Verfahrene Situation. Baby lehnt Brust ab.

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nicki1977
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Verfahrene Situation. Baby lehnt Brust ab.

Beitrag von nicki1977 »

Hallo,

ich habe folgendes Problem:
Am 1.1. wurde mein Sohn geboren. Ich habe ihn nach der Geburt direkt angelegt, was auch ganz gut geklappt hat. Später versuchte ich dann die andere Brust. Er konnte die Brustwarze nicht wirklich gut in den Mund nehmen, so dass wir es mit einem Stillhütchen probierten. Das ging besser und so habe ich bis einschließlich 2.1. nachts (also dann schon 3.1.) mit dem Stillhütchen gestillt. Er hat leider Gelbsucht, so dass er schläfrig war und immer wieder animiert werden musste. Da meine Brustwarzen ohnehin sehr empfindlich sind, waren sie dann in der Nacht vom 2. auf den 3.1. schon blutig. War dann ziemlich verzweifelt, da auch die Hormonumstellung nach der Geburt anfing. Außerdem merkte ich, wie mein Baby Hunger hatte, aber bei mir der Milcheinschuss noch nicht erfolgte. Das machte mir sehr zu schaffen. Fragte in der Klinik eine Hebamme, was ich denn tun könne, da es so weh tue. Sie schlug mir vor, abzupumpen. Dies tat ich dann. Dabei merkte ich erstmal, wie wenig Milch raus kam. Ich pumpte also den ganzen Tag ab und gab dies mittels einer Spritze und eine Sonde, die mit Leukosilk am kleinen Finger befestigt wurde meinem Baby. Die Gelbsucht verstärkte sich. Nachdem ich dann in der Nacht vom 3. auf den 4.1. unter Tränen überhaupt nichts raus bekomme hatte, schlug eine Schwester vor, dazuzufüttern. (Insb. wegen der Gelbsucht) Seitdem füttern wir Pre zu. Am 4.1. wurden wir dann entlassen. Ich hatte mir schon in der Klinik ein Rezept für eine Milchpumpe geben lassen, so dass ich zu Hause weiter abpumpen kann. Die Kinderärztin in der Klinik, die die U2 gemacht hat, sagte, dass er mind. 40 ml alle 3-4 h trinken müsse. Am 5.1. war sein Wert trotzdem noch einmal gestiegen, so dass wir wieder in die Klinik gefahren sind. Da ich immer noch mitten in der Hormonumstellung, verbrachte ich eigentlich den ganzen Tag nur mit Heulen. Wir machen es weiterhin so, dass ich abpumpe und der Rest zugefüttert wird. Meine Nachsorgehebamme hat mir auch dazu geraten, damit man die Trinkmenge überwachen kann.
Die Gelbsucht ist mittlerweile deutlich besser geworden und auch ich bin (dachte ich zumindest bis heute) wesentlich entspannter.
Gestern versuchte ich dann gemeinsam mit meiner Hebamme, ihn wieder anzulegen. Er verweigerte die Brust komplett. Schrie sich schnell in Rage und schob die Brust richtig weg. Wir probiertes es mit und ohne Stillhütchen. Es war einfach furchtbar. Ich möchte ihn ja auch nicht zwingen, aber möchte eigentlich gerne Stillen. Einmal hat er ein paar Minuten an einer Brust gesaugt. Ich hatte mich den Nachmittag über mit ihm ins Bett gelegt und gekuschelt und es immer wieder versucht, aber es ging einfach nicht. Heute ging es weiter so. Meine Hebamme meinte auch, dass er die Brust komplett ablehnt. Er hat überhaupt keine Brust angenommen und einfach nur geweint.
Diese Situation macht mich total fertig, da ich furchtbar finde, dass mein Baby meine Brust nicht haben möchte. Kann es vielleicht daran liegen, dass ich sehr große Brüste habe und er sich dadurch "erschlagen" fühlt. Musste ihm auch immer etwas die Nase freihalten beim Anlegen.
Dann habe ich noch überlegt, ob es vielleicht an den Wolle/Seide - Stilleinlagen liegen könnte, die ich inzwischen benutze und die gestern abend durch die Milch ziemlich nass waren und einfach nur nach nassem Schaf gerochen haben. Meine Hebamme hat aber beides verneint.
Ich bin heute so fertig von dieser Situation und mein Kleiner auch. Ich merke richtig, wie verwirrt er ist und das tut mir unendlich leid.
Ich möchte am liebsten sofort abstillen. Er kriegt ja ohnehin schon die ganze Zeit auch Fertignahrung dazu. Das Abpumpen nervt mich am meisten. Sitze dann hier eine Stunde und kann in der Zeit nichts tun. Irgendwie hat diese ganze Situation mit den wunden Brustwarzen und der Gelbsucht so eine Eigendynamik entwickelt und ich komme da nicht mehr raus. :cry:
Vielleicht hat hier jemand einen Ratschlag? Sorry für den langen Text.
Vielen Dank
Nicola
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deidamaus
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Re: Verfahrene Situation. Baby lehnt Brust ab.

