Unser Stillstart vor zwei Jahren war sehr schwierig, ich habe die ersten vier Wochen alle zwei Stunden abgepumpt, weil der Kleine Saugverwirrung von einem Stillhütchen hatte. Vor der Geburt hatte ich tierische Angst vorm Stillen, ich wusste nicht, was da auf mich zukommt, und gehörte auch immer zu den Frauen, die über stillende Frauen (in der Öffentlichkeit) die Nase rümpfen. Nach der Geburt war in meinem Hirn wie ein Schalter umgelegt, und ich wusste nur noch: Ich muss dieses Kind stillen. Als es dann endlich klappte, war ich überglücklich.
Jetzt ist diese Zeit vorbei, und es ist Zeit, loszulassen. Ich hätte nicht gedacht, dass das doch wehtut auf einmal.
Wollte das hier nur mit Leuten teilen, die auch lange gestillt haben und es nachvollziehen können, denn im Freundeskreis gäbe es nur Leute, die mir gratulieren, sogar mein Mann freut sich. Mir tuts im Moment weh, auch wenn ich die Entscheidung nicht rückgängig machen will.


