Hilfe bei Antistilldiskussion

Fragen und Antworten rund um das Thema Stillen

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Lösche Benutzer 7240

Re: Hilfe bei Antistilldiskussion

Beitrag von Lösche Benutzer 7240 »

Trink Dein Gläschen Wein, ist kein Problem (in der Stillzeit).
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Morgaine47
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Re: Hilfe bei Antistilldiskussion

Beitrag von Morgaine47 »

Ich habe beim 2. Kind auch beim Stillen nebenbei entweder in Internet gesurft, gelesen oder selten auch mal fernseh geschaut. Das waren gerade tagsüber meine Auszeiten. Geht mit Flasche schwerer, ich muss ja die Flasche halten. Mit Stillkissen liegt das Baby daraus udn ich ahbe merh oder weniger die Hände frei, zumindets nach ein paar Wochen am Anfang musste ich noch die Brust etwas halten umd as Kind nicht zu ersticken. Später habe ich ihn dann im Arm gehalten. In der Zeit habe ich gut einhändig tippen gelernt.

Flasche geben während das Kidn im KiWa liegt oder in der Babyschale ist finde ich auch immer etwas befremdlich. Ich hoffe dann immer das es zu Hause anders läuft. Wobei ja hier auch schon einige über der Babyschale hängend gestillt haben, ich habs mal überm Kindersitz gemacht.
LG
Morgaine

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warmbäuchlein
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Re: Hilfe bei Antistilldiskussion

Beitrag von warmbäuchlein »

Klar, ich tue auch Sachen neben dem Stillen: Lesen, Surfen, Mailen, Telefonieren...
Aber man kuschelt das Kind ja beim Stillen - zumindest hat es immer Körperkontakt. Und hin und wieder himmle ich es auch an :wink:

Ich trinke heute zur Feier des Tages echt ein Glas Wein. Ich denke, jetzt ist mein Kleiner echt groß genug. Ich habe mich nur nie getraut, da ich nie Stillen kann und dann etwas trinken, da er ja stöndig trinken will :roll: Aber jetzt schläft er am Abend so gut und ich glaube, ein Glas mal ist ok. :)
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deidamaus
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Re: Hilfe bei Antistilldiskussion

Beitrag von deidamaus »

Ich habe auch schon über der Babyschale und über dem Reboarder gestillt. Wenn das Kind dabei einschläft, muss man es zum Weiterfahren nicht umbetten. Eigentlich sehr praktisch :mrgreen:

Liebe Grüße
deidamaus
Liebe Grüße von deidamaus, ModTeam-Stillberatung
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soda
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Re: Hilfe bei Antistilldiskussion

Beitrag von soda »

Alles klar, wenn du diskutieren WILLST.

Aber MUSST du? Mich nervt es immer so.....

Anfangs fühlte ich mich angegriffen, da ich noch so unsicher war und ja auch meine Probleme mit dem Stillen hatte. Fast alle haben aus den unterschiedlichsten Gründen versucht, mich von der Überlegenheit - oder zumindest Gleichwertigkeit des Fläschchens zu überzeugen.

Gerettet haben mich meine Mutter und meine Schwester einfach dadurch, dass ich wußte, daß sie gestillt haben und WIE SCHÖN die das fanden und wie gut es meiner Schwester, ihrem Kind und mir geht.
Die beiden haben mich nie bequatschen wollen.

Das wollten alle, die selbst Flasche gaben oder erhielten. Bei einigen war dieses Diskutieren ganz offensichtlich als Rechtfertigungsversuch zu erkennen.

Für mich so aus Neugier: diskutiert ihr beruflich oder privat?
mit T (2013) und T (2017)
mattisma
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Re: Hilfe bei Antistilldiskussion

Beitrag von mattisma »

Hey! Ich kann medizinisch nix beitragen, würde aber verhaltenspsychologisch argumentieren, dass Stillen nicht nur Nahrungsaufnahme ist, sondern auch Geborgenheit, Sicherheit und Nähe.

Außerdem: wie kannst du dein Kind leichter beruhigen als mit der Brust?! So viel PRE könnte ich so schnell gar nicht füttern!

O Mann deine Diskussion ist ja müßig! Als könnte ein industriell hergestelltes Produkt ein auf ein Lebewesen perfekt zugeschnittenes, organisches Produkt ersetzten!


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Lilia87
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Re: Hilfe bei Antistilldiskussion

Beitrag von Lilia87 »

Vielen Dank für eure Antworten bisher!
Ihr werdet lachen, als ich nach vermeintlichen Nachteilen des Stillens fragte kam: Mama darf nicht alles essen, nichts tirnken, nicht rauchen, nicht alle Medikamente nehmen.

