Kinderwagen – eine praktische Alternative oder nicht?
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- lore
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Re: Kinderwagen – eine praktische Alternative oder nicht?
Ihr lieben, vielen Dank für die hilfreichen Antworten, ich melde mich sobald ich Gelegenheit finde nochmal ausführlich und werde heute auf jeden Fall schon mal unsere Rausgehroutine anders angehen!
- Purzel1975
- ist nicht mehr wegzudenken
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Re: Kinderwagen – eine praktische Alternative oder nicht?
Nur kurz... hab grad nicht mehr zeit. Ich hab bei meinen kindern immer getragen und auch den kiwa genommen. Allerdings habe ich keine kinder nie auch nur eine sekunde im kiwa weinen lassen. Das liegt doch an dir, wie du damit umgehst. Also ich wollte den kiwa nicht missen. Die ersten wochen hab ich zwar mehr getragen, aber praktischer war der kiwa immer für mich. Hab immer den meitai im kiwa gehabt oder den sling, damit ich mein kind nicht auf dem arm tragen muss, wenn es nicht mehr imkiwa sein wollte. Aber dann war der kiwa n supet trasporter für Rucksack, jacke etc und ne wickelunterlage hat man auch immer dabei... ich glaube, es würde vielrn mamis einfach gut tun, sich nicht dauernd n schlechtes gewissen zu machen. Wenn man bedürfnisorientiert aus seine Kinder eingeht und sie nicht weinen lässt, schadet ein kinderwagen einem kind ganz sicher nicht. Meine Kinder haben jie stundenlang da drin gelegen und geschlafen. Aber gerade im sommer fanden sie es viel besser im kiwa zu liegen und strampeln zu können als sich im tuch einen abzuschwitzen. Ein kind trägt ganz sicher keinen schaden davon, wenn es nicht 24 std im tuch verpackt ist. Ich hab 3 kinder und habe mich irgendwann davon verabschiedet, Mama perfect sein zu wollen. Is im alltag eh unrealistisch. Auch beim thema windelfrei sehe ich das so. Wenn das in ner familie völlig unkompliziert klappt, is das ne super sache, aber sobald man sich davon eingeschränkt fühlt, sollte man halt auch mal drüber nachdenken ob gewindelte Kinder nen Schaden davon tragen oder ob die windel einen eben doch etwas entspannter sein lässt. So, jetzt werd ich bestimmt angemosert.... is aber meine Erfahrung in den letzten 9 Jahren gewesen und da steh ich dazu
kann ja jeder handhaben wie er mag...
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- Purzel1975
- ist nicht mehr wegzudenken
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Re: Kinderwagen – eine praktische Alternative oder nicht?
Äh, kurz war es dann wohl doch nicht 
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Novalia
- ist nicht mehr wegzudenken
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- Wohnort: weit weg vom am schwarzen Tor
Re: Kinderwagen – eine praktische Alternative oder nicht?
Purzen, ich stimme dir zu 
Solange die Mama angespannt ist und versucht, irgendwelchen „Idealen” hinterher zu leben ist es furchtbar anstrengend.
Mach dich los von man-muss-doch, egal in welche Richtung. Schau was euch gut tut, dir und deinem Kind. Dann ist es euer Weg - der ganz anders sein kann als meiner, oder der von Purzel oder der von deiner Freundin
Solange die Mama angespannt ist und versucht, irgendwelchen „Idealen” hinterher zu leben ist es furchtbar anstrengend.
Mach dich los von man-muss-doch, egal in welche Richtung. Schau was euch gut tut, dir und deinem Kind. Dann ist es euer Weg - der ganz anders sein kann als meiner, oder der von Purzel oder der von deiner Freundin
mit großem Knups an der Hand 07|12, kleinem Knups auf dem Rücken 02|15 und meinen Sternchen Luca *13.01.17 und *03|14 für immer im Herzen
Weder Bilder, noch Klänge, noch Wort´
könnten beschreiben, was an jenem Ort
mit mir geschehn, als ich dich gesehn
in jener Nacht den Schein hast entfacht.
