5,5Stunden getrennt vom 4 Monate alten Stillbaby:

Fragen und Antworten rund um das Thema Stillen

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Tweety2606
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Re: 5,5Stunden getrennt vom 4 Monate alten Stillbaby:

Beitrag von Tweety2606 »

Entspannt wäre ich ehrlich gesagt wahrscheinlich auch nicht. Und er schläft im sich bewegenden Kinderwagen (da ich das Gelände aber nicht kenne...), im Buzzi oder Mysol eigentlich nur mal 20 Minuten bisher, habe ihn aber hauptsächlich zum Einkaufen drin, und da ist alles so spannend. Aber wenn er richtig müde ist, geht es vielleicht auch länger. Und für die Zeit der Weinprobe kann ich ihn bestimmt auf ne dicke Decke legen, er spielt momentan ganz gerne mit seinem Klimperwürfel oder Knisterbuch. Und strampelt gerne ;-)
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FrauWalfisch
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Re: 5,5Stunden getrennt vom 4 Monate alten Stillbaby:

Beitrag von FrauWalfisch »

Ich hätte da ne Verständnisfrage, mir geht es nämlich ähnlich mit der abpumpe, hier gibt es keine nennenswerten mumi-Vorräte. Wenn der daheimbleibende Papa dem Mini also ersatzweise PRE füttert mit einer stillfreundlichen Methode, hat das denn irgendwelche nennenswerten Nachteile? Wir haben hier zum Beispiel einen Medela Softcup, der soll auf diese Weise zum Einsatz kommen, wenn ich demnächst zur Rückbildung gehe. Das Thema treibt mich auch grad um, deshalb frage ich hier so frech dazwischen :-)




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FrauWalfisch
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Re: 5,5Stunden getrennt vom 4 Monate alten Stillbaby:

Beitrag von FrauWalfisch »

...mit der Pumpe, sollte das heißen!


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Donnerkind
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Re: 5,5Stunden getrennt vom 4 Monate alten Stillbaby:

Beitrag von Donnerkind »

FrauWalfisch hat geschrieben:Ich hätte da ne Verständnisfrage, mir geht es nämlich ähnlich mit der abpumpe, hier gibt es keine nennenswerten mumi-Vorräte. Wenn der daheimbleibende Papa dem Mini also ersatzweise PRE füttert mit einer stillfreundlichen Methode, hat das denn irgendwelche nennenswerten Nachteile? Wir haben hier zum Beispiel einen Medela Softcup, der soll auf diese Weise zum Einsatz kommen, wenn ich demnächst zur Rückbildung gehe. Das Thema treibt mich auch grad um, deshalb frage ich hier so frech dazwischen :-)




Beware of the Autokorrektur.
Dazu hatte ich das hier mal gefunden: http://www.stillkinder.de/ein-einziges- ... ch-nichts/
Ist allerdings schon 10 Jahre alt - keine Ahnung, ob es jetzt andere Erkenntnisse gibt.
Es grüßt das Donnerkind mit den Mädels 2007 und 2008 sowie dem kleinen Bruder 2013.
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Carraluma
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Re: 5,5Stunden getrennt vom 4 Monate alten Stillbaby:

Beitrag von Carraluma »

Unabhängig von Flaschen- oder MuMi:
Baby (und Papa) mitnehmen ist (k)eine Alternative?

Sowas wie Papa geht mit Baby währendessen eine Runde spazieren um den Gymnastikraum und kann Baby bei Bedarf kurz vorbeibringen. So ähnlich fanden wir es meist am entspanntesten.
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FrauWalfisch
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Re: 5,5Stunden getrennt vom 4 Monate alten Stillbaby:

Beitrag von FrauWalfisch »

Danke, ihr beiden. Der Link ist ja schon leicht besorgniserregend...meine Tochter wurde in der ersten Woche zugefüttert. Hm, ob das nun noch Auswirkungen hat oder ob es jetzt sowieso "egal" wäre, ob ich mal PRE füttere? Zumal sie auch per Kaiserschnitt geboren wurde. :-(

Ich muss mal den Papa fragen, ob er sie mir zum Stillen vorbeibringen mag. Der Kursraum ist wirklich gleich ums Eck. Und ich bin auch nur zwei Stunden weg, vielleicht kriegt sie in der Zeit keinen Hunger. Mann, was ich mir hier schon wieder Gedanken mache...und jetzt zieh ich mich wieder zurück, ich will nicht den Ursprungsthread sprengen.