Beitrag von deidamaus »

Oje, du Arme. Mag dich hier nicht einfach wegklicken. Dein Baby ist noch so klein und du hast regelmässig gepumpt, da stehen die Chancen sehr, sehr gut, dass es mit dem Stillen noch klappt.

Pumpe weiterhin regelmäßig ab (in der Linksammlung Stillwissen stehen viele Tipps dazu), und lege ihn immer mal wieder an. Die Kleinen sollten 8-12 mal in 24 h trinken, d.h. es wäre gut, deine Brust so oft zu stimulieren. Vielleicht klappt ja Aus streichen besser. Das kann dir deine Hebi oder eine Stillberaterin in der Nähe zeigen. Vermeide Schnuller und Flasche. Kuschel viel nackig mit ihm und entspann dich bei den Anlegeversuchen (kleine Massage vom Partner wirkt da Wunder). Dein Baby merkt deine Anspannung und ist wahrscheinlich deswegen so unglücklich und hat vielleicht "Angst", weil du so angespannt bist. Die BabS haben noch kein Verständnis von ich und du, die denken, sie sind die gleiche Person, wie die Mama (vereinfacht ausgedrückt).

Die Stillmods melden sich bestimmt bald.

Alles Gute, gib nicht auf, das schaffst du.

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Re: Verfahrene Situation. Baby lehnt Brust ab.

Beitrag von feuerdrache »

Nicky- Gaaanz ruhig, tief durchatmen. Nochmals tief durchatmen. So, und jetzt die gute Nachricht- Du bist im richtigen Forum. Du brauchst wirklich nicht abzustillen. Die Stillberaterinnen hier sind echt der Hammer.

Für mich als Laien hört es sich nach Saugverwirrung bei Deinem Baby an. Und das kann man in den Griff bekommen.

So, Dein Baby ist noch ganz jung (Glückwunsch übrigends), das wird wieder. Es kann ein wenig dauern und es kann auf jeden Fall anstrengend werden. Aber es ist der Weg zurück noch möglich.

bis dahin lies dich mal hier durch:
http://www.stillen-und-tragen.de/forum/ ... 2&t=124858

und hier auch noch was zum lesen
http://www.stillen-und-tragen.de/forum/ ... 2&t=119734

übrigends- auch bei Vollgestillten Kindern ist die erste Zeit eigentlich fast durchgehend mit Stillen ausgefüllt. Und Du bist noch im Wochenbett!

Alles Gute, ihr schafft das!
feuerdrache
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Re: Verfahrene Situation. Baby lehnt Brust ab.

Beitrag von feuerdrache »

deidamaus- beratungen dürfen hier nur die stillberaterinnen machen, und die empfehlung bei einem 10 tage alten kind das die brust ablehnt, die flasche zu verweigern kann gehörig schief gehen. in diesem fall gilt- weitermachen mit welcher fütterungsart auch immer, denn das kind soll nicht hungern, und die mods schlagen dann vor wie es weitergeht.
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deidamaus
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Re: Verfahrene Situation. Baby lehnt Brust ab.

Beitrag von deidamaus »

Upps, ich dachte sie füttert per Fingerfeeding zu. Da habe ich wohl was über lesen. Dann wäre es halt vielleicht nicht so klug gewesen noch die Flasche einzuführen.

Wollte hier keine "dummen" Ratschläge geben, sorry.
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nicki1977
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Re: Verfahrene Situation. Baby lehnt Brust ab.