Schandmaul
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nido56
- Dipl.-SuT
- Beiträge: 4493
- Registriert: 07.02.2013, 15:11
Re: Kinderwagen – eine praktische Alternative oder nicht?
Hallo,
wir hatten zwar einen Kinderwagen, weil "man den halt braucht", aber mit der Wanne haben wir den genau 4 Mal verwendet. Zum einen wohnten wir im 4. Stock ohne Aufzug und ohne Abstellplatz, so dass ich den Kinderwagen, das Baby und alles sonstige Gedoehns immer 4 Stockwerke rauf und runter haette tragen muessen, zum anderen mochte der Kleine den Wagen einfach nicht. Ich erinnere mich noch mit Schrecken an meinen ersten (und einzigen) Ausflug mit Wagen. Wir waren etwa 30 Gehminuten von zuhzuse entfernt als das Baby aufwachte. Ich hatte kein Tuch dabei, Baby mit einem Arm tragen und mit dem anderen den Wagen schieben klappte gar nicht. Es war saukalt und Baby zu duenn angezogen, denn das lag ja im Wagen unter einer warmen Decke
Ich konnte also auch schwer eine Outdoor-Stillpause einlegen. Also bin ich 30 min mit weinendem Baby nach Hause gerannt. Das war fuer mich sooo schrecklich! Ich verfuege naemlich auch ueber sehr wenig Gelassenheitin Gegenwart weinender Babys. Danach bin ich nur noch mit Tuch rausgegangen, bis der Kleine alt genug fuer den Sportwagenaufsatz war. Den mochte er ganz gerne, weil man da super gucken konnte (Blickrichtung zum Schiebenden).
Ich kann mich auch an eine Situation erinnern, in der eine Bekannte Ihren Tragling "an den Kinderwagen gewoehnen" wollte, weil der im Tuch immer nur so kurz schlief und ihre Mutter sie nach langem Reden ueberzeugt hatte, dass das nur vom Tragen kaeme. Sie muesste ihn nur nmit etwas sanfter Gewalt an den Wagen gewoehnen, dann wuerde er sicher viel, viel besser schlafen. Nun war sie aber "leider" auch nicht gut im Babygebruell ignorieren... Der Spaziergang endet so, dass sie ihr Baby auf dem Arm trug (wo es sofort still war), und ich (mit Tragling im Tuch) ihren Wagen schob...
Uebrigens war ich die ersten zwei Monate auch eher wenig unterwegs, weil der Kleine ein Dauerstiller war, und, aehnlich wie bei Dir, auch im Tuch selten laenger als eine halbe Stunde ruhig war (im Kinderwagen allerdings, wie gesagt, noch deutlich weniger). Im dritten Monat hat sich das dann aber massiv geaendert. Er hatte auf einmal laengere Schlafphasen, lies sich ploetzlich auch wach im Tuch tragen (anfangs nur schlafen, beim Aufwachen gab es nach 5 min Protest), und ich war dann wirklich viel mit ihm unterwegs. Da ich in der Grosstadt wohne, gab es auch immer die Moeglichkeit, sich zwischendurch in ein Cafe zu setzen, wo ich den Kleinen auspacken, stillen und bespassen konnte.
Ganz wichtig fuer mich war die Bekanntschaft zu anderen Muettern. Wir waren oft zu mehreren unterwegs. Da hatte immer eine mal ein bis zwei Haende frei zum Helfen, und da das alles ganz tolle Frauen sind, die eine aehnliche Grundeinstellung zum Leben mit Kind haben, haben wir uns auch immer gegenseitig gestaerkt und unterstuetzt. Du wirst sehen, in den naechsten Wochen wird es einfacher werden.
