: Zu geringe Gewichtszunahme, zu wenig Milch?!
Und bei mir hat es auch etwas gedauert.fine82 hat geschrieben:Hallo deidamaus,
leider komme ich jetzt erst zum Antworten.
Vielleicht tut sich dann etwas, aber wahrscheinlich eher nicht. Oft ist es dann ja direkt nach der ersten Behandlung schon besser.Wir waren vor ein paar Wochen breits beim Ostheopathen. Ursprünglich präventiv, ich habe dann aber auch von den BAuchschmerzen erzählt. Es lag eine Stauchung der HWS vor, die behoben wurde. Mögliherweise hätte das auch (Mit-)Ursache der Bauchschmerzen sein können, allerdings trat danach ja keine Besserung auf. In zwei Wochen haben wir einen weiteren Termin.
Genug Milch hast du sicherlich. Die Zunahme liegt ja auch mit 140g im normalen Bereich von 110-330g für den dritten und vierten Lebensmonat.Zum häufigeren Anlegen: eine Änderung verspüre ich hinsichtlich eines früheren Milcheinschusses (den spüre ich sehr deutlich. Noch ein Zeichen für genügend Milch, oder?).
Das klingt ja sehr, sehr gut. Du kannst dann als nächsten Schritt deine Brustwarzen etwas mit der Hand "aufrichten" und sie dann mal versuchen direkt ohne Hütchen anzulegen. Klappt es nachts ohne Hütchen?Das trinken ohne Stillhütchen klappt immer besser. Ich lege sie Beginn immer mit an, damit die BW schon vorgeformt ist und klaue es es ihr dann.
Hast du es geschafft sie etwas häufiger anzulegen? Merkst du eine Verbesserung?
Liebe Grüße von deidamaus, ModTeam-Stillberatung
Liebe Grüße von deidamaus, ModTeam-Stillberatung
mit den drei Mäusen (Grosse 12/06, Mittlerer 5/10 und Kleiner 4/13)
Kruschelkiste Bewertungen
mit den drei Mäusen (Grosse 12/06, Mittlerer 5/10 und Kleiner 4/13)
Kruschelkiste Bewertungen
-
fine82
- ist nicht mehr wegzudenken
- Beiträge: 1663
- Registriert: 09.04.2015, 11:26
- Wohnort: Hannover
Re: Zu geringe Gewichtszunahme, zu wenig Milch?!
Ja, ich hab sie zumindest einmal pro Tag mehr angelegt. Gestern hat sie daadadurch nicht mehr ganz so lange getrunken, einmal 40 und einmal nur 20 Minuten. Und da waren die Bauchschmerzen scheinbar auch nicht mehr ganz so schlimm und sie hatte auch mehrmals Stuhlgang.
mit der Motte (2/15) an der Hand und drei Sternchen im Herzen