Beitrag von nicki1977 »

Hi,
nein, wir nehmen nicht die Flasche, sondern füttern mittels Sonde, die am kleinen Finger befestigt ist, so dass er schon ein bißchen was für tun muss.

Liebe Grüße und schon mal vielen Dank für eure Antworten!
jusl
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Re: Verfahrene Situation. Baby lehnt Brust ab.

Beitrag von jusl »

Herzlichen Glückwunsch zum Baby und herzlich willkommen hier. :D

Es ist sehr gut verständlich, wie traurig Du über Deine bisherige Stillzeit bist. Dann lass uns mal schauen, was wir erreichen können. Ich geh erstmal der Reihe nach:
Er konnte die Brustwarze nicht wirklich gut in den Mund nehmen, so dass wir es mit einem Stillhütchen probierten. Das ging besser und so habe ich bis einschließlich 2.1. nachts (also dann schon 3.1.) mit dem Stillhütchen gestillt. [...] Da meine Brustwarzen ohnehin sehr empfindlich sind, waren sie dann in der Nacht vom 2. auf den 3.1. schon blutig.
Heißt das, dass Deine BW also WÄHREND der Hütchennutzung wund wurden? Oder schon vorher? Wurden Dir MEHRERE Sorten Hütchen angeboten, um auszuprobieren, welche Größe und welche Form Dir am besten passt?
Außerdem merkte ich, wie mein Baby Hunger hatte, aber bei mir der Milcheinschuss noch nicht erfolgte. Das machte mir sehr zu schaffen. Fragte in der Klinik eine Hebamme, was ich denn tun könne, da es so weh tue. Sie schlug mir vor, abzupumpen. Dies tat ich dann. Dabei merkte ich erstmal, wie wenig Milch raus kam.
Es ist ganz normal, dass vor dem Milcheinschuss nur ganz wenig Milch per Pumpe gewonnen werden kann - das meiste bleibt eh "in der Pumpe hängen", im Fläschchen landet wenig bis nichts. Darauf hätte Dich die Hebamme unbedingt vorbereiten müssen (als Normalfall!..), denn frisch entbundene Mütter trifft es ganz erheblich, wenn sie das Gefühl bekommen, zu wenig zu "leisten" in Sachen Milchbildung. Das ist echt blöd gelaufen.
Gestern versuchte ich dann gemeinsam mit meiner Hebamme, ihn wieder anzulegen. Er verweigerte die Brust komplett. Schrie sich schnell in Rage und schob die Brust richtig weg. Wir probiertes es mit und ohne Stillhütchen. Es war einfach furchtbar.
Kannst Du das noch genauer beschreiben? Wie seid Ihr vorgegangen? Was hat Dein Baby gemacht? Wie war die Situation drumherum? Wo fand das statt? Wie hast Du Dich bei dem Stillversuch gefühlt?
Ich hatte mich den Nachmittag über mit ihm ins Bett gelegt und gekuschelt und es immer wieder versucht, aber es ging einfach nicht. Heute ging es weiter so. Meine Hebamme meinte auch, dass er die Brust komplett ablehnt. Er hat überhaupt keine Brust angenommen und einfach nur geweint.
Diese Situation macht mich total fertig, da ich furchtbar finde, dass mein Baby meine Brust nicht haben möchte
Ja, das ist sicher schlimm für Dich. :( Wichtig ist die Sichtweise auf die Sache: Es ist nicht so, dass Dein Baby die Brust nicht "haben möchte". Und er lehnt sie auch nicht ab! Diese Formulierungen suggerieren ja, als hätte Dein Baby sozusagen seine Optionen beurteilt und dann nach reiflicher Überlegung entschieden, dass es lieber den Finger mag als die Brust sozusagen - diese Sichtweise wäre aber komplett FALSCH. Selbstverständlich MÖCHTE Dein Baby stillen - es MÖCHTE ja auch atmen, schlafen und pinkeln; dies ist sein biologisches Programm. Momentan KANN es aber nicht "von allein" stillen, sondern es braucht Hilfe dabei. Genau wie ein Baby, das Atmungsschwierigkeiten hat, eben medizinische Hilfe braucht; da würde ja auch niemand sagen, es "möchte nicht atmen" oder es "lehnt frische Luft ab". Verstehst Du? Dein Baby muss das Stillen erst lernen, Du auch. Gib Euch in Ruhe Zeit dazu; mit der richtigen Unterstützung stehen die Chancen dafür gut, dass es bald gelingt.
Kann es vielleicht daran liegen, dass ich sehr große Brüste habe und er sich dadurch "erschlagen" fühlt. Musste ihm auch immer etwas die Nase freihalten beim Anlegen.
Er ist frisch geboren - er weiß nicht, wie die 5 Milliarden andere Brüste-Paare auf diesem Planeten aussehen. ;-) Mit Deiner Brustgröße ist sicher alles bestens. Manche Mütter mit großen Brüsten müssen erstmal eine gute "Technik" herausfinden für das Handling von Brust und Baby; das ist ganz normal. Günstig ist, wenn Du Brust UND Baby gut stützt, z.B. mit geeigneten Kissen, damit Du die Hände praktisch freihast. Hat die Hebamme Dir das gezeigt?
Er kriegt ja ohnehin schon die ganze Zeit auch Fertignahrung dazu.
Wie viel Fertignahrung fütterst Du derzeit pro Tag ungefähr zu?
Das Abpumpen nervt mich am meisten. Sitze dann hier eine Stunde und kann in der Zeit nichts tun.
Das glaube ich Dir. Mein Vorschlag ist, vom Abpumpen möglichst schnell weg zu kommen (eben weil's nervt), und Dein Baby möglichst schnell an die Brust zu kriegen, dann ist Abpumpen eh überflüssig. Momentan ist Dein Baby Fingerfeeding gewöhnt - wie bei früher Flaschenfütterung auch ist beim Fingerfeeding die Ausprägung einer Saugverwirrung leider keineswegs ausgeschlossen. Wir sollten also flott schauen, mit welcher Methode wir Dein Baby bei einem zügigen, aber sanften Übergang vom Fingerfeeding zur Brust unterstützen können.
Irgendwie hat diese ganze Situation mit den wunden Brustwarzen und der Gelbsucht so eine Eigendynamik entwickelt und ich komme da nicht mehr raus.
Wie geht es Deinen BW inzwischen?

