Verzweiflung wegen Stillen... (Zufüttern, Milchmenge,...)

Fragen und Antworten rund um das Thema Stillen

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jusl
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Re: Verzweiflung wegen Stillen... (Zufüttern, Milchmenge,...

Beitrag von jusl »

Nee, schon OK, das ist das üblicherweise verordnete Präparat. Achte auf eine ausreichend hohe Dosierung! Merkst Du bereits Wirkung? (Bocks schlägt nicht bei jeder Frau an, ggf. kann dann ein Präparatswechsel sinnvoll sein).

Am 21.12. hattest Du geschrieben:
Ich werde daher weiter nach dem folgenden Plan vorgehen:
* täglich mindestens 8-12 mal stillen.
* täglich ca 400-450 ml Pre per BES zufüttern
* Gewicht und Zufüttermengen weiterhin täglich dokumentieren
* mögliche medizinische Ursachen ärztlich abklären lassen und ggf behandeln (zu den Schilddrüsenwerten bekomme ich hoffentlich am Montag Bescheid)
Achtung: Eure Zufüttermenge war in den letzten Tagen allerdings deutlich niedriger als besprochen. Da die Gewichtszunahme ebenfalls merklich geringer ausfiel als in der Zeit davor, möchte ich dafür plädieren, wieder die besprochene Menge von 400-450 ml zuzufüttern. Zum Strecken von PRE-Milch haben meine Vorschreiberinnen ja schon was geschrieben, dafür vielen Dank. ;-)

Hast Du in Sachen Abklärung medizinischer Ursachen noch konkrete Pläne?


LG
Julia
November2013
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Re: Verzweiflung wegen Stillen... (Zufüttern, Milchmenge,...

Beitrag von November2013 »

jusl hat geschrieben:Nee, schon OK, das ist das üblicherweise verordnete Präparat. Achte auf eine ausreichend hohe Dosierung! Merkst Du bereits Wirkung? (Bocks schlägt nicht bei jeder Frau an, ggf. kann dann ein Präparatswechsel sinnvoll sein).
Ok, dann bleibe ich bei diesen Kapseln. Ich kann nicht sagen, ob sie was helfen oder nicht, da ich ja nicht weiß, wie es ohne die Kapseln wäre... :wink: . Ich habe aber schon den Eindruck, dass die Milch mehr wird, da der Kleine an der Brust auch wirklich gut trinkt und ich merke, dass er die ersten Minuten auch tatsächlich schluckt und nicht nur nuckelt.
jusl hat geschrieben:Achtung: Eure Zufüttermenge war in den letzten Tagen allerdings deutlich niedriger als besprochen. Da die Gewichtszunahme ebenfalls merklich geringer ausfiel als in der Zeit davor, möchte ich dafür plädieren, wieder die besprochene Menge von 400-450 ml zuzufüttern. Zum Strecken von PRE-Milch haben meine Vorschreiberinnen ja schon was geschrieben, dafür vielen Dank.
Das mit dem Strecken werden wir auf jeden Fall nicht mehr machen. Uns war das gar nicht so bewusst, dass man das nicht machen sollte...
Ich weiß, bei den Mengen kommen wir momentan irgendwie nicht an die 400 - 450 ml ran und auch die Zunahme ist nicht besonders toll :( . Da werden wir auf jeden Fall dran arbeiten. Wir wollen immer vermeiden, ihm pro Mahlzeit so viel zu geben, weil er sonst sehr lange schläft und ich nicht alle zwei Stunden stillen kann. Aber blueberry hat ja geschrieben, dass wir den Kleinen zum Trinken gerne wecken dürfen, da er ja zunehmen soll :wink: . Das machen wir jetzt auch konsequent. Und wenn er dann richtig wach ist, kommt auch der Hunger.

