Vom "Pumpstillen" doch noch zum Stillen?

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diefue
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Re: Vom "Pumpstillen" doch noch zum Stillen?

Beitrag von diefue »

Ach schön, heute liest Du Dich wieder besser! Ihr schafft das. Ich glaube an Euch.

Ich hab hier irgendwo auch einen Beratungsthread. Ich hatte auch viele Tränentage. Und ehrlich gesagt, immer mal wieder auch heute noch. Ohne Dich demotivieren zu wollen - das Stillen mit kleinem Kiefer und Stillhütchen ist ein megageschäft.

Ich finde es toll, dass Du den Abend so genießen konntest! Ziehe da die Kraft raus! Bitte Deinen Mann um so viel Unterstützung wie es nur geht. Weine wenn es sein muss. Es Kommen immer öfter schöne Stillmahlzeiten. Der Mund wird größer, es wird einfacher.

Meine Hebamme hat damals (wie das klingt, also letztes Jahr) mehrmals gesagt, dass sie schon lange aufgeben würde. Ich habe den fast schon krankhaften Ehrgeiz gehabt weiter zu stillen. Du leistest jetzt schon so wahnsinnig viel, die Pumperei - Wahnsinn. Sei stolz auf Dich.

Und (ichhoffe Teazer nimmt es mir nicht übel) - falls es nur mit Stillhütchen geht, schließe Frieden mit Ihnen. Der K(r)ampf sie los zu werden, hat mich so viel Kraft gekostet, so viele Tränen, so viele Schmerzen, weil ich direkt so Wunde Brustwarzen hatte. Es gibt so wenige (außerhalb des SuT) dielange stillen. Und auch hier nicht soooo viele Beispiele die lange mit Stillhütchen stillen. Das hat mich oft zweifeln lassen.

Langes Schreiben - kurzer Sinn. Ihr findet Euren Weg. Egal wie er aussieht. Du bist hier in den besten Händen. Wann immer ich Dir helfen kann - gerne! Genieße das stillen trotz aller Herausforderungen. Der Blick, wenn die wohlige Wärme im Bauch ankommt. Das erste Lächeln mit Brust im Mund. Ich für mich kann sagen, dass sich das Kämpfen und jede Träne gelohnt hat.
Mit kleinem Klabauter 01/2014
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Teazer
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Re: Vom "Pumpstillen" doch noch zum Stillen?

Beitrag von Teazer »

Hallo! :)
ElliBelli hat geschrieben:Gestern hatte ich den ganzen Zeit übelst Brustspannen als hätte ich Milcheinschuss, habe mir den Kopf zermartert woran es liegt und weiss es jetzt wahrscheinlich! Und zwar bin ich seit ca. 5 Tagen hier im Stillforum wenn ich pumpe, und manchmal ist es so interessant dass ich die Pumpe vergesse und sie um einiges länger läuft als normal. Also akuter Fall von Internetus Hyperpumperitis [emoji38] Da sind sicher einige Stunden extra Pumpzeit dazugekommen, oh je oh je...
[emoji38] Wecker stellen!?
Werde mich heute mal ins BES einarbeiten. Teazer, soll ich es dann mit Stillhütchen benutzen? Wo kommt dann der Schlauch hin, aussen ans Hütchen, innen INS Hütchen oder über innen durchs Hütchen durchgefädelt?
Das musst Du ausprobieren. Ich würde es eher an die Brust kleben und das Stillhütchen drüber. Aber vielleicht passt es drüber für Euch besser. Versuch macht klug. Vielleicht hat diefue einen Tipp?
Soll ich mir dann eine Mahlzeit vornehmen die ich dann probiere mit BES zu füttern oder einfach hier und da nach Gefühl probieren?
Beginne mit einer entspannten Mahlzeit. Und wenn es gut läuft, dann stelle ganz auf das BES um.
Arbeit gestern war toll!!! Als wäre ich nie weg gewesen und es hat SOOO gut getan!!! Mal wieder für ein paar Stunden als Einzelperson unterwegs und mit anderen Ewachsenen zusammen sein und sich dabei über etwas anderes unterhalten als Füttern & Ausscheidungen :mrgreen:
Ja, das beflügelt richtig. :)
diefue hat geschrieben:Und (ichhoffe Teazer nimmt es mir nicht übel) - falls es nur mit Stillhütchen geht, schließe Frieden mit Ihnen.
Ich bin da ganz Deiner Meinung. Wir gucken einfach wie es läuft.
Es gibt so wenige (außerhalb des SuT) dielange stillen. Und auch hier nicht soooo viele Beispiele die lange mit Stillhütchen stillen. Das hat mich oft zweifeln lassen.
Ich bin absolut dafür, Stillhütchen abzugewöhnen, wenn es geht. Die fehlenden LZ-Beispiele liegen aber nicht ausschließlich am Hütchen, sondern eher an der allgemein kurzen Stillzeit in Mitteleuropa. Und wie Du selbst schreibst: Nicos Mund wird wachsen. Ob Elli "für immer" ein Stillhütchen braucht kann niemand sagen. Da ist so viel offen und im Moment alles möglich. :)
Viele Grüße von Teazer (Stillmodteam)

