Kamen euch nie Zweifel?

Fragen und Antworten rund um das Thema Stillen

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soda
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Re: Kamen euch nie Zweifel?

Beitrag von soda »

Vieles wurde schon gesagt. Ich kann das nur bestätigen bzw wiederholen.

In den ersten Wochen ist es sehr anstrengend gewesen. Mittlerweile werde ich oft angelacht beim stillen und meine Maus gluckst und jauchzt vor dem andocken oft vor Freude. Darauf kann man doch hinfiebern, oder? Es ist so schön!

Außerdem ist es jetzt immer mal wieder so, dass ein paar Stunden ohne stillen vergehen und ICH mich frage, wann wir denn endlich wieder.....
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Naica2
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Re: Kamen euch nie Zweifel?

Beitrag von Naica2 »

Bei mir war das Stillen erst sehr schwierig mit 5 Monaten......da war der Bedarf plötzlich sehr hoch und sie wollte jede Stunde an die Brust. Dann wollte ich endlich Besserung und habe mit Brei angefangen......doch Pustekuchen....mein Baby wollte keinen Brei.....ich habe mich drei Monate mit Brei gequält......und habe dann aufgegeben um mit Baby Led Weaning anzufangen.....und weiterhin fast voll gestillt. Jetzt mit 9 Monaten isst sie immer mehr.....aber gestillt wird immer noch viel :D
warmbäuchlein
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Re: Kamen euch nie Zweifel?

Beitrag von warmbäuchlein »

Ich bin (noch - habe es aber nicht vor :wink: ) keine Langzeitstillerin. Aber die ersten 4 Monate war das Stillen nicht so toll. Ich hatte immer Schmerzen (Krämpfe) und es war vor allem die ersten 3 Monate echt anstrengend. Dann kam noch Dauergenuckel in der Nacht dazu. Ich war eine wandelnde Leiuche tagsüber und mir ging's nicht so gut damit.

Allerdings ab dem 4. Monat löste sich mein Stillproblem mit den Schmerzen und ab da liebe ich es.
Sogar das nuckeln, finde ich meistens nicht mehr schlimm. Es ist schön, wie selig mein Kleiner dabei ist. Ich glaube, so geborgen wird er sich nie mehr fühlen :5:
Ich habe den 5. und 6. Monat dann noch vollstillmäßig genossen und jetzt seit Beikoststart stille ich viel nebenbei.

Obwohl ich mit einem Jahr aufhören wollte, kann ich mir vorstellen in nachts noch im 2. Lebensjahr weiter zu stillen. Allerdings nicht mehr sooo lange. Nur so lange es für mich noch passt.

Achja, was wirklich hilft: Nicht versuchen gegen das Kind zu arbeiten. Will es nachts alle (gefühlten :mrgreen: ) 10min trinken, dann einfach anlegen und aus. Ich habe mich oft aufgeregt und geärgert, was ich wohl falsch mache. Als ich es einfach akzeptiert hatte, ging's auf einmal so viel leichter und mein Kleiner wurde schnell wieder ruhiger. Oh Wunder, nuckelte er dann plötzlich nicht mehr so viel - das kam ganz von ihm alleine - ich konnte ihm da nichts "anerziehen" :)
Es liegt am Bedürfnis des Kindes und nicht an einem selbst, finde ich.
warmbäuchlein
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Re: Kamen euch nie Zweifel?

Beitrag von warmbäuchlein »

tinababy2013 hat geschrieben: In den ersten Wochen ist es sehr anstrengend gewesen. Mittlerweile werde ich oft angelacht beim stillen und meine Maus gluckst und jauchzt vor dem andocken oft vor Freude. Darauf kann man doch hinfiebern, oder? Es ist so schön!
Das hat meiner leider noch nie gemacht :(
Er dockt nur gierig an - allerdings schmatzt er dabei so süß :mrgreen:
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tania
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Re: Kamen euch nie Zweifel?

Beitrag von tania »

warmbäuchlein hat geschrieben:
tinababy2013 hat geschrieben: In den ersten Wochen ist es sehr anstrengend gewesen. Mittlerweile werde ich oft angelacht beim stillen und meine Maus gluckst und jauchzt vor dem andocken oft vor Freude. Darauf kann man doch hinfiebern, oder? Es ist so schön!
Das hat meiner leider noch nie gemacht :(
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das kommt ganz bald!
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Jadzia
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Re: Kamen euch nie Zweifel?

Beitrag von Jadzia »

Zweifel nie


Genervt war ich manchmal bis zum Anschlag…..


"Nach dem Stillen ist vor dem Stillen" - Hab ich dann immer gesagt 8)


Ich stille bis heute ( siehe auf das Geb) begrenzt gerne. Will sagen : ich stilel gerne und hab auch noch nicht aufgehört, und habe immer wieder Momente in denen ich es einfach nicht genre mache oder in denen es mich nervt.

Ist das nicht mit allen Dingen im Leben so? Gibt es nicht viele Dinge die schön, nützlich und wichtig sind und trotzdem mag ich sie manhcmal nicht tun?