Hast Du zu folgender Fragestellung vielleicht noch eine Information für mich?
November2013 hat geschrieben:Ja! Das war ja der Grund, warum wir die Pre-Milch mit Wasser gestreckt haben. Er bekommt in der Flasche 70 ml Milch und trinkt diese Menge innerhalb von 3 - 5 Minuten. Er würde danach wahrscheinlich noch eine weitere 70 ml Flasche trinken, wenn wir ihm noch mehr anbieten würden.
Wenn wir daheim sind, bekommt er die zugefütterte Menge nur über das BES. Hier trinkt er meist zwischen 50 - 70 ml pro Stillvorgang und scheint dann auch satt zu sein.
Ist es mögich, dass sich nach der Flasche - da er die auf jeden Fall schneller ausgetrunken hat, als die gleiche Menge per BES - das Sättigungsgefühl später einstellt?
Vielen Dank & noch einen schönen Abend (bzw. eine gute Nacht)
Novembermama mit Sohn (11/2013)
jusl
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Re: Verzweiflung wegen Stillen... (Zufüttern, Milchmenge,...

Beitrag von jusl »

Hm, möglich ist fast alles, würde ich sagen. ;-)
70 ml in 3-5 Minuten jedenfalls ist sehr sehr schnell. Hier wäre es besser, über die "Technik des Flaschegebens" die Mahlzeitendauer zu verlängern.

LG
Julia
November2013
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Re: Verzweiflung wegen Stillen... (Zufüttern, Milchmenge,...

Beitrag von November2013 »

Danke für Deine Rückmeldung. Dann haben wir also einen sehr schnellen Trinker :wink:

Jetzt habe ich vorhin schon wieder vergessen, auf eine Deiner Fragen zu antworten:
jusl hat geschrieben:Hast Du in Sachen Abklärung medizinischer Ursachen noch konkrete Pläne?
Das Ergebnis der Blutuntersuchung hinsichtlich Schilddrüse lag heute vor und ist alles ok (Werte habe ich allerdings nicht). An sich freut es mich ja, dass mit der Schilddrüse alles in Ordnung ist, aber irgendwie hatte ich die "Hoffnung", dass es damit zusammen hängt und ich einen konkreten Punkt habe, an dem wir ansetzen können...

Ich melde mich weiterhin regelmäßig.

LG
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November2013
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Re: Verzweiflung wegen Stillen... (Zufüttern, Milchmenge,...

Beitrag von November2013 »

Hallo,

hier mal wieder unser aktueller Stand:

03.11.= 3.540 g (Geburt)
09.11.= 3.120 g
17.11.= 3.090 g
18.11.= 3.070 g
19.11.= 3.120 g
20.11.= 3.190 g
21.11.= 3.200 g
22.11.= 3.170 g
23.11.= 3.150 g
24.11.= 3.240 g
25.11.= 3.200 g, 230 ml
26.11.= 3.300 g, 300 ml
27.11.= 3.240 g, 230 ml
28.11.= 3.270 g, 200 ml
29.11.= 3.260 g, 260 ml
30.11.= 3.320 g, 240 ml
01.12.= 3.470 g, 370 ml
02.12.= 3.420 g, 310 ml
03.12.= 3.400 g, 440 ml
04.12.= 3.520 g, 360 ml
05.12.= 3.570 g, 540 ml
06.12.= 3.550 g, 390 ml
07.12.= 3.640 g, 350 ml
08.12.= 3.570 g, 340 ml
09.12.= 3.590 g, 275 ml
10.12.= 3.620 g, 415 ml
11.12.= 3.710 g, 460 ml
12.12.= 3.740 g, 570 ml
13.12.= 3.720 g, 465 ml
14.12.= 3.790 g, 360 ml
15.12.= 3.790 g, 280 ml
16.12.= 3.760 g, 220 ml
17.12.= 3.760 g, 440 ml
18.12.= 3.810 g, 430 ml
19.12.= 3.880 g, 430 ml
20.12.= -, 310 ml
21.12.= 3.820 g, 300 ml
22.12.= 3.850 g, 320 ml
23.12.= 3.930 g, 330 ml
24.12.= 3.840 g, 230 ml
25.12.= 3.880 g, 370 ml
26.12.= 3.900 g, 310 ml
27.12.= 3.980 g, 310 ml
28.12.= 3.960 g, 420 ml
29.12.= 3.980 g, 370 ml
30.12.= 3.940 g, 380 ml (ab hier wiegen wir früher, d. h. vor der letzten Mahlzeit und nicht mehr nach der letzten Mahlzeit)

