Pulvermilch fürs "Ausnahme"-Fläschchen?

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pfiffer
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Pulvermilch fürs "Ausnahme"-Fläschchen?

Beitrag von pfiffer »

Hallo Zusammen,

ich hoffe (und glaube), dass Ihr mir helfen könnt.
Mein zweites Kind ist jetzt 3,5 Monate alt und stillen funktioniert von Anfang an problemlos :)
Darüber bin ich sehr glücklich, denn bei meinem Ersten war es die Katastrophe. Leider hatte ich damals in Stillfragen keine guten Ratgeber.
Heute bin ich mir halbwegs sicher, dass ich das Raynaud-Syndrom hatte. Schmerzen ohne Ende bei jedem Stillen und oft auch dazwischen, mein Sohn trank 1h am Stück, dann 1h Stunde Pause, dann wieder von vorne.
Dann das ganze Programm mit Zufüttern, Wiegen, Abpumpen mit Pumpe aus der Apotheke ... Nach 4 Wochen hat er schon viel Bröselmilch bekommen, nach 8 Wochen habe ich entnervt aufgegeben.

Meine jetzige Hebamme meinte, dass dies mit einer damals vielleicht unentdeckten Schilddrüsenunterfunktion zusammenhängen könnte. Inzwischen nehme ich SD-Medikamente und wie gesagt - ich hatte bisher noch keine Probleme, keinen nennenswerten Mangel (nach 8 Wochen mal 2 Tage häufiger stillen), kein Milchstau (damals ständig), keine wunden Brustwarzen.

Allerdings trinkt die Maus nach wie vor alle 2h und manchmal wäre es schon sehr schön, wenn ich sie für eine kurze Erledigung bei meinem Mann lassen könnte ohne Angst zu haben, dass sie vor meiner Rückkehr Hunger bekommt.
Mit der elektrischen Milchpumpe von Avent bekomme ich gar nichts aus der Brust, mit der Handpumpe schon, aber das tut mir tierisch weh.
Ich würde gerne ab und an mal ein Fläschen geben können, jedoch nicht regelmäßig. Also vielleicht 1-2 Mahlzeiten pro Woche - mehr nicht.

Könnte ich dafür nicht einfach ein Pulvermilchfläschen geben? Meine Hebamme hat bedenken, dass ich vielleicht meine Milchmenge zu sehr reduziere. Allerdings muss ich sagen, dass die Maus tagsüber und Nachts (also immer außer Abends) nur eine Seite pro Mahlzeit trinkt - das reicht ihr völlig. Meist ist sie auch sehr schnell fertig. Wenig Milch scheint also nicht gerade da zu sein.
Sie wurde übrigens mit Größe und Gewicht auf der 50-Perzentil-Kurve geboren und ist jetzt (U4 vor ein paar Tagen) schon auf die 97er-Kurve "hochgeschnellt" ... knapp über 7kg bei knapp 64cm ... also kein "zartes" Baby, sondern ordentlich Babyspeck auf den Rippen.

Ach ja - Schnuller nimmt die Kleine übrigens nicht und ich habe auch noch nie probiert, mit dem Fläschen was zu geben ... vielleicht klappt es also eh nicht :roll:

Wenn ich überlesen haben sollte, dass meine Frage schon irgendwo beantwortet wurde, freue ich mich auf einfach über einen entsprechenden Link ...

Liebe Grüße,
pfiffer
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Morgaine47
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Re: Pulvermilch fürs "Ausnahme"-Fläschchen?

Beitrag von Morgaine47 »

Mmmh. Ich würde es nicht riskieren. Dein Kind befindet sich bald im Beikostalter. Da könnte Dein Mann (falls Dein Kind dann Beikostreif ist) damit überbrücken bis Du zurück bist.

Wenn Du trotzdem lieber Milch geben lassen möchtest würde ich diese Bechern.
LG
Morgaine

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Teazer
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Re: AW: Pulvermilch fürs "Ausnahme"-Fläschchen?

Beitrag von Teazer »

Hallo pfiffer!