In höhrerm Alter des Kindes läßt sich das zum Glück auch umsetzten. Da sag ich einfach, daß ich nicht möchte. Ist mein Kind aber krank, geht das vor. Und ehrlich gesagt ist an einem krnakes Kind nicht der Punkt der lästigste, daß ich es stillen "muß". Das ist einfach supernervig und liegt in der Natur der Dinge. Nä?
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Re: Kamen euch nie Zweifel?

Beitrag von marlavo »

Ich würde dir auch gerne etwas Mut machen. Es wird besser!

Unsere ersten 3 Monate waren auch geprägt von einem schwierigen Stillstart mit Kind wecken und abpumpen im Wechsel, so dass ich nicht mehr als 1 Stunde Schlaf am Stück bekommen habe. Eine Stillmahlzeit hat teilweise über eine Stunde gedauert... Alle haben mir zugeredet dass sich das noch verändern wird, ich habe es allerdings nicht glauben können und mich, wie du, gefragt wie man das so lange durchhalten will. Jetzt sind auch wir Schnellstiller und ich genieße jedes Mal so sehr und mir kommen immer fast die Tränen wenn ich daran denke dass auch wir irgendwann einmal abstillen werden :|

Noch ein Tipp für nachts: den Wecker/die Uhr abschaffen. Es bringt nichts darüber nachzudenken wie lange jetzt geschlafen wurde und warum und wie man es anders machen kann und wie man es ändern kann!
Mit Winterwunder (02/16) und Sonnenschein (09/13) und schwanger mit dem Sommerbaby (Voraussicht. ET Juni 2019)

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Re: Kamen euch nie Zweifel?

Beitrag von Lulilaj »

und ob, staendig kommen die zweifel ;)
0-3 m "werde ich jeweils weggehen? diese stillabstände, schrecklich" dann wurde die kleine zu 5 min trinkerin, zwar oft, aber schnell, schade, der kuschelfaktor wurde so minimiert ;) ich bin dann eben mit dem kind weggegangen, geht besser als ich mir jemals vorstellen könnte
3-6m "kind, muss ich da entblost stehen??" ja, mit der flasche wuerde mir das nichts passieren, aber diese unruhigkeit bei trinken ist auch voruebergehend, und man lernt sehr schnell damit umzugehen
6m-1j "beikost, alle fangen schon mit beikost an, und mein kind will nichts davon wissen??" ja, doch, ein bissl hat sie schon gegessen, bloss nicht soviel wie die anderen, jetzt mit 2 jahren gibt es aber ehrlich kein unterschied, sie isst aber genuesslich und langsam, naja, sie ist halt so
1,5j "krippenanfang, wie soll denn das gehen?" problemlos, die kleine freut sich sehr auf die anderen kinder, gestillt wird halt weniger, nach der krippe ausgiebig

und jedesmal wenn sie Magen-Darm-virus hatte oder irgendwelche krankheit (krippenanfang, eigentl. dauerkrank), war ich froh, dass sie doch was zu trinken bekam, und ich konnte ihr diese sicherheit bieten

aber ich denke als mutti wird man immer in zweifeln geraten, so ist es eben, und es endet nicht mit 18j des kindes :D
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Re: Kamen euch nie Zweifel?

Beitrag von Schokoflocke »

Ich schließe mich an, es wird immer einfacher. Sicher kommen auch mal wieder schwierige Phasen, aber nach gewisser Zeit läuft es einfach von selbst. Wenn ich dran denke, wie das ganz am Anfang war... immer noch das Bäuerchen, weil sonst gespuckt wurde, bis ich mal die Brustwarze "eingefädelt" hatte, stundenlanges Gefesseltsein an die Couch, ständig wieder trinken, abendliches Clusterfeeding... Ich fand das zwar nicht schlimm, aber eben anstrengend. Und irgendwann gings einfach wie von selbst. Mit der Kopfkontrolle fängt es an, dass die Kleinen helfen beim Andocken, mittlerweile freut er sich auch einfach ganz arg, wenn ich die Brust freimache und macht den Rest selbst. Ich genieße die Kuscheleinheit und dann geht's weiter. Klar bin ich manchmal auch noch genervt oder es wird mir mal zu viel. Aber am anstrengendsten fand ich eigentlich die Zeit, wo ich wieder gearbeitet habe und pumpen musste - ständig Zeug spülen, sterilisieren, das war so nervig! Jetzt braucht er tagsüber keine Milch mehr, wenn ich weg bin, wir stillen einfach, wenn wir zusammen sind. Das Durchhalten der ersten Zeit lohnt sich sehr!
Unterwegs mit dem großen Bruder (5/13), dem mittleren Bruder (12/14) und dem kleinen Flöckchen (3/17)
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Schokoflocke
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Re: Kamen euch nie Zweifel?

Beitrag von Schokoflocke »

Achja, nochwas:
Meine Schwiegermutter wollte auch immer schieben und war genervt, dass das Kind nicht so lange durchhält, dass man ordentlich spazieren gehen kann. Dann hat sie mal ausprobiert zu tragen - und war total gerührt und angetan, wie schön und innig das ist! Sie war richtig besorgt, ob mir das recht ist, wenn sie den Kleinen trägt. Ich hingegen finde es toll, dass eigentlich alle 4 Großeltern den Kleinen hin und wieder oder sogar regelmäßig im Bondolino oder Sling tragen.
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