Ich habe eine Frage zu der Anzahl der Stillmahlzeiten. Wir hatten ja vereinbart, dass wir in 24 Stunden 8 - 12 mal stillen. Wir haben allerdings Nachts eine recht lange Stillpause von ca. 4 - 6 Stunden. Wenn wir in 24 Stunden durch häufiges Anlegen tagsüber auf 8 - 12 mal stillen kommen, ist das dann ok? Oder sollte der gleiche Abstand auch Nachts eingehalten werden (d. h. konsequent alle 2 - 3 Stunden)?
Wir schaffen momentan gerade 8 mal Stillen in 24 Stunden, aber eigentlich ist mein Ziel, den Kleinen häufiger anzulegen. Wenn wir die Menge je Mahlzeit reduzieren, ist er nach dem Essen immer recht quengelig und hat scheinbar weiterhin Hunger... Daher dann pro Mahlzeit wahrscheinlich doch eine größere Menge geben mit der "Gefahr", dass er nach 2 Stunde nicht schon wieder Hunger hat und wir ihn wecken, oder?

Aufgrund der Gewichtsdaten sollten wir weiterhin versuchen, täglich 400 - 450 ml zuzufüttern, oder?

Es ist so schade, dass dieses Stillthema für mich momentan so bestimmend in meinem Denken und dem Tagesablauf ist... :cry: . Noch habe ich die Hoffnung allerdings nicht aufgegeben und schöpfe Mut aus allen positiven Berichten, die ich hier schon quergelesen habe...
Novembermama mit Sohn (11/2013)
jusl
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Re: Verzweiflung wegen Stillen... (Zufüttern, Milchmenge,...

Beitrag von jusl »

Wenn wir in 24 Stunden durch häufiges Anlegen tagsüber auf 8 - 12 mal stillen kommen, ist das dann ok?
Grundsätzlich ja - normalerweise ist es in Ordnung, wenn nachts ein bisschen länger Pause ist als tagsüber.
Aufgrund der Gewichtsdaten sollten wir weiterhin versuchen, täglich 400 - 450 ml zuzufüttern, oder?
Ja.
Das Ergebnis der Blutuntersuchung hinsichtlich Schilddrüse lag heute vor und ist alles ok (Werte habe ich allerdings nicht). An sich freut es mich ja, dass mit der Schilddrüse alles in Ordnung ist, aber irgendwie hatte ich die "Hoffnung", dass es damit zusammen hängt und ich einen konkreten Punkt habe, an dem wir ansetzen können...
Das verstehe ich gut. Es wäre eine Entlastung gewesen, den Grund für die Schwierigkeiten sozusagen schwarz auf weiß zu haben; das geht vielen Müttern so.
Ok, dann bleibe ich bei diesen Kapseln. Ich kann nicht sagen, ob sie was helfen oder nicht, da ich ja nicht weiß, wie es ohne die Kapseln wäre... :wink: . Ich habe aber schon den Eindruck, dass die Milch mehr wird, da der Kleine an der Brust auch wirklich gut trinkt und ich merke, dass er die ersten Minuten auch tatsächlich schluckt und nicht nur nuckelt.
Es stimmt zwar, dass man ja nicht weiß, wie es in dem Moment ohne Kapseln wäre, aber sie sollten schon eine DEUTLICH wahrnehmbare Wirkung haben. Und Urin und Schweiß sollten merklich süßlich nach Ahornsirup riechen; nimmst Du das wahr?
Wir schaffen momentan gerade 8 mal Stillen in 24 Stunden, aber eigentlich ist mein Ziel, den Kleinen häufiger anzulegen. Wenn wir die Menge je Mahlzeit reduzieren, ist er nach dem Essen immer recht quengelig und hat scheinbar weiterhin Hunger... Daher dann pro Mahlzeit wahrscheinlich doch eine größere Menge geben mit der "Gefahr", dass er nach 2 Stunde nicht schon wieder Hunger hat und wir ihn wecken, oder?
Hm, es ist schwer, das von außen vie Internet zu beurteilen, aber eigentlich müsste es doch was dazwischen geben, also zwischen "nach jeder Mahlzeit noch hungrig und quengelig" und "hat erst nach 2 Stunden wieder Hunger/schläft über 2 Stunden wie ein Stein"...
Wie oft pro Tag fütterst Du denn PRE zu? Nach jedem Stillen?