Herzlich willkommen hier im Forum.
pfiffer hat geschrieben:Mein zweites Kind ist jetzt 3,5 Monate alt und stillen funktioniert von Anfang an problemlos :)
Super! :D
ich hatte bisher noch keine Probleme, keinen nennenswerten Mangel (nach 8 Wochen mal 2 Tage häufiger stillen), kein Milchstau (damals ständig), keine wunden Brustwarzen.
Mit Stilltechnik und -verhalten ist also alles okay. Mit häufigerem Stillen erhöhen Babys die Milchproduktion. Das soll so sein.
Allerdings trinkt die Maus nach wie vor alle 2h und manchmal wäre es schon sehr schön, wenn ich sie für eine kurze Erledigung bei meinem Mann lassen könnte ohne Angst zu haben, dass sie vor meiner Rückkehr Hunger bekommt.
Diese Stillabstände sind ganz normal. Könntest Du sie evtl. mitnehmen? Stillen ist ja so praktisch, weil man es immer und überall machen kann. :mrgreen:
Mit der elektrischen Milchpumpe von Avent bekomme ich gar nichts aus der Brust, mit der Handpumpe schon, aber das tut mir tierisch weh.
Nicht alle Frauen können gut Abpumpen. In der LINKSAMMLUNG STILLWISSEN findest Du Tipps.

Pumpen sollte allerdings nicht weh tun. Stimmt die Größe des Pumpaufsatzes? Hast Du schonmal versucht, Milch auszustreichen?
Ich würde gerne ab und an mal ein Fläschen geben können, jedoch nicht regelmäßig. Also vielleicht 1-2 Mahlzeiten pro Woche - mehr nicht.
Um Eure tolle Stillbeziehung nicht zu gefährden, solltest Dein Mann nur stillfreundlich füttern. Bei dafür empfänglichen Babys kann schon eine einmalige Flaschengabe zu Saugverwirrung führen.
Könnte ich dafür nicht einfach ein Pulvermilchfläschen geben? Meine Hebamme hat bedenken, dass ich vielleicht meine Milchmenge zu sehr reduziere.
Bei gelegentlichen, kurzen Trennungen sehe ich dieses Problem nicht. Als Stillberaterin habe ich jedoch andere Bedenken. Formula hat, auch bei winzigen Mengen, Nebenwirkungen wie z.B. die Änderung des pH-Wertes im Darm. Auch ist eine Allergiegefährdung nicht auszuschließen. Mehr darüber kannst Du in dem Artikel Ein einziges Fläschchen schadet doch nichts – oder? lesen.

Ein zweiter Aspekt des verniedlichten "Fläschchens" ist der Gedanke, dass man das hin und wieder mal machen möchte und es sich dann als etwas sehr regelmäßiges vielleicht gar tägliches etabliert. Wird Formula anstelle von abgepumpter Milch verfüttert, besteht tatsächlich die Gefahr, dass abgestillt wird. Einfach, weil das Pulver stets zur Verfügung steht und die Überbrückung vom Milchbildungsprozess entkoppelt ist. Die Milchbildung geht wegen der geringeren Nachfrage zurück, das Baby wird nicht mehr satt, es wird mehr zugefüttert, die Milchproduktion sinkt weiter, usw.

Die unnötige Einführung von Formula ist nicht selten der Anfang vom (ungewollten) Abstillen.
Sie wurde übrigens mit Größe und Gewicht auf der 50-Perzentil-Kurve geboren und ist jetzt (U4 vor ein paar Tagen) schon auf die 97er-Kurve "hochgeschnellt" ... knapp über 7kg bei knapp 64cm ... also kein "zartes" Baby, sondern ordentlich Babyspeck auf den Rippen.
Bei gesunden Vollstillbabys ist das gar kein Problem. :)
Ach ja - Schnuller nimmt die Kleine übrigens nicht und ich habe auch noch nie probiert, mit dem Fläschen was zu geben ... vielleicht klappt es also eh nicht :roll:
Schnuller können genau wie Nuckelflaschen zur Saugverwirrung führen. Weglassen ist also gut. :) Wenn etwas zum Überbrücken gefüttert werden soll, dann lieber bechern oder löffeln (siehe Link oben).

Habt Ihr ein Tragetuch oder eine Trage? Viele Babys machen längere Stillpausen, wenn sie getragen werden. Auch in Kombination mit dem Nuckeln am kleinen Finger, können Papas die Stillpausen etwas ausdehnen.

