Stillen anbieten oder auf "nachfrage"?

Fragen und Antworten rund um das Thema Stillen

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MamaSunshine
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Stillen anbieten oder auf "nachfrage"?

Beitrag von MamaSunshine »

Hallo mal wieder :-)

Noch ist es bei uns nicht so aktuell, aber: bei einem beikost-baby, bis zu welchem alter oder entwicklungsstand habt ihr stillen rgelmäßig aktiv angeboten? Hört man das auf, auch wenn man noch nicht abstillen will? Oder bietet man dann weniger oft an? Wenn die babys reden können, oder babyzeichen, können sie es ja idiotensicher einfordern :-)
Bei meinem kind verringert sich die anzahl der still-"mahlzeiten" momentan nicht, aber zb heute mittag hat sie sehr viel gegessen, und hätte zumindest keinen hunger mehr gehabt. Gestillt haben wir trotzdem, ging aber irgendwie von mir aus.
Ich will das kind halt nicht hemmen in seiner entwicklung, daher die überlegung, iiiiirgendwann weniger anzubieten.

(Falls das eher in fachfragen gehört - sorry, gern verschieben)
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Astria
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Re: Stillen anbieten oder auf "nachfrage"?

Beitrag von Astria »

Also, ich biete tagsüber nicht mehr an. Mein Kind ist 14 Monate.
Ich tue das allerdings deswegen nicht weil a) tagsüber ohnehin nicht mehr verlangt (durch zupfen am Shirt oder suchen) wird seit einem Vierteljahr und b) weil ich gelesen habe, dass dies eine Abstillvariante ist. Aber komplett abgestillt hat sich mein Kind bisher nicht, vielleicht ist sie dafür auch noch zu klein.
Mädchen 05/2013
EhMibima

Re: Stillen anbieten oder auf "nachfrage"?

Beitrag von EhMibima »

Also aktiv angeboten hab ich immer dann wenn meine Brust spannte, zum Trost, zur Beruhigung...und manchmal auch nur wenn ich merkte daß es müde ist aber nicht runterkommen kann/will, *hüstelräusper*und manchmal auch wenn ich Ruhe haben wollte :mrgreen: .
All das unabhängig vom Alter. Auch noch bei der 3jährigen ;)
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Missy
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Re: Stillen anbieten oder auf "nachfrage"?

Beitrag von Missy »

bienesmama hat geschrieben:Also aktiv angeboten hab ich immer dann wenn meine Brust spannte, zum Trost, zur Beruhigung...und manchmal auch nur wenn ich merkte daß es müde ist aber nicht runterkommen kann/will, *hüstelräusper*und manchmal auch wenn ich Ruhe haben wollte :mrgreen: .
All das unabhängig vom Alter. Auch noch bei der 3jährigen ;)
Das kann ich alles genau so unterschreiben! :mrgreen:
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MamaSunshine
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Re: Stillen anbieten oder auf "nachfrage"?

Beitrag von MamaSunshine »

Danke euch :-)

Mache mir mal wieder zu viele gedanken, schätz ich. Ein richtiges role model hab ich im realen leben ja leider nicht, die mamas, die ich kenne, haben alle "verfrüht" abgestillt. Und da kommt dann schon mal n doofer spruch, weil ich ja nicht ans abstillen denke (baby neun monate).
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warmbäuchlein
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Re: Stillen anbieten oder auf "nachfrage"?

Beitrag von warmbäuchlein »

Mein Kleiner ist gleich alt wie Dein Kind.

Wir haben immer sehr viel gestillt. Aber wenn ich ehrlich bin, war es oft so, dass ich ihn "einfach gestillt" habe, wenn ich Ruhe brauchte, oder mich gerade überfordert fühlte, oder müde war (jetzt sicher nicht so krass, wie das hier nun klingt, aber schon manchmal Tendenzen dahin :wink: )... :roll: Muss aber dazu sagen, dass tagsüber volle Alleinerzieherin bin. Ich habe keine Verwandten oder Unterstützung außer meinem Mann hier und das ist schon anstrengend...
Also gefühlt, habe ich es mir manchmal vielleicht "zu einfach" gemacht?