LG
Julia
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Re: Verzweiflung wegen Stillen... (Zufüttern, Milchmenge,...

Beitrag von November2013 »

Hallo,

danke für Deine schnelle Rückmeldung :)
jusl hat geschrieben:Es stimmt zwar, dass man ja nicht weiß, wie es in dem Moment ohne Kapseln wäre, aber sie sollten schon eine DEUTLICH wahrnehmbare Wirkung haben. Und Urin und Schweiß sollten merklich süßlich nach Ahornsirup riechen; nimmst Du das wahr?
Ich merke auf jeden Fall, dass der Schweiß anders riecht, beim Urin ist mir noch nichts aufgefallen. Ob es allerdings Richtung Ahornsirup geht, kann ich nicht so richtig beurteilen.
Als Dosierungsvorschlag ist 3 x 3 Kapseln pro Tag angegeben. Ich nehme allerdings meist etwas mehr (meist 3 x 4 Kapseln) - ganz nach dem Motto "viel hilft viel". Oder sind Dir irgendwelche negativen Nebenwirkungen bekannt?
jusl hat geschrieben:Hm, es ist schwer, das von außen vie Internet zu beurteilen, aber eigentlich müsste es doch was dazwischen geben, also zwischen "nach jeder Mahlzeit noch hungrig und quengelig" und "hat erst nach 2 Stunden wieder Hunger/schläft über 2 Stunden wie ein Stein"...
Wie oft pro Tag fütterst Du denn PRE zu? Nach jedem Stillen?
Genau das gleiche denke ich mir auch. Er soll zwar satt sein, aber nicht gleich "übervoll", dass er lange Zeit nichts braucht. Da müssen wir wohl erst noch die richtige Menge herausfinden.
Wenn er Nachts oder früh morgens etwas möchte, bekommt er meist erst einmal nur die Brust. Und sonst tagsüber bekommt er nach jedem Stillen PRE (meist zwischen 50 und 70 ml). Ich habe auch ein viel besseres Gefühl, wenn ich daheim bin und ihm das PRE übers BES geben kann. Da ist er dann nach 50 ml auch meistens zufrieden.
Wenn wir allerdings unterwegs sind und ich auf die Flasche zurückgreifen muss, geben wir ihm 70 ml (da hätten wir nach 50 ml nur Geschrei). Wir haben bei der Flasche (Medela Calma) übrigens einmal die Zeit gemessen: für 70 ml braucht er ziemlich genau 3 Minuten. Das kommt mir schon recht schnell vor.
Beim BES verwenden wir den dünnsten Schlauch und hier auch nur einen. Das Behältnis hängt ziemlich weit unten, so dass er sich auch gut anstrengen muss.

Vielen Dank für Deine Mühen!!!

LG & gute Nacht
Novembermama mit Sohn (11/2013)
jusl
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Re: Verzweiflung wegen Stillen... (Zufüttern, Milchmenge,...

Beitrag von jusl »

Als Dosierungsvorschlag ist 3 x 3 Kapseln pro Tag angegeben. Ich nehme allerdings meist etwas mehr (meist 3 x 4 Kapseln) - ganz nach dem Motto "viel hilft viel". Oder sind Dir irgendwelche negativen Nebenwirkungen bekannt?
Nö, nix was über den Beipackzettel hinausginge.
Genau das gleiche denke ich mir auch. Er soll zwar satt sein, aber nicht gleich "übervoll", dass er lange Zeit nichts braucht. Da müssen wir wohl erst noch die richtige Menge herausfinden.
Richtig. Das lass uns einfach ganz in Ruhe in der nächsten Zeit gemeinsam tun.
Wenn er Nachts oder früh morgens etwas möchte, bekommt er meist erst einmal nur die Brust.
Prima. Wie oft wechselst Du dabei die Seiten? Trinkt Dein Baby immer BEIDE Seiten? Bietest Du nach der 2. Seite auch noch mal die 1. an?
Und sonst tagsüber bekommt er nach jedem Stillen PRE (meist zwischen 50 und 70 ml). Ich habe auch ein viel besseres Gefühl, wenn ich daheim bin und ihm das PRE übers BES geben kann. Da ist er dann nach 50 ml auch meistens zufrieden.
Prima.
Wir haben bei der Flasche (Medela Calma) übrigens einmal die Zeit gemessen: für 70 ml braucht er ziemlich genau 3 Minuten. Das kommt mir schon recht schnell vor.
In der Tat. :shock: Habt Ihr mehrere Sauger daheim? Ist gesichert, dass der verwendete Sauger nicht defekt ist?