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ElliBelli
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Re: Vom "Pumpstillen" doch noch zum Stillen?

Beitrag von ElliBelli »

Ach schön, heute liest Du Dich wieder besser! Ihr schafft das. Ich glaube an Euch.
Hallo diefue! Ja heute fühle ich mich auch besser! Am morgen war der Kleine an der Brust (mit SH) und hat GETRUNKEN! Sowas ist natürlich mega schön und eine riesige Motivation weiter zu machen.
Ich hab hier irgendwo auch einen Beratungsthread. Ich hatte auch viele Tränentage. Und ehrlich gesagt, immer mal wieder auch heute noch. Ohne Dich demotivieren zu wollen - das Stillen mit kleinem Kiefer und Stillhütchen ist ein megageschäft.
Da werde ich unbedingt mal reinschauen! Toll dass Du Dich durchgebissen hast und dass es sich für Euch gelohnt hat! Megageschäft ist ein cooles Wort :lol:
Ich finde es toll, dass Du den Abend so genießen konntest! Ziehe da die Kraft raus! Bitte Deinen Mann um so viel Unterstützung wie es nur geht. Weine wenn es sein muss. Es Kommen immer öfter schöne Stillmahlzeiten. Der Mund wird größer, es wird einfacher.
Das mache ich! Unterstützung vom Mann ist gerade etwas schwierig, der hat`s grad gar nicht einfach auf der Arbeit und braucht meine Unterstützung manchmal noch mehr als ich seine :wink: aber wir unterstützen uns gegenseitig, das wird schon! :mrgreen: und jetzt wird es auch immer einfacher mit dem Kleinen, haben uns alle mittlerweile ganz gut aufeinander eingespielt.
Meine Hebamme hat damals (wie das klingt, also letztes Jahr) mehrmals gesagt, dass sie schon lange aufgeben würde. Ich habe den fast schon krankhaften Ehrgeiz gehabt weiter zu stillen. Du leistest jetzt schon so wahnsinnig viel, die Pumperei - Wahnsinn. Sei stolz auf Dich.
Danke! Das habe ich auch oft gehört mit dem aufgeben - wir können beide echt stolz auf uns sein, nicht wahr! Aber noch 8-9 Monate oder länger pumpen, puh das würde ich gerne vermeiden, obwohl ich mich da irgendwie auch schon voll dran gewöhnt habe
Und (ichhoffe Teazer nimmt es mir nicht übel) - falls es nur mit Stillhütchen geht, schließe Frieden mit Ihnen. Der K(r)ampf sie los zu werden, hat mich so viel Kraft gekostet, so viele Tränen, so viele Schmerzen, weil ich direkt so Wunde Brustwarzen hatte. Es gibt so wenige (außerhalb des SuT) dielange stillen. Und auch hier nicht soooo viele Beispiele die lange mit Stillhütchen stillen. Das hat mich oft zweifeln lassen.
Ja das stimmt, pick your battles - man soll sich seine K(r)ämpfe aussuchen und nicht jeden nehmen der daherkommt :wink: Das habe ich auch noch nicht gehört, dass jemand so lange mit SH gestillt hat, das ist super!! Jetzt bist DU das positive Beispiel, das anderen mit SH Mut macht!!
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Vielen Dank! Das Lächeln mit Brust im Mund hatten wir heute auch, mega schön:)
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deidamaus
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Re: Vom "Pumpstillen" doch noch zum Stillen?