Er ist natürlich von sich aus auch ein Stilljunkie mit hohem Nuckelbedürfnis und wollte nie Schnuller... Beruhigung daher eben oft Brust. Wobei ich natürlich auch Singen, Anlenken, Spiegel, Tragen etc. immer vor Stillen probiere, aber eben auch oft dann Stillen...


Jetzt habe ich seit gestern beschlossen ihn nur mehr zu stillen, wenn ich das Gefühl habe, dass er es wirklich braucht. Stattdessen mehr Trinken anbieten, mehr Snacks mal unterwegs (unterwegs habe ich teilweise viel gestillt :roll: ), etc.

Und was soll ich sagen: Wie erwartet brauchen wir Vormittags bis Mittags gar kein Stillen. Dann Stillen zum Nachmittagsschläfchen und dann erst wieder abends.

Das heißt, mein Kleiner kommt locker mal 4-5 Stunden ohne Stillen aus. 8)


Abends, nachts und morgens bleibe ich mal beim Dauergestille. Aber tagsüber versuche ich noch mehr auf seine "wahren Bedürfnisse einzugehen".
Bewusst anbieten werde ich jetzt auch nicht mehr tagsüber, weil er das auch nicht mehr braucht, da er sehr gut isst.

Ich hoffe, dass das der sanfte Einstieg zu einem schönen langsamen Abstillen für uns beide ist.


Vielleicht können wir uns dazu weiter austauschen? :)
warmbäuchlein
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Re: Stillen anbieten oder auf "nachfrage"?

Beitrag von warmbäuchlein »

achja, ich möchte so lange in's zweite Lebensjahr reinstillen, wie es für uns beide passt. Strebe aber kein Langzeitstillen über 2. Geburtstag hinaus an (wobei wer weiß... :mrgreen: ) - nur zur Info.
MamaSunshine
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Re: Stillen anbieten oder auf "nachfrage"?

Beitrag von MamaSunshine »

Ja, gerne, warmbäuchlein! :-) (nur zur info: hier auch tuch und früher mysol, stoffis, co-sleeping :-D )

Was geplante stilldauer angeht: vor der geburt dacht ich, ich stille so 6 monate oder so :-D (allerdings unreflektiert, weil man das halt so macht, also die anderen)

Übrigens muss ich das mit sich-trösten-einfach-machen mal überdenken - mach ich das so? Wobei hier halt essen noch nicht so angesagt ist (oder erst seit gestern ;-) ), also hat es schon noch nahrungsfunktion. Machen blw, sagte ich das schon?
Mama Sunshine mit dem kleinen Sonnenschein (09/13) und dem Fröschlein (11/18)
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EinfachIch
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Re: Stillen anbieten oder auf "nachfrage"?

Beitrag von EinfachIch »

Warum sollte man das trösten schwer machen, wenn es einfach auch geht? ;) Hier zumindest ist stillen eine sehr aktive Handlung des Fröschlis, wenn er nicht mag kann ich anbieten wie ich will. Und wenn er ein Angebot annimmt, dann wird er auch ein Bedürfnis gehabt haben. Was ich schon oft beobachtet habe: kind weint, mutter nimmt es in den arm und gibt einen Schnuller. Das ist die gesellschaftlich akzeptierte ersatzhandlung für Troststillen, und wir geben eben das original :)
Mit kleinem Fröschli (07/13) an der Brust
EhMibima

Re: Stillen anbieten oder auf "nachfrage"?

Beitrag von EhMibima »

Beim Trösten find ich schon daß es einen Unterschied macht wie alt das Kind ist und wie sehr es verschreckt ist. Bei einem Baby würde ich wahrscheinlich fast immer stillen. Bei meinem Kleinen 2jährigen reicht oft in den Arm nehmen. Bei schlimmen Sachen würde ich wohl immer stillen.
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