wir hatten zwar einen Kinderwagen, weil "man den halt braucht", aber mit der Wanne haben wir den genau 4 Mal verwendet. Zum einen wohnten wir im 4. Stock ohne Aufzug und ohne Abstellplatz, so dass ich den Kinderwagen, das Baby und alles sonstige Gedoehns immer 4 Stockwerke rauf und runter haette tragen muessen, zum anderen mochte der Kleine den Wagen einfach nicht. Ich erinnere mich noch mit Schrecken an meinen ersten (und einzigen) Ausflug mit Wagen. Wir waren etwa 30 Gehminuten von zuhzuse entfernt als das Baby aufwachte. Ich hatte kein Tuch dabei, Baby mit einem Arm tragen und mit dem anderen den Wagen schieben klappte gar nicht. Es war saukalt und Baby zu duenn angezogen, denn das lag ja im Wagen unter einer warmen Decke
Ich kann mich auch an eine Situation erinnern, in der eine Bekannte Ihren Tragling "an den Kinderwagen gewoehnen" wollte, weil der im Tuch immer nur so kurz schlief und ihre Mutter sie nach langem Reden ueberzeugt hatte, dass das nur vom Tragen kaeme. Sie muesste ihn nur nmit etwas sanfter Gewalt an den Wagen gewoehnen, dann wuerde er sicher viel, viel besser schlafen. Nun war sie aber "leider" auch nicht gut im Babygebruell ignorieren... Der Spaziergang endet so, dass sie ihr Baby auf dem Arm trug (wo es sofort still war), und ich (mit Tragling im Tuch) ihren Wagen schob...
Uebrigens war ich die ersten zwei Monate auch eher wenig unterwegs, weil der Kleine ein Dauerstiller war, und, aehnlich wie bei Dir, auch im Tuch selten laenger als eine halbe Stunde ruhig war (im Kinderwagen allerdings, wie gesagt, noch deutlich weniger). Im dritten Monat hat sich das dann aber massiv geaendert. Er hatte auf einmal laengere Schlafphasen, lies sich ploetzlich auch wach im Tuch tragen (anfangs nur schlafen, beim Aufwachen gab es nach 5 min Protest), und ich war dann wirklich viel mit ihm unterwegs. Da ich in der Grosstadt wohne, gab es auch immer die Moeglichkeit, sich zwischendurch in ein Cafe zu setzen, wo ich den Kleinen auspacken, stillen und bespassen konnte.
Ganz wichtig fuer mich war die Bekanntschaft zu anderen Muettern. Wir waren oft zu mehreren unterwegs. Da hatte immer eine mal ein bis zwei Haende frei zum Helfen, und da das alles ganz tolle Frauen sind, die eine aehnliche Grundeinstellung zum Leben mit Kind haben, haben wir uns auch immer gegenseitig gestaerkt und unterstuetzt. Du wirst sehen, in den naechsten Wochen wird es einfacher werden.
nido mit dem Piraten (01/2012)
- Salo81
- alter SuT-Hase
- Beiträge: 2794
- Registriert: 18.07.2005, 12:35
- Wohnort: Erzgebirge
Re: Kinderwagen – eine praktische Alternative oder nicht?
Huhu,
ich habe alle 3 Kinder getragen UND im Kiwa geschoben.
Ich bin ehrlich gesagt etwas erstaunt, wie hier gegen Kiwas geredet wird.
Schreien ließ ich meine auch nicht im Kiwa, aber wenn das Baby friedlich drinnen schläft, warum nicht?
Mein Großer schlief sogar lange im rausgestellten Kiwa draußen statt im Bett.
Und später im Sitzalter fuhren auch meine Kids alle gern Buggy.
In manchen Situationen ist der schon praktischer als nur die Trage.
Habe aber auch im Laufalter teils nur die Trage genommen, also immer so wie es mir grad am besten passte.
LG
Salo
ich habe alle 3 Kinder getragen UND im Kiwa geschoben.
Ich bin ehrlich gesagt etwas erstaunt, wie hier gegen Kiwas geredet wird.
Schreien ließ ich meine auch nicht im Kiwa, aber wenn das Baby friedlich drinnen schläft, warum nicht?
Mein Großer schlief sogar lange im rausgestellten Kiwa draußen statt im Bett.