LG
Julia
nicki1977
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Re: Verfahrene Situation. Baby lehnt Brust ab.

Beitrag von nicki1977 »

Hallo Julia,

vielen lieben Dank für deine Antwort!!!

Zu deinen Fragen: Die rechte BW haben wir von vornherein im Krankenhaus nur mit Stillhütchen ausprobiert, da er die BW nicht richtig zu fassen gekriegt hat. Die linke nur einmal ohne Stillhütchen (direkt nach der Geburt). Ich habe immer nur eine Sorte Stillhütchen ausprobiert. Die sind auch von Medela, Größe M. Diese habe ich auch für zu Hause, wobei meine Hebamme meinte, dass ich sie nicht unbedingt bräuchte. Letztlich sind meine BW also schon mit Stillhütchen wund geworden.
Dass die Vormilch so wenig ist, wusste ich schon. Trotzdem war es einfach furchtbar für mich, da mein Partner ihn auf dem Arm hatte, um ihn zu beruhigen, während ich abgepumpt hatte und ich dann mit "leeren Händen" zurück ins Zimmer bin.
Zum Anlegen gemeinsam mit meiner Hebamme: Ich saß beim ersten mal auf dem Sofa, beim zweiten Mal auf dem Sessel. Jeweils mit Stillkissen. Sie hat ihn gehalten und ihn an die Brust gedrückt. Er hat sofort dabei geschrien. Dann haben wir das Kissen weg genommen, da er irgendwie zu hoch lag und sie hat ihn nur noch gehalten. GEnau das gleich. Er hat die Brust mit den Händen weg gestoßen, seinen Kopf weg gedreht und sich richtig eingeschrien. Dann haben wir es gelassen, da es ja nichts brachte. Ich habe mich ganz furchtbar dabei gefühlt und habe ehrlich gesagt gehofft, dass die Situation schnell vorbei geht.
Im Krankenhaus hatte man mir gezeigt, dass ich mit einem Finger ein Nasenloch freihalten soll. Da hatte es eigentlich mit der Anlegetechnik ganz gut geklappt. Sie haben es "Fliegergriff" genannt. Trotzdem habe ich das Gefühl, dass ihn meine Brüste fast erschlagen und er sich eingequetscht fühlt.
Da ich mir nach dem Krankenhaus Wolle/Seide-Stilleinlagen gekauft habe, sehen meine Brustwarzen eigentlich ganz gut aus. Leider sind sie nicht von vornherin steif, so dass ich immer wieder das GEfühl habe, dass er sie nicht richtig fassen kann.
An Pre-Nahrung haben wir folgendes zugefüttert:
6.1.: 280 ml Pre, 180 ml Mumi
7.1.: 215 ml Pre, 225 ml Mumi
8.1.:160 ml Pre, 380 ml Mumi
9.1.: 305 ml Pre, 165 ml Mumi
10.1.: 340 ml Pre, 285 ml Mumi
heute bislang: 255 ml Pre, 150 ml Mumi