Hilft Dir das weiter?
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Teazer
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Re: AW: Pulvermilch fürs "Ausnahme"-Fläschchen?

Beitrag von Teazer »

Morgaine47 hat geschrieben:Dein Kind befindet sich bald im Beikostalter. Da könnte Dein Mann (falls Dein Kind dann Beikostreif ist) damit überbrücken bis Du zurück bist.
Die meisten Babys werden mit ca. 6 Monate beikostreif. In der GRUNDINFO BEIKOSTEINFÜHRUNG kannst Du nachlesen, woran man Beikostreife erkennt.
Viele Grüße von Teazer (Stillmodteam)

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Re: Pulvermilch fürs "Ausnahme"-Fläschchen?

Beitrag von pfiffer »

Hallo,

Ich danke Euch für Eure Ratschläge.
Also bevor es zu kompliziert wird, lasse ich es lieber ganz sein (das Milch-Zufüttern) - bei Bechern habe ich jetzt irgendwie bedenken. Wenn sie Hunger hat, dann schreit sie richtig los (wie jedes Baby...). Wenn mein Mann ihr in dem Zustand dann einen Becher mit Milch anbietet ... ich glaube, das können wir knicken. :?

Bezüglich mitnehmen: das tue ich ja momentan sowieso immer. Nur für "Bruder mal schnell aus dem Kiga abholen" oder ähnliches ist das Herumgeschleppe der Babyschale extrem nervig (und Gift für meinen Beckenboden).
Oder für die 1h Physiotherapie, die ich 1x pro Woche habe. Für solche Fälle wäre es "schick".
Als es noch nicht so kalt war, war ich auch etwas entspannter - einfach schnell auf eine Bank oder in Straßencafe abgebogen und die Sache war geritzt. Bei 5 Grad Außentemperatur und einer Schicht dicker Winterrjacken ist das Stillen dann oft eine Herausvorderung (ich hangle mich gedanglich von Cafè zu Cafè ohne Treppenstufen und wo man den Kiwa abstellen kann).
Außerdem hasst sie Autofahren. Ab der ersten Minute wird durchgebrüllt und 20min sind da echt kein Problem ohne Pause. Meine Nerven sage ich Euch! Ich bin jedes mal schweißgebadet, wenn sich eine Autofahrt nicht vermeiden lies.

Leider, leider geht Tragetuch auch nicht. Ich habe mir extra eine Trageberatung gegönnt, als sie 3 Wochen alt war. Bis etwa 5 Wochen nach der Geburt hat es auch gut geklappt, aber seit dem brüllt sie wie am Spieß, wenn ich sie ins Tuch gebe. Auch, wenn ich sofort mit strammen Schritt loslaufe - keine Chance, sie beruhigt sich auch nach mehreren Minuten nicht. Anscheinend mag sie alles, was sie sehr "fest" hält, einfach nicht.

Ausstreichen geht schon, dauert aber eben ewig. Zeitlich kann ich vielleicht 1x am Tag nach einer Stillmahlzeit ausstreichen und so vielleicht 20-30 ml gewinnen. Ihr könnt Euch ausrechnen, wie lange es dauert, bis ich da eine Stillmahlzeit zusammen habe (hatte ich sogar schon, aber den Vorrat wieder entsorgt, da er jetzt schon bald 2 Monate eingefroren war und irgendwie komisch aussah).

Aber der Hinweis mit dem Beikostalter ist gut. Im Januar wollte ich damit anfangen - mal sehen, vielleicht lässt sie sich damit ziehen. Allerdings hat mein Großer die ersten paar Monate max. 3 Löffelchen / Mahlzeit zu sich genommen ...
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Re: AW: Pulvermilch fürs

Beitrag von pfiffer »

Teazer hat geschrieben:
Morgaine47 hat geschrieben:Dein Kind befindet sich bald im Beikostalter. Da könnte Dein Mann (falls Dein Kind dann Beikostreif ist) damit überbrücken bis Du zurück bist.
Die meisten Babys werden mit ca. 6 Monate beikostreif. In der GRUNDINFO BEIKOSTEINFÜHRUNG kannst Du nachlesen, woran man Beikostreife erkennt.
Mist ... dann dauert es wohl doch noch ... :(
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Teazer
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Re: AW: Pulvermilch fürs "Ausnahme"-Fläschchen?