Und später im Sitzalter fuhren auch meine Kids alle gern Buggy.
In manchen Situationen ist der schon praktischer als nur die Trage.
Habe aber auch im Laufalter teils nur die Trage genommen, also immer so wie es mir grad am besten passte.
LG
Salo
Salo mit Henry (06/05) und Flora (09/07) und Luise (06/11)
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nido56
- Dipl.-SuT
- Beiträge: 4493
- Registriert: 07.02.2013, 15:11
Re: Kinderwagen – eine praktische Alternative oder nicht?
Also, ich persoenlich habe ueberhaupt nichts gegen Kinderwaegen. Der Pirat faehrt z.B. auch jetzt noch manchmal gerne Buggy. Als er ganz klein war, war der fuer UNS einfach unpraktisch, und wir haben ihn praktisch nicht genutzt. Im Nachhinein haette ich das Geld lieber in 1-2 zusaetzliche Tragetuecher oder -hilfen und einen einfachen, gebrauchten Wagen fuer hin und wieder mal kurz investieren sollen. Wie aber bei allem ist das alles andere als allgemeingueltig. Wenn ein Baby zufrieden ist im Kinderwagen und die Eltern damit gut klarkommen, ist doch alles super.
Im ersten Beitrag ueberlegte aber nun die TE, ob es es ihr Leben nicht einfacher machen wuerde, sich - wie bei ihrer Bekannten gesehen - einen Kinderwagen anzuschaffen und das Baby darin auch mal weinen zu lassen. Ich (und ich denke die meisten anderen Antwortenden auch) wollten sie nur darauf hinweisen, dass ihre Einstellung zum Baby und ihr Stresslevel sicher NICHT vom Kinderwagen abhaengen. Mit meinen Beispielen wollte ich nur sagen, dass es wenig bringt, irgendein Transportmittel zu nutzen, weil "man das so macht", oder weil andere einem einreden, dass der Kinderwagen alle Probleme, die man mit seinem "verwoehnten" Baby hat, auf einen Schlag loesen wird. Man muss halt schauen, was fuer die eigene Situation passt. Man kann mit oder ohne Kinderwagen SUPER gestresst sein, weil das Baby einfach nicht so mitmacht, wie man sich das vorgestellt hat. Da gibt es kein Patentrezept sondern jeder muss fuer sich herausfinden, wie es am stressfreisten funktioniert.
Im ersten Beitrag ueberlegte aber nun die TE, ob es es ihr Leben nicht einfacher machen wuerde, sich - wie bei ihrer Bekannten gesehen - einen Kinderwagen anzuschaffen und das Baby darin auch mal weinen zu lassen. Ich (und ich denke die meisten anderen Antwortenden auch) wollten sie nur darauf hinweisen, dass ihre Einstellung zum Baby und ihr Stresslevel sicher NICHT vom Kinderwagen abhaengen. Mit meinen Beispielen wollte ich nur sagen, dass es wenig bringt, irgendein Transportmittel zu nutzen, weil "man das so macht", oder weil andere einem einreden, dass der Kinderwagen alle Probleme, die man mit seinem "verwoehnten" Baby hat, auf einen Schlag loesen wird. Man muss halt schauen, was fuer die eigene Situation passt. Man kann mit oder ohne Kinderwagen SUPER gestresst sein, weil das Baby einfach nicht so mitmacht, wie man sich das vorgestellt hat. Da gibt es kein Patentrezept sondern jeder muss fuer sich herausfinden, wie es am stressfreisten funktioniert.
nido mit dem Piraten (01/2012)
- Sakura
- Miss SuTiversum
- Beiträge: 16267
- Registriert: 01.05.2011, 19:17
- Wohnort: MEI
Re: Kinderwagen – eine praktische Alternative oder nicht?
Ich habe auch nichts gegen KiWas und habe mir oft gewünscht, meine Kinder hätten KiWa akzeptiert. Haben sie nun aber mal nicht.
