Unzufriedenheit mit Schlafsituation

Wiege oder Familienbett? Allein oder zusammen? Wie schlafen wir alle am besten?

Moderator: Giraeffchen

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MamaMonster
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Re: Unzufriedenheit mit Schlafsituation

Beitrag von MamaMonster »

Na ja, ich WAR heute nacht wieder mal 2h wach. War nichts zu machen, wieder einschlafen ging nicht, wir sind dann auch aufgestanden. Das geschieht aber hier auch nicht so oft, meist wird nur x mal gestillt. Und weiterschlafen beim Stillen geht nicht, weil ich dazu meist sitzen muss. Der Kleine akzeptiert liegend stillen nur ganz selten. Dann kann ich zwar auch nicht schlafen (keine Ahnung, wie ihr das macht) aber immehin liegen. Ich finde das also schon sehr anstrengend, auch ohne Erwartungen von aussen, die dann noch dazu kommen. Ich versuche mir dann immer zu sagen, dass er das jetzt halt braucht und mixh trotzdem zu entspannen, aber ich finde das manchmal echt schwer. Vor allem, wenn er endlich an der Brust wieder eingeschlafen ist, ich ihn sanft hinlege und er 10 min. Später wieder wach ist und NICHTS ausser der Brust akzeptiert. 4x hintereinander. :roll:
Ich überlege mir schon oft, ob es einen anderen Weg gibt, der die Nächte erträglicher machen würde (und einen, der auch für das Baby stimmen würde), aber ich habe ihn noch nicht gefunden. Wenigstens bessert es tagsüber etwas.
Zum Glück habbe ich nur ein Kind, wie die Mehrfach-Mamas das machen ist mir auch ein Rätsel.
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Lösche Benutzer 17774

Re: Unzufriedenheit mit Schlafsituation

Beitrag von Lösche Benutzer 17774 »

Hach schade, ja, das kann ich mir vorstellen, dass das echt anstrengend ist und an den Nerven zehrt... [emoji22] Bei mir ist das ja alles Monate her, da klingt so ne Zusammenfassung bestimmt auch irgendwie easy-peasy. Ich weiß noch, dass es das nicht war und ich natürlich trotzdem meine Zeit gebraucht habe um dann im Nachhinein so schreiben zu können, wie oben...
Ich wollte es auch nicht irgendwie als Pillepalle hinstellen, sondern nur sagen, du machst alles richtig und du wirst wissen, was zu tun ist, wenn die Zeit dafür gekommen ist... Bestimmt klappt bald im Liegen stillen (wieder) und richtig einschlafen kann ich da auch nicht, aber soweit dimmern, dass ich es meist nicht als nervig empfinde...
Und: es gab trotzdem auch sehr schlimme Wochen, da hab ich auch geschimpft und war fertig wie Sau... Aber anscheinend war das nie so schlimm, als dass ich wirklich was hätte ändern wollen...
Ich mag für mich dieses "Dann still doch ab." gar nicht, wenn man mal schimpft. Ich finde, dass man auch durchaus mal harte Zeiten haben kann, die man erträgt solange es für einen geht, ohne dass solche Ratschläge kommen, die in dem Moment irgendwie unpassend sind (für mich).
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Pustemuffin
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Re: Unzufriedenheit mit Schlafsituation

Beitrag von Pustemuffin »

Huhu, ich würde mich gern zu euch gesellen. ;-)
Hier derzeit auch "Schlafprobleme". Nachtschlaf zwar von ca. 19-7 Uhr, allerdings mit ca. 8 Stillunterbrechungen. Tagsüber gerade auch schwierig; Ich habe keine Ahnung (mehr), wann er müde ist. Wenn überhaupt, erkenne ich es nur am Gähnen. Ansonsten gerade viel Geschrei, wenn er bei jemand anders auf dem Arm ist (auch Papa). Achja, Brustschläfer ist er auch, ansonsten geht aber auch mal das Tuch, KiWa mit der Oma ging bis letzte Woche... Hab das Gefühl, dass sich das Schlafverhalten und der Umgang damit ziemlich plötzlich verändert haben. Auch die Schreierei bei anderen Leuten. Dabei ist der Gnubbel gerade mal 16 Wochen alt.
Wie löst ihr das in den Abendstunden mit Papas Heimkehr/Abendessen/Ins-Bett-Gehen? Bei uns kollidiert das gerade und *mann* ist nicht begeistert, seinen Sohn gar nicht mehr wach oder nur schreiend zu sehen. *örks*
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dulles
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Re: AW: Unzufriedenheit mit Schlafsituation