Da ja allerdings die verabredete Zufüttermenge ist letzter Zeit oft nicht erreicht war UND die Gewichtszunahme in letzter Zeit auffällig niedrig ist, ist es derzeit NICHT ZIEL, Deinem Baby generell möglichst wenig zuzufüttern; darauf möchte ich nochmal hinweisen. Lass uns also in den nächsten Tagen vorrangig daran arbeiten, die "richtige" Zufüttermenge bei gleichzeitig gutem Gedeihen Deines Babys herauszufinden.
Beim BES verwenden wir den dünnsten Schlauch und hier auch nur einen. Das Behältnis hängt ziemlich weit unten, so dass er sich auch gut anstrengen muss.
Prima.

LG
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Re: Verzweiflung wegen Stillen... (Zufüttern, Milchmenge,...

Beitrag von November2013 »

Hallo Julia,

erst einmal wünsche ich Dir ein glückliches und gesundes neues Jahr :) .

Hier unsere aktuellen Daten:
03.11.= 3.540 g (Geburt)
09.11.= 3.120 g
17.11.= 3.090 g
18.11.= 3.070 g
19.11.= 3.120 g
20.11.= 3.190 g
21.11.= 3.200 g
22.11.= 3.170 g
23.11.= 3.150 g
24.11.= 3.240 g
25.11.= 3.200 g, 230 ml
26.11.= 3.300 g, 300 ml
27.11.= 3.240 g, 230 ml
28.11.= 3.270 g, 200 ml
29.11.= 3.260 g, 260 ml
30.11.= 3.320 g, 240 ml
01.12.= 3.470 g, 370 ml
02.12.= 3.420 g, 310 ml
03.12.= 3.400 g, 440 ml
04.12.= 3.520 g, 360 ml
05.12.= 3.570 g, 540 ml
06.12.= 3.550 g, 390 ml
07.12.= 3.640 g, 350 ml
08.12.= 3.570 g, 340 ml
09.12.= 3.590 g, 275 ml
10.12.= 3.620 g, 415 ml
11.12.= 3.710 g, 460 ml
12.12.= 3.740 g, 570 ml
13.12.= 3.720 g, 465 ml
14.12.= 3.790 g, 360 ml
15.12.= 3.790 g, 280 ml
16.12.= 3.760 g, 220 ml
17.12.= 3.760 g, 440 ml
18.12.= 3.810 g, 430 ml
19.12.= 3.880 g, 430 ml
20.12.= -, 310 ml
21.12.= 3.820 g, 300 ml
22.12.= 3.850 g, 320 ml
23.12.= 3.930 g, 330 ml
24.12.= 3.840 g, 230 ml
25.12.= 3.880 g, 370 ml
26.12.= 3.900 g, 310 ml
27.12.= 3.980 g, 310 ml
28.12.= 3.960 g, 420 ml
29.12.= 3.980 g, 370 ml
30.12.= 3.940 g, 380 ml (ab hier wiegen wir früher, d. h. vor der letzten Mahlzeit und nicht mehr nach der letzten Mahlzeit)
31.12.= 3.970 g, 400 ml
jusl hat geschrieben:Prima. Wie oft wechselst Du dabei die Seiten? Trinkt Dein Baby immer BEIDE Seiten? Bietest Du nach der 2. Seite auch noch mal die 1. an?
Wir machen es folgendermaßen: er bekommt zu erst die Seite, die er beim letzten Stillen als zweites bekommen hat (die mit BES). Nach ca. 10 - 15 Minuten wechsle ich zur anderen Seite und lasse ihn da auch einige Minuten trinken und "aktiviere" dann das BES.
Sollte ich vielleicht nach der 2. Brust noch einmal zur anderen wechseln und dann erst bei der "4. Brust" das BES verwenden?
jusl hat geschrieben:In der Tat. Habt Ihr mehrere Sauger daheim? Ist gesichert, dass der verwendete Sauger nicht defekt ist?
Wir haben zwei Sauger und er trinkt bei beiden ähnlich schnell, also ist ein Defekt der Sauger eigentlich ausgeschlossen.
Daheim ziehen wir es - auch wenn es nervig ist :roll: - konsequent mit dem BES durch, aber unterwegs möchte ich nicht mit dem BES hantieren. Daher sind wir hier auf einen Sauger angewiesen...