Ansonsten sehe ich es wie nido und unterschreibe vor allem bei Purzel
Ansonsten sehe ich es wie nido und unterschreibe vor allem bei Purzel
Sakura mit zwei tollen Mädels 04/11 und 05/13
Ich werde sie lehren, den eigenen Weg zu gehen,
vor keinem Popanz, keinem Weltgericht,
vor keinem als sich selber gerade zu stehen. (Reinhard Mey)
Ich werde sie lehren, den eigenen Weg zu gehen,
vor keinem Popanz, keinem Weltgericht,
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Lösche Benutzer 17774
Re: Kinderwagen – eine praktische Alternative oder nicht?
Ich möchte gerne noch mal meine Gedanken zum "an den Kinderwagen gewöhnen" mitteilen...
Das Baby der TE ist noch sooo klein, ich weiß leider nicht mehr genau, wie so die Entwicklung ist, aber für uns war am Anfang der KiWa auch keine Alternative:
Erstens natürlich, weil Räubi geweint hat, also hat er sich nicht wohl gefühlt. Und das kann ich auch nachvollziehen, da ein Baby in dem Alter ja auch gar nicht weiß, dass seine Eltern noch da sind. Sehen können sie am Anfang noch nicht so weit. Riechen, hören, fühlen geht im KiWa eher auch nicht. Wahrscheinlich fühlen die Babies sich da auch einfach von Mama verlassen und stehen Todesängste aus... Räubi hat am Anfang auch im Tuch geweint. Beim Einbinden und auch beim Einschlafen und wenn er wieder wach war... Ich bin auch so oft nach Hause geflitzt und hab mich gefragt, wie ich mal länger raus kann... Das kam dann von alleine... Ich musste auch immer in Bewegung bleiben und wenn er wach war, hat er geweint. Ich war so neidisch auf die kaffeetrinkenden Mamas mit Kind im KiWa. So hatte ich mir den Sommer auch vorgestellt! [emoji3] Aber auch wenn Räubi geweint hat, wusste ich, dass er sich nicht verlassen fühlt, weil er mich spürt. Das war mir wichtig und deshalb würde ich nix um gewöhnen, weil tragen auch nicht mit Gewöhnung zu tun hat (in dem Alter), sondern mit Bedürfnis. In meinen Augen...
Und noch ein Gedanke: ich hab auch nen KiWa, den wir aber wegen Räubis Kummer kaum verwendet haben... Jetzt nehmen wir ihn als Buggy gerne... Ich finde meinen KiWa auch voll schön und glaube wirklich nicht, dass man tragen muss, wenn das Kind sich wohl fühlt. Aber ich finde, man muss es beobachten. Meine Hebi meinte auch, dass es Babies gibt, die weinen im KiWa nicht und sind ganz ruhig. Es könnte aber auch sein, dass sie nur ruhig sind, weil sie sich quasi tot stellen. Sei von der Natur so eingerichtet. Abends zu Hause bei Mama wird dann geweint, da, wo sie sich sicher fühlen und ihren Kummer mitteilen können... Ich kann mir das gut vorstellen und hatte das auch immer im Hinterkopf...
Gesendet via Tapatalk (Jellicle mit Räubi * 05/2013)
Das Baby der TE ist noch sooo klein, ich weiß leider nicht mehr genau, wie so die Entwicklung ist, aber für uns war am Anfang der KiWa auch keine Alternative:
Erstens natürlich, weil Räubi geweint hat, also hat er sich nicht wohl gefühlt. Und das kann ich auch nachvollziehen, da ein Baby in dem Alter ja auch gar nicht weiß, dass seine Eltern noch da sind. Sehen können sie am Anfang noch nicht so weit. Riechen, hören, fühlen geht im KiWa eher auch nicht. Wahrscheinlich fühlen die Babies sich da auch einfach von Mama verlassen und stehen Todesängste aus... Räubi hat am Anfang auch im Tuch geweint. Beim Einbinden und auch beim Einschlafen und wenn er wieder wach war... Ich bin auch so oft nach Hause geflitzt und hab mich gefragt, wie ich mal länger raus kann... Das kam dann von alleine... Ich musste auch immer in Bewegung bleiben und wenn er wach war, hat er geweint. Ich war so neidisch auf die kaffeetrinkenden Mamas mit Kind im KiWa. So hatte ich mir den Sommer auch vorgestellt! [emoji3] Aber auch wenn Räubi geweint hat, wusste ich, dass er sich nicht verlassen fühlt, weil er mich spürt. Das war mir wichtig und deshalb würde ich nix um gewöhnen, weil tragen auch nicht mit Gewöhnung zu tun hat (in dem Alter), sondern mit Bedürfnis. In meinen Augen...
