Guten Abend!
Wolkenhimmel hat geschrieben:Die Werte vom 26.12 sind natürlich noch nicht vollständig. Die poste ich um kurz nach 0Uhr.
Dann poste die Tagesdaten alle zusammen. Das irritiert sonst nur.
Ich schrieb, dass die hartnäckig Verhärtung in der linken Brust verschwunden sei. Leider stimmt das doch nicht. Sie liegt nur sehr tief in der Brust und ist beim oberflächigen Tasten nicht spürbar. Ich habe mich schon gewundert warum die Brust form beim Stillen verändert aussieht.Die Stelle ist nicht chmerzempfindlich oder rot.
Gut. Behalte es aber im Auge.
Ich merke, dass ich beim Stillen gerade immer auf den MSR lauere. Ganz besonders beim Wechelstillen, weil ich da immer zuschauen muss, weil ich sonst das Weheln verpassen würde.
Gewechselt wird, wenn nicht effektiv gesaugt wird. Hast Du Probleme das zu erkennen? Das "Lauern" könnte den MSR blockieren oder herauszögern.
Für Stillen nach Bedarf oder das Weglassen des extremen Wechselstillens sind die Werte nicht gut genug oder?
Dazu kann ich noch keine Aussage treffen. Da brauche ich mehr Daten.
Die Windelanzahl fühlt sich zb gar nicht richtig an. Andererseit hat sie früher ziemlich viel gepullert (beonders auffällig bei den Stoffwindeln), sodass die Menge jetzt gar nicht so dramatich ist? Macht es Sinn die Windeln zu wiegen?
Nein, Wiegen macht keinen Sinn. Gestern waren es ja nur drei Windeln. Bist Du nicht häufiger zum Wechseln gekommen oder war beim Nachschauen die Windel trocken?
Die Frage ist eher, ob die Zusammensetzung so ist wie sie sie gern hätte.
Dein Baby hat Bedarf nach Energie. Solange sie zunimmt, ist es egal, ob diese Energie aus Fett, Kohlenhydraten oder Protein stammt.
Interessant finde ich auch, dass meine Kleine zwischen den Mahlzeiten keinen Hunger signalisiert wie noch vor einigen Tagen.
Das spricht für fettere Milch, die länger satt hält als laktosehaltigere.
Ich glaube, wenn es nach ihr ginge würde sie wieder deutlich seltener zum Stillen kommen. (Heute Nacht haben wir im 2 1/2h Takt getrunken (ich hab sie geweckt) und dann hab ich den Wecker nicht gehört und wir hatten einen Abstand von 5h von 7-12Uhr, vermutlich hätte sie noch länger gewartet)
Normalerweise würde ich vom Gefühl nun wieder sie bestimmen lassen. Besonders weil ich mir denke, dass sie ja am besten weiß, welche Milch sie gern hätte und, ob ihr kurze Abstände gut tun oder eher lange.
Aber die Windeln verunsichern mich total.
Diese Entscheidung kann ich Dir leider nicht abnehmen. Du kannst Deine Tochter einschätzen, hast Sie vor Augen. Ich muss mich auf Zahlen berufen. Ich kann Dir nur sagen, dass die allermeisten Stillpaare mindestens 8 Stillmahlzeiten benötigen: die Mamas wegen der Milchbildung und die Babys wegen der Milchmenge. Wenn Ihr auf 8x stillen in 24 h kommt, kannst Du gerne nach Bedarf stillen. In ein paar Tagen kann ich die Daten auswerten.
Der Milchbedarf soll sich ja, wenn das Kind 3-4 Monate alt ist ich sehr verändern.
Sicherlich einmal in der Menge und dann?
Nein. Der Bedarf ändero sicht nur minimal von 810 ml +/-142 (3-4 Monate) auf 805 ml +/-117 (4-5 Monate).
Im Fettgehalt?
Nein, die reife Frauenmilch ändert sich bzgl. der Makronährstoffe während der gesamten Stillzeit nicht.
Ich glaube, dass ich eine wissenschaftliche Erklärung brauche um zu glauben, dass sich das alles wieder einspielt.
Du meinst, Du willst eine Erklärung, obwohl nicht einmal fest steht, dass es ein Problem gibt?
Ich kann nicht so ganz glaube, dass mein Körper es nicht schafft innerhalb von mehreren Tagen (bevor ich hier geschrieben habe) auf die veränderte Anforderung zu reagieren und plötzlich doch wieder alles schaffen soll.
Es ist sehr unwahrscheinlich, dass Du ein Milchbildungsproblem hast, denn bis Anfang Dezember hat Deine Kleine gut zugenommen. Wir stillen ja täglich um schnell zu wissen, ob die letzten zwei Wochenwerte einfach nur Fehlmessungen waren bzw. einer Zunahmepause, die immer wieder vorkommen kann, geschuldet sind.
Das ist nämlich mit ein Grund, warum nicht ohne Indikation gewogen werden sollte. Da bekommen Einzelwerte ein zu großes Gewicht. Es geht aber um den Verlauf.
Mir erscheint es logischer, dass die Milch immer knapp gereicht hat, weil E. noch kleiner war als andere Babies in ihrem Alter, aber nun eben der Punkt erreicht ist an dem mein Körper nicht mehr hinbekommt.
Das ist
sehr unwahrscheinlich.
Ach ganz schön verkopft das alles gerade

Genau. Du solltest möglich wenig denken.

Einfach stillen, bis sie nicht mehr mag. Nach 2 bzw. 3 h anbieten. Fertig. Deine Milch wird weder mehr noch fetter durchs Denken. Das wird sie nur durchs Stillen.
Baby genießen nicht vergessen!