Beitrag von Teazer »

Hallo!
pfiffer hat geschrieben:Außerdem hasst sie Autofahren. Ab der ersten Minute wird durchgebrüllt und 20min sind da echt kein Problem ohne Pause. Meine Nerven sage ich Euch! Ich bin jedes mal schweißgebadet, wenn sich eine Autofahrt nicht vermeiden lies.
Oh, das kenne ich nur zu gut. Das ist wirklich schrecklich. :(
Leider, leider geht Tragetuch auch nicht. Ich habe mir extra eine Trageberatung gegönnt, als sie 3 Wochen alt war. Bis etwa 5 Wochen nach der Geburt hat es auch gut geklappt, aber seit dem brüllt sie wie am Spieß, wenn ich sie ins Tuch gebe. Auch, wenn ich sofort mit strammen Schritt loslaufe - keine Chance, sie beruhigt sich auch nach mehreren Minuten nicht. Anscheinend mag sie alles, was sie sehr "fest" hält, einfach nicht.
Hast Du sie mal deswegen anschauen lassen (Kinderarzt, Osteopath, etc.)? Vielleicht machst Du auch mal im Trageforum dazu einen Thread auf?
Ausstreichen geht schon, dauert aber eben ewig. Zeitlich kann ich vielleicht 1x am Tag nach einer Stillmahlzeit ausstreichen und so vielleicht 20-30 ml gewinnen. Ihr könnt Euch ausrechnen, wie lange es dauert, bis ich da eine Stillmahlzeit zusammen habe
Bei 12 Mahlzeiten täglich liegt eine Mahlzeit aktuell bei durchschnittlich 55-80 ml. Natürlich braucht auch Ausstreichen Übung und Zeit. Aber mit 3-4x könntest Du eine Mahlzeit locker ersetzen und hättest so 4h "frei".
(hatte ich sogar schon, aber den Vorrat wieder entsorgt, da er jetzt schon bald 2 Monate eingefroren war und irgendwie komisch aussah).
Wie sah sie denn aus? Muttermilch ist frisch eingefroren im Tiefkühler (-19°C) 6 Monate und länger haltbar.
Viele Grüße von Teazer (Stillmodteam)

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Brianna
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Re: Pulvermilch fürs "Ausnahme"-Fläschchen?

Beitrag von Brianna »

pfiffer hat geschrieben:
Bezüglich mitnehmen: das tue ich ja momentan sowieso immer. Nur für "Bruder mal schnell aus dem Kiga abholen" oder ähnliches ist das Herumgeschleppe der Babyschale extrem nervig (und Gift für meinen Beckenboden).
Wie sieht es denn aus, wenn du vorher kurz stillst? J hat so ein Angebot meist angenommen und dann auch wieder erst nach mindestens einer Stunde Hunger gehabt. Oder der Papa holt den Bruder ohne Baby ab.
Oder für die 1h Physiotherapie, die ich 1x pro Woche habe.
Wie lange bist du denn unterwegs? Vielleicht reicht auch vorher stillen und der Papa geht mit Kinderwagen oder Trage spazieren. Wenn du weiter fährst, können sie vielleicht mitkommen und du kannst in der Praxis vorher oder nachher stillen und Papa und Kind oder Kinder gehen währenddessen spazieren.
Wir haben solche Lösungen gesucht, nachdem das Stillen problemlos klappte, obwohl wir eine halbe Gefrierschrankschublade voll Muttermilch hatten. Ich wollte nichts mehr durcheinanderbringen.

Als J gegessen hat, gab es Obst, Jogurt, Brot oder warmes Familienessen und Wasser, wenn ich mal alleine weg war. J hat erst spät gegessen, aber nachdem er Essen angefangen hatte zu essen, ging das bald gut.
Gruß Brianna
J 05/13 L 12/15
pfiffer
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Re: Pulvermilch fürs "Ausnahme"-Fläschchen?

Beitrag von pfiffer »

Danke Euch nochmal.