Fazit: Scheinbar lohnt es sich, sich mit der Pumpe anzufreunden und einen guten Vorrat im Gefrierfach zu haben. Werde es nochmal in Ruhe versuchen.


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blueberry
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Re: 5,5Stunden getrennt vom 4 Monate alten Stillbaby:

Beitrag von blueberry »

FrauWalfisch hat geschrieben:Hm, ob das nun noch Auswirkungen hat oder ob es jetzt sowieso "egal" wäre, ob ich mal PRE füttere?
Unter ausschließlichem Stillen erholt sich die Darmflora nochmalerweise binnen einiger Wochen und entspricht dann wieder der eines vollgestillten Säuglings. Die nächste Flasche Pre verändert sie wieder und es dauert, um sie wieder zu normalisieren. Insofern ist es nicht "sowieso egal" :wink: , sondern sicherlich sinnvoll, medizinisch nicht notwendige Pre-Gaben im Vollstillalter zu vermeiden. Wenn Milch (ob Pre oder abgepumpte Milch) angeboten werden soll, so sollte dies stillfreundlich geschehen, nicht per Saugerflasche.
FrauWalfisch hat geschrieben:Ich muss mal den Papa fragen, ob er sie mir zum Stillen vorbeibringen mag. Der Kursraum ist wirklich gleich ums Eck. Und ich bin auch nur zwei Stunden weg, vielleicht kriegt sie in der Zeit keinen Hunger.
Flexible Papa-Betreuung ist für solche Anlässe wie "mal mit den Freundinnen Essen gehen", Arzttermine oder Rückbildungskurs eigentlich der Idealfall: Kurz vor dem Termin nochmal stillen anbieten (auch wenn sich das Baby noch nicht von selbst gemeldet hatte), das frischgestillte Baby dem Papa ins Tuch/Tragehilfe packen und er dreht Runden um den Block, bis sich das Stillbedürfnis beim Baby regt. Dann kurz stillen (im Rückbildungskurs sind Unterbrechungen eh kein Problem - es kommt ja aufs Erlernen der Übungen für zuhause an, nicht auf die eine Stunde pro Woche, in der man dort turnt oder stillend zuschaut :wink: ) und Papa verschwindet wieder mit Baby im Tuch oder KiWa.

Wenn der Kursraum in Laufentfernung von zuhause ist, ist das ja Idealfall. 8)
FrauWalfisch hat geschrieben:Fazit: Scheinbar lohnt es sich, sich mit der Pumpe anzufreunden und einen guten Vorrat im Gefrierfach zu haben. Werde es nochmal in Ruhe versuchen.
Das kommt drauf an, was Du sonst so vorhast. Ich bin mit "Papa und Baby kommen mit" bei beiden Kindern durch die Vollstillzeit gekommen. (Die einmal bei einem langen Arzttermin zurückgelassene ausgestrichene Milch hat das Baby übrigens verschmäht und lieber im Tuch auf mich gewartet. Der Papa war in dem Fall mit der Milch als Backup aber deutlich entspannter).

Viel Spaß bei der Rückbildung! :D

LG, blueberry
blueberry mit großem und kleinem Frühlingskind (2010 und 2013)
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Brianna
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Re: 5,5Stunden getrennt vom 4 Monate alten Stillbaby:

Beitrag von Brianna »