Wenn ich von 1/6 des Körpergewichts als Trinkmenge ausgehe, liegt die Gesamttrinkmenge momentan bei ca. 670 ml. D. h. dass wir momentan knapp 2/3 seiner Trinkmenge zufüttern. Ich bin ja wirklich optimistisch und eigentlich der Meinung, dass das Stillen klappen MÜSSTE, aber bei dieser Zufüttermenge habe ich irgendwie wenig/kaum Hoffnung zum Vollstillen zu kommen :cry: ... Wahrscheinlich muss ich mich mit der Zwiemilch-Ernährung abfinden, oder was sagst Du als Fachfrau? Darf/kann/soll ich noch hoffen? Ich weiß, über Internet kannst Du wahrscheinlich schwer eine Einschätzung abgeben...

Ich lese teilweise hier im Internet, dass bei anderen Frauen die Milch regelrecht aus der Brust spritzt, wenn das Kind abdockt. So etwas kenn ich gar nicht. Ich kann natürlich Milch ausstreichen oder ausdrücken, aber spritzen tut bei mir nichts. Das ist bestimmt ein Zeichen von zu wenig Milch, oder?

Kann "zu wenig Milch" auch hormonell bedingt sein? Macht es Sinn, den Prolaktinwert zu untersuchen? Ich habe auch gedacht, dass ich mich jetzt nach den Feiertagen mal darum kümmere, das Milchdrüsengewebe untersuchen zu lassen (ob evtl. zu wenig Drüsengewebe vorhanden ist). Macht dies alles nach Deiner Meinung Sinn?

LG & einen schönen Feiertag noch... :)
Novembermama mit Sohn (11/2013)
jusl
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Re: Verzweiflung wegen Stillen... (Zufüttern, Milchmenge,...

Beitrag von jusl »