Oh - ich dachte, ich brauche wesentlich mehr pro Mahlzeit. Dann werde ich wieder fleißig streifen.
Das mit der Muttermilch war vermutlich mein Fehler. Ich hatte die Muttermilchgefrierbeutel verlegt (eigentlich noch immer :oops: ) und sie ehrlich gesagt nur offen in solchen Silikon-Eiswürfelformen gefroren.
An der Oberfläche waren dann so weiße Punkte ... sah irgendwie nach Bakterienkulturen aus (was aber im Eisfach sehr unwahrscheinlich ist ... )
Mir war einfach nicht wohl dabei, das noch zu füttern.
Diesmal muss ich schneller die gefrorenen Würfel in die richtigen Tüten umfüllen.

Tragen: ich war 3 Wochen nach der Geburt beim Osteopathen - vorbeugend sozusagen. Alles prima (und das ist ein sehr, sehr guter Babyosteopath). Ich glaube, dieses enge ist einfach nicht Ihr Ding. Wenn sie auf der Hüfte sitzen kann hoffe ich aber, dass ich ihr das Tuch doch noch schmackhaft machen kann (die Hoffnung stirbt zuletzt).

Ansonsten versuche ich die von Brianna genannten Tips eh schon umzusetzen. Wenn es nur "schnell" zum Kiga geht weil ich es 1-2x die Woche meinem Mann abnehme, dann geht es manchmal auch ohne Baby. Nur nutzt mein Mann verständlicherweise solche Tage gerne, um im Büro mal etwas mehr zu schaffen (er macht eh schon extrem viel...).
Und es ist eben mit 2 Kindern selten möglich Termine immer so zu legen, dass er problemlos mitkann. Entweder, er kümmert sich um den großen Sohn oder muss zur Abwechslung auch mal was arbeiten.
Wenn ich die Kleine vor ihrer Zeit stille, dann trinkt sie nur unmotiviert ein paar Schlucke, kommt aber unter Garantie zu ihrer richtigen Zeit trotzdem. Vielleicht ein paar Minuten später, aber nicht so, dass man damit kalkulieren kann.

Naja - vielleicht sieht es in 1-2 Monaten schon wieder anders aus. Ich hoffe ja doch mal auf 3-4h Stillabstände ... *räusper* (weil bei 2h hat man effektiv ja doch nur 1,5h ... oder sogar weniger, weil Madam schon ein paar Minuten früher zu quengeln anfängt).

Aber versteht mich nicht falsch - Alles in Allem bin ich dennoch sehr glücklich mit unserer Stillsituation. :)
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Teazer
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Re: AW: Pulvermilch fürs "Ausnahme"-Fläschchen?

Beitrag von Teazer »

pfiffer hat geschrieben:Ich hatte die Muttermilchgefrierbeutel verlegt (eigentlich noch immer :oops: ) und sie ehrlich gesagt nur offen in solchen Silikon-Eiswürfelformen gefroren.
Das kann man machen. Silikon ist super, weil man die Eiswürfelform vor der Nutzung sterilisieren kann. Am besten sind Formen, die einen "Deckel" haben. Das Gute an Eiswürfelformen ist, dass man kleine Portionen entnehmen kann, die schnell auftauen.
An der Oberfläche waren dann so weiße Punkte ... sah irgendwie nach Bakterienkulturen aus (was aber im Eisfach sehr unwahrscheinlich ist ... )
Könnte das die abgesetzte Sahne gewesen sein? Die steigt nach oben.
Wenn sie auf der Hüfte sitzen kann hoffe ich aber, dass ich ihr das Tuch doch noch schmackhaft machen kann (die Hoffnung stirbt zuletzt).
Hast Du mal einen Sling probiert? Die Trageberaterinnen hier im Forum können Dich sicher besser beraten als ich. ;)
Naja - vielleicht sieht es in 1-2 Monaten schon wieder anders aus. Ich hoffe ja doch mal auf 3-4h Stillabstände ... *räusper* (weil bei 2h hat man effektiv ja doch nur 1,5h ... oder sogar weniger, weil Madam schon ein paar Minuten früher zu quengeln anfängt).
Das verändert sich ganz sicher.
Aber versteht mich nicht falsch - Alles in Allem bin ich dennoch sehr glücklich mit unserer Stillsituation. :)
Ich denke, jede (Mehrfach-)Mama kann Dich verstehen.
Viele Grüße von Teazer (Stillmodteam)

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