Zu Milch im Eisfach:
Ich hab wegen Frühgeburt zuerst nur gepumpt. Dann immer mehr gestillt und erst unvermindert gestillt, um die Milchmenge zu steigern. Die abgepumpte und nicht zum Füttern verbrauchte Milch lag jetzt monatelang im Gefrierschrank. Obwohl die eingefrorene Milch dar war, fand ich es entspannender, J eventuell auch mit betreuender Person mitzunehmen und einfach bei Bedarf zu stillen. Die Milch kommt jetzt ins Badewasser. Nur für Badezusatz wäre mir pumpen aber zu nervig.
Gruß Brianna
J 05/13 L 12/15
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FrauWalfisch
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Re: 5,5Stunden getrennt vom 4 Monate alten Stillbaby:

Beitrag von FrauWalfisch »

blueberry hat geschrieben:
Unter ausschließlichem Stillen erholt sich die Darmflora nochmalerweise binnen einiger Wochen und entspricht dann wieder der eines vollgestillten Säuglings. Die nächste Flasche Pre verändert sie wieder und es dauert, um sie wieder zu normalisieren. Insofern ist es nicht "sowieso egal" :wink: , sondern sicherlich sinnvoll, medizinisch nicht notwendige Pre-Gaben im Vollstillalter zu vermeiden. Wenn Milch (ob Pre oder abgepumpte Milch) angeboten werden soll, so sollte dies stillfreundlich geschehen, nicht per Saugerflasche.
Das ist beruhigend und gut zu wissen. Wir haben den Medela SoftCup hier, aber noch nicht im Einsatz gehabt.

Flexible Papa-Betreuung ist für solche Anlässe wie "mal mit den Freundinnen Essen gehen", Arzttermine oder Rückbildungskurs eigentlich der Idealfall: Kurz vor dem Termin nochmal stillen anbieten (auch wenn sich das Baby noch nicht von selbst gemeldet hatte), das frischgestillte Baby dem Papa ins Tuch/Tragehilfe packen und er dreht Runden um den Block, bis sich das Stillbedürfnis beim Baby regt. Dann kurz stillen (im Rückbildungskurs sind Unterbrechungen eh kein Problem - es kommt ja aufs Erlernen der Übungen für zuhause an, nicht auf die eine Stunde pro Woche, in der man dort turnt oder stillend zuschaut :wink: ) und Papa verschwindet wieder mit Baby im Tuch oder KiWa.
Für den Rückbildungskurs macht er das sicher. Ob ich ihn dafür gewinnen kann, um den Block zu laufen, während ich mit Freundinnen im Restaurant sitze, weiß ich allerdings nicht. Ich denke, ihm wäre es viel lieber, wenn er sie selbst füttern könnte. Auch, weil er sich wünscht, dass er ihr "im Notfall" auch etwas zu trinken wenigstens anbieten kann. Es ist ihm wichtig, dass er mit ihr so selbständig wie möglich ist, wenn ich nicht greifbar bin, und das finde ich eigentlich sehr schön. Er hat derzeit seine Arbeitszeit eingeschränkt, um mehr Zeit mit dem Wasserfräulein verbringen zu können.


FrauWalfisch hat geschrieben:Fazit: Scheinbar lohnt es sich, sich mit der Pumpe anzufreunden und einen guten Vorrat im Gefrierfach zu haben. Werde es nochmal in Ruhe versuchen.
Das kommt drauf an, was Du sonst so vorhast. Ich bin mit "Papa und Baby kommen mit" bei beiden Kindern durch die Vollstillzeit gekommen. (Die einmal bei einem langen Arzttermin zurückgelassene ausgestrichene Milch hat das Baby übrigens verschmäht und lieber im Tuch auf mich gewartet. Der Papa war in dem Fall mit der Milch als Backup aber deutlich entspannter).

Viel Spaß bei der Rückbildung! :D
Danke! Also, ich würde einfach gern gelegentlich mal für einige Stunden etwas unternehmen, was vielleicht nicht unbedingt babyfreundlich ist...wieder ins Yogastudio gehen für eine ausgedehnte lange Klasse, oder eben ins erwähnte Restaurant mit einer Freundin, oder ein Kinobesuch. Sowas halt. Für solche Fälle wäre es natürlich toll, wenn Papa mit dem SoftCup umgehen kann und die Kleine den akzeptiert. Werden wir halt mal probieren müssen.