Beitrag von deidamaus »

Hier der Thread von diefue:
http://www.stillen-und-tragen.de/forum/ ... it=+diefue

Liebe Grüße
Deidamaus
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Re: Vom "Pumpstillen" doch noch zum Stillen?

Beitrag von Kleine »

Wir haben es auch geschafft, auch wenn es hart war, hat es sich gelohnt. Ich kann Dir mein Beratungsthema mit dem Handy nicht verlinken, aber er heißt "Fragen zum Stillen von Frühchen".

Unsere Ausgangslage war etwas andres, aber vielleicht macht es Dir auch Mut. Tränen gab es auch hier viele, das gehört manchmal dazu und zumindest mir geht es oft besser, wenn der ganze Frust draußen ist...

Alles Gute Euch!
LG
Anika

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Re: Vom "Pumpstillen" doch noch zum Stillen?

Beitrag von Brianna »

Ich weiß nicht, ob positives oder negatives Beispiel aber J und ich haben 20 Monate mit Stillhütchen gestillt. Abgestillt hab ich ihn dann, weil bei mir stillen und schwanger sein nicht gleichzeitig geht und wir in eine IVF fürs Geschwisterchen starten wollten. Es kann also auch länger gehen. Das Stillhütchen wäre ich zwar auch gern losgeworden, war aber irgendwann der Meinung, lieber entspannt mit als gar nicht stillen.
Ich drück euch die Daumen, dass ihr bald einfach stillt.
Gruß Brianna
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Re: Vom "Pumpstillen" doch noch zum Stillen?

Beitrag von Ellibelli82 »

Danke Euch Ihr Lieben!

Also wegen der Stillhütchen mache ich mir gerade irgendwie noch gar keine Gedanken, bin noch gar nicht soweit! Wenn ich mir schon den Kopf zermartere, dann ist es meist wegen der Schnullerei :wink:
Wobei ich da eigentlich auch recht zuversichtlich wäre, denn ich hatte 1. Gott sei Dank nie wunde Brustwarzen, klopf auf Holz und 2. Babymann hatte ja seine ersten 5 Lebenswochen nur Brust pur, die Stillhütchen kamen erst nach der Flasche.

@Teazer: ich würde unseren Zeitplan gerne etwas abändern und erst am Freitagmorgen mit dem BES starten, da ist meine Mama zu Besuch und könnte mir helfen. Bis dahin ist mein Mann immer erst spät abends daheim und abends ist es für die ersten Versuche wohl bei uns allen dreien nicht so ideal. Aber bis dahin werde ich das füttern mit dem Softcup üben, was hälst Du davon? Dann könnte ich es meinem Mann zeigen, er hat ja den Kleinen nun 3x abends und 1 Vormittag die Woche. Bin gespannt wie es klappt! Falls es gut läuft, könnte ich die Flaschen ja direkt weglassen und dann nur mit BES und Becher/Softcup füttern, wäre das was? Ist zwar noch Zukunftsmusik, aber man kann ja schon mal träumen :wink: Dann hätten wir als einzigen Sauger den Schnuller - ich fürchte, der kommt als letztes weg, bisher konnten wir zwar reduzieren aber leider nicht nennenswert und alle anderen Saugalternativen hat Nico verschmäht.
ElliBelli
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Re: Vom "Pumpstillen" doch noch zum Stillen?

Beitrag von ElliBelli »

Oh nein, meine ganze lange Antwort ist irgendwie verschwunden :shock:
Ich schreibe dann bei der nächsten Pump-Session wieder, erst mal danke Euch allen!!!
Ellibelli mit Babymann (Januar 2015) und der 3-köpfigen Katzen-Rasselbande
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Re: Vom "Pumpstillen" doch noch zum Stillen?

Beitrag von deidamaus »

Alles da. Du hättest dich nur vergessen anzumelden.
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Teazer
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Re: Vom "Pumpstillen" doch noch zum Stillen?

Beitrag von Teazer »

Danke, deidamaus! :)

Elli, ich finde die Umstellung auf Softcup und einen entspannten Feiertagsstart eine erstklassige Idee. :)
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