Die Mumi wurde teilweise direkt nach dem Pumpen verfüttert, oft aber auch erst später wieder warm gemacht und war in der Zwischenzeit im Kühlschrank, daher sind einige Mengen am Tag vorher "gewonnen" worden.

Seit vorgestern habe ich auch gemerkt, dass ich beim Abpumpen wesentlich weniger Milch rauskriege. Das ist mit Sicherheit psychisch bedingt, da mich die Situation wahnsinnig belastet. Das schlägt auch bei meinem Baby und inzw. leider auch schon bei meinem Partner durch, der so wahnsinnig viel auffängt. Ich brauche wirklich eine schnelle Lösung. Das Abpumpen ist unheimlich frustierend und ich kann diese blöde Pumpe nicht mehr sehen. Heute früh war es auch wieder ganz schlimm, als beim Abpumpen nichts rauskam.
Vorhin hat mein Baby zwar tatsächlich 10 min an einer Brust gesaugt, beim nächsten Versuch dann aber wieder so wie vorhin beschrieben reagiert.

Vielen Dank für deine Hilfe!
Nicola
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Re: Verfahrene Situation. Baby lehnt Brust ab.

Beitrag von CarpeDiem »

Julia wird sich sicher bald melden.

Ich habe auch eine sehr große Brust und die BW richtet sich auch nicht immer sofort auf. Ich stille mit C Griff. Wenn ich die Brust nicht etwas forme kann ich nicht stillen. Zum einen wird oft nur die BW sonst erwischt, zum anderen hängt die Nase in der Brust zu stark drin.

Die besten Erfahrungen habe ich mit folgender Technik. Brust mit Vorhof im C Griff, dann mit dem unteren Teil des Vorhofs unten die Lippe berühren, dabei macht sie den Mund auf und ich kann so maximal viel Brust in den Mund bekommen. Und ich halte die Brust im C Griff fest.
am 14.02.2012 wurde Katharina H. I. mit 51cm und 3730g geliefert
am 11.12.2013 wurde Annika C. S. mit 52cm und 4270g geliefert
am 16.06.2015 wurde Friederike L. J. mit 52cm und 4105g geliefert


K: unendlich geliebt, stolze große Schwester, wird groß
A: unendlich geliebt, wird groß, stolze große Schwester
F: unendlich geliebt, gestillt, getragen, familiengebettet, macht uns komplett


unvergessen unser Dezembersternchen Pünktchen 2012
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Re: Verfahrene Situation. Baby lehnt Brust ab.

Beitrag von EinfachIch »

Ich möchte dir auch gerne Mut machen, dass man auch mit sehr großen Brüsten sehr gut stillen kann. Für mich war es im Football-Griff am einfachsten Brust und Baby zu managen, aber auch ihr werdet Eure Position finden. Die Brustwarzen saugt sich mein Baby auch immer wieder zurecht und dockt nun auch perfekt an noch völlig versunkenen Warzen an. Du musst das jetzt einfach (ja, redet sich leicht) als Lernphase für euch beide sehen, ihr kennt Euch ja noch nicht so lang und stillt erst seit so kurzer Zeit. Sobald Du mit Julias Hilfe von der Pumpe weg bist wird bestimmt alles gut :) Ich mag das Teil auch nicht.
Mit kleinem Fröschli (07/13) an der Brust
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