Ach, ich muss natürlich nicht diskutieren, aber nun habe ich schon angefangen und fühle mich irgendwie verantwortlich, diesen Käse nicht so stehen zu lassen. Ich bin eine so überzeugte Stillmama (Tandem, Langzeit, etc), sobald ich von der gesundheitlichen Schiene abkomme, bin ich "dogmatisch", wisst ihr. Ich muss da ganz rational, sachlich, etc, bleiben...
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Re: Hilfe bei Antistilldiskussion

Beitrag von warmbäuchlein »

Muss nochmal etwas OT schreiben:
Ich finde mal Stillen in der Babyschale auch nicht schlimm. Hätte ich auch schon mal unterwegs gemacht, als der Kleine beim Autofahren brüllte, ging aber nicht... Eben wegen Einschlafen und Ruhe und so :mrgreen:

Aber einem wachen zufriedenem Kind unterwegs in den KiWa die Flasche reinhalten, fand ich dennoch seltsam.
Gut, vielleicht war eine der seltenen Ausnahmen...
Lösche Benutzer 17612

Re: Hilfe bei Antistilldiskussion

Beitrag von Lösche Benutzer 17612 »

Weisst Du...diese Frau möchte es offensichtlich nicht wissen. Das Internet ist manchmal ne wundervolle Sache, und hätte sie sich die Mühe gemacht und diese Themen mal ordentlich und unvoreingenommen recherchiert (jeder Mensch liest die Rezensionen auf Amazon bevor er ein olles Buch bestellt, aber wenn es um das eigene Kind geht, dann reicht Hörensagen?????) dann wüsste sie, welchen Wert das Stillen hat.
Für mich ergibt sich der Eindruck: sie möchte es einfach nicht, aus welchen Gründen auch immer. Und dann sucht man nach Dingen, die die eigene Entscheidung unterstützen. Wenn sie lieber auf die Frau des Bruders des Schwagers eine Kollegen der bestenFreundin hören mag ( die mal in einem Wartezimmer-Käseblatt gelesen hat, dass Stillen nun doch nicht soooo toll ist) statt auf die WHO..dann sagt das schon sehr vieles aus.
Für mich primär das, dass Du Deine wertvolle Zeit verschwendest. Auch wenn sie nickt und *ja, amen* sagt, wird sich an dieser Denkweise wohl nur sehr wenig bis gar nichts ändern.
In der Stillzeit darf Mama übrigens alles essen, durchaus im Rahmen trinken und auch die meisten (nicht alle) Medikamente nehmen und auch bei einer rauchenden Mutter überwiegt immernoch der positive Effekt des Stillens.
Sehr überspitzt gesagt : sollte es sich nicht gerade um eine gleichzeitig drogenabhängige, alkoholkranke und kettenrauchende Frau handeln, dann ist das Baby mit Muttermilch sehr wahrscheinlich immer noch besser dran als ohne, egal bei welchem (normalen) Lebensstil.
warmbäuchlein
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Re: Hilfe bei Antistilldiskussion

Beitrag von warmbäuchlein »

Ein sehr wichtiges Argument gegen das Stillen wurde hier noch gar nicht erwähnt:

"Die Flasche kann jeder geben"

Das ist so ein Argument, das ich sehr oft höre/lese.
Schon Schwangere reden davon, dass sie das Baby ja bald mal abgeben wollen, da sie Zeit für sich wollen. Ausgehen etc.
Gut, bevor mein Nervenaustester auf der Welt war, dachte ich, dass man das Baby nur bei sich haben möchte. Als er da war, wollte ich ihn dann auch ständig "loswerden" :mrgreen:
Aber meinen Säugling länger irgendwo zu lassen, hätte ich auch nicht gewollt. Und wenn er echt mal eine Stunde, wo ohne mich war, hatte er eben eine Notfalls PRE Flasche (abbpumpen geht bei mir einfach nicht) dabei, die aber fast nie gebraucht wurde.

Und dann noch: Flasche kann auch der Papa geben - damit die beiden eine Bindung haben.

Also letzteres Argument habe ich persönlich nie verstanden. Muss man einem Kind immer was reinstopfen, damit man eine Bindung hat (kaum taucht wo ein Kind oder kleines Tier auf, wollen alle füttern - vor allem Süßkram)? :roll:
Mein Mann macht "nur" Babypflege wie wickeln, waschen, umziehen, baden (in der Badewanne die ersten Monate hat nur mein Mann gebadet - ich kann daher einen Säugling gar nicht baden :mrgreen: ) und Kind rumtragen. Und gibt er seit Beikost öfters Brei. Ich denke nicht, dass die beiden jetzt eine schlechte Bindung haben, nur weil nicht geflascherlt :tt_ruecken_1:


Und dann... da heißt es von den Ärzten immer: Frisch kochen, gesund und abwechslungsreich. Keine Fertignahrung etc.
Bei einem Baby findet plötzlich jeder, dass Pulvernahrung ja sooo toll ist etc.
Würde sich der gleiche Arzt auch von Pulvernahrung ernähren und sagen, dass das gleichwertig einer selbstegkochten Nahrung ist?
Weil man verhungert damit auch nicht und wird auch nicht gleich daran sterben.


Und klar, Pre hat seine Berechtigung - Zum Glück gibt's die, weil sonst müssten manche Kinder verhungern. Aber es ist und bleibt "Ersatznahrung".
Und ich bin traurig, wenn ich denke, wieviele liebe Mamis sich echt so viele Gedanken machen, weil sie nicht vollstillen können. Aber immer besser nur ein bisschen Stillen, als gar nicht. Und selbst, wenn man gar nicht stillen kann, dann geht das natürlich auch und das Kind wird groß, aber wenn man die Wahl hat...


Achja, dieses Posting kann man in vielen Elternforen so nicht schreiben - da würde man zerfleischt :wink:
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