Beitrag von dulles »

Pustemuffin, dein Baby ist 12 Wochen alt. Ich glaube ihr erwartet etwas zuviel von ihm. Stillen in der Nacht ist in dem Alter meiner Meinung nach noch sehr wichtig. auch für die körperliche Entwicklung und als Schutz vor plötzlichem Kindstod.

Ich würde mir an deiner stelle das zählen abgewöhnen. Wenn man am Morgen nicht mehr weiß wie oft man gestillt hat ist es nicht mehr so anstrengend.
Das Stillen verändert sich ja auch noch. Ich konnte am Anfang auch nicht dabei schlafen, inzwischen merk ich es kaum weil ich direkt wieder einschlafe.

Vor allem was wäre die alternative? aufwachen tun die Kinder eh in dem alter. ich glaube kaum dass es erholsamer ist nachts Flasche rühren zu müssen.

Die Meinung deines Mannes finde ich etwas befremdlich. was möchte er mit dem Baby machen? Zum spielen ist es doch eh viel zu klein. und nichts ist doch schöner als ein schlafendes zufriedenes Baby...
Und da kann ja euer Baby nicht für, dass der Papa so lange arbeiten muss.
Die ersten Monate muss man sich wohl oder übel auf den Rhythmus des Kindes einstellen. ist zumindest das stressfreieste...

zusammengefasst: es ist nur eine phase

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dulles
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Re: AW: Unzufriedenheit mit Schlafsituation

Beitrag von dulles »

ach ich seh gerade.. 16 Wochen. Ändert aber meiner Meinung nach auch nix...

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DolphinFFM
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Re: Unzufriedenheit mit Schlafsituation

Beitrag von DolphinFFM »

Pustemuffin hat geschrieben: Wie löst ihr das in den Abendstunden mit Papas Heimkehr/Abendessen/Ins-Bett-Gehen? Bei uns kollidiert das gerade und *mann* ist nicht begeistert, seinen Sohn gar nicht mehr wach oder nur schreiend zu sehen. *örks*
Das Problem haben und hatten wir auch. Letztlich muss sich hier aber die Einstellung des Papas ändern. Er hat keinen Anspruch auf ein glückliches/zufriedenes Kind, wenn er das gerne möchte und Zeit für das Kind hat. Dein Kleiner kann nix ändern.
Entweder der Papa kommt früher nach Hause oder es ist halt so. Ganz sanft kannst du versuchen, den Kleinen tagsüber so umzustellen/viel schlafen zu lassen, dass er abends länger wach ist. Das klappt aber meines Erachtens nur selten, bei uns z.B. nicht.

Und: auch das ist eine Phase! Es wird sich ändern, so dass auch der Papa mehr von seinem Kind hat/mit ihm machen kann.
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MamaMonster
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Re: Unzufriedenheit mit Schlafsituation

Beitrag von MamaMonster »

Stillen zählen habe ich mir auch abgewöhnt und ich habe keine Uhr mehr im Schlafzimmer. Ich sehe die Zeit nur wenn wir aufstehen. Ich finde es leichter. Aber wenn ich mich, so wie heute, frage ob ich überhaupt 2-3 Stunden Schlaf hatte, hilft auch das nicht.
Anfangs sah der Papa den Kleinen auch nur noch kurz vor dem ins Bett gehen und weinend (das wäre allerdings tagsüber nicht anders gewesen). Deshalb ist er jeden zweiten Abend etwas früher gekommen und konnte mich dann besser unterstützen, hat mal das Baby genommen oder gekocht. Die anderen Abende hat er dafür länger gearbeitet. Für uns war das eine gute Lösung. Jetzt geht der Kleine eh erst so gegen 21Uhr ins Bett. Dafür schläft er am Morgen etwas länger, da habe ich mehr von.
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elica
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Re: Unzufriedenheit mit Schlafsituation

Beitrag von elica »

Sooooo... Ich muss mich hier abmelden ;-) Aber zuerst will ich mal berichten.

Ich bin ja lange alle 1.5 bis 2h aufgestanden, um zu stillen. Irgendwann konnte ich nicht mehr und wir haben beschlossen, dass der Papa jede zweite Mahlzeit mit dem Schoppen abdeckt. Da die Kleine da schon gut 6 Monate war und mein drittes Kind, hatte ich keine Angst, dass das zum Abstillen führt. Ich hab zum Glück sehr tolerante Brüste, die solche Sachen gut mitmachen ;-)
Ich verabscheue zwar das Schoppenpulver, aber es war einfach für meine Kräfte nötig :-(

Und dann kam der Zeitpunkt an dem wir beschlossen, die grosse Holzwiege durchs Gitterbett zu ersetzen. Und tadaaaa - die Kleine schläft!! Sie schläft um die 5h, stillt, und schläft dann bis ca 5. Damm bekommt sie einen Schoppen oder ich stille nochmal. Ich bin soooooo froh und ich merke die Veränderung an mir extrem! Auch Aussenstehende bemerken, dass ich ganz anders (besser) aussähe.

Ich hoffe, meine Geschichte macht euch Hoffnung! Manchmal braucht es Zeit, manchmal eine veränderung des schlafplatzes oder einfach Geduld. Aber iiiiirgendwann wirds besser!!
elica aus der Schweiz mit Mädel (Juli 09), Junge (Halloween 11) und Minimädel (Juli 14)
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Pustemuffin
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Re: Unzufriedenheit mit Schlafsituation

Beitrag von Pustemuffin »

Asche auf mein Haupt, ich hatte auf den Faden ganz vergessen...
Danke euch für eure Meinungen und Erfahrungen! Die Lage hat sich etwas entspannt. Der Mini "schafft" jetzt manchmal länger und der Papa schafft es ab und an früher nach Hause und sieht es nicht mehr so angespannt. Ich kriege nur die Krise, wenn der Kleine hier so lange bespaßt wird, dass er erst nach über einer Stunde Einschlafstillen abends einschläft..
Naja, das mit dem Zählen der nächtlichen Stilleinheiten resultierte aus einem Ansatz, ihm das Einschlafnuckeln ganz sachte und langsam abgewöhnen zu versuchen (BW langsam aus dem Mund ziehen, bevor er damit einschläft - nach einer "Anleitung" auf Stillkinder.de), damit der Papa auch mal eine Chance hat, ihn ohne Geschrei in den Schlaf zu bekommen. Allerdings schlafe ich dann dabei nicht, daher verfolge ich es derzeit nicht mehr so eisern. Ich glaube ohnehin mittlerweile, dass Eingriffe und Manipulationen am Schlaf ohnehin nur kurzfristig etwas bringen, da die Kinder sich selbst immer wieder neu einstellen, sei es durch nen Schub, o.ä.
elica, freut mich, dass ihr eine für euch passende Lösung gefunden habt! ;-)
DolphinFFM
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Re: Unzufriedenheit mit Schlafsituation

Beitrag von DolphinFFM »

Pustemuffin hat geschrieben: Naja, das mit dem Zählen der nächtlichen Stilleinheiten resultierte aus einem Ansatz, ihm das Einschlafnuckeln ganz sachte und langsam abgewöhnen zu versuchen (BW langsam aus dem Mund ziehen, bevor er damit einschläft - nach einer "Anleitung" auf Stillkinder.de), damit der Papa auch mal eine Chance hat, ihn ohne Geschrei in den Schlaf zu bekommen.
Ich hab's mit der gleichen Methode versucht und es hat auch nicht geklappt. Vor allem für den Papa macht es null Unterschied. Hin und wieder dockt sie von alleine ab, insgesamt aber eher selten. Dafür wurde es einfach irgendwann schneller bis so tief schlief, dass sie die Brust verlor oder abgedockt werden konnte ohne es zu merken.
Vielleicht hab ich die Methode nicht richtig angewendet, oder aber es funktioniert eben doch nicht immer...
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