Ich hab im anderen Thread schonmal gefragt, aber vielleicht hat ja hier auch jemand einen Tipp: Kann man eigentlich auch per Hand genügend Milch für eine "Portion" gewinnen oder schafft nur die Pumpe nennenswerte Mengen? Beim Ausstreichen wegen Milchstau hatte ich so das Gefühl, die Menge wäre eigentlich ganz ordentlich.
Frau Walfisch mit Wasserfräulein (02/2014).
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blueberry
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Re: 5,5Stunden getrennt vom 4 Monate alten Stillbaby:

Beitrag von blueberry »

Selbstverständlich kann man auch von Hand genauso effektiv ganze Portionen Milch gewinnen. Man braucht evtl. etwas Übung - braucht man aber für den Gebrauch einer Pumpe normalerweise auch, denn so oder so ist das Auslösen des Milchspendereflexes die eigentliche "Aufgabe" :wink: . Hier findest Du eine Anleitung zum Gewinnen von Muttermilch per Hand.

So spart man sich außerdem die Reinigung des ganzen Pump-Equipments. Eine feine Sache 8) .
FrauWalfisch hat geschrieben:Also, ich würde einfach gern gelegentlich mal für einige Stunden etwas unternehmen, was vielleicht nicht unbedingt babyfreundlich ist...wieder ins Yogastudio gehen für eine ausgedehnte lange Klasse, oder eben ins erwähnte Restaurant mit einer Freundin, oder ein Kinobesuch. Sowas halt. Für solche Fälle wäre es natürlich toll, wenn Papa mit dem SoftCup umgehen kann und die Kleine den akzeptiert. Werden wir halt mal probieren müssen.
SoftCup ist gut geeignet. Probiert es einfach bei einer Gelegenheit aus, bei der Du notfalls doch kurz nach Hause kommen und stillen könntest. Und vielleicht klappt es gleich prima und musst nicht nach Hause - auch gut :D .

Zum Papa:
FrauWalfisch hat geschrieben:Ich denke, ihm wäre es viel lieber, wenn er sie selbst füttern könnte. Auch, weil er sich wünscht, dass er ihr "im Notfall" auch etwas zu trinken wenigstens anbieten kann. Es ist ihm wichtig, dass er mit ihr so selbständig wie möglich ist, wenn ich nicht greifbar bin, und das finde ich eigentlich sehr schön. Er hat derzeit seine Arbeitszeit eingeschränkt, um mehr Zeit mit dem Wasserfräulein verbringen zu können.
Ich finde es sehr schön, dass Dein Partner sich so für die Betreuung Eures Babys engagiert und sich da auch längere Zeiten allein mit Baby zutraut :D . "Baby und Papa stundenlang allein" sollte aber möglichst nicht zum Selbstzweck werden - auch ein der Mama das Baby zum Stillen vorbeibringender Papa ist ein Super-Papa 8) :mrgreen: und es schmälert seine Betreuungskompetenzen nicht im Mindesten, wenn man die biologische Tatsache anerkennt, dass für die wenigen Monate der Vollstillzeit Papa eben nicht 100% ALLES genauso gut machen kann wie Mama. :wink:

Deswegen kann Papa ja dennoch viel Zeit mit dem Baby allein verbringen - mit Stillunterbrechungen halt. Wenn keine zwingende Notwendigkeit für stundenlange Trennungen von Mama und Baby bestehen, machen kurze Stilltreffen zwischendurch die Sache für alle Beteiligten meist einfach deutlich stressärmer. Und danach zieht Papa mit dem Baby wieder los (und Mama wählt für den Anfang vielleicht ein Restaurant um die Ecke und macht statt Kino evtl. einen DVD&Popcorn-Nachmittag mit Freundinnen zuhause. Die Zeit in der "Banane und Wasser" genauso gut gehen wie abgepumpte Milch, um eine Nachmittagsvorstellung im Kino zu überbrücken, kommt sooo schnell :wink: ).

Viel Freude bei allen Unternehmungen :D

LG, blueberry
blueberry mit großem und kleinem Frühlingskind (2010 und 2013)
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