Hallo Veronika,
leg deiner Mutter doch nochmal deinen Standpunkt da. Ich kenne z.B. relativ viele Frauen, die mit so 6 Monaten zur Flasche abgestillt haben, weil das Baby nicht mehr gut getrunken hat bzw. anfing zu beissen. Und das waren die Frauen aus meinen Eltern-Kind-Kursen, d.h. keine, die mich als SB angesprochen haben. Umso jünger das Kind und umso häufiger die Flasche, desto größer das Risiko (ist jedenfalls meine Erfahrung). Aber jedes Kind ist da anders. Entscheiden musst du es in Absprache mit der Betreuungsperson. Blueberry hat ja den Softcup schon erwähnt. Vielleicht wäre das was für euch.
Ich bin total hin und her gerissen. Einerseits ist mir das Stillen sehr, sehr wichtig. Andererseits würd ich das Fläschchen einfach gerne ausprobieren - wenns keine Probleme gibt super, und wenn doch weglassen. Und doch will ich natürlich nichts kaputt machen und mir wochenlangen Ärger einhandeln -.-
Tja, die Entscheidung können wir dir leider nicht abnehmen.
Kann man vom Einfluss von Stillhütchen auf eine eventuelle spätere Saugverwirrung schließen? Wir haben ja die erste Woche mit Hütchen gestillt und die dann innerhalb von drei Tagen erfolgreich abgewöhnt.
Du meinst, ob dann eine Saugverwirrung später wahrscheinlicher ist als bei Frauen, die nie Stillhütchen hatten. Dazu kenne ich leider keine Statistik und kann auch aus der Praxis dazu nicht sagen.
Gibt es eigentlich Quellen oder Studien zu dem Thema? Oder sind das mehr Erfahrungswerte? Als Stillberaterin bekommt man ja eher nur die Fälle bei denen es eben Probleme gibt... Hm. Schwierig
Sorry, keine Ahnung. Wahrscheinlich schon, aber da müsste ich selber suchen. Ich habe aber auch Erfahrung mit Babys als Nicht-SB (siehe oben). Oder aus der Praxis: Eine Freundin von mir hat Drillinge: Eines wollte nur noch Brust, das zweite hat problemlos gewechselt und das dritte nur noch nachts gestillt.
Ich hab mir jetzt ne Pumpe zugelegt. Denn egal wie die Milch gegeben wird, sie muss ja erstmal aus der Brust

Ich war ein wenig schockiert was meine Milchmenge angeht... Die Brust hat ein wenig gespannt und ich dachte: Guter Zeitpunt um die Pumpe auszuprobieren! Ich hab in weniger als 10 Minuten gute 130ml gepumpt. An einer Seite. Direkt danach ist mein Mäuschen hungrig wachgeworden und ich hab ihr die gempumpte Seite gegeben. Sie hat recht lange effektiv getrunken und ist an der Seite wohl auch satt geworden und zufrieden eingeschlafen. Neugierig hab ich nochmal vorsichtig und kurz an der Seite angepumpt und es kam weiterhin gespritzt

Kein Wunder, dass ich öfter mit schmerzenden, prallen Brüsten aufwache... Kann ich außer Blockstillen (bisher 4 Std) noch was anderes machen um das ein wenig zu reduzieren?
Den Block vergrößern (z.B. auf 6 h) und KÜHLEN (die Seite, die gerade nicht gestillt wird). Am besten ein Coolpack aus dem Kühlschrank mit einem Tuch umwickeln und in den BH legen. Also beständig kühlen, aber sehr mild. Das kannst du immer dann machen, wenn du zu Hause bist. Und möglichst nicht solche RIESENMENGEN

abpumpen. Das regt nämlich die Milchbildung noch mehr an. Also nur bei Bedarf kleinere Mengen pumpen.
Und wie viel Milch sollte man pro Mahlzeit für die kleine (jetzt 2 Monate alt) auftauen? Wie viel trinken Babys in dem Alter in etwa?
Hier mal die Durchschnittlichen Trinkmengen (Lawrence)
Alter (Monate) Trinkmenge in 24 Stunden (ml)
jünger als ein Monat 673 +/ 192
1 bis 2 Monate 756 +/ 170
2 bis 3 Monate 782 +/ 172
3 bis 4 Monate 810 +/ 142
4 bis 5 Monate 805 +/ 117
5 bis 6 Moante 896 +/ 122
Das sind dann so 600-950 ml für das Alter deines Babys. Wenn du 10 mal stillst, wären das so 60-95 ml pro Mahlzeit. Ist aber nur grob geschätzt. Vielleicht reichen 40 ml, vielleicht braucht sie auch 120 ml. Ich würde einfach 2 mal 60 ml mitgeben. Wenn die erste Portion nicht reicht, dann kann die zweite ja noch verfüttert werden. Bei deinen Abpumpmengen hast du ja kein Problem an genügend Mumi zu kommen
Hilft dir das jetzt weiter?
Liebe Grüße
deidamaus