Und noch ein Gedanke: ich hab auch nen KiWa, den wir aber wegen Räubis Kummer kaum verwendet haben... Jetzt nehmen wir ihn als Buggy gerne... Ich finde meinen KiWa auch voll schön und glaube wirklich nicht, dass man tragen muss, wenn das Kind sich wohl fühlt. Aber ich finde, man muss es beobachten. Meine Hebi meinte auch, dass es Babies gibt, die weinen im KiWa nicht und sind ganz ruhig. Es könnte aber auch sein, dass sie nur ruhig sind, weil sie sich quasi tot stellen. Sei von der Natur so eingerichtet. Abends zu Hause bei Mama wird dann geweint, da, wo sie sich sicher fühlen und ihren Kummer mitteilen können... Ich kann mir das gut vorstellen und hatte das auch immer im Hinterkopf...
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suri
- alter SuT-Hase
- Beiträge: 2033
- Registriert: 25.06.2010, 22:09
Re: Kinderwagen – eine praktische Alternative oder nicht?
Ich finde ja immer, dass man sich das Leben so leicht wie möglich machen sollte.
Und so hatte ich immer alles dabei und habe geguckt, was grad am Besten funktioniert.
Als meine beiden Söhne klein waren, war ich nachmittags immer mit einem Zwillingswagen, einem Tuch/Manduca und einem Laufrad unterwegs. Einer der beiden lag/saß im Kinderwagen, einer im Tuch, mal beide im Kinderwagen, mal einer im Tuch und einer auf dem Laufrad ... und wenn ich den Kleinen gestillt habe, konnte ich den Großen im Kinderwagen festschnallen, damit er mir nicht abhanden kam uws. Der hat dann ein Buch angeguckt oder mit seinen heißbeliebten Autos gespielt...
alles flexibel...
Mein drittes Kind ist kein Tragekind, sie wollte lieber im Kinderwagen sein und hat da dann gut geschlafen z.B. oder mit ihren Füßen gespielt. Also konnte ich meine Tücher halt nicht mehr richtig an die Dame bringen. Auch das kann passieren, selbst wenn man es komplett anders plant.
Komplett ohne Kinderwagen wäre ich NIE zurecht gekommen. Das ist sicher.
Und so hatte ich immer alles dabei und habe geguckt, was grad am Besten funktioniert.
Als meine beiden Söhne klein waren, war ich nachmittags immer mit einem Zwillingswagen, einem Tuch/Manduca und einem Laufrad unterwegs. Einer der beiden lag/saß im Kinderwagen, einer im Tuch, mal beide im Kinderwagen, mal einer im Tuch und einer auf dem Laufrad ... und wenn ich den Kleinen gestillt habe, konnte ich den Großen im Kinderwagen festschnallen, damit er mir nicht abhanden kam uws. Der hat dann ein Buch angeguckt oder mit seinen heißbeliebten Autos gespielt...
alles flexibel...
Mein drittes Kind ist kein Tragekind, sie wollte lieber im Kinderwagen sein und hat da dann gut geschlafen z.B. oder mit ihren Füßen gespielt. Also konnte ich meine Tücher halt nicht mehr richtig an die Dame bringen. Auch das kann passieren, selbst wenn man es komplett anders plant.
Komplett ohne Kinderwagen wäre ich NIE zurecht gekommen. Das ist sicher.
Ritter '07, Drachenbezwinger '09, Prinzessin '13
