ich bin langsam echt am verzweifeln, weil ich meine Milchmenge einfach nicht dauerhaft in den Griff bekomme, den zuviel tut einfach tierisch weh und nervt ungemein.
Annika ist auf den Tag genau 3 Monate alt. Ich hatte direkt ab Milcheinschuss Milch für gefühlte Drillinge. Hab dann ziemlich schnell nur noch eine Seite pro Mahlzeit gegeben und das viel zu viel ist einfach ausgelaufen
Damit klappte das dann ganz gut, die knotigen Stellen waren nur noch selten da, wenn sie Nachts ungewöhnlich lange Pausen hatte. Nach wie vor hieß es Land unter, und die Brust hat das viel zu viel einfach auslaufen lassen.
Seit ca. 5 oder 6 Wochen ist das nun anders, meine Brust läuft kaum noch aus und ich kämpfe alle paar Tage mit viel zu viel Milch. Es läuft immer ähnlich ab, sie clustert (manchmal kommt die zuviel Milch auch ohne erkennbaren Grund), dann habe ich bereits kurz nach der letzten Stillmahlzeit knotige, harte Stellen die weh tun. Dann mach ich das Reduktionsprogramm von Julia, also jeweils eine Seite pro etwa 3 Std (aber ohne kühlen, da ich sehr empfindlich auf Kälte reagiere), damit dauert es je nachdem um die 4 bis 7 Tage, dann hab ich die Milchmenge wieder soweit halbwegs im Griff (außer der Abstand ist mal ungewöhnlich lang). Dann habe ich einige Tage weiche Brüste (was eine Wohltat), wenn ich Glück habe tatsächlich mal so drei Tage am Stück, wenn ich Pech habe nur einen Tag. Dann geht der Käse von vorn los, sie clustert oder es passiert einfach so, also hab ich wieder Brüste die einfach Hölle weh tun. Also setze ich alles ans reduzieren und dann geht es wieder und schon wieder zuviel Milch.
Ich könnte die Wände hoch gehen, wenn Katharina sich aus versehen mal beim kuscheln oder toben auf die Brust abstützt. Annika ist es gewöhnt, dass die Milch quasi von allein los geht, sprich, wenn zuviel drin ist, braucht sie nur schief gucken und der MSR wird ausgelöst und die Milch kommt wie von allein. An Tagen mit normalen Milchmengen muss sie doch tatsächlich bisschen was tun und das nervt sie wohl ab und an schon etwas.
Wenn ich versuche, weil die Brust zu stark schmerzt, sie aber nicht von allein kommt, zum trinken zu überreden, passiert meist folgendes. Ich packe die Brust aus, sie grinst mich an, nimmt ein paar Schluck, dockt ab, grinst mich an (dabei läuft es dann fröhlich vor sich hin), wenn ich Glück habe trinkt sie tatsächlich mal mehr. Wenn ich Pech habe, wiederholt sich das an- und abdock Spiel einige Male und das treibt die Produktion auch wieder in die Höhe. Sie trinkt nur, wenn sie wirklich auch Hunger in dem Moment hat. Da sie überhaupt gar nicht spuckt, gibt es auch nicht die Variante, sie trinkt mir zuliebe mal mehr oder so und spuckt das zuviel wieder aus.
Letzten 2 Wochen waren wir im Urlaub, davon hatte ich ca. 8 Tage viel zu viel Milch, mit jeweils ner kurzen Pause dazwischen. Jetzt war es Sa bis gestern echt okay. Heute geht es wieder von vorn los und ich bilde wieder zuviel Milch. Heute Nacht hatte ich mich sogar so gefreut, dass die Brüste sogar Nachts einfach weich waren (sie hat etwa alle 2 Std getrunken und am Anfang eine Pause von knapp 4 Std gehabt).
Nur wie kriege ich das hin, dass meine Brüste einfach so weich bleiben und nur in ungewöhnlichen Situationen eben voll sind. Bisher bin ich immerhin um nen Milchstau rum gekommen, dass ist teilweise aber nur haarscharf und mit viel Glück so. Durch das hin und her, ist Annika an Tagen mit normalen Mengen Milch schon manchmal genervt, dass sie eben was tun muss, was dann meist dazu führt, dass sie dann clustert.
Weiß nicht ob das evtl. relevant ist, schreibe es einfach noch dazu als Infos. Ich hab ne SD Unterfunktion mit Hashimoto, ich bin recht hoch eingestellt, TSH supprimiert und freien Werte hoch oben in der Norm. So fühle ich mich wohl und habe keine Anzeichen einer Überfunktion (die kenne ich noch von mal zu schnell steigern als ich eingestellt worden bin), Werte lasse ich regelmäßig prüfen. Zu wenig an Hormonen merke ich sofort. Bisher keine Menstruation oder fruchtbare Zeit in Sicht, aber ich hatte seit einigen Wochen immer alle paar Tage ne Zwischenblutung von einem Tag. Manchmal mit Schmerzen, manchmal einfach ohne das ich es direkt gemerkt hätte vorher. Menge max. ein bis zwei dünne Binden. Ich esse kein Fleisch, nur sehr selten Fisch. Bin eher der Süßtyp und esse gerne Schokolade usw.
Bitte wer hat nen Tipp oder ne Idee. Wie kriege ich das in den Griff, mir graut es schon etwas vorm Beikoststart und wenn sie dann irgendwann evtl. weniger Milch nur noch will.
Danke.
Liebe Grüße Janina