Wir machen es folgendermaßen: er bekommt zu erst die Seite, die er beim letzten Stillen als zweites bekommen hat (die mit BES). Nach ca. 10 - 15 Minuten wechsle ich zur anderen Seite und lasse ihn da auch einige Minuten trinken und "aktiviere" dann das BES.
Sollte ich vielleicht nach der 2. Brust noch einmal zur anderen wechseln und dann erst bei der "4. Brust" das BES verwenden?
Mach es so, wie Ihr Euch am wohlsten fühlt. Hauptsache ist, dass Du bei jeder Mahlzeit mindestens BEIDE Seiten anbietest, bei Bedarf kannst Du auf jeden Fall auch noch mal zur 1. zurückwechseln.
Wenn ich von 1/6 des Körpergewichts als Trinkmenge ausgehe, liegt die Gesamttrinkmenge momentan bei ca. 670 ml. D. h. dass wir momentan knapp 2/3 seiner Trinkmenge zufüttern.
Diese Regel ist extrem ungenau und hat damit keinen praktischen Nutzen. Die durchschnittliche Trinkmenge für ein 2 Monate altes Stillbaby liegt tatsächlich zufällig im Bereich 670 ml, aber plusminus 170 ml (Quelle). Das bedeutet es können genauso gut 500 oder 840 ml sein - in diesem Bereich liegen etwa zwei Drittel aller Babys. Das wiederum heißt, immerhin ein Drittel aller Babys trinkt weniger als 500 oder mehr als 840. Zu welcher Gruppe Dein Baby gehört, weiß niemand. ;-)
Dein Baby trinkt einen nennenswerten Anteil Pre, und die benötigten Pre-Mengen sind tendenziell etwas höher als die benötigten Mumi-Mengen. Dementsprechend trinkt Dein Baby durchschnittlich vermutlich mehr als 670 ml pr Tag.
Schätzungweise fütterst Du derzeit ungefähr die Hälfte des Gesamttagesbedarfs zu.
Ich bin ja wirklich optimistisch und eigentlich der Meinung, dass das Stillen klappen MÜSSTE, aber bei dieser Zufüttermenge habe ich irgendwie wenig/kaum Hoffnung zum Vollstillen zu kommen :cry: ... Wahrscheinlich muss ich mich mit der Zwiemilch-Ernährung abfinden, oder was sagst Du als Fachfrau? Darf/kann/soll ich noch hoffen? Ich weiß, über Internet kannst Du wahrscheinlich schwer eine Einschätzung abgeben...
Doch, sicher, das hat mit Internet nichts zu tun, sondern hängt eigentlich nur von den zur Verfügung stehenden Daten ab. Meine Einschätzung ist, dass Du ohne weitere medikamentöse Maßnahmen dauerhaft aufs Zufüttern angewiesen sein wirst. Der Grund dafür liegt in der immernoch auffälligen Gewichtszunahme, die derzeit definitiv keinen Reduktionsversuch der Zufüttermengen erlaubt, und in der Zufütternotwendig quasi von Anfang an, bei ansonsten gutem Stillmanagement. Diese Kombi macht es wahrscheinlich, dass eine Milchproduktion auf Vollstillniveau nicht ohne weitere Medikamente erreicht werden kann.

Sinnvoll ist, das Zufüttern möglichst stillfreundlich und alltagstauglich zu gestalten und sich unbedingt über den hohen Wert Eurer Stillbeziehung bewusst zu sein - Dein Baby bekommt immerhin rund die Hälfte seiner Milch übers Stillen! Das ist mir ganz großem gesundheitlichen Benefit für Dein Baby und für Dich verbunden. Du kannst genauso lange stillen, wie alle anderen auch - so lange Du magst. Wenn Dein Baby ins Beikostalter kommt, kannst Du die Pre nach und nach durch feste Nahrung ersetzen und ab dann "ganz normal" stillen und Beikost geben, als problemloser Dauerzustand.
Ich lese teilweise hier im Internet, dass bei anderen Frauen die Milch regelrecht aus der Brust spritzt, wenn das Kind abdockt. So etwas kenn ich gar nicht. Ich kann natürlich Milch ausstreichen oder ausdrücken, aber spritzen tut bei mir nichts. Das ist bestimmt ein Zeichen von zu wenig Milch, oder?
Nein. Du produzierst derzeit weniger Milch als für die Deckung des Tagesbedarfs benötigt wird, aber am "Spritzverhalten" ist das definitiv nicht abzulesen. Es gibt sicher unzählige problemlos vollstillende Frauen, bei denen auch nix "spritzt".
Kann "zu wenig Milch" auch hormonell bedingt sein?
Ja, sicher. Hormonstörungen gehören zu den häufigsten medizinischen Ursachen für Hypogalaktie.
Macht es Sinn, den Prolaktinwert zu untersuchen? Ich habe auch gedacht, dass ich mich jetzt nach den Feiertagen mal darum kümmere, das Milchdrüsengewebe untersuchen zu lassen (ob evtl. zu wenig Drüsengewebe vorhanden ist). Macht dies alles nach Deiner Meinung Sinn?
Ja, macht Sinn. ;-) Ich schrieb ja schon in meiner Antwort am 13.12.:
jusl hat geschrieben: mögliche medizinische Ursachen ärztlich abklären lassen und ggf behandeln.
Manchmal lässt sich zwar keine eindeutige medizinische Ursache finden, aber eine ärztliche Abklärung ist auf jeden Fall sinnvoll, zumal sich daraus meist auch Behandlungsansätze ergeben.

LG
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