Hallo Merci,
lass Dich erst einmal in die Arme nehmen, wenn Du magst. ((()))
merci32 hat geschrieben:Ich muss dazu sagen, dass ich seit gestern alle 6 Stunden eine Ibuprofen 600 nehme. Jaja, vielleicht schlägst du jetzt die Hände über dem Kopf zusammen...

Nein, überhaupt nicht, denn ich weiß wie es ist mit starken Schmerzen zu stillen. Und wenn ich eines gelernt habe, dann dass man die Spirale des Schmerzgedächnisses durchbrechen muss. Und Du leidest ja schon seit vielen Wochen.
Positiv ist, dass er nur einmal dieses Schmatzen/ Vakuum lösen gemacht hat. Aber da würde ich jetzt von einem Versuch nicht sooo viel drauf geben. Denn er war gerade aufgewacht und da ist er oft dann etwas ruhiger beim Stillen als normal.
Klar, eine Schwalbe macht noch keinen Sommer. ABER: Was einmal funktioniert, klappt auch wieder.
Das Rudern mit dem oberen Arm war fand ich jetzt aufgrund der Schläfrigkeit auch nicht ganz so schlimm wie sonst - natürlich, vielleicht auch wegen der empfohlenen Haltung. Man kann aber glaube ich gut sehen, dass es für mich sehr schwierig ist, ihn anzulegen, weil er wenn er abgedockt ist, mit dem oberen Arm so rumrudert, dass ich auf mein Gesicht aufpassen muss bzw. seine Hand zwischen seinen Mund und meine Brust steckt, was natürlich nicht hilfreich ist...
Diese Form des Ruderns haben viele Babys. Den meisten hilft es, wenn sie etwas zum Festhalten haben. Bei meinen Mäuse war/ist es meine Kleidung oder einer meiner Finger. Viele Frauen haben extra Stillketten, damit das Händchen beschäftigt ist.
So wie ich jetzt wie auf dem Video zu sehen ist stille, stille ich immer im Delfi Kurs, weil wir da eben auf dem Boden sitzen. Da habe ich den Pucksack natürlich dann nicht dabei. Das hat noch nie einen Unterschied gemacht...
Von dem, was ich auf dem Video sehen kann, fehlt ein ganz wichtiger Punkt: das fest zusammen gerollte Handtuch (Babydecke geht auch). Die Spuckwindel ist viel zu dünn um dem Kopf deines Sohnes seitlich Halt zu geben. Und es hilft auch gegen Dein anderes Problem:
Mhm, das gibt die Anatomie meiner Brust nicht her. Damit sein Mund oder seine Nase vor meiner BW liegt, muss ich ihn auf einem Stillkissen mit weiteren Kissen entsprechend lagern. Einfach so im Arm geht das nicht. Ich habe (wie du ja sehen kannst) eben große Brüste, die BW ist eher unten AKS oben. Ich muss die Brust also anheben und stützen, dass sie auf Mundhöhe ist. Deshalb kann ich mich auch nicht um seinen rudernden Arm kümmern, denn wenn ich die Brust lislasse, verliert er sie...
Das Tuch stüzt auch Deinen Arm auf Deinem Oberschenkel. Dadurch liegt Dein Sohn automatisch höher. Du sitzt allerdings auch recht aufrecht. Wenn Du Dich weiter nacht hinten lehnst, rollt Dein Kleiner etwas auf Dich zu und er wird seinen Kopf nicht so werfen, wenn er die Brustwarze mal verliert.
Meine Brustanatomie ist Deiner sehr ähnlich und ich biete die Brust mittlerweile eher auf einem Hand-Tablett an, maximal etwas zum Sandwich gedrückt. Den Rest macht das Baby.
Ich möchte dich einfach bitten, auch wenn du überzeugt bist, es liegt an der Anlegetechnik, trotzdem darauf zu achten, ob es vielleicht auch etwas anderes sein könnte, was vielleicht auf eine andere Ursache deutet.
Das Einzige, was mir bei Deinem Sohn auffällt, ist eine
gelegentliche Spannung am Kiefer. Wie Kneifen sieht das jetzt nicht aus, kann sich aber durchaus so anfühlen. Beim Osteopathen wart Ihr ja schon. Stand mal KISS zur Debatte?
Auf dem Video von gestern hört man ihn ja z.B. sehr aufgeregt atmen und auch ein wenig unregelmäßig. Ist das einfach Aufregung und hat nichts zu bedeuten?
Klingt für mich nicht auffällig. Wenn Du Dir Sorgen machst, sprich mit Eurem KiA darüber. Für mich hört es sich nur wie ein etwas aufgeregtes Baby an, das Hunger hat.
Ich habe versucht ihn in der blueberry Position so zu positionieren, dass sein Mund/seine Nase vor meiner BW liegt: Es geht nicht. Das geht rein anatomisch gar nicht.
Mit Zurücklehnen geht es viel besser und das Tuch bringt ihn weiter nach oben.
Dann habe ich mich normal hingesetzt, ihn in Wiegenhaltung und seine Beine mit einem Kissen gestützt, so dass sein Mund/ seine Nase vor meiner BW zu liegen kam: nix. Das kneift auch.
Du kannst leider wirklich nicht erwarten, dass es von einem Moment auf den anderen nicht mehr kneift. Dein Sohn stillt seit Wochen auf diese Weise und muss erst lernen, dass er diese Spannung nicht mehr aufbauen muss und trotzdem gut trinken kann. Das geht nicht von einer Sekunde auf die nächste. So leid es mir tut.
Den Weg mit der Seitenhaltung möchte ich nicht noch einmal gehen.
Das ist Dein gutes Recht.
Ach mensch, jetzt bin ich wieder ganz traurig. Ich freue mich natürlich sehr, dass du mir hilfst. Nur leider, egal wie ich mich bemühe (ich bemühe mich wirklich sehr), es geht nicht... Wenn ich meine große Tochter nicht gestillt hätte, würde ich wahrscheinlich sagen, meine Brüste sind eben zu schlecht, weil sie eben nicht so und so aussehen... Aber bei meiner Tochter hatte ich ja auch keine Schmerzen.
Jedes Stillpaar ist anders. Keines meiner drei Kinder hat identisch gestillt und ich muss(te) mich immer wieder auf das aktuelle Stillkind eingrooven. Ja, bei Euch hakt es. Und es tut mir sehr leid, dass es Dich traurig macht. Ich habe die Hoffnung aber noch nicht aufgegeben, dass stehe Veränderung Eure Probleme lösen kann,
Wenn er kneift, weil er die Begrenzung von vorn braucht und die aber in Wiegenhaltung
Bei einer korrekten Wiegehaltung bist DU seine Begrenzung, denn Eure Bäuche liegen aneinander.
Wäre dann der richtige Schluss nicht, ihm abzugewöhnen, auf dem Bauch zu schlafen?
Das würde ich ihm nicht wegen des Stillens abgewöhnen, sondern wegen des Bauchschlafs an sich. Fürs Stillen ist wichtig, dass Du ihm eine sichere Unterlage bereitest und ihn mit Deinem Körper vorne "absicherst". Dann hat er die selbe Sicherheit wie auf dem